Zum Inhalt springen
Business.Digital Business.Digital
Coresignal
Online Marketing & Werbung kostenpflichtig 🌍 Drittland USA

Coresignal

Anbieter öffentlicher B2B-Webdaten zu Unternehmen, Beschäftigten und Stellenanzeigen, abrufbar über Datensätze und APIs. Abgerechnet wird nach Credits: acht Stufen von 49 bis 5.000 US-Dollar im Monat, dazu Datensätze ab 1.000 US-Dollar.

Übersicht zu Coresignal: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Coresignal?

Coresignal sammelt öffentlich zugängliche Webdaten über Unternehmen, Beschäftigte und Stellenanzeigen und verkauft sie als Datensätze oder über APIs. Nach eigenen Angaben stehen dahinter mehr als 15 Webquellen, über 4,5 Milliarden Datensätze und mehr als 1.000 Kunden weltweit. Am Markt ist der Anbieter seit 2016.

Die Datenbasis besteht aus vier Beständen: über 70 Millionen Unternehmensdatensätze mit mehr als 500 Feldern, über 895 Millionen Beschäftigtenprofile mit mehr als 300 Feldern, über 468 Millionen Stellenanzeigen mit mehr als 85 Feldern sowie ein Bestand mit Beiträgen von Unternehmen und Beschäftigten. Unternehmens- und Beschäftigtendaten reichen bis 2016 zurück, Stellenanzeigen bis 2020.

Zwei Dinge sollte man vor einer Anfrage kennen. Erstens die Abrechnung: Sie läuft nicht nach Nutzern, sondern nach Credits, und jede Abfrageart verbraucht eine andere Menge. Zweitens die Gesellschaftsstruktur: Die Website nennt als Anschrift 630 Third Ave. Suite 1502 in New York, Vertragspartner nach den Nutzungsbedingungen ist dagegen die Deeptrace Inc., 16192 Coastal Highway, Lewes, Delaware.

Für wen eignet sich Coresignal?

Der Anbieter nennt als Einsatzgebiete Daten für KI, Vertrieb, Investment, Marketing, HR-Tech und Marktforschung, dazu Anwendungsfälle von der Anreicherung von Interessentenlisten über Talentanalyse und Kandidatensuche bis zu Wettbewerbs- und Zielmarktanalyