Zoho Social
Zoho Social ist das Social-Media-Werkzeug der Zoho Corporation. Beiträge planen, veröffentlichen, Erwähnungen überwachen und auswerten für X, Instagram, Facebook, Google Business Profile, LinkedIn, YouTube, Pinterest, Mastodon und TikTok. Fünf Tarife, 15 Tage Test ohne Kreditkarte.
Übersicht zu Zoho Social: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Zoho Social?
Zoho Social ist das Social-Media-Werkzeug aus dem Zoho-Baukasten. Beiträge werden dort geplant, veröffentlicht, überwacht und ausgewertet, und zwar für X, Instagram, Facebook, Google Business Profile, LinkedIn, YouTube, Pinterest, Mastodon und TikTok. Neun Netzwerke aus einer Oberfläche, mit Mastodon in einer Auswahl, in der es sonst selten auftaucht.
Hinter dem Produkt steht die Zoho Corporation Pvt Ltd, 1996 als AdventNet Inc. in New Jersey gegründet und 2009 umbenannt. Der Campus liegt in Chennai, für Europa gibt es die Zoho Corporation B.V. in Utrecht und für Deutschland die Zoho Corporation GmbH in der II. Hagen 7 in Essen. Nach eigener Darstellung hat Zoho nie Investorengeld angenommen, zeigt in keinem Produkt Anzeigen und verkauft keine Nutzerdaten.
Der Unterschied zu reinen Planungswerkzeugen liegt im Anschluss ans übrige Zoho-Angebot. Ein unzufriedener Beitrag lässt sich in ein Support-Ticket in Zoho Desk umwandeln, und Kontaktdaten aus Zoho CRM stehen direkt daneben. Wer diese beiden Systeme ohnehin nutzt, spart sich damit die Schnittstelle, die sonst zwischen Marketing und Service fehlt.
Für wen eignet sich Zoho Social?
Der Anbieter richtet das Produkt an Unternehmen und Agenturen. Für Agenturen gibt es einen eigenen Modus: mehrere Kundenmarken in einem Dashboard, versehen mit dem eigenen Branding, dazu Zugänge für die Kunden selbst. Zwei der fünf Tarife, Agency und Agency Plus, sind genau darauf zugeschnitten.
Sinnvoll ist Zoho Social vor allem für Teams, die schon mit Zoho CRM oder Zoho Desk arbeiten. Genau dort liegt der Mehrwert, den ein reines Planungswerkzeug nicht bietet. Wer keines der beiden einsetzt, vergleicht Zoho Social mit den üblichen Verdächtigen und entscheidet nach Bedienung und Preis.
Weniger passend ist das Werkzeug, wenn du Threads oder Bluesky bespielen willst. Beide stehen nicht in der Liste der unterstützten Netzwerke. Und wer vor der Anmeldung genau wissen will, welche Funktion in welchem Tarif steckt, muss auf die separate Preisseite wechseln: Die Produktseite nennt weder Beträge noch eine Gegenüberstellung der fünf Tarife.
Zoho Social im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf beginnt beim Planen. Du legst Beiträge an und terminierst sie, wobei die SmartQ-Vorhersagen vorschlagen, wann deine Zielgruppe aktiv ist. Wer lieber selbst festlegt, baut mit Custom Queues eigene Veröffentlichungszeiten je Wochentag, sodass sich zwei Teammitglieder nicht gegenseitig in die Quere kommen. Die Zahl der geplanten Beiträge ist laut Anbieter nicht begrenzt.
Den Überblick gibt der Inhaltskalender. Dort steht die Pipeline sichtbar nebeneinander, Beiträge lassen sich auf andere Zeiten verschieben und umsortieren. Parallel dazu läuft das Überwachungs-Dashboard mit mehreren Listening-Spalten: Schlüsselbegriffe, Marken-Hashtags, Produktbewertungen und alles andere, was du im Blick behalten willst. Reaktionen laufen aus derselben Ansicht.
Ausgewertet wird über zwei Wege. Das Dashboard für den Markenzustand liefert eine Momentaufnahme der Interaktionsrate und zeigt, woher der Verkehr kommt und wie sich Klicks über die Profile verteilen. Daneben stehen vorgefertigte Berichte, und wer eigene Kennzahlen braucht, baut sich einen eigenen Bericht.
Die Anschlüsse nach außen sind der eigentliche Hebel. Zoho CRM liefert den Kontext zu einem Kontakt, Zoho Desk nimmt einen kritischen Beitrag als Ticket auf, Canva übernimmt die Gestaltung. Unterwegs läuft dasselbe über die Apps für iOS und Android, inklusive Einreihen in die Veröffentlichungswarteschlange.
Preise und Pläne
Der Anbieter führt fünf Tarife. Standard, Professional und Premium richten sich an Unternehmen, Agency und Agency Plus an digitale Agenturen. Abgerechnet wird wahlweise monatlich oder jährlich, kündigen kann man laut Anbieter jederzeit.
Vor dem Kauf steht eine 15-tägige kostenlose Testversion, für die keine Kreditkarte nötig ist. Die Anmeldung dauert laut Anbieter Sekunden und läuft ohne Vertriebsgespräch.
