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Hyperping
Monitoring & Error-Tracking freemium 🇪🇺 EU

Hyperping

Französisches Website-Monitoring-Tool. Uptime-Checks, Performance-Monitoring, DSGVO-konform, für Unternehmen die Ausfälle schnell erkennen wollen.

Übersicht zu Hyperping: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Hyperping?

Hyperping ist ein Monitoring-Dienst der französischen Hyperping SAS mit Sitz an der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Das Werkzeug bündelt drei Dinge, die viele Teams sonst bei drei Anbietern einkaufen: Verfügbarkeitsüberwachung, öffentliche Status-Pages und Alarmierung mit Bereitschaftsplänen.

Geprüft wird über HTTP und HTTPS, per Keyword-Suche im Seiteninhalt, per Ping, über TCP-Ports und per Heartbeat. Dazu kommen SSL-Zertifikate, DNS-Einträge, Cronjobs, echte Browser-Abläufe mit Playwright und ein Server-Agent, der CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte und Netzwerk meldet. Die Prüfungen laufen aus über 18 Regionen weltweit.

Das Unternehmen ist seit 2017 am Markt und arbeitet nach eigener Aussage ohne Wagniskapital, mit einem kleinen Team. Verwalten lässt sich alles per REST-API, über einen quelloffenen Terraform-Provider und über einen MCP-Server, mit dem KI-Werkzeuge wie Claude oder Cursor Monitore abfragen und anlegen können.

Für wen eignet sich Hyperping?

Der Anbieter führt fünf Einsatzfelder: SaaS und Startups, Agenturen, Bildung, Cloud- und Hosting-Anbieter sowie Unternehmen. Deutlich sichtbar positioniert er sich als europäische Alternative zu US-Werkzeugen wie Atlassian Statuspage oder Pingdom, wenn Vertragspartner und Primärdaten in der EU liegen sollen. Für die öffentliche Hand gibt es Bestellungen, SEPA-Überweisung und Rechnungen in Euro.

Wer nur ein eigenes Projekt überwacht, kommt mit dem kostenlosen Plan weit: 20 Monitore, ein Server-Agent und eine einfache Status-Page, ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte.

Zwei Gruppen sind hier falsch. Erstens Teams, deren Compliance nur EU-Standorte erlaubt. Die Prüf-Server laufen bewusst auch bei US-Anbietern, ein reiner EU-Aufbau ist Verhandlungssache. Zweitens alle, die besonders sensible personenbezogene Daten im Dienst ablegen wollen, etwa Gesundheitsdaten, Kontonummern oder Ausweisnummern. Die Nutzungsbedingungen untersagen das ohne ausdrückliche schriftliche Vereinbarung.

Hyperping im Arbeitsalltag

Du legst einen Monitor an: Adresse, Prüfart, Intervall und die Regionen, aus denen geprüft wird. Schlägt eine Prüfung fehl, wiederholt Hyperping sie, bevor Alarm ausgelöst wird. Das soll Fehlalarme durch einzelne Aussetzer verhindern.

Der Alarm geht dorthin, wo du ihn haben willst: E-Mail, SMS, Telefonanruf, Slack, Discord, Telegram, Microsoft Teams, Google Chat, PagerDuty, OpsGenie, Jira Service Management oder Webhook. Reagiert niemand, greift die Eskalationskette und reicht den Vorfall an die nächste Person im Bereitschaftsplan weiter. Rotationen lassen sich über mehrere Zeitzonen legen. Geplante Wartungsfenster schalten die Alarmierung vorher ab.

Nach außen zeigt die Status-Page den Zustand. Ein Dienst mit hinterlegter URL wird zu einem echten Uptime-Monitor, ein Dienst ohne URL zu einer Komponente, die du selbst pflegst. Vorfälle können automatisch aus einem Monitor entstehen statt von Hand. Die Seite läuft auf einer Subdomain von hyperping.app oder auf deiner eigenen Domain mit automatisch ausgestelltem Zertifikat, Abonnenten bekommen Meldungen per E-Mail oder SMS.

Browser-Checks bilden ganze Abläufe wie Login oder Kaufabschluss als Playwright-Skript in Node.js ab, inklusive Trace-Analyse und Videoaufzeichnung für die Fehlersuche. Am Ende steht die Auswertung: ein Dashboard mit Verfügbarkeit, Antwortzeiten und Kennzahlen wie MTTA und MTTR, dazu ein CSV-Export.

Preise und Pläne

Alle Beträge sind in US-Dollar ausgewiesen. Wer jährlich zahlt, bekommt zwei Monate geschenkt, die Monatspreise liegen entsprechend höher.

