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Runbox
E-Mail-Anbieter kostenpflichtig 🇪🇺 EWR Norwegen

Runbox

Runbox Solutions AS aus Oslo vermietet E-Mail-Postfächer mit Webmail, POP, IMAP, SMTP, CardDAV und CalDAV. Sechs Tarifstufen von 2 bis 250 GB Speicher, abgerechnet jährlich oder alle drei Jahre, mit 30 Tagen Testphase. Zusatzkonten für Familie oder Team hängen an einem Hauptkonto.

Übersicht zu Runbox: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 21.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Runbox?

Runbox ist ein kostenpflichtiger E-Mail-Dienst aus Norwegen. Die Fußzeile der Website nennt als Betreiber Runbox Solutions AS mit der Postadresse Oscars gate 27, 0352 Oslo, dazu die norwegische Organisationsnummer 996877027. Verkauft werden Postfächer mit Webmail und den üblichen Protokollen: Web, POP, IMAP und SMTP für Mail, CardDAV für Kontakte, CalDAV für Kalender. Nach eigener Darstellung ist das Unternehmen unabhängig und im Besitz der Mitarbeiter, gehostet und verwaltet wird der Dienst in Norwegen.

Der Tarifaufbau hängt an einem Hauptkonto. Sechs Stufen gibt es: Micro mit 2 GB E-Mail-Speicher, dann Mini mit 10 GB, Medium mit 25 GB, Max mit 50 GB, Max100 mit 100 GB und Max250 mit 250 GB. Mit der Stufe wachsen der Dateispeicher von 200 MB auf 25 GB und die Zahl der eigenen E-Mail-Domains von 1 auf 100. An dieses Hauptkonto lassen sich Zusatzkonten hängen, vom Anbieter Subaccounts genannt, jedes mit eigenem Speicher, eigenen Domains und eigenen Einstellungen, aber über das Hauptkonto verwaltet und abgerechnet. Laut Anbieter sind sie günstiger als eigenständige Konten, und jedes Konto kann eine andere Stufe fahren.

Die Startseite stellt Norwegen, Wasserkraft und Unternehmensethik nach vorn. Die Server laufen laut Anbieter zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie und norwegischer Wasserkraft, das Rechenzentrum war nach seiner Darstellung ursprünglich für das norwegische Regierungsrechenzentrum gebaut, und die unabhängige Genossenschaft Ethical Consumer führt den Dienst nach Angaben von Runbox als Ethical Consumer Best Buy. Zur Größe nennt der Anbieter selbst über eine Million bediente Konten, Kunden in über 170 Ländern und über 25 Jahre Geschäftstätigkeit; ein paar Abschnitte höher steht auf derselben Seite „Over 20 years in the business“.

Für wen eignet sich Runbox?

Runbox passt zu Privatpersonen, Familien und kleinen Teams, die ein bezahltes Postfach unter norwegischer Gerichtsbarkeit wollen und eine eigene Domain mitbringen. Der Anbieter ordnet seine Stufen selbst zu: Micro und Mini nennt er ideal für Gelegenheitsnutzer, Medium für den Alltag, die Max-Stufen für Profis und Unternehmen mit hohem Speicherbedarf. Das Gespann aus Hauptkonto und Zusatzkonten ist auf Familien und kleine Teams gemünzt, und die Preisseite rechnet genau diese beiden Fälle als Beispiele vor.

In vier Fällen ist Runbox die falsche Wahl. Erstens, wenn gar nichts kosten soll: Einen Dauer-Gratis-Tarif führt die Preisseite nicht, jedes Konto startet mit einer Testphase. Zweitens, wenn du monatlich zahlen willst. Abgerechnet wird laut FAQ jährlich, bei den Rabatttarifen alle drei Jahre. Drittens beim Massenversand. 500 Empfänger am Tag, 300 Empfänger je Nachricht und 10 GB Bandbreite pro Woche sind Grenzen für ein Postfach und nicht für Newsletter oder Bestellbestätigungen aus einem Shop; wer solche Mails automatisiert verschickt, braucht dafür einen eigenen Versandweg. Postfach und Systemversand sauber zu trennen, gehört zur Automation & Prozessoptimierung. Und viertens, wenn eine Vorgabe ausdrücklich Server innerhalb der EU verlangt. Norwegen gehört zum EWR und nicht zur EU; der Anbieter selbst beruft sich auf „Norwegian and European privacy regulations“.

Runbox im Arbeitsalltag

Der Anbieter dokumentiert den Weg vom Testkonto bis zur Kündigung vollständig in seiner FAQ.