Beträge nennt die Produktseite nicht, auch keine Spanne. Sie verweist für die Tarife auf eine eigene Preisseite unter zoho.com/social/pricing.html; dort stehen die Zahlen und die Gegenüberstellung, welche Funktion in welchem Tarif steckt. Für die Kalkulation heißt das: Nimm dir diese Seite vor, bevor du dich am Namen eines Tarifs orientierst, denn bei Zoho entscheidet regelmäßig nicht der Preis, sondern die Stufe, ab der eine bestimmte Funktion freigeschaltet ist. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- 15 Tage Testversion ohne Kreditkarte
- Neun Netzwerke aus einer Oberfläche, darunter Mastodon und TikTok
- Unbegrenzt viele geplante Beiträge, laut Anbieter
- Anbindung an Zoho CRM und Zoho Desk, soziale Beiträge werden zu Tickets
- ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018 und SOC 2 Type II als Nachweise
- Keine Anzeigen in den Produkten und kein Verkauf von Nutzerdaten, laut Anbieter
Schwächen:
- Die Produktseite nennt keinen einzigen Betrag
- Kein Funktionsvergleich der fünf Tarife auf der Produktseite
- Threads und Bluesky fehlen in der Liste der unterstützten Netzwerke
- Der volle Nutzen entsteht innerhalb des Zoho-Ökosystems
- Anbieter außerhalb der EU
Alternativen zu Zoho Social
Im selben Feld stehen Buffer, Hootsuite und Agorapulse. Belastbare Aussagen zu deren Funktionsumfang und Konditionen gehören auf deren eigene Seiten, hier steht nur der Verweis.
Der Vergleichspunkt ist selten der Planungskalender, denn den haben alle. Er liegt bei der Frage, was nach dem Beitrag passiert: Wer beantwortet die Kommentare, wo landet eine Beschwerde, und welches System kennt den Absender bereits. Genau dort spielt Zoho Social seine Anbindung an CRM und Helpdesk aus. Wenn wir Redaktionsprozesse aufsetzen, klären wir deshalb zuerst, wie viel davon sich über Automation und Prozessoptimierung abfangen lässt, bevor jemand ein Werkzeug kauft. Wer nicht nur planen, sondern auch produzieren muss, findet den größeren Hebel ohnehin in der Content-Erstellung.
Zoho Social im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Zoho Social steht in der Kategorie mit 74 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 35 Alternativen mit EU-Sitz, davon 20 aus Deutschland.
Zoho Social nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 48 von 74 Werkzeugen (65 Prozent).
Überblick
Zoho Social ist für Teams, die ohnehin mit Zoho arbeiten, die naheliegende Wahl. Neun Netzwerke, ein ordentlicher Kalender, echtes Social Listening und der direkte Weg vom Kommentar ins Ticket sind zusammen mehr wert als jede Einzelfunktion. Dass sich der Zugang ohne Kreditkarte und ohne Vertriebsgespräch testen lässt, macht die Bewertung einfach: Probier es zwei Wochen aus, statt darüber zu lesen.
Zwei Punkte würden wir vorher klären. Erstens die Tarifstufe. Bei Zoho hängt der Nutzen regelmäßig daran, ab welcher Stufe eine Funktion freigeschaltet ist, und diese Information steht nicht auf der Produktseite. Geh die Preisseite durch und markiere die drei Funktionen, ohne die du nicht arbeiten kannst.
Zweitens die Netzwerke. Wenn Threads oder Bluesky zu deinem Plan gehören, schau vorher nach, ob sie inzwischen dazugekommen sind. Die aktuelle Liste des Anbieters führt sie nicht, und ein Werkzeug, das den wichtigsten Kanal nicht bedient, spart keine Zeit.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Veröffentlichen und Planen für X, Instagram, Facebook, Google Business Profile, LinkedIn, YouTube, Pinterest, Mastodon und TikTok
- ✓ Unbegrenzt viele geplante Beiträge, laut Anbieter ohne Mengenbegrenzung
- ✓ SmartQ-Vorhersagen für den Zeitpunkt, zu dem die eigene Zielgruppe aktiv ist
- ✓ Custom Queues mit eigenen Veröffentlichungszeiten je Wochentag
- ✓ Inhaltskalender zur Übersicht über die geplante Beitragspipeline
- ✓ Social Monitor mit mehreren Listening-Spalten für Schlüsselbegriffe, Marken-Hashtags und Produktbewertungen
- ✓ Dashboard für den Markenzustand mit Interaktionsrate, Traffic-Quellen und Klickverteilung über die Profile
- ✓ Vorgefertigte und selbst gebaute Berichte zu Reichweite und Interaktion
- ✓ Anbindung an Zoho CRM und Zoho Desk, soziale Nachrichten lassen sich in Tickets umwandeln
- ✓ Canva-Anbindung für die Gestaltung der Beiträge
- ✓ Agenturmodus: mehrere Kundenmarken in einem Dashboard, mit eigenem Branding und Kundenzugängen
- ✓ Apps für iOS und Android zum Erstellen, Einreihen und Überwachen unterwegs
Vorteile
- + 15 Tage Testversion ohne Kreditkarte, Anmeldung ohne Vertriebsgespräch
- + Neun Netzwerke aus einer Oberfläche, darunter Mastodon und TikTok
- + Direkte Anbindung an Zoho CRM und Zoho Desk, ein sozialer Beitrag wird zum Support-Ticket
- + Der Anbieter zeigt nach eigener Aussage keine Anzeigen in seinen Produkten und verkauft keine Nutzerdaten
- + Zertifiziert nach ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018 und SOC 2 Type II
- + Keine mehrjährigen Verträge mit festen Preiserhöhungen, laut Anbieter
Nachteile
- - Die Produktseite nennt keinen einzigen Betrag, die Preise stehen auf einer eigenen Seite
- - Der Funktionsvergleich zwischen den fünf Tarifen ist auf der Produktseite nicht abgebildet
- - Threads und Bluesky stehen nicht in der Liste der unterstützten Netzwerke
- - Der volle Nutzen entsteht mit Zoho CRM und Zoho Desk, also innerhalb des eigenen Ökosystems
- - Der Anbieter sitzt außerhalb der EU
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