Free kostet 0 Dollar ohne Zeitlimit und bringt 1 Platz, 20 Monitore, ein Prüfintervall von 5 Minuten, 1 Server-Agent und 1 einfache Status-Page. Essentials liegt bei 24 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, monatlich abgerechnet bei 29 Dollar: 2 Plätze, 50 Monitore, 30-Sekunden-Intervall, 5 Server-Agenten, 3 Browser-Checks, 1 Status-Page mit eigener Domain, 100 Abonnenten, Bereitschaftspläne und Eskalation. Jeder weitere Nutzer kostet 7 Dollar im Monat.

Pro kostet 74 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, monatlich 89 Dollar: 5 Plätze, 100 Monitore, 10 Browser-Checks, 3 Status-Pages, 1.000 Abonnenten und Telefonanruf-Alarme, jeder weitere Nutzer 9 Dollar. Business kostet 249 Dollar bei Jahreszahlung, monatlich 299 Dollar: 15 Plätze zu je 12 Dollar Aufpreis für weitere, 1.000 Monitore, 20-Sekunden-Intervall, 100 Server-Agenten, 25 Browser-Checks, 10 Status-Pages, SAML SSO, Audit-Logs, White Labeling und Priority Support. Enterprise wird individuell verhandelt.

Zusätzliche Server-Agenten kosten je nach Plan 1,50 bis 2 Dollar im Monat. Für die bezahlten Pläne gibt es 14 Tage Test. Stand: März 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Kostenloser Plan ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte, mit 20 Monitoren und einer Status-Page
  • Vertragspartner ist eine französische SAS. Datenbanken, Anwendungsserver und Backups liegen in Frankfurt, ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehört zu jedem Tarif, die Unterauftragsverarbeiter sind öffentlich gelistet
  • Monitoring, Status-Pages und Bereitschaftsdienst stecken in einem Produkt statt in drei Verträgen
  • Vollständig per REST-API und quelloffenem Terraform-Provider verwaltbar, dazu ein MCP-Server für KI-Werkzeuge
  • 99,9 Prozent monatliche Verfügbarkeit sind zahlenden Kunden zugesichert, bei Verfehlung gibt es Service-Gutschriften

Schwächen:

  • Preise in US-Dollar, obwohl der Anbieter in Frankreich sitzt
  • Die Prüf-Server laufen in über 18 Regionen auch bei US-Anbietern, ein reiner EU-Aufbau nur nach Absprache
  • SAML SSO, Audit-Logs, White Labeling und Priority Support gibt es erst ab Business, also ab 249 Dollar im Monat
  • Plätze sind knapp bemessen und kosten einzeln nach: 7, 9 oder 12 Dollar je zusätzlichem Nutzer und Monat
  • Die API ist den bezahlten Plänen vorbehalten

Alternativen zu Hyperping

Aus derselben Verzeichniskategorie kommen Oh Dear, UptimeRobot und AppSignal infrage. Ein Blick auf Vertragssitz, Ort der Datenhaltung und Umfang der Status-Page-Funktionen trennt die Kandidaten schnell.

Hyperping im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Hyperping steht in der Kategorie mit 9 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 4 von 9 in dieser Kategorie.

Hyperping nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 9 von 9 Werkzeugen (100 Prozent).

Überblick

Hyperping trifft einen konkreten Bedarf: Uptime-Überwachung, Status-Seite und Bereitschaftsdienst bei einem europäischen Anbieter, ohne dass du drei Werkzeuge verkabeln musst. Der kostenlose Plan mit 20 Monitoren ist für den Einstieg großzügig, die Verwaltung per API und Terraform macht das Werkzeug auch für größere Aufbauten brauchbar. Die Grenzen liegen dort, wo Compliance ausschließlich EU-Infrastruktur verlangt oder wo viele Teammitglieder Zugriff brauchen, denn jeder Platz kostet extra. Beim Aufbau überwachter und automatisierter Betriebsprozesse unterstützen wir mit Automation und Prozessoptimierung.

Überblick

Preismodell
freemium
Free: 3 Monitore. Starter: ab €15/Monat. Business: ab €49/Monat. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Frankreich EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Uptime-Monitoring
  • ✓ HTTP/HTTPS-Checks
  • ✓ Performance-Monitoring
  • ✓ Status-Pages
  • ✓ Multi-Channel-Alerts (E-Mail, Slack, Telegram)
  • ✓ SSL-Monitoring
  • ✓ API
  • ✓ DSGVO-konform

Vorteile

  • + EU-Anbieter aus Frankreich
  • + Kostenloser Einstieg
  • + Status-Pages inklusive
  • + DSGVO-konform

Nachteile

  • - Weniger bekannt als UptimeRobot
  • - Begrenzte Free-Version
  • - Kleines Ökosystem

Tags

Monitoring Uptime Frankreich DSGVO Performance

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