Am Anfang steht die Testphase. Jedes neue Konto beginnt mit 30 Tagen kostenlos, Zahlungsdaten verlangt der Anbieter dafür nicht. Das Testkonto hat eigene Grenzen: 100 MB Speicher für Mail, 10 MB für Dateien, 250 MB Bandbreite pro Woche und maximal 20 Empfänger am Tag. Wer während der Testphase bucht, bekommt die Testzeit laut Anbieter als ersten Monat angerechnet. Wer nicht bucht, dessen Konto wird am Ende gesperrt, aber nicht sofort gelöscht.

Dann der Umzug. Für eine eigene Domain änderst du die DNS-Einträge, danach holt das IMAP-Import-Werkzeug die alten Nachrichten, ohne im alten Postfach etwas zu löschen. Gmail, Outlook, Yahoo, iCloud und GMX nennt der Anbieter ausdrücklich. Wie lange das dauert, hängt an der Menge, laut Anbieter von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden. Gegen Aufpreis übernimmt der Support die Migration; einen Betrag dafür nennt er nicht, sondern bittet um eine Anfrage per Mail. Wenn dabei auch Website und DNS einer Domain umziehen, gehört das in dieselbe Planung wie die Webentwicklung.

Für Familie oder Team legst du zuerst das Hauptkonto an, es ist laut Anbieter die Schaltzentrale. Von dort verwaltest du alles: Zusatzkonten anlegen und löschen, Domains zuweisen, die Abrechnung führen, Passwörter und Aliase für alle setzen. Ein Zusatzkonto kommt über den Menüpunkt Plans in den Warenkorb und wird mit dem Hauptkonto abgerechnet, läuft im Betrieb aber eigenständig mit eigenem Speicher und eigenen Einstellungen.

Im laufenden Betrieb bestimmen die Kontingente das Bild. Speicher- und Bandbreitenanzeige sitzen im Webmail, der Bandbreitenzähler wird montags um 00:00 GMT zurückgesetzt, und eine tägliche Zusammenfassung lässt sich im Konto einschalten. Beide Grenzen enden gleich: Ist der Speicher zu 100 Prozent belegt oder die Bandbreite aufgebraucht, gehen eingehende Nachrichten an den Absender zurück. Mehr Bandbreite ist laut Anbieter nicht zubuchbar, nur ein größerer Tarif hilft. Steigt ein Testkonto auf ein Abo um, greifen die neuen Versandkontingente laut Anbieter erst acht Stunden später.

Am Ende die Kündigung. Sie läuft per Mail an den Support oder über ein Ticket. Kontodaten bleiben danach laut Anbieter eine Zeit gespeichert, weil das norwegische Buchführungsrecht es verlangt; eine sofortige Löschung muss man beim Support beantragen.

Preise und Pläne

Die Preisseite rechnet in Euro und führt zwei Tabellen: eine für Hauptkonten, eine für Zusatzkonten. Abgerechnet wird laut FAQ jährlich, die Rabatttarife alle drei Jahre. Die Monatsbeträge in den Tabellen sind damit Umrechnungen und keine eigene Zahlweise, so lesen wir die beiden Angaben zusammen. Stand: Oktober 2026.

Hauptkonto, Jahreszahlung:

Stufeje Monatje JahrE-MailDateienDomains
Micro1,66 Euro19,95 Euro2 GB200 MB1
Mini2,91 Euro34,95 Euro10 GB1 GB5
Medium4,16 Euro49,95 Euro25 GB2 GB10
Max6,66 Euro79,95 Euro50 GB5 GB25
Max10010,00 Euro119,95 Euro100 GB10 GB50
Max25015,00 Euro179,95 Euro250 GB25 GB100

Bei Drei-Jahres-Bindung nennt dieselbe Tabelle die Gesamtbeträge 49,95 Euro für Micro, 84,95 Euro für Mini, 119,95 Euro für Medium, 189,95 Euro für Max, 284,95 Euro für Max100 und 424,95 Euro für Max250, mit Ersparnissen von 9,90 Euro bis 114,90 Euro über die Laufzeit. Für Mini beziffert die Seite das mit 28,32 Euro je Jahr gegenüber 34,95 Euro bei Jahreszahlung.

