TaskCards
TaskCards ist eine Onlineplattform für digitale Pinnwände, auf denen Lehrkräfte Aufgaben und Informationen für Schülerinnen und Schüler bereitstellen. Karten fassen Texte, Bilder, Links und Dateianhänge. Entwickelt und betrieben wird sie laut Startseite von der deutschen dSign Systems GmbH.
Übersicht zu TaskCards: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 29.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist TaskCards?
TaskCards ist eine Onlineplattform für digitale Pinnwände. Der Anbieter fasst den Zweck auf seiner Startseite in einem Satz: Lehrer:innen stellen damit Aufgaben und Informationen für Schüler:innen bereit. Auf jeder Pinnwand veröffentlichst du Karten, die TaskCards selbst „TaskCards“ nennt. Eine Karte kann Texte, Bilder, Links und verschiedene Dateianhänge enthalten. Jede Pinnwand bleibt privat oder wird über einen Link öffentlich zugänglich.
Entwickelt und betrieben wird die Plattform laut Startseite von der deutschen Firma dSign Systems GmbH. Die Server für taskcards.de stehen nach Angabe des Anbieters ausschließlich in Deutschland. TaskCards schreibt dazu, man verzichte weitestgehend auf persönliche Daten, erfasse nur für den Betrieb unbedingt notwendige Informationen und sei „zu 100% konform zur DSGVO“. Das sind Werbeaussagen der Startseite. Eine Anschrift, eine Registernummer oder ein Prüfsiegel nennt sie nicht. Für Impressum und Datenschutzerklärung führt das Hauptmenü eigene Seiten.
Diese Unterseiten hängen nicht an eigenen Pfaden, sondern als Anker an derselben Adresse: Preise & Lizenzen etwa unter taskcards.de/#/home/price, das Impressum unter taskcards.de/#/home/imprint. Ohne aktiviertes JavaScript zeigt die Seite nur den Hinweis „Erlauben Sie Javascript!“.
Für wen eignet sich TaskCards?
Im Zentrum steht die Schule. Der Anbieter zieht den Kreis aber weit: TaskCards sei universell einsetzbar für jede Art von Bildungseinrichtung, genannt sind Schulen, Kindergärten und Universitäten. Dazu kommen Firmen zur Mitarbeiterorganisation, Vereine, private Blogs, Veranstaltungskalender und außerschulische Projekte.
Weniger passend ist TaskCards, wenn du Aufgaben mit Fristen, Zuständigkeiten und Status verfolgen willst. Die Startseite beschreibt Inhalte und Sichtbarkeit einer Pinnwand, aber keine Aufgabenverwaltung und keine Anbindung an andere Software. Wer auf Rechnern arbeitet, auf denen JavaScript gesperrt ist, kann die Plattform nicht nutzen. Und wer vor dem Einsatz an einer Schule Preise und Datenschutzunterlagen prüfen muss, findet beides nicht auf der Startseite, sondern auf den Unterseiten „Preise & Lizenzen“ und „Datenschutz“.
TaskCards im Arbeitsalltag
Den Ablauf beschreibt der Anbieter knapp. Du legst über „Nutzer:in erstellen“ ein Konto an und erstellst deine erste Pinnwand. Darauf veröffentlichst du Karten mit Text, Bildern, Links oder Dateianhängen. Für jede Pinnwand entscheidest du, ob sie privat bleibt oder über einen Link öffentlich wird. Im Kopf der Seite sitzt dazu der Punkt „Pinnwände entdecken“ mit Suchsymbol.
Für Hilfe und Ideen nutzt TaskCards das eigene Werkzeug. Auf der Startseite stehen Pinnwände des Anbieters, darunter „TaskCards Anleitungen“ mit Tutorials zur Nutzung. Eine FAQ-Seite sammelt häufige Fragen, eine eigene Vorschlagsseite nimmt Ideen auf, über die Nutzer abstimmen können. Was sich geändert hat, steht in der Versionshistorie. Kontakt läuft laut Startseite per E-Mail, dazu verweist sie auf Twitter.
Ein Szenario zur Einordnung, kein Kundenfall: Angenommen, eine Lehrerin will die Aufgaben einer Projektwoche bündeln. Sie legt eine Pinnwand an, ergänzt für jeden Tag eine Karte mit Arbeitsauftrag, hängt das Arbeitsblatt als Datei an, verlinkt ein Erklärvideo und gibt die Pinnwand per Link an die Klasse. Ob die Schülerinnen und Schüler dort selbst antworten oder Karten ergänzen können, beschreibt die Startseite nicht.
Preise und Pläne
Auf der Startseite steht kein einziger Betrag. Auch Tarifnamen, eine Abrechnungseinheit oder Kontingente nennt sie nicht. Preise und Lizenzen führt TaskCards auf einer eigenen Seite, die das Hauptmenü als „Preise & Lizenzen“ verlinkt: https://www.taskcards.de/#/home/price. Ob es einen kostenlosen Zugang gibt und wo seine Grenzen liegen, lässt sich der Startseite nicht entnehmen. Stand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Entwicklung und Betrieb laut Startseite durch die deutsche dSign Systems GmbH.
- Server für taskcards.de nach Anbieterangabe ausschließlich in Deutschland.
- Zugesagte Datensparsamkeit: Erfasst würden nur Informationen, die der Betrieb unbedingt braucht.
- Sichtbarkeit je Pinnwand wählbar, privat oder per Link öffentlich.
- Öffentliche Vorschlagsseite mit Abstimmung, dazu eine Versionshistorie.
- Auf der Startseite ist ein Barrierefreiheitsmenü eingebunden.
Schwächen
- Kein Betrag, kein Tarif und keine Abrechnungseinheit auf der Startseite.
- „100% konform zur DSGVO“ steht als Selbstauskunft da, ein Prüfsiegel oder Zertifikat nennt die Startseite nicht.
- Ohne JavaScript läuft nichts, die Seite zeigt dann nur „Erlauben Sie Javascript!“.
- Ob Lernende selbst Karten anlegen oder kommentieren, bleibt auf der Startseite offen.
Alternativen zu TaskCards
Weitere Werkzeuge für gemeinsame Pinnwände und Whiteboards führt das Verzeichnis unter Padlet, Collaboard und Sketchboard. Ob dort Server in Deutschland, ein Gratis-Zugang oder Schullizenzen belegt sind, steht in den jeweiligen Einträgen.
TaskCards im Vergleich
TaskCards nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 25 von 63 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 16 von 63 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 28.
Überblick
Unsere Einschätzung: TaskCards ist eine schlanke Pinnwand mit klarem Schulprofil. Genau dort liegt ihre Stärke: wenige Begriffe, Karten mit den üblichen Inhalten, eine einfache Wahl zwischen privat und öffentlich. Für Schulträger und Datenschutzbeauftragte sind der Betrieb durch eine deutsche GmbH und die Serveraussage ein gutes Signal. Mehr als ein Signal ist es nicht, solange du Datenschutzerklärung, Unterauftragnehmer und Vertrag zur Auftragsverarbeitung nicht selbst gelesen hast. Eine pauschale Konformitätszusage auf der Startseite ersetzt diese Prüfung nicht.
Wir halten TaskCards für eine gute Wahl, wenn Lehrkräfte oder Vereine Material sammeln und weitergeben wollen. Für Firmen, die Aufgaben steuern oder Prozesse abbilden wollen, ist eine Pinnwand meist zu wenig. Dort lohnt der Blick auf die Abläufe selbst, wie wir ihn in der Beratung & Betreuung angehen, und wenn keine Standardlösung passt, bauen wir in der Webentwicklung eigene Werkzeuge. Vor jeder Entscheidung gehört die Seite „Preise & Lizenzen“ ganz nach oben auf die Leseliste, denn die Startseite verrät über das Preismodell nichts.
Überblick
- ✓ Pinnwände anlegen und darauf Karten veröffentlichen, die der Anbieter TaskCards nennt
- ✓ Karten mit Texten, Bildern und Links
- ✓ Verschiedene Dateianhänge je Karte
- ✓ Pinnwände privat halten oder über einen Link öffentlich zugänglich machen
- ✓ Kopfmenü „Pinnwände entdecken“ mit Suchsymbol
- ✓ Eigener Menübereich für Import und Export
- ✓ Vorschlagsseite, auf der Nutzer Ideen einreichen und darüber abstimmen
- ✓ Versionshistorie und FAQ-Seite im Hauptmenü
- ✓ Anleitungen und Tutorials als eigene TaskCards-Pinnwand
- ✓ Konto selbst anlegen über „Nutzer:in erstellen“
- ✓ Barrierefreiheitsmenü auf der Startseite
Vorteile
- + Laut Startseite von der deutschen dSign Systems GmbH entwickelt und betrieben
- + Server für taskcards.de laut Anbieter ausschließlich in Deutschland
- + Anbieter sagt Datensparsamkeit zu: erfasst würden nur für den Betrieb unbedingt notwendige Informationen
- + Sichtbarkeit je Pinnwand wählbar, privat oder per Link öffentlich
- + Einsatz laut Anbieter in Schulen, Kindergärten und Universitäten, dazu in Firmen und Vereinen
- + Öffentliche Vorschlagsseite mit Abstimmung und eine Versionshistorie
Nachteile
- - Die Startseite nennt keinen Preis, keinen Tarif und keine Abrechnungseinheit
- - „100% konform zur DSGVO“ ist eine Selbstauskunft der Startseite, ein Prüfsiegel oder Zertifikat nennt sie nicht
- - Läuft nur mit aktiviertem JavaScript, ohne zeigt die Seite nur den Hinweis „Erlauben Sie Javascript!“
- - Ob Lernende selbst Karten anlegen oder kommentieren können, beschreibt die Startseite nicht
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