sitesights
Deutsches cookiefreies Web-Analytics-Tool. DSGVO-konform, Serverstandort Deutschland, günstig und einfach für kleine bis mittlere Websites.
Übersicht zu sitesights: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist sitesights?
Sitesights ist ein Werkzeug für Web-Analyse ohne Cookies. Der Anbieter positioniert es als Alternative zu Google Analytics: Echtzeitdaten, Server in Europa und kein Einwilligungsbanner, weil beim Tracking überhaupt keine Cookies gesetzt werden. Personenbezogene Angaben werden nach Anbieterangabe gehasht und lassen sich damit nicht zurückverfolgen.
Hinter dem Produkt stehen nach eigener Darstellung ein Entwickler und ein Marketer aus Europa, das Unternehmen bezeichnet sich als eigenfinanziert und unabhängig. Der Tracking-Code ist mit unter einem Kilobyte bewusst klein gehalten, damit er die Ladezeit nicht beeinflusst.
Vier Bausteine bilden die Plattform: eine Analytics-Übersicht mit den Kernkennzahlen, eigene Events und Ziele, Funnels über bis zu 20 Stufen und ein Page-Flow-Diagramm, das die Wege der Besucher von Einstieg bis Ausstieg zeichnet. Der Anbieter betont, bewusst keine überladenen Dashboards zu bauen.
Für wen eignet sich sitesights?
Der Anbieter benennt vier Zielgruppen: Agenturen und Freelancer, normale Websites, SaaS-Anbieter und Entwickler von Browserspielen. Für Agenturen gibt es ein Projektsystem mit Rechteverwaltung, in dem jede Kundenwebsite getrennt liegt. Kunden lassen sich mit eigenen Rollen einladen oder bekommen einen Freigabelink, mit dem sie das Dashboard ohne eigenes Konto sehen.
Nicht geeignet ist Sitesights, wenn du tiefe Zielgruppensegmentierung, Werbeplattform-Anbindungen oder Attributionsmodelle über mehrere Kanäle brauchst. Das Werkzeug beschränkt sich absichtlich auf Erhebung und Darstellung. Wer personenbezogene Nutzerprofile über lange Zeiträume aufbauen will, findet hier ebenfalls nichts, denn identifizierende Daten werden gehasht.
sitesights im Arbeitsalltag
Der Einstieg läuft über den Tracking-Code, den du per Plugin oder Anleitung einbindest. Für tiefere Integration gibt es eine serverseitige API. Sie kann laut Anbieter nicht von Browser-Erweiterungen blockiert werden und erlaubt es, eigene Events, Seitenaufrufe und Nutzerrollen zu übergeben, etwa um zwischen kostenlosen und zahlenden Kunden zu unterscheiden.
Im Dashboard siehst du eindeutige Besucher, Seitenaufrufe, Sitzungen, Verweildauer, Absprungrate, Herkunft nach Land und Stadt sowie die Verteilung über den Tag. Technische Angaben zu Bildschirmgröße, Browser und Betriebssystem kommen dazu, ebenso die Auswertung von UTM-Parametern und Google-Ads-Kampagnen. Zwischen Besuchern, Seitenaufrufen und Sitzungen lässt sich jederzeit umschalten.
Für die Tiefenanalyse baust du Funnels aus Seiten und eigenen Zielen, bis zu 20 Stufen lang, und filterst sie nach Segmenten wie Kampagne oder Region. Das Page-Flow-Diagramm zeigt parallel dazu, über welche Einstiegsseiten Besucher kommen und wo sie abspringen.
Preise und Pläne
Der Anbieter wirbt auf allen Produktseiten mit einem kostenlosen Einstieg. Konkrete Beträge stehen auf den erfassten Seiten nicht, die Preisseite ist nur über die Navigation verlinkt.
Dokumentiert sind zwei Betriebsarten: der reguläre Betrieb bei Sitesights, bei dem alle Daten redundant in zertifizierten europäischen Rechenzentren mit Wasserkraft-Versorgung liegen, und eine On-Premise-Variante, bei der du Sitesights im Rechenzentrum deiner Wahl betreibst. Für Agenturen ist die Verwaltung mehrerer Kundenprojekte unter einem Konto vorgesehen. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Kein Cookie-Einsatz und damit kein Einwilligungsbanner. Tracking-Code unter einem Kilobyte. Datenhaltung in Europa, dazu die Möglichkeit des Eigenbetriebs. Serverseitige API, die sich nicht per Browser-Erweiterung blockieren lässt. Projekt- und Rechteverwaltung samt Freigabelinks für Kunden ohne eigenes Konto. Der Anbieter erklärt ausdrücklich, keine Daten zu verkaufen.
Schwächen: Auf den öffentlichen Produktseiten stehen keine Preisangaben. Der Funktionsumfang ist bewusst schmal gehalten, tiefergehende Auswertungen fehlen. Das Unternehmen ist klein und eigenfinanziert, was bei langfristigen Verträgen eine eigene Risikobetrachtung verlangt.
Alternativen zu sitesights
Vergleichbar aufgestellt sind Matomo, Plausible und Pirsch. Wer Analyse und Einwilligungsmanagement sauber aufsetzen will, findet Unterstützung unter SEO & Online-Marketing.
sitesights im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: sitesights steht in der Kategorie mit 82 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 17 von 82 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 36.
sitesights nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 58 von 82 Werkzeugen (71 Prozent).
Überblick
Sitesights löst das Einwilligungsproblem an der Wurzel: Ohne Cookies braucht es kein Banner, und die Daten bleiben in Europa. Funnels über 20 Stufen und ein Page-Flow-Diagramm sind für ein Werkzeug dieser Größe bemerkenswert. Wer Kampagnenattribution über viele Kanäle braucht, greift besser zu einem größeren System. Die Preisseite solltest du vor der Entscheidung selbst aufrufen.
Überblick
- ✓ Cookie-freies Tracking
- ✓ Seitenaufrufe und Besucher
- ✓ Referrer und Quellen
- ✓ Geräte und Browser
- ✓ DSGVO-konform
- ✓ Serverstandort Deutschland
- ✓ Echtzeit-Dashboard
Vorteile
- + Deutsches Unternehmen, Serverstandort Deutschland
- + DSGVO-konform ohne Consent-Banner
- + Sehr günstiger Einstieg
- + Einfache Einrichtung
Nachteile
- - Begrenzte Funktionen
- - Wenig bekannt
- - Keine Event-Tracking-Tiefe
Tags
sitesights im Einsatz
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