Zusatzkonten, Jahreszahlung:

Stufeje Monatje JahrE-MailDateien
Micro0,66 Euro7,95 Euro2 GB200 MB
Mini1,25 Euro14,95 Euro10 GB1 GB
Medium2,08 Euro24,95 Euro25 GB2 GB
Max3,33 Euro39,95 Euro50 GB5 GB
Max1005,00 Euro59,95 Euro100 GB10 GB
Max2508,33 Euro99,95 Euro250 GB25 GB

Die Zusatzkonto-Tabelle nennt keine Domain-Zeile. Domains hängen am Hauptkonto und gelten laut Anbieter für alle Konten des Abos. Bei Drei-Jahres-Bindung weist sie Ersparnisse von 2,90 Euro bis 74,90 Euro aus; die Gesamtbeträge stehen dort ohne Währungszeichen, von 20,95 für Micro bis 224,95 für Max250.

Zwei Rechenbeispiele stellt der Anbieter selbst daneben. Das Team-Beispiel mit einem Max-Hauptkonto, zwei Medium-, sechs Mini- und einem Micro-Zusatzkonto kostet 18,95 Euro im Monat oder 227,50 Euro im Jahr bei jährlicher Zahlung; über drei Jahre nennt er 570,50 Euro und eine Ersparnis von 112,00 Euro. Das Familien-Beispiel mit einem Medium-Hauptkonto, einem Mini- und drei Micro-Zusatzkonten liegt bei 7,39 Euro im Monat oder 88,75 Euro im Jahr, über drei Jahre bei 221,75 Euro mit 44,50 Euro Ersparnis. Wer selbst rechnen will, findet auf der Preisseite einen Plan-Rechner und den Hilfsassistenten Boxy.

Reichen die Domains der gebuchten Stufe nicht, lässt sich das Limit über das Email Hosting Add-On erhöhen. Die Preisseite beziffert es mit 4,95 Euro und nennt dazu keine Abrechnungseinheit. Auf der Startseite stehen abweichend davon Dollarbeträge: „First account from just $0.83 / month“ und „Extra accounts from just $0.66 / month“.

Testphase und Rückgabe regelt die FAQ klar. 30 Tage kostenlos ohne Kreditkarte, wer früher bucht, bekommt den ersten Monat trotzdem frei, und nach dem Kauf gilt laut Anbieter eine 60-tägige Rückgabefrist mit voller Erstattung. Bezahlt wird per Visa, Mastercard, American Express und Discover über Stripe, per PayPal und digitale Wallets, per Banküberweisung in US-Dollar, Euro oder Norwegischen Kronen, in Bitcoin, Bitcoin Cash, Cardano, Ethereum, Litecoin, Stellar Lumens und USDC. Bargeld per Post nimmt der Anbieter ebenfalls an, auf eigenes Risiko und ausdrücklich nicht empfohlen.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Rechtsträger und Herkunft stehen vollständig in der Fußzeile: Runbox Solutions AS, Oscars gate 27, 0352 Oslo, norwegische Organisationsnummer 996877027
  • 30 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten, dazu laut Anbieter eine 60-tägige Geld-zurück-Garantie nach dem Kauf
  • Unbegrenzt viele Aliase auf eigenen Domains und 100 Aliase auf Runbox-Domains in jeder Stufe, auch in der kleinsten
  • Zusatzkonten sind laut Anbieter günstiger als eigenständige Konten und je Person frei tarifierbar
  • Drei-Jahres-Bindung senkt den Jahrespreis: 28,32 Euro je Jahr gegen 34,95 Euro beim Mini-Tarif
  • Breite Zahlwege bis zur Banküberweisung in Euro und sieben Kryptowährungen
  • Ethical Consumer, eine unabhängige Non-Profit-Genossenschaft, führt den Dienst nach Angaben von Runbox als Ethical Consumer Best Buy

Schwächen:

  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif, und wer nach der Testphase nicht bucht, dessen Konto wird laut Anbieter gesperrt
  • Abrechnung nur jährlich oder alle drei Jahre, eine monatliche Zahlweise nennt die Preisseite nicht
  • Feste Mengengrenzen in jeder Stufe: 5000 eingehende Nachrichten je Konto und Tag, 500 Empfänger am Tag ausgehend, 300 Empfänger je Nachricht, 2000 POP-Logins am Tag
  • Bandbreitenkontingent von 10 GB pro Woche, laut Anbieter nicht nachkaufbar; bei Überschreitung gehen eingehende Nachrichten an den Absender zurück, genau wie bei vollem Speicher
  • Kartenzahlungen laufen über Stripe, und Kontodaten bleiben nach der Schließung laut Anbieter wegen des norwegischen Buchführungsrechts eine Zeit gespeichert
  • Startseite und Preisseite widersprechen sich in Währung und Betrag: dort 0,83 US-Dollar je Monat für das erste Konto, hier 1,66 Euro je Monat für die kleinste Stufe
  • Die Startseite listet „No intrusive AI support chat bots“, während die Preisseite den KI-Hilfsassistenten Boxy bewirbt
  • Die Statusmeldungen der Startseite führen für August und September 2026 fünf Störungen auf, darunter einen DDoS-Angriff gegen die Dienste

Alternativen zu Runbox

Runbox vergleicht sich selbst: Ein Blogbeitrag vom 24. September 2026 trägt den Titel „How Runbox compares to Proton, Tuta, Fastmail, Posteo, and Mailbox“. Vier davon führt das Verzeichnis in derselben Kategorie, nämlich Proton Mail, Tuta Mail, Posteo und mailbox.org. Was dort jeweils im Paket steckt und was es kostet, steht in den einzelnen Einträgen.

