Agorapulse
Social-Media-Werkzeug der Agorapulse SAS aus Paris mit gemeinsamem Posteingang, Redaktionsplanung, Berichten und ROI-Auswertung. Abgerechnet wird je Nutzer und Monat: Standard 79 USD, Professional 119 USD, Advanced 149 USD bei jährlicher Zahlung.
Übersicht zu Agorapulse: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Agorapulse?
Agorapulse bündelt vier Aufgaben in einer Oberfläche: Beiträge planen und veröffentlichen, eingehende Kommentare und Nachrichten in einem gemeinsamen Posteingang beantworten, Erwähnungen beobachten und die Ergebnisse auswerten. Der Anbieter nennt mehr als 31.000 Unternehmen und Agenturen als Nutzer.
Der Posteingang bündelt organische und bezahlte Kommentare, Erwähnungen, private Nachrichten und Bewertungen aus Facebook, Instagram, Threads, LinkedIn, X, YouTube, TikTok und Google Business Profile an einer Stelle, mit automatischer Moderation, Zuweisung im Team und CRM-Anbindung. Veröffentlicht wird über einen gemeinsamen Kalender, zusätzlich auf Pinterest und Bluesky.
Der Unterschied zu vielen Wettbewerbern liegt in der Auswertung. Agorapulse verbindet die Aktivität über Google-Analytics-Daten und UTM-Parameter mit Umsatz, Leads und Zugriffen. Hinter dem Produkt steht die Agorapulse SAS mit Sitz in Paris, gegründet laut den strukturierten Daten der Website 2011.
Für wen eignet sich Agorapulse?
Die Abrechnung entscheidet mit. Bezahlt wird je Nutzer und Monat, und zu jedem Nutzer gehören 10 Social-Profile. Für ein Team, in dem mehrere Personen an denselben Kanälen arbeiten, summiert sich das schnell, für eine Person mit vielen Profilen ist es günstig.
Die Stufen sind entlang der Teamgröße geschnitten. Standard richtet sich laut Anbieter an Social-Media-Verantwortliche, die alles allein machen. Professional zielt auf wachsende Teams und bringt Zuweisungen im Posteingang, Freigaben und Teamberichte. Advanced ergänzt Kennzeichnungen, gespeicherte Antworten, automatische Moderationsregeln, gemeinsame Kalender sowie erweiterte Berichte mit ROI-Analyse und Wettbewerbsvergleich. Custom ist für große Organisationen gedacht, mit unbegrenzten Profilen, Single Sign-on, eigenen Rollen und mehrstufigen Freigabeketten.
Zwei Punkte solltest du prüfen, bevor du dich entscheidest. Listening im eigentlichen Sinn, also die Beobachtung von Erwähnungen über Millionen Konten, Nachrichtenseiten, Blogs und Foren hinweg, steckt in keinem Plan. Es ist ein Zusatz, den du buchen musst. Dasselbe gilt für Advocacy, also das gesteuerte Teilen durch Mitarbeitende. Und die Datenhaltung ist gestaffelt: 6 Monate im Standard, 12 im Professional, 24 im Advanced und im Custom.
Agorapulse im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf beginnt im Kalender. Beiträge entstehen im Composer, lassen sich als Entwurf sichern, mit Empfehlungen für den Sendezeitpunkt versehen und in einem Zug an mehrere Netzwerke und Profile ausspielen. Bis zu 200 Beiträge lassen sich als CSV-Datei hochladen und auf einmal einplanen. Der KI-Assistent schreibt Texte und Alternativtexte, und über die Organisationsvorgabe legst du Tonfall und Richtung einmal fest.
Ab Professional kommen Kommentare an Entwürfen, einfache Freigabeschritte, Kalendernotizen, PulseLink als Link-in-Bio-Seite und Instagram-Produktmarkierung dazu. Ab Advanced lassen sich Kalender mit externen Beteiligten teilen, bis dahin sind es 5 geteilte Kalender.
Auf der Antwortseite läuft alles über den Posteingang: Kommentare verstecken, löschen oder beantworten, Google-Bewertungen bearbeiten, Nachrichten übersetzen, interne Notizen anlegen, Vorgänge zuweisen. Eine Kollisionserkennung zeigt, wenn jemand anderes gerade antwortet. Automatische Moderationsregeln gibt es in jedem Plan, allerdings nur eine kostenlose Regel je Social-Profil mit einer Bedingung. Erst im Custom-Plan sind Regeln und Bedingungen unbegrenzt.
