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TeamViewer
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TeamViewer

Plattform für Remote-Zugriff, IT-Support und Endpoint-Management der TeamViewer Germany GmbH aus Göppingen. Dazu kommen proaktives Monitoring über DEX, Augmented Reality mit Frontline und die ONE-Plattform. Preise stehen erst im Bestellprozess.

★★★★½ 4.6 / 5 (Capterra)

Übersicht zu TeamViewer: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist TeamViewer?

TeamViewer ist eine Plattform für Fernzugriff, IT-Support und die Verwaltung von Endgeräten. Rechtsträger ist die TeamViewer Germany GmbH, Bahnhofsplatz 2 in 73033 Göppingen, geführt von Oliver Steil, Michael Wilkens, Mei Dent und Mark Banfield. Für den Bereich Investor Relations zeichnet die TeamViewer SE unter derselben Adresse verantwortlich.

Das Angebot ist in vier Stränge geteilt. TeamViewer Remote deckt Fernzugriff, Fernsteuerung und Support ab. TeamViewer DEX arbeitet proaktiv und soll Probleme lösen, bevor Nutzer sie überhaupt bemerken, ergänzt um Endpoint Troubleshooting und Endpoint Automation. TeamViewer Tensor ist die Cloud-Plattform für große Unternehmen, mit der sich laut Anbieter jederzeit auf jedes Gerät und jede Maschine zugreifen lässt. TeamViewer Frontline bringt Augmented Reality in Logistik, Lagerhaltung, Onboarding und Schulung.

Darüber liegt seit Neuestem TeamViewer ONE, die gemeinsame Oberfläche für digitale Arbeitsplätze. Der Anbieter bündelt dort DEX, Endpoint-Verwaltung mit Bedrohungserkennung, Fernüberwachung, Fernzugriff, Asset- und Patch-Management, Verwaltung mobiler Geräte und ein Monitoring, das Anwendungsprobleme über simulierte Interaktionen erkennt, bevor sie jemanden treffen.

Für wen eignet sich TeamViewer?

Der Anbieter benennt seine Zielgruppen selbst: Privatgebrauch, kleine Unternehmen, große Unternehmen, Managed Service Provider, Erstausrüster sowie gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen. Als Branchen führt er Automobilindustrie, Landwirtschaft, Logistik, Produktion, Einzelhandel, Gesundheitswesen sowie Bank- und Finanzwesen auf.

Passend ist TeamViewer für IT-Abteilungen und Dienstleister, die viele Geräte über Standorte hinweg betreuen und dabei nicht nur zugreifen, sondern auch überwachen, patchen und inventarisieren wollen. Für regulierte Branchen zählt außerdem der Rechtsrahmen: deutscher Rechtsträger, ISO/IEC 27001 und nach Anbieterangaben Erfüllung von HIPAA/HITECH sowie SOC 2 und 3.

Weniger passend ist TeamViewer für alle, die einen Preis sehen wollen, bevor sie einen Kaufprozess starten. Auf der Lizenzübersicht steht kein Betrag; die Zahlen erscheinen erst weiter hinten. Ebenfalls unpassend ist das Produkt für Betriebe, die eine schlanke Fernwartung suchen: Asset Management, Endpoint Protection, Device Monitoring, Assist AR und die Verwaltung mobiler Geräte sind Add-ons, die einzeln dazugebucht werden.

TeamViewer im Arbeitsalltag

Der vom Hersteller beschriebene Ablauf beginnt beim Zugriff. Du verbindest dich von überall aus mit den betreuten Systemen und leistest Support, ohne vor Ort zu sein; Serverwartung aus dem Homeoffice und Fehlersuche unterwegs nennt der Anbieter als typische Fälle. Für die Support-Arbeit selbst wirbt TeamViewer mit KI-gestützten Funktionen unter dem Namen TeamViewer KI.

Der zweite Strang läuft proaktiv. Über Remote Management verwaltest, überwachst, patchst und schützt du Rechner, Geräte und Software aus einem zentralen Dashboard. Device Monitoring arbeitet mit eigenen Richtlinien, führt Remote-Skripte aus und meldet sofort, wenn etwas aus dem Rahmen fällt. Endpoint Protection schützt gegen Schadsoftware und erlaubt einen rückwirkenden Zugriff auf Daten bis zu 72 Stunden nach einer Infektion. Das Asset Management nutzt die Technik von Lansweeper und findet nach Anbieterangaben jedes Gerät, jede Software und jedes verborgene Asset im Netz.

Für die Industrie hängt Frontline daneben. Techniker und Lagerkräfte bekommen Arbeitsanweisungen eingeblendet und behalten die Hände frei, was der Anbieter für Logistik, Lagerhaltung, Einarbeitung und Weiterbildung ausweist. Angebunden wird das Ganze an bestehende Systeme über Microsoft Intune, ServiceNow, Freshworks, Jira, Salesforce, Zendesk, Slack und Microsoft Teams.

