Beantwortet von der Redaktion von Business.Digital Stand
Onboarding bezeichnet die strukturierte Startphase einer neuen Agenturzusammenarbeit. In dieser Phase lernt die Agentur das Unternehmen kennen: Systeme, Zugänge, laufende Prozesse, bestehende Projekte, Ziele, Ansprechpartner, und was in der Vergangenheit gut oder nicht gut funktioniert hat.
Typischerweise dauert das ein bis zwei Wochen, bevor die operative Arbeit beginnt.
Warum Onboarding nicht übersprungen werden sollte
Wer das Onboarding überspringt und direkt anfängt zu arbeiten, macht Fehler. Nicht absichtlich, aber unvermeidlich: Der neue Partner kennt den Kontext nicht, trifft Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen, und wiederholt möglicherweise Fehler die der Vorgänger schon gemacht hat.
Ein strukturiertes Onboarding kostet ein bis zwei Wochen. Fehler durch fehlendes Kontext-Wissen können Monate kosten.
Das gilt in beide Richtungen. Auch für den Kunden ist das Onboarding wichtig: Was erwartet er von der Zusammenarbeit? Wie möchte er kommunizieren? Welche Entscheidungen will er selbst treffen, welche delegieren?
Was ein gutes Onboarding enthält
Technische Einweisung: Alle Zugänge dokumentiert und übergeben. Systeme verstanden.
Strategischer Workshop: Wo steht das Unternehmen digital? Was funktioniert, was nicht? Was sind die nächsten Prioritäten?
Kommunikationsstrukturen: Wie oft Meetings? Über welche Kanäle? Wer ist für was Ansprechpartner?
Bestandsaufnahme: Offene Baustellen und laufende Projekte erfasst, damit nichts verloren geht.
Bei Business.Digital ist das Onboarding ein klar definierter Prozess. Wir haben gelernt, dass diese ersten ein bis zwei Wochen den Ton für die gesamte Zusammenarbeit setzen.