Ausgewertet wird über Berichte zu Profilen, Beiträgen, Community-Arbeit und Teamleistung. Der Export läuft als PDF oder CSV, ab Advanced auch als PowerPoint. Die einfache ROI-Auswertung misst Klicks und Zugriffe über Google Analytics, die erweiterte verbindet Umsatz mit einzelnen Inhalten. Wer daraus einen belastbaren Redaktions- und Betreuungsprozess bauen will, findet den Rahmen in unserer Content-Erstellung.
Preise und Pläne
Ein kostenloser Plan, drei Stufen mit Betrag, eine auf Anfrage. Alle Beträge gelten je Nutzer und Monat. Stand: August 2026.
- Free: 1 Nutzer, 3 Social-Profile, 10 geplante Beiträge, einfacher Posteingang und einfache Berichte
- Standard: 79 USD bei jährlicher Zahlung, 99 USD monatlich. Unbegrenzte Beitragsplanung, alle Nachrichten und organischen Kommentare in einem Posteingang, Basisberichte mit eigenem Branding im Export
- Professional: 119 USD jährlich, 149 USD monatlich. Zusätzlich Link in Bio, Instagram-Produktmarkierung, Kalendernotizen, Moderation von Anzeigenkommentaren, Zuweisungen und Teamberichte
- Advanced: 149 USD jährlich, 199 USD monatlich. Zusätzlich Kennzeichnungen, gespeicherte Antworten, automatische Moderationsregeln, Sammelaktionen, geteilte Kalender, erweiterte Berichte, Anzeigenberichte, ROI-Analyse und Wettbewerbsvergleich
- Custom: kein Betrag veröffentlicht. Unbegrenzte Profile, KI-Antwortvorschläge, Single Sign-on, eigene Rollen, mehrstufige Freigabeketten, Import historischer Daten, API und Stimmungsanalyse, dazu bevorzugter Support mit eigenem Ansprechpartner
Die jährliche Zahlung spart laut Anbieter bis zu 20 Prozent. In den drei bepreisten Stufen sind jeweils 10 Social-Profile enthalten, im Custom-Plan unbegrenzt viele. Jedes zusätzliche Profil kostet 10 USD im Monat bei jährlicher und 15 USD bei monatlicher Zahlung. Als Profil zählen Facebook, Instagram, LinkedIn mit Unternehmensseiten und persönlichen Profilen, TikTok, X, YouTube, Threads, Pinterest, Bluesky und Google Business. Werbekonten, Google Analytics und Anbindungen an Fremdwerkzeuge zählen nicht mit.
Zwei Bausteine kosten extra und stehen in keinem Plan: Advanced Listening für die Beobachtung von Erwähnungen über Konten, Nachrichtenseiten, Blogs und Foren hinweg sowie Advocacy für das gesteuerte Teilen durch Mitarbeitende. Für beide nennt Agorapulse keinen Betrag, es gibt nur einen Demo-Termin.
Getestet wird 30 Tage lang ohne Kreditkarte. Danach kannst du einen bezahlten Plan wählen oder im Free-Plan bleiben, laut Anbieter ohne automatische Abbuchung.
Stärken und Schwächen
Der Free-Plan ist echt und nicht nur eine Testphase: ein Nutzer, drei Social-Profile, zehn geplante Beiträge, einfacher Posteingang und einfache Berichte. Die Testphase dauert 30 Tage und verlangt keine Kreditkarte. Support gibt es rund um die Uhr in allen vier Stufen, die Reaktionszeit staffelt sich von unter 6 Stunden im Standard bis unter 30 Minuten im Custom. Unbegrenztes Einplanen ist schon im Standard enthalten. Und der Anbieter sitzt in Paris, die Verarbeitung liegt damit im Geltungsbereich der DSGVO.
Auf der anderen Seite wird je Nutzer abgerechnet. Die drei bepreisten Stufen enthalten jeweils 10 Social-Profile, jedes weitere kostet 10 oder 15 USD im Monat. Listening und Advocacy sind kostenpflichtige Zusätze ohne veröffentlichten Preis. Die Datenhaltung reicht von 6 Monaten im Standard bis 24 im Advanced. Und mehrstufige Freigabeketten gibt es erst im Custom-Plan.