Zum Nutzen veröffentlicht TeamViewer eine Zahl zum DEX-Bereich: Im vergangenen Jahr sei bei DEX-Kunden eine Rendite von über 232 Millionen US-Dollar entstanden. Das ist eine Angabe des Anbieters ohne unabhängige Prüfung. Belastbarer ist die Auszeichnung: Gartner führt TeamViewer im Bereich DEX-Werkzeuge als Leader.

Preise und Pläne

Die Lizenzübersicht ist nach Zielgruppen gegliedert: Einzelpersonen, Teams, große Unternehmen und die ONE-Plattform. Beträge zeigt sie nicht; wer eine Zahl will, geht in den Bestellprozess oder fordert ein Angebot an. Für die Kalkulation ist das der erste Stolperstein, denn ohne Ankerwert lässt sich der Gesamtaufwand nicht vorab abschätzen.

Der zweite Stolperstein sind die Add-ons. Asset Management, Endpoint Protection, Device Monitoring, TeamViewer Assist AR Lite und Mobile Device Management sind eigene Bausteine, die beim Kaufabschluss ergänzt werden. Jeder davon lässt sich vorher 30 Tage kostenlos ausprobieren. Wer die Liste durchgeht, merkt schnell: Was viele als Kernfunktion einer Fernwartungslösung erwarten, etwa Inventarisierung oder Überwachung, hängt hier an Zusatzposten.

Tensor für große Unternehmen ist eine vollständig angepasste Lizenz ohne Listenpreis. Enthalten sind Single Sign-on, erweiterte Massenbereitstellung über MSI und die Nachvollziehbarkeit über Audit-Logs und API. DEX Essentials, das mobile SDK und das Enterprise-Integrationspaket sind auch dort Add-ons, und der 24-Stunden-Premium-Support setzt eine gesonderte Vereinbarung voraus.

Zwei Sonderfälle stehen fest: Für den privaten Gebrauch bewirbt TeamViewer die Nutzung ohne Kosten. Gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen bekommen 30 Prozent Rabatt. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Deutscher Rechtsträger: TeamViewer Germany GmbH, Bahnhofsplatz 2, 73033 Göppingen
  • Zertifiziert nach ISO/IEC 27001, nach Anbieterangaben HIPAA/HITECH sowie SOC 2 und 3 erfüllt
  • Für den privaten Gebrauch wirbt der Anbieter mit kostenfreier Nutzung
  • Jedes Add-on lässt sich 30 Tage ohne Kosten ausprobieren
  • 30 Prozent Rabatt für gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen
  • Gartner führt TeamViewer im Bereich DEX-Werkzeuge als Leader
  • Anbindungen an Microsoft Intune, ServiceNow, Freshworks, Jira, Salesforce, Zendesk, Slack und Microsoft Teams

Schwächen:

  • Kein Betrag auf der Lizenzübersicht, die Preise erscheinen erst im Bestellprozess
  • Inventarisierung, Überwachung, Schutz, AR-Unterstützung und Mobilgeräteverwaltung sind kostenpflichtige Add-ons
  • Tensor ist eine vollständig angepasste Lizenz ohne veröffentlichten Preis
  • Premium-Support über 24 Stunden bei Tensor nur mit gesonderter Vereinbarung
  • Auch bei Tensor bleiben DEX Essentials, mobiles SDK und Enterprise-Integrationspaket Add-ons
  • Die Renditeangabe von über 232 Millionen US-Dollar stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft

Alternativen zu TeamViewer

Aus derselben Kategorie kommen ISL Light, Supremo und Atera. Die ersten beiden decken den Fernzugriff schlanker ab, Atera zielt stärker auf die Verwaltung ganzer Geräteflotten. Belastbare Aussagen zu deren Konditionen gehören auf deren eigene Seiten, hier steht nur der Verweis.

Der Vergleichspunkt ist bei Fernwartung nicht die Verbindungsqualität, sondern der Zuschnitt der Lizenz. Bei TeamViewer entscheidet die Add-on-Auswahl über den Preis, bei anderen Anbietern die Zahl der verwalteten Geräte oder der gleichzeitigen Sitzungen. Wenn wir eine solche Auswahl im Rahmen der Beratung und Betreuung begleiten, listen wir zuerst die tatsächlich benötigten Funktionen und rechnen sie dann bei jedem Anbieter durch. Was sich davon über Automation und Prozessoptimierung ganz einsparen lässt, klären wir im selben Schritt.

TeamViewer im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: TeamViewer steht in der Kategorie mit 390 weiteren Werkzeugen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 148 von 390 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 182.

TeamViewer nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 128 von 390 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Einen kostenlosen Einstieg bietet TeamViewer nicht. In der Kategorie haben 75 von 390 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

TeamViewer bleibt für deutsche Mittelständler die naheliegende Wahl, wenn Fernwartung mehr sein soll als eine Verbindung. Deutscher Vertragspartner, ISO 27001 und ein Funktionsumfang, der von der Bildschirmübernahme bis zur Patch-Verteilung reicht, ergeben zusammen ein Paket, für das man sonst zwei bis drei Werkzeuge braucht. Wer eine Prüfung durch Kunden oder Aufsicht bestehen muss, spart sich hier eine Menge Erklärungen.