Beim Vergleich von Postfach-Anbietern lohnen vier Fragen, die in Preistabellen selten oben stehen: Wie viele Aliase und eigene Domains sind in der kleinsten Stufe enthalten? Welche Versand- und Bandbreitengrenzen gelten pro Tag und pro Woche, und was passiert beim Überschreiten? Lässt sich monatlich zahlen oder nur im Jahres- und Mehrjahrestakt? Und wer ist Rechtsträger, wer verarbeitet Zahlungen? Wenn du das nicht allein durchsortieren willst, ist das ein Fall für Beratung & Betreuung.

Runbox im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst. Runbox steht in der Kategorie email, die 16 Werkzeuge umfasst.

Runbox nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 15 von 16 Werkzeugen (94 Prozent).

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 7 Alternativen mit EU-Sitz, davon 5 aus Deutschland.

Einen kostenlosen Einstieg bietet Runbox nicht. In der Kategorie haben 9 von 16 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Wir halten Runbox für eine saubere Wahl, wenn du ein bezahltes Postfach mit eigener Domain willst, die Rechnung einmal im Jahr bezahlst und den Standort Norwegen bewusst suchst. Norwegen ist EWR-Staat und nicht EU-Mitglied, die DSGVO gilt dort unmittelbar; ein Drittlandtransfer liegt also nicht vor, und der reflexhafte Einwand, außerhalb der EU sei es automatisch heikel, trifft hier nicht zu. Preislich ist das Konstrukt aus Hauptkonto und billigeren Zusatzkonten ehrlich gebaut: Das Familien-Beispiel des Anbieters bringt fünf Postfächer auf 88,75 Euro im Jahr, und das ist für fünf Konten wenig Geld.

Drei Dinge würden wir vor dem Kauf prüfen, und zwar in dieser Reihenfolge. Erstens die Versandgrenzen: 500 Empfänger am Tag und 300 pro Nachricht reichen für ein Postfach, aber nicht für Systemmails, Rechnungsversand oder Newsletter. Wer das vermischt, merkt es erst, wenn Mails an den Absender zurückkommen. Zweitens die Datenschutzerklärung unter runbox.com/about/privacy-policy im Original: Die Startseite wirbt mit norwegischer Gerichtsbarkeit, die FAQ nennt gleichzeitig Stripe als Zahlungsdienstleister und eine gesetzliche Aufbewahrung nach der Kündigung. Beides ist legitim, aber es steht nicht in der Werbung, sondern im Rechtstext, und genau dort gehört es nachgelesen. Drittens die Abrechnung: Monatlich zahlen geht nicht, und die Drei-Jahres-Rabatte sind nur dann günstig, wenn du dich wirklich drei Jahre binden willst.