Alternativen zu Agorapulse
Aus derselben Kategorie kommen Hootsuite, Buffer, Metricool und Swat.io. Der wichtigste Unterschied liegt meist in der Abrechnungseinheit: je Nutzer, je Kanal oder je Konto. Rechne deinen Fall mit allen drei Modellen durch, bevor du dich festlegst. Wenn du Social Media in eine laufende Betreuung einbetten willst, hilft unsere Beratung und Betreuung.
Agorapulse im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Agorapulse steht in der Kategorie mit 74 weiteren Werkzeugen.
Anbieter aus der EU: 35 von 74 in dieser Kategorie.
Agorapulse nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 48 von 74 Werkzeugen (65 Prozent).
Überblick
Agorapulse halten wir für die richtige Wahl, wenn soziale Kanäle bei dir Arbeit sind und nicht Nebenbeschäftigung: mehrere Profile, eingehende Nachrichten, Freigaben, monatliche Berichte. Dass der Support in jeder Stufe rund um die Uhr läuft, ist in diesem Preisbereich nicht selbstverständlich, und der EU-Sitz erspart eine Diskussion, die bei US-Anbietern immer wieder aufkommt.
Zwei Dinge gehören vorher in die Rechnung. Erstens die Einheit: je Nutzer, nicht je Konto. Ein Team aus vier Personen zahlt im Advanced-Plan das Vierfache des ausgewiesenen Preises, unabhängig davon, wie viele Kanäle dahinterstehen. Zweitens das Listening. Genau dafür ziehen viele Agorapulse in Betracht, und es steckt in keinem Plan. Lass dir den Zusatzpreis nennen, bevor du kalkulierst, sonst planst du mit der halben Rechnung. Wer nur planen und veröffentlichen will, fährt mit einem Werkzeug, das je Kanal abrechnet, meist günstiger.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Gemeinsamer Posteingang für Kommentare, Direktnachrichten und Bewertungen aus allen angebundenen Netzwerken
- ✓ Planung und Veröffentlichung über einen gemeinsamen Kalender, Mehrfachauswahl über Netzwerke und Profile hinweg
- ✓ Massenplanung von bis zu 200 Beiträgen aus einer CSV-Datei
- ✓ Freigabeschritte, Kommentare an Entwürfen und mehrstufige Freigabeketten im Custom-Plan
- ✓ Automatische Moderationsregeln, die Einträge prüfen, zuweisen, verstecken, kennzeichnen oder löschen
- ✓ Berichte zu Profilen, Beiträgen, Community-Arbeit und Teamleistung, Export als PDF, CSV oder PowerPoint
- ✓ ROI-Auswertung über Google Analytics, im Advanced-Plan bis auf Umsatz je Inhalt
- ✓ KI-Bausteine für Textentwürfe, Alternativtexte, Antwortvorschläge, Stimmungserkennung und Berichtszusammenfassung
- ✓ PulseLink als Link-in-Bio-Seite und Instagram-Produktmarkierung ab Professional
- ✓ Anbindungen an Google Analytics, Zapier, HubSpot, Salesforce, Slack, Microsoft Teams, Canva, Bit.ly, Looker Studio sowie ChatGPT und Claude über einen selbst betriebenen MCP-Server
Vorteile
- + Dauerhaft kostenloser Plan mit 1 Nutzer, 3 Social-Profilen und 10 geplanten Beiträgen
- + 30 Tage testen ohne Kreditkarte, danach ist der Wechsel in den Free-Plan möglich
- + Support rund um die Uhr in allen vier Plänen, auch im Standard-Plan
- + Unbegrenzte Beitragsplanung schon im Standard-Plan
- + Anbieter sitzt in Paris, die Daten bleiben damit im Geltungsbereich der DSGVO
Nachteile
- - Abgerechnet wird je Nutzer und Monat, nicht je Konto
- - Standard, Professional und Advanced enthalten je 10 Social-Profile, jedes weitere kostet 10 USD jährlich oder 15 USD monatlich
- - Listening und Advocacy sind kostenpflichtige Zusätze und in keinem Plan enthalten
- - Die Datenhaltung ist gestaffelt: 6 Monate im Standard, 12 im Professional, 24 im Advanced
- - Einzelfreigaben gibt es ab Professional, mehrstufige Freigabeketten erst im Custom-Plan
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