Klarna
Schwedischer Payment-Anbieter mit Buy Now Pay Later, Ratenzahlung und Rechnungskauf. Erhöht Conversion im E-Commerce durch flexible Zahlungsoptionen für Endkunden.
Übersicht zu Klarna: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Klarna?
Klarna ist ein schwedischer Fintech-Konzern, gegründet 2005 in Stockholm, der sich auf flexible Zahlungsoptionen im E-Commerce spezialisiert hat. Das bekannteste Produkt ist “Buy Now, Pay Later”: Kunden kaufen, bekommen die Ware, und bezahlen erst später, entweder auf Rechnung nach 30 Tagen, in Raten oder per Sofortzahlung.
Für Händler bedeutet Klarna in der Regel eine messbare Conversion-Steigerung: Kunden kaufen häufiger und für höhere Warenkörbe, wenn sie nicht sofort zahlen müssen. Klarna übernimmt das Zahlungsausfallrisiko und zahlt dem Händler sofort aus, unabhängig davon, ob der Endkunde pünktlich bezahlt oder nicht.
In Deutschland ist Klarna eines der meistgenutzten Zahlungsmittel im Online-Handel. Millionen Endkunden haben bereits ein Klarna-Konto und kennen den Checkout-Prozess. Diese Bekanntheit ist ein Argument für die Integration: Kunden vertrauen dem Logo und dem Prozess.
Für wen eignet sich Klarna?
Klarna eignet sich für Online-Händler, die ihre Conversion steigern wollen und flexible Zahlungsoptionen als strategisches Mittel einsetzen. Besonders für Shops mit höherem Durchschnittwarenkorb, bei dem Ratenzahlung relevant ist (Mode, Elektronik, Möbel), macht Klarna Sinn.
Weniger geeignet für Händler, die minimale Transaktionsgebühren über alles stellen, für B2B-Märkte (Klarna ist primär B2C-fokussiert) oder für Shops, die keine direkten Kundenbeziehung durch Drittanbieter wollen.
Klarna im Arbeitsalltag
Ein Modehändler mit Shopware aktiviert Klarna-Zahlung. Der Durchschnittwarenkorb steigt um 15 Prozent, die Conversion-Rate auf der Checkout-Seite steigt um 8 Prozent. Klarna zahlt den Händler innerhalb von zwei Werktagen aus. Rückgaben werden über das Klarna-Portal bearbeitet, der Betrag wird automatisch der offenen Ratenzahlung des Kunden gutgeschrieben.
Preise und Pläne
Keine Monatsgebühr. Klarna berechnet variable Transaktionsgebühren, die von Volumen, Land und Zahlungsmethode abhängen. Typisch: 1,2–2,9 % + ein Fixbetrag pro Transaktion. Ab größerem Volumen sind individuelle Konditionen verhandelbar. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Klarna ist für Conversion-Optimierung im B2C-E-Commerce eines der wirksamsten Mittel. Die Markenbekanntheit, das Ausfallrisiko-Übernahme und die breite Akzeptanz bei Endkunden sind echte Argumente. Die Integration in Shopware, Shopify und WooCommerce ist stabil und gut gepflegt.
Schwächen: Die Transaktionsgebühren sind höher als bei reinen PSPs wie Mollie. Klarna kommuniziert direkt mit den Endkunden, was zu einer Dreiecksbeziehung führt, die nicht jeder Händler schätzt. Und bei Klarna-seitig schlechten Erfahrungen (aggressive Mahnungen) schlägt das indirekt auf die Händlermarke zurück.
Alternativen zu Klarna
Für günstigere BNPL-Alternativen: Unzer oder Viva Wallet. Für einen PSP mit vielen Zahlungsmethoden ohne BNPL-Fokus: Mollie. Für Enterprise-Payment: Adyen. Mehr zu E-Commerce-Optimierung: E-Commerce.
Überblick
Klarna ist ein wirksames Werkzeug zur Conversion-Steigerung im B2C-E-Commerce. Wer höheren Warenkorbwert, bessere Conversion und Zahlungsausfall-Absicherung will, zahlt dafür höhere Transaktionsgebühren als bei klassischen PSPs. Für viele Händler rechnet sich das. Für B2B oder preissensible Händler ohne Conversion-Problem schaut man sich Alternativen an.
Überblick
- ✓ Kauf auf Rechnung (Pay Later)
- ✓ Ratenzahlung (Slice It)
- ✓ Sofortige Bezahlung (Pay Now)
- ✓ Klarna App für Endkunden
- ✓ Händler-Portal und Reporting
- ✓ Shopware, Shopify, WooCommerce Integration
- ✓ Rückgabe- und Erstattungsmanagement
- ✓ Betrugsschutz inklusive
Vorteile
- + Deutliche Conversion-Steigerung durch flexible Zahlungsoptionen
- + Europäischer Anbieter (Schweden), EU-reguliert
- + Übernahme des Zahlungsausfallrisikos durch Klarna
- + Bekannte Marke, Vertrauen bei Endkunden vorhanden
- + Breite Plugin-Verfügbarkeit für gängige Shop-Systeme
Nachteile
- - Höhere Transaktionsgebühren als klassische PSPs
- - Klarna behält Kundendaten und kommuniziert direkt mit Käufern
- - Bei schlechter Klarna-Erfahrung schlägt das auf den Händler zurück
- - Konditionen für kleine Händler weniger günstig
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