Der Haken liegt in der Preisstruktur, und zwar zweifach. Erstens steht auf der Übersicht kein Betrag, du beginnst also ohne Vergleichsgröße. Zweitens sind genau die Funktionen, die den Unterschied zu einem einfachen Fernzugriffswerkzeug ausmachen, als Add-on ausgelagert. Unser Rat: Schreib vor dem ersten Angebot auf, welche fünf Dinge das Werkzeug können muss, und lass dir den Preis dafür als Gesamtsumme geben, aufgeschlüsselt nach Grundlizenz und jedem einzelnen Zusatz. Sonst vergleichst du später eine Grundlizenz mit dem Vollpaket eines Wettbewerbers. Die 30 Tage je Add-on sind dafür der richtige Weg: erst testen, was wirklich genutzt wird, dann kaufen.

Bewertungen im Überblick

★★★★½ 4.6 / 5 (11615 Bewertungen)

Stand: 2026-03-19

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Die Lizenzübersicht ist nach Einzelpersonen, Teams, großen Unternehmen und der ONE-Plattform gegliedert; Beträge zeigt der Anbieter erst im Bestellprozess. Add-ons wie Asset Management, Endpoint Protection, Device Monitoring, Assist AR Lite und Mobile Device Management lassen sich beim Kaufabschluss ergänzen und 30 Tage kostenlos ausprobieren. Für den privaten Gebrauch bewirbt TeamViewer die Nutzung ohne Kosten. Gemeinnützige und Bildungseinrichtungen erhalten 30 Prozent Rabatt. Tensor wird als vollständig angepasste Lizenz verhandelt. Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ TeamViewer Remote für Fernzugriff, Fernsteuerung und Remote-Support
  • ✓ TeamViewer DEX zur Erkennung und Behebung von Problemen, bevor Nutzer sie melden
  • ✓ Endpoint Troubleshooting und Endpoint Automation für wiederkehrende Aufgaben
  • ✓ Asset Management auf Basis der Lansweeper-Technik für Geräte, Software und verborgene Assets
  • ✓ Device Monitoring mit eigenen Richtlinien, Remote-Skripten und Sofortalarmen
  • ✓ Endpoint Protection gegen Schadsoftware mit rückwirkendem Datenzugriff bis 72 Stunden nach der Infektion
  • ✓ Patch Management und Mobile Device Management mit Richtliniendurchsetzung
  • ✓ TeamViewer Frontline für Augmented Reality in Logistik, Lagerhaltung, Onboarding und Schulung
  • ✓ TeamViewer Tensor mit Single Sign-on, erweiterter Massenbereitstellung über MSI und Audit-Logs samt API
  • ✓ Integrationen mit Microsoft Intune, ServiceNow, Freshworks, Jira, Salesforce, Zendesk, Slack und Microsoft Teams
  • ✓ Application Experience Monitoring erkennt Anwendungsprobleme durch simulierte Interaktionen
  • ✓ Zertifizierung nach ISO/IEC 27001, dazu HIPAA/HITECH sowie SOC 2 und 3

Vorteile

  • + Rechtsträger ist die TeamViewer Germany GmbH, Bahnhofsplatz 2, 73033 Göppingen
  • + Zertifiziert nach ISO/IEC 27001, erfüllt nach eigenen Angaben HIPAA/HITECH sowie SOC 2 und 3
  • + Für den privaten Gebrauch bewirbt der Anbieter die Nutzung ohne Kosten
  • + Add-ons lassen sich jeweils 30 Tage kostenlos ausprobieren
  • + Gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen bekommen 30 Prozent Rabatt
  • + Gartner führt TeamViewer im Bereich DEX-Werkzeuge als Leader
  • + Anbindungen an Microsoft Intune, ServiceNow, Jira, Salesforce, Zendesk, Slack und Microsoft Teams

Nachteile

  • - Auf der Preisübersicht steht kein Betrag, die Zahlen erscheinen erst im Bestellprozess
  • - Asset Management, Endpoint Protection, Device Monitoring, Assist AR und Mobile Device Management sind Add-ons und im Grundpreis nicht enthalten
  • - Tensor läuft als vollständig angepasste Lizenz, ein Listenpreis existiert dafür nicht
  • - Der 24-Stunden-Premium-Support bei Tensor setzt eine gesonderte Vereinbarung voraus
  • - Mobiles SDK, Enterprise-Integrationspaket und DEX Essentials sind bei Tensor ebenfalls Add-ons
  • - Die genannte Rendite von 232 Millionen US-Dollar bei DEX-Kunden ist eine Anbieterangabe ohne unabhängige Prüfung

Tags

remote-access it-support endpoint-management fernwartung it-management

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