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Digitalisierung & Technologie

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Was ist SaaS (Software as a Service)?

Was ist SaaS? Software mieten statt kaufen – wie das Abo-Modell funktioniert, was es kostet und wann individuelle Software die bessere Wahl ist.

BD-Roboter nutzt SaaS Cloud-Software über Abo-Modell ohne lokale Installation

SaaS steht für Software as a Service. Statt eine Software einmalig zu kaufen und auf eigenen Servern zu installieren, mietest du Zugang zu einer Software, die in der Cloud betrieben wird. Du zahlst monatlich oder jährlich, der Anbieter kümmert sich um Infrastruktur, Updates und Sicherheit.

Bekannte Beispiele: Shopify, Xentral, HubSpot, Slack, Google Workspace. Du loggst dich ein, du arbeitest, du zahlst monatlich.

Was SaaS attraktiv macht

Kein Installationsaufwand, keine eigene Server-Infrastruktur, keine IT-Abteilung die Software wartet. Updates kommen automatisch. Neuer Mitarbeiter? Einfach einen weiteren User anlegen.

Das Kostenmodell ist vorhersehbar. Statt einer hohen Einmalzahlung (oft fünf- bis sechsstellig für Enterprise-Software) werden monatliche Beträge fällig, die mit dem Unternehmen skalieren.

Außerdem gibt es für viele Standardanwendungsfälle hervorragende SaaS-Tools, die jahrelang entwickelt und von tausenden Kunden getestet wurden.

Wann individuelle Software besser ist

SaaS passt nicht für alles. Wenn ein Prozess sehr spezifisch ist und kein bestehendes SaaS-Produkt ihn gut abbildet, ist individuelle Software effizienter als ein teures SaaS das zu 40 Prozent passt und zu 60 Prozent mit Workarounds funktioniert.

Außerdem ist Vendor Lock-in ein reales Risiko. Wenn ein SaaS-Anbieter die Preise verdoppelt oder seinen Service einstellt, bist du abhängig. Bei individuell entwickelter Software liegt der Code bei dir.

Datenschutz und EU-Hosting

Ein häufig unterschätzter Punkt: Viele große SaaS-Anbieter sitzen in den USA. Damit greift das US Cloud Act, das US-Behörden Zugriff auf Kundendaten ermöglichen kann, auch wenn die Server in der EU stehen. Für KMU mit klassischen Geschäftsprozessen ist das oft unkritisch, aber für besonders sensible Branchen (Gesundheit, Behörden, Anwaltskanzleien) ist EU-gehostete Alternativen oder Self-Hosting zu bevorzugen. Anbieter wie Nextcloud, Aleph Alpha oder Mistral positionieren sich genau in dieser Lücke.

Mietkosten realistisch kalkulieren

Bei der Kostenrechnung zwischen SaaS und individueller Software wird die Mietzahlung über fünf bis sieben Jahre kumuliert betrachtet. Ein SaaS, das pro Nutzer 50 Euro im Monat kostet, schlägt bei 20 Nutzern und sieben Jahren mit 84.000 Euro zu Buche. Eine individuelle Lösung mit 50.000 Euro Initialkosten und 5.000 Euro jährlicher Wartung kommt auf 85.000 Euro, ist also rein finanziell vergleichbar. Aber die individuelle Lösung gehört dir, lässt sich an Bedürfnisse anpassen und schafft Wettbewerbsvorteile. Diese Rechnung lohnt sich bei jedem mittelfristigen System.

Bei unseren Projekten kombinieren wir beides: Standard-SaaS für alles was gut standardisiert ist, individuelle Software für den Rest. Welche Kombination für dein Unternehmen sinnvoll ist, klären wir gern in einem ersten Gespräch.

Wir setzen das mit dir um

Diese Leistungen passen zur Frage. Erstgespräche sind kostenlos.

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