Was uns bei diesem Anbieter auffällt, ist die Unordnung in der eigenen Außendarstellung: Dollarbeträge auf der Startseite, Eurobeträge auf der Preisseite, „over 25 years“ und „over 20 years“ wenige Absätze auseinander, ein beworbener KI-Assistent neben dem Versprechen, keine KI-Chatbots einzusetzen. Das macht den Dienst nicht schlechter, aber es heißt: Verlass dich auf die Preisseite und die FAQ, nicht auf die Startseite.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Kein Gratis-Tarif, 30 Tage Testphase ohne Kreditkarte. Sechs Stufen je Hauptkonto, von Micro 19,95 Euro/Jahr bis Max250 179,95 Euro/Jahr. Für jedes weitere Konto beginnt der Jahrespreis bei 7,95 Euro. Abrechnung jährlich, Drei-Jahres-Tarife alle drei Jahre (Micro 49,95 Euro, Max250 424,95 Euro). Das Email Hosting Add-On steht mit 4,95 Euro auf der Preisseite. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🇪🇺 Norwegen EWR
Anbieter im Europäischen Wirtschaftsraum (Norwegen, Island, Liechtenstein). Die DSGVO gilt über das EWR-Abkommen unmittelbar — datenschutzrechtlich der EU gleichgestellt.
Features
  • ✓ Sechs Tarifstufen je Konto: Micro, Mini, Medium, Max, Max100 und Max250 mit 2, 10, 25, 50, 100 und 250 GB E-Mail-Speicher
  • ✓ Dateispeicher je Stufe von 200 MB bis 25 GB, zusätzlich zum Postfachspeicher
  • ✓ Zugriff über Webmail, POP, IMAP und SMTP, Kontakte über CardDAV, Kalender über CalDAV
  • ✓ Eigene E-Mail-Domains je Hauptkonto-Stufe: 1 bei Micro, 100 bei Max250, dazu unbegrenzt viele Aliase auf eigenen Domains
  • ✓ 100 Aliase auf Runbox-Domains in jeder Stufe, Nachrichtengröße überall bis 100 MB
  • ✓ Zusatzkonten mit eigenem Speicher, eigenen Domains und eigenen Einstellungen, verwaltet und abgerechnet über das Hauptkonto
  • ✓ Zwei-Faktor-Authentifizierung, Full Disk Encryption im Ruhezustand, Perfect Forward Secrecy für SSL/TLS, IP-basierte Zugriffskontrolle
  • ✓ Kompatibel mit PGP-Browser-Plugins für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • ✓ Importwerkzeuge für IMAP und POP, Kontaktimport über CardDAV oder CSV, Kalenderimport über CalDAV
  • ✓ Migration laut Anbieter von allen großen Anbietern einschließlich Gmail, Outlook, Yahoo, iCloud und GMX
  • ✓ Kartenzahlung über den Dienstleister Stripe, dazu PayPal und digitale Wallets, Banküberweisung in US-Dollar, Euro und Norwegischen Kronen sowie sieben Kryptowährungen
  • ✓ Plan-Rechner auf der Preisseite und der Hilfsassistent Boxy zur Tarifwahl
  • ✓ Speicher- und Bandbreitenanzeige im Webmail, auf Wunsch als tägliche Zusammenfassung per Mail

Vorteile

  • + Die Fußzeile nennt Rechtsträger und Herkunft vollständig: Runbox Solutions AS, Oscars gate 27, 0352 Oslo, norwegische Organisationsnummer 996877027
  • + 30 Tage Testphase ohne Zahlungsdaten, dazu laut Anbieter eine 60-tägige Geld-zurück-Garantie nach dem Kauf
  • + Unbegrenzt viele Aliase auf eigenen Domains und 100 Aliase auf Runbox-Domains in jeder Stufe, auch in der kleinsten
  • + Zusatzkonten sind laut Anbieter günstiger als eigenständige Konten und lassen sich je Person unterschiedlich tarifieren
  • + Drei-Jahres-Bindung senkt den Jahrespreis: Beim Mini-Tarif nennt die Preisseite 34,95 Euro im Jahr gegen 28,32 Euro im Jahr
  • + Breite Zahlwege, darunter Banküberweisung in Euro und sieben Kryptowährungen
  • + Ethical Consumer, eine unabhängige Non-Profit-Genossenschaft, führt den Dienst nach Angaben von Runbox als Ethical Consumer Best Buy

Nachteile

  • - Kein dauerhaft kostenloser Tarif. Wer nach der Testphase nicht bucht, dessen Konto wird laut Anbieter gesperrt
  • - Abrechnung nur jährlich, bei den Rabatttarifen alle drei Jahre. Eine monatliche Zahlweise nennt die Preisseite nicht
  • - Feste Mengengrenzen: 5000 eingehende Nachrichten je Konto und Tag, 500 Empfänger am Tag ausgehend, 300 Empfänger je Nachricht, 2000 POP-Logins am Tag
  • - Bandbreitenkontingent von 10 GB pro Woche, laut Anbieter nicht nachkaufbar. Wird es überschritten, gehen eingehende Nachrichten an den Absender zurück
  • - Auch bei 100 Prozent Speicherbelegung geht eingehende Post an den Absender zurück
  • - Kartenzahlungen laufen über den Zahlungsdienstleister Stripe, Kontodaten bleiben nach der Schließung laut Anbieter wegen des norwegischen Buchführungsrechts eine Zeit gespeichert
  • - Die Startseite nennt Einstiegspreise in US-Dollar (0,83 je Monat für das erste Konto), die Preisseite rechnet in Euro und nennt für die kleinste Stufe 1,66 Euro je Monat
  • - Die Startseite listet „No intrusive AI support chat bots“, die Preisseite bewirbt den KI-Hilfsassistenten Boxy

Tags

e-mail postfach norwegen eigene domain imap

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