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Expandi
Online Marketing & Werbung kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Expandi

Cloudbasiertes Werkzeug für LinkedIn- und E-Mail-Outreach mit verzweigten Sequenzen, eigener länderbezogener IP je Konto und Sicherheitslimits. Anbieter ist die ProfitSoft B.V. aus Eindhoven. Business kostet 99 USD je Konto und Monat, 79 USD bei Jahreszahlung.

Übersicht zu Expandi: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Expandi?

Expandi automatisiert Kontaktaufnahme über LinkedIn und E-Mail. Der Kern sind Smart Campaigns: verzweigte Abläufe, die sich am Verhalten des Kontakts orientieren. Neun Wenn-Bedingungen stehen zur Wahl, darunter ob jemand die Verbindung angenommen, dein Profil besucht, eine E-Mail geöffnet oder einen Beitrag geliked hat, dazu elf Aktionen, die daraufhin folgen können. Gebaut wird das im Block-Editor ohne Programmierung.

Anbieter ist die ProfitSoft B.V., eine nach niederländischem Recht eingetragene Gesellschaft mit Adresse Meerenakkerplein 51, 5652BJ Eindhoven. Auffällig ist ein Detail: Im Fußbereich der Website steht dieselbe Adresse unter dem Namen LeadExpress B. V., in der Datenschutzerklärung dagegen ProfitSoft B.V. als Verantwortlicher. Wer einen Vertrag schließt, sollte sich sagen lassen, mit wem.

Der zweite Schwerpunkt ist die Kontosicherheit, und die ist bei LinkedIn-Automatisierung der eigentliche Knackpunkt. Expandi läuft in der Cloud statt als Desktop-Anwendung, weist jedem Konto eine eigene länderbezogene IP-Adresse zu, wärmt neue Profile schrittweise auf und lässt Tageslimits für Verbindungsanfragen, Nachrichten, InMails und Event-Einladungen einstellen, die das System dann nicht überschreitet. Der Anbieter stellt selbst klar, dass Expandi kein offizielles Produkt von LinkedIn ist.

Für wen eignet sich Expandi?

Der Anbieter richtet sich an drei Gruppen und benennt sie auch so: Agenturen, Vertriebsteams und Recruiting. Agenturen bekommen mit den Workspaces eine Struktur, um mehrere Kundenkonten aus einer Oberfläche zu führen, Rollen zu vergeben und Zugriff auf einzelne Konten oder ganze Firmen zu teilen. Teammitglieder und Kunden lassen sich ohne Aufpreis einladen, bezahlt werden die Sitzplätze.

Für Vertriebsteams ist der Multichannel-Ablauf der Punkt: Verbindungsanfrage, Nachricht und E-Mail-Follow-up laufen in einer Sequenz statt in drei Werkzeugen. Die Statistik je Schritt zeigt, an welcher Stelle Kontakte abspringen.

Weniger passend ist Expandi für Unternehmen, die LinkedIn-Automatisierung aus Compliance-Gründen nicht einsetzen dürfen. Der Anbieter weist selbst darauf hin, kein offizielles LinkedIn-Produkt zu sein, und das Risiko für das genutzte Konto liegt bei dir. Ebenfalls unpassend ist es für Einzelnutzer mit kleinem Budget: Unter 79 USD je Konto und Monat geht nichts, einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, und die Gebühren sind laut Nutzungsbedingungen nicht erstattungsfähig.

Expandi im Arbeitsalltag

Der vom Anbieter beschriebene Ablauf beginnt beim Aufwärmen. Ein frisch verbundenes Profil schickt zunächst wenige Nachrichten, die Steigerungsrate stellst du selbst ein. Parallel definierst du Tageslimits je Aktionsart; Expandi lässt eine Überschreitung nicht zu. Bestimmte Kampagnenarten heben die Grenze an, der Mobile-Connector-Ansatz erlaubt laut Anbieter zusätzliche 100 Verbindungsanfragen pro Woche.

Danach wird die Sequenz gebaut. Im Smart Builder legst du die Schritte an, siehst den Ablauf als Diagramm und hängst Bedingungen dazwischen. Zwischen den Nachrichten lassen sich aufwärmende Aktionen einbauen, etwa das Ansehen eines Profils oder eine Reaktion auf einen Beitrag, bevor die eigentliche Ansprache kommt. Zeitabstände sind frei wählbar, Dubletten verhindert das System automatisch, und eine Blacklist hält Kontakte heraus, die nicht angesprochen werden sollen.

Antworten laufen an einer Stelle zusammen, unabhängig davon, über welchen Kontaktpunkt sie kommen. Kontakte lassen sich mit Tags und Notizen versehen. Personalisierte Bilder und GIFs entstehen über die Anbindung an Hyperise, Videos über Sendspark; beides ist ein kostenpflichtiger Zusatz. Für den Übergang ins CRM gibt es eine native Pipedrive-Anbindung, die Leads automatisch nach Auslösern wie Antwort oder Verbindungsanfrage überträgt und danach jede Interaktion in der Zeitleiste des Kontakts fortschreibt.

