UptimeRobot
Bekannter Uptime-Monitoring-Dienst. Kostenloser Plan für 50 Monitore, Status-Pages, weit verbreitet aber US-basiert. DSGVO-Eignung eingeschränkt.
Übersicht zu UptimeRobot: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist UptimeRobot?
UptimeRobot prüft Websites, Server, APIs und geplante Jobs von außen und meldet sich, sobald eine Prüfung fehlschlägt. Betrieben wird der Dienst von der UptimeRobot s. r. o. Neun Monitor-Typen stehen bereit: HTTP(S), Keyword, Ping, Port, Cron beziehungsweise Heartbeat, DNS, API, UDP und TCP.
Der kostenlose Plan deckt 50 Monitore im Fünf-Minuten-Takt ab, inklusive Keyword-, API-, UDP- und DNS-Prüfungen sowie Warnungen vor ablaufenden SSL-Zertifikaten und Domains. Bezahlte Pläne verkürzen das Prüfintervall bis auf 15 Sekunden. Laut Anbieter laufen über die Plattform rund 7.570.000 Monitore für mehr als 3,4 Millionen Nutzer und Unternehmen. Diese Zahl stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft.
Neben der reinen Ausfallmeldung gehören öffentliche Status-Pages mit eigener Domain, White-Label-Option und elf Sprachen zum Funktionsumfang, darunter Deutsch. Dazu kommt eine v3-REST-API, über die sich Monitore aus einer CI/CD-Pipeline heraus anlegen, ändern und löschen lassen.
Für wen eignet sich UptimeRobot?
Der Anbieter spricht DevOps, Entwickler, Marketing, Support und Geschäftsführung an. Die Pläne sind entsprechend zugeschnitten: Free bewirbt der Hersteller für Hobby- und Non-Profit-Projekte, Solo für Freelancer und kleine Websites, Team für kleine Teams im Produktivbetrieb, Scale für hohes Volumen im Self-Service.
Wer im Team arbeiten will, braucht einen bezahlten Plan. Der Free-Tarif enthält weder Login-Seats noch Notify-Seats, erlaubt nur fünf Integrationen und lässt keine Kommentare an Incidents zu. Ab mehr als 500 Monitoren führt der Weg über einen Enterprise-Demo-Termin. Und wer Störungen im Minutenbereich mitbekommen muss, kommt mit dem Fünf-Minuten-Intervall des Gratis-Plans nicht hin.
UptimeRobot im Arbeitsalltag
Du legst einen Monitor an: Ziel-URL oder Host, Monitor-Typ, Prüfintervall. UptimeRobot ruft das Ziel danach von seinen Standorten aus auf. Pro Monitor lassen sich mehrere Regionen kombinieren, zur Wahl stehen Nordamerika, Europa, Asien und Australien, jeweils mit eigenen Schwellenwerten. Für Antwortzeiten setzt du eine Schwelle zwischen 50 und 5.000 Millisekunden und wirst benachrichtigt, wenn sie überschritten wird und wenn sie sich wieder normalisiert.
Fällt eine Prüfung durch, geht die Meldung an die hinterlegten Kanäle: E-Mail, SMS, Sprachanruf, Email-to-SMS, Push über die iOS- und Android-App oder an Slack, Discord, Telegram, Microsoft Teams, Google Chat, Mattermost, Pushover, Pushbullet, PagerDuty, Splunk On-Call, Zapier und eigene Webhooks. Schwellwert und Wiederholungstakt der Alarme legst du selbst fest, Wartungsfenster pausieren die Überwachung planmäßig.
Nach außen spielt UptimeRobot die Ergebnisse auf Status-Pages aus, mit Incident-Historie, Passwortschutz, Abonnenten-Mails und Opt-out aus dem Suchmaschinen-Index. Alles, was die Oberfläche kann, läuft laut Anbieter auch über die v3-REST-API, mit JSON-, JSON-P- oder XML-Antworten, X-RateLimit-Headern und Limits bis 5.000 Anfragen pro Minute. Als veröffentlichte Referenzen nennt der Hersteller unter anderem WordPress VIP, ConfigCat, Heineken und Stratosphere Lab. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro Konto, gestaffelt nach Zahl der Monitore. Free kostet 0 Euro und umfasst 50 Monitore im Fünf-Minuten-Takt, eine Status-Page, drei Monate Datenhistorie und maximal fünf Integrationen. Solo liegt bei 10 Euro pro Monat, im Jahresabo bei 9 Euro und damit ab 108 Euro pro Jahr, für 10 Monitore im 60-Sekunden-Takt, drei Status-Pages auf eigener Domain und zwölf Monate Historie. Eine Stufe mit 50 Monitoren ist wählbar. Team kostet 41 Euro pro Monat, jährlich 35 Euro und damit 420 Euro pro Jahr, mit 100 Monitoren im 30-Sekunden-Takt, drei Login-Seats, 100 White-Label-Status-Pages sowie Webhook, Zapier und PagerDuty. Scale startet bei 77 Euro pro Monat, jährlich 65 Euro und damit ab 780 Euro pro Jahr, mit 200 oder 500 Monitoren, 15-Sekunden-Intervall, fünf Seats und unbegrenzten Status-Pages. Enterprise läuft über ein Gespräch und bringt SOC-2-Bericht, DPA, MSA, SLA und einen festen Ansprechpartner.
