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Wie optimiere ich den Checkout-Prozess in meinem Shop?

Jeder zusätzliche Schritt im Checkout kostet Conversions. Mit Gastkauf, weniger Pflichtfeldern, früh sichtbaren Versandkosten und relevanten Zahlungsarten lassen sich Abbrüche deutlich reduzieren.

Roboter optimiert Checkout-Prozess mit Fortschrittsbalken und Zahlungsarten

Beantwortet von der Redaktion von Business.Digital Stand

Der Checkout ist der kritischste Punkt im Online-Shop. Kunden, die bis zum Checkout kommen, wollen kaufen. Wenn sie hier abbrechen, hast du alles richtig gemacht und im letzten Moment verloren.

Die häufigsten Abbruchgründe

Versteckte Versandkosten, die erst im Checkout auftauchen, sind der Abbruchgrund Nummer eins. Dazu kommen Pflichtregistrierung ohne Gastkauf-Option, ein mehrseitiger Checkout mit vielen Schritten, fehlende Zahlungsmethoden und mangelnde Vertrauenselemente.

Gastkauf ermöglichen

Nicht jeder Käufer will ein Kundenkonto. Eine Pflichtregistrierung kostet dir Conversions, besonders bei Neukunden. Biete immer die Möglichkeit, ohne Konto zu kaufen. Du kannst nach dem Kauf anbieten, das Konto zu speichern.

Versandkosten früh zeigen

Zeige Versandkosten und Lieferzeitraum schon auf der Produktseite oder im Warenkorb. Wenn Kunden erst im Checkout überrascht werden, brechen sie ab.

Weniger Schritte, weniger Felder

Jedes Pflichtfeld, das du nicht unbedingt brauchst, ist ein Abbruchrisiko. Telefonnummer bei einer reinen Online-Bestellung? Meistens unnötig. Geburtsdatum? Kaum je nötig. Reduziere auf das Minimum.

Ein One-Page-Checkout, bei dem alle Schritte auf einer Seite zusammengeführt sind, reduziert die Abbruchrate im Vergleich zu mehrseitigen Checkouts messbar.

Alle relevanten Zahlungsarten anbieten

PayPal, Kreditkarte, Klarna (Kauf auf Rechnung und Sofort bezahlen), SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay gehören in Deutschland zum Standard. Die frühere Sofortüberweisung gibt es nicht mehr als eigenständige Zahlart, Klarna hat sie in das eigene Konto überführt. Wer seine bevorzugte Zahlungsart nicht findet, bricht ab. Das gilt besonders für mobile Käufer.

Vertrauenselemente platzieren

Gütesiegel wie Trusted Shops, bekannte Zahlungslogos und kurze Rückgabehinweise direkt im Checkout. HTTPS ist Standard und wirkt als Siegel nicht mehr, Verbrauchersiegel dagegen schon. Besonders Neukunden kaufen nur, wenn sie sich sicher fühlen.

Wenn du deinen Checkout systematisch optimieren willst, helfen wir dir mit einer konkreten Analyse und Umsetzung: E-Commerce Beratung und Entwicklung.

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