Preise und Pläne

Es gibt genau einen öffentlichen Tarif. Business kostet 99 USD je Konto und Monat. Wer jährlich zahlt, kommt auf 79 USD im Monat; der Anbieter beziffert den Vorteil mit zwei Freimonaten und weist ihn im Schalter als 20 Prozent aus.

Im Preis enthalten sind der Cloud-Betrieb, die eigene länderbezogene IP-Adresse, das automatische Profil-Warm-up, die Limitsteuerung, unbegrenzte Kampagnen mit Priorisierung, die Multichannel-Sequenzen, der Sequenz-Builder mit Bedingungen, aufwärmende Aktionen zwischen Nachrichten, Schritt-für-Schritt-Statistiken, ein zentrales Dashboard, flexible Zeitplanung, Kampagnen-Wiederherstellung, dynamische Platzhalter, Tags und Notizen, unbegrenzte Vorlagen, Dublettenprüfung, Integrationen und die Blacklist.

Nicht enthalten sind zwei Dinge, und beide stehen als Fußnote in derselben Tabelle: Die Personalisierung von Bildern und GIFs kostet zusätzlich zum bestehenden Abonnement, die Video-Personalisierung über Sendspark ebenfalls.

Der Agency-Tarif hat keinen Listenpreis. Er richtet sich an Teams ab zehn Sitzplätzen und an Anbieter, die unter eigener Marke arbeiten wollen, und bringt Rollen- und Rechteverwaltung, zentrale Kampagnensteuerung, Berichte für Kunden, geteilte Vorlagen, einen festen Customer Success Manager und spezialisierten Support. Laut Anbieter wird es günstiger, je mehr Konten dazukommen.

Der Einstieg läuft über sieben Tage kostenlose Testphase mit Zugriff auf alle Funktionen; abgebucht wird laut Anbieter erst, wenn du dich für die Nutzung entscheidest. Zwei Klauseln stehen in den Nutzungsbedingungen und lohnen einen Blick: Abogebühren sind, soweit gesetzlich zulässig, nicht erstattungsfähig, und wenn ein Rabatt auf den Tarif ausläuft, verschickt Expandi dazu keine Erinnerung. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Anbieter ist eine nach niederländischem Recht eingetragene Gesellschaft in Eindhoven
  • Unterzeichnete Auftragsverarbeitungsvereinbarung steht als Dokument bereit
  • Ein öffentlicher Preis: 99 USD je Konto und Monat, 79 USD bei Jahreszahlung
  • 7 Tage kostenlos mit Zugriff auf alle Funktionen, ohne Abbuchung während des Tests
  • Eigene länderbezogene IP je Konto, Profil-Warm-up und Limitsteuerung im Preis enthalten
  • Neun Bedingungen und elf Folgeaktionen im Sequenz-Builder, ohne Programmierung
  • Teammitglieder und Kunden lassen sich ohne Aufpreis in einen Workspace einladen

Schwächen:

  • Nur ein veröffentlichter Tarif, der Agency-Plan wird individuell verhandelt
  • Bild-, GIF- und Video-Personalisierung kosten zusätzlich zum Abonnement
  • Abogebühren sind laut Nutzungsbedingungen nicht erstattungsfähig, soweit das Gesetz es zulässt
  • Läuft ein Rabatt aus, gibt es laut Nutzungsbedingungen keine Erinnerung
  • Expandi ist nach eigener Angabe kein offizielles Produkt von LinkedIn
  • Zwei Gesellschaften unter derselben Adresse: LeadExpress B. V. im Fußbereich, ProfitSoft B.V. in der Datenschutzerklärung
  • Rollenverwaltung, White-Label und fester Ansprechpartner nur im Agency-Plan

Alternativen zu Expandi

Aus derselben Kategorie kommen Skylead, Dripify und Waalaxy. Alle drei automatisieren Kontaktaufnahme über LinkedIn, unterscheiden sich aber in Betriebsmodell, Preisstruktur und Herkunft des Anbieters. Belastbare Aussagen zu deren Konditionen gehören auf deren eigene Seiten, hier steht nur der Verweis.

Der Vergleichspunkt ist bei dieser Werkzeugklasse nicht die Sequenzlogik, sondern das Risiko für das genutzte Konto. Cloud-Betrieb mit fester IP je Profil ist etwas anderes als eine Browser-Erweiterung, die auf dem Rechner mitläuft. Wenn wir Outbound-Prozesse im Rahmen von SEO und Marketing aufsetzen, klären wir vorher, welches Konto überhaupt eingesetzt wird und was passiert, wenn es gesperrt wird. Die technische Anbindung ans CRM gehört danach zur Automation und Prozessoptimierung, und ob der Kanal für dein Angebot der richtige ist, entscheidet sich in der Beratung und Betreuung.

Expandi im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Expandi steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 226 von 516 in dieser Kategorie.