Weitere Login-Seats kosten laut Preistabelle 15 beziehungsweise 19 US-Dollar pro Monat. SMS- und Voice-Guthaben wird separat gekauft: 10 Nachrichten für 3 US-Dollar, 100 für 15, 200 für 25, 500 für 55 und 1.000 für 100 US-Dollar, jeweils einmalig und ohne automatische Verlängerung. Das Jahresabo spart laut Anbieter rund 15 Prozent. Es gilt eine 14-Tage-Geld-zurück-Garantie, gezahlt wird per Kreditkarte über Stripe. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Kostenloser Plan mit 50 Monitoren, ohne Kreditkarte
- Neun Monitor-Typen von HTTP bis UDP, dazu Multi-Location-Prüfungen in vier Regionen
- Rund 20 Benachrichtigungskanäle inklusive Webhooks, PagerDuty und Zapier
- v3-REST-API mit veröffentlichten Rate-Limits bis 5.000 Anfragen pro Minute
- Status-Pages in elf Sprachen, mit eigener Domain und White-Label ab dem Team-Plan
- SOC-2-Audit vorhanden, DPA auf Anfrage
Schwächen:
- Free-Plan ohne Login- und Notify-Seats, mit nur fünf Integrationen und ohne Incident-Kommentare
- Datenhistorie im Free-Plan drei Monate, erst ab Team 24 Monate
- SMS und Sprachanrufe kosten extra, das Guthaben verlängert sich nicht automatisch
- Rückerstattung nur für Zahlungen der letzten 14 Tage
- Der SOC-2-Bericht ist nur über einen Enterprise-Demo-Termin zu bekommen
Alternativen zu UptimeRobot
In derselben Kategorie führt das Verzeichnis Hyperping, Oh Dear und AppSignal. Welches Werkzeug passt, hängt vor allem davon ab, wie viele Monitore du brauchst, wie kurz das Prüfintervall sein soll und wo die Daten liegen dürfen.
UptimeRobot im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: UptimeRobot steht in der Kategorie mit 9 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 4 Alternativen mit EU-Sitz, davon 0 aus Deutschland.
UptimeRobot nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 9 von 9 Werkzeugen (100 Prozent).
Überblick
UptimeRobot ist der bequeme Einstieg ins externe Verfügbarkeitsmonitoring: 50 Monitore kosten nichts, die Einrichtung dauert Minuten, und über die API lässt sich das Ganze später automatisieren. Die Grenzen des Gratis-Plans sind klar gezogen, sobald ein Team gemeinsam auf die Monitore schauen oder Ausfälle schneller als alle fünf Minuten bemerken soll. Bei der Einbindung in bestehende Alarmierungs- und Deployment-Prozesse unterstützen wir mit Webdesign und Entwicklung.
Überblick
- ✓ Uptime-Monitoring
- ✓ HTTP/HTTPS, Ping, TCP, DNS-Checks
- ✓ Status-Pages
- ✓ Alerts via E-Mail, Slack, Webhook
- ✓ SSL-Monitoring
- ✓ 30 Tage Datenhistorie (Free)
- ✓ API
Vorteile
- + Sehr großzügiger Free-Plan (50 Monitore)
- + Weit verbreitet, gut dokumentiert
- + Einfache Einrichtung
Nachteile
- - US-amerikanisches Unternehmen
- - DSGVO-Konformität eingeschränkt
- - Daten auf US-Servern
Tags
UptimeRobot im Einsatz
Noch nicht sicher, ob es das richtige Tool ist?
Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.
Software-Berater starten
Beantworte 6 Fragen und wir empfehlen dir aus über 4.500 Tools die besten Optionen für dein Unternehmen.
Empfehlung erhaltenKostenloses Erstgespräch
30 Minuten, in denen wir dein Setup, deine Anforderungen und passende Tools durchgehen. Ohne Verpflichtung.
Termin buchenNewsletter abonnieren
1× im Monat: KI- und Automations-Tipps für den Mittelstand. Kein Spam, jederzeit kündbar.
Zum Newsletter