Dripify
Dripify ist eine LinkedIn-Automatisierungsplattform für Outreach-Sequenzen und Team-Management.
Übersicht zu Dripify: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist Dripify?
Dripify automatisiert Kaltakquise über LinkedIn und E-Mail in einer gemeinsamen Sequenz. Du baust eine Kampagne aus LinkedIn-Aktionen, E-Mail-Schritten, Wartezeiten und Bedingungen, verbindest dein LinkedIn-Konto und lässt die Abfolge laufen. Die Kampagnen laufen laut Anbieter in der Cloud, dein Browser muss dafür nicht offen sein.
Zum Funktionsumfang gehören ein Email Finder für Geschäftsadressen, ein Email Verifier, Data Enrichment, Nachrichten-Personalisierung mit mehr als 15 Variablen, LinkedIn-Analytics, ein eigener Posteingang für Lead-Antworten und eine Team-Verwaltung. Der Anbieter sitzt in den USA.
Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Sicherheitsschicht rund um das LinkedIn-Konto: feste Tageskontingente je Plan, eine eigene lokale IP-Adresse pro Konto, zufällig gestreute Aktionszeitpunkte innerhalb selbst gesetzter Arbeitszeiten und eine adaptive Aktivitätssteuerung, die sich am bisherigen Verhalten des Kontos orientiert.
Für wen eignet sich Dripify?
Dripify zielt auf Vertrieb, Gründer und Recruiting. Der Anbieter führt eigene Anwendungsfälle für Founders, Sales und HR und beschreibt den Nutzen sowohl für Einzelverkäufer als auch für Agenturen, die mehrere LinkedIn-Konten betreuen. Ab zehn Sitzplätzen bietet der Vertrieb Sammelverträge mit zentraler Verwaltung und einer Rechnung an.
Nicht geeignet ist Dripify, wenn du LinkedIn parallel manuell nutzen willst: Der Anbieter rät ausdrücklich davon ab, sich während der Laufzeiten der Kampagnen selbst einzuloggen, weil zwei gleichzeitige Anmeldungen als verdächtig gewertet werden können. Auch für Teams, die ein Konto gemeinsam bespielen wollen, passt das Modell nicht, denn ein Sitzplatz verbindet genau ein LinkedIn-Konto. Und wer nur E-Mail-Outbound ohne LinkedIn braucht, zahlt hier für eine Hälfte, die er nicht nutzt.
Dripify im Arbeitsalltag
Rein geht eine Lead-Liste, entweder aus LinkedIn übertragen oder als Import. Dann legst du die Sequenz an: Kontaktanfrage, Nachricht, Profilbesuch, Endorsement, InMail und E-Mail-Schritte lassen sich mit Verzögerungen und Bedingungen verketten. Fehlende Geschäftsadressen sucht der Email Finder, ein Credit wird nur bei erfolgreicher Suche und Verifikation abgezogen.
Im Betrieb arbeitet Dripify die Sequenz innerhalb der Tageslimits ab. Antworten landen im integrierten Posteingang, Leads lassen sich taggen und als CSV exportieren oder per Webhook, Zapier, Make und HubSpot weitergeben. Raus kommen Auswertungen zu Kampagnenleistung, Konto-Performance und, in den größeren Plänen, zum Team.
Die Tageskontingente sind nach Plan gestaffelt: Basic erlaubt 20 Kontaktanfragen und 30 Nachrichten pro Tag, 100 Profilaufrufe und 10 Sales-Navigator-InMails. Pro und Advanced kommen auf 75 Kontaktanfragen, über 100 Nachrichten, über 200 Profilaufrufe und 30 InMails.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro Nutzer und Monat, ein Sitzplatz entspricht einem LinkedIn-Konto. Bei jährlicher Zahlung kostet Basic 39 USD, Pro 59 USD und Advanced 79 USD je Nutzer und Monat. Monatlich gezahlt sind es 59, 79 und 99 USD. Enterprise wird nach Sitzplatzzahl individuell kalkuliert und bringt Onboarding, dedizierten Support und einen Customer Success Manager mit.
Basic erlaubt genau eine Drip-Kampagne, ab Pro sind es unbegrenzt viele, dazu kommen der eigene Posteingang, CSV-Export sowie Webhook- und HubSpot-Anbindung. Advanced ergänzt Multi-Team-Verwaltung, Lead-Tagging, Schritt-Analytics, Evergreen-Leads und A/B-Tests.
Jeder bezahlte Plan enthält 100 Email-Finder-Credits pro Monat, 30 Tage gültig und ohne Übertrag. Zusatzpakete kosten 29 USD für 1.000, 49 USD für 2.000, 69 USD für 5.000 und 99 USD für 10.000 Credits. Der Versand selbst ist auf keinem Plan gedeckelt. Die Testphase läuft sieben Tage ohne Kreditkarte und mit Advanced-Funktionen. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
LinkedIn und E-Mail in einer Sequenz, ohne zweites Werkzeug für Kaltmails. Cloud-Betrieb, der ohne offenen Browser auskommt. Funktioniert nach Anbieterangabe mit allen LinkedIn-Kontotypen, Sales Navigator ist keine Voraussetzung. Testphase ohne Kreditkarte. Credits werden nur bei erfolgreicher Adresssuche verbraucht.
Schwächen: Kein kostenloser Plan, nach der Testphase wird jeder Zugang kostenpflichtig. Abrechnung je Nutzer und LinkedIn-Konto, ein Team aus fünf Personen braucht fünf Sitzplätze. Basic ist auf eine einzige Kampagne begrenzt. Die monatlichen Email-Finder-Credits verfallen nach 30 Tagen.
Alternativen zu Dripify
Im selben Feld bewegen sich Expandi, Waalaxy und HeyReach. Welches Werkzeug passt, hängt an Teamgröße, Kanalmix und der Frage, wie viel Kontrolle du über Tageslimits brauchst. Unterstützung bei der Einbindung in bestehende Prozesse gibt es unter Automation & Prozessoptimierung.
Dripify im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Dripify steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 226 Alternativen mit EU-Sitz, davon 134 aus Deutschland.
Dripify nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 215 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet Dripify nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Dripify ist ein ausgereiftes Werkzeug für LinkedIn-Outbound mit angeschlossenem E-Mail-Kanal, und der Anbieter macht sowohl bei Preisen als auch bei Limits klare Angaben. Die Kehrseite bleibt die Plattformabhängigkeit: Automatisierung auf LinkedIn bewegt sich in einer Grauzone, und die Kosten skalieren linear mit jedem weiteren Konto. Wer damit umgehen kann und Outbound systematisch betreibt, findet hier ein sauber dokumentiertes Setup.
Überblick
- ✓ Automatisierte LinkedIn-Sequenzen
- ✓ Smart Inbox
- ✓ Team-Management-Dashboard
- ✓ A/B-Testing
- ✓ Lead-Export und CRM
- ✓ Account-Schutz
Vorteile
- + Intuitive Sequenzerstellung
- + Team-Management
- + A/B-Testing
Nachteile
- - LinkedIn-Grauzone
- - Kein Free-Plan
- - Nur LinkedIn
Tags
Dripify im Einsatz
Noch nicht sicher, ob es das richtige Tool ist?
Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.