Expandi nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 215 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet Expandi nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Expandi geht die eigentliche Schwachstelle der LinkedIn-Automatisierung an: das Risiko für den Account. Cloud statt Desktop, eine feste IP je Profil, schrittweises Aufwärmen und harte Limits sind kein Beiwerk, sondern der Grund, warum man ein solches Werkzeug überhaupt kauft und nicht selbst skriptet. Dass der Anbieter aus den Niederlanden kommt und eine unterzeichnete Auftragsverarbeitungsvereinbarung bereitstellt, macht die Datenschutzprüfung für deutsche Unternehmen deutlich kürzer als bei US-Werkzeugen derselben Klasse.

Trotzdem bleiben zwei Punkte. Erstens die Vertragslage: Zwei Firmennamen an derselben Adresse sind kein Drama, aber du solltest vor der Buchung wissen, wer dein Vertragspartner ist, zumal die Gebühren laut Bedingungen nicht erstattungsfähig sind. Zweitens die Frage, die kein Werkzeug beantwortet: Ob automatisierte Kontaktaufnahme über LinkedIn zu deiner Marke passt. Sie funktioniert dort, wo dein Angebot erklärungsbedürftig und die Zielgruppe klein und klar umrissen ist. Bei austauschbaren Angeboten an breite Zielgruppen erzeugt sie vor allem Reichweite im Spam-Ordner.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Business: 99 USD je Konto und Monat, bei Jahreszahlung 79 USD im Monat, was laut Anbieter zwei Freimonaten entspricht. Enthalten sind Cloud-Betrieb, eine eigene länderbezogene IP-Adresse, das Aufwärmen des Profils, Sicherheitslimits, unbegrenzte Kampagnen, Multichannel-Sequenzen und Integrationen. Bild- und GIF-Personalisierung sowie die Video-Personalisierung kosten extra. Agency ab zehn Sitzplätzen wird verhandelt. 7 Tage kostenlos testen. Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Niederlande EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Cloudbetrieb ohne Desktop-Anwendung, mit eigener länderbezogener IP-Adresse je Konto
  • ✓ Automatisches Aufwärmen des LinkedIn-Profils mit einstellbarer Steigerungsrate
  • ✓ Sicherheitslimits für Verbindungsanfragen, Nachrichten, InMails und Event-Einladungen
  • ✓ Smart Campaigns mit 9 Wenn-Bedingungen und 11 Folgeaktionen ohne Programmierung
  • ✓ Multichannel-Sequenzen aus Verbindungsanfrage, Nachricht und E-Mail-Follow-up
  • ✓ Kampagnenpriorisierung, flexible Zeitabstände und Statistik je Sequenzschritt
  • ✓ Bild- und GIF-Personalisierung über Hyperise, Video-Personalisierung über Sendspark, beides kostenpflichtig
  • ✓ Workspaces mit Rollen, eigenen Rechteprofilen und geteiltem Zugriff auf einzelne Konten
  • ✓ Native Anbindung an Pipedrive mit Sync der Interaktionen in die Kontakt-Timeline
  • ✓ Blacklist, Dublettenprüfung und unbegrenzte Vorlagen
  • ✓ Dynamische Platzhalter, Tags und Notizen an Konversationen
  • ✓ Zentrales Postfach für Antworten aus allen Kontaktpunkten

Vorteile

  • + Anbieter ist die ProfitSoft B.V., eine nach niederländischem Recht eingetragene Gesellschaft in Eindhoven
  • + Eine unterzeichnete Auftragsverarbeitungsvereinbarung steht als PDF zum Abruf bereit
  • + Business kostet 99 USD je Konto und Monat, bei Jahreszahlung 79 USD
  • + 7 Tage kostenlos testen mit Zugriff auf alle Funktionen und ohne Abbuchung
  • + Jahreszahlung entspricht laut Anbieter zwei Freimonaten
  • + Eigene länderbezogene IP-Adresse und Profil-Warm-up sind im Preis enthalten
  • + Mitglieder und Kunden lassen sich ohne Aufpreis in einen Workspace einladen

Nachteile

  • - Nur ein öffentlicher Tarif, der Agency-Plan ab zehn Sitzplätzen wird individuell verhandelt
  • - Bild- und GIF-Personalisierung sowie Video-Personalisierung kosten zusätzlich zum Abonnement
  • - Abogebühren sind laut Nutzungsbedingungen nicht erstattungsfähig, soweit gesetzlich zulässig
  • - Läuft ein Rabatt aus, verschickt der Anbieter laut eigenen Bedingungen keine Erinnerung
  • - Expandi ist nach eigener Angabe kein offizielles Produkt von LinkedIn
  • - Die Website nennt zwei Gesellschaften an derselben Adresse: LeadExpress B. V. im Fußbereich, ProfitSoft B.V. in der Datenschutzerklärung
  • - Rollen- und Rechteverwaltung, White-Label-Betrieb und ein fester Ansprechpartner hängen am Agency-Plan

Tags

LinkedIn Automation Sales Outreach E-Mail Outreach Lead Generation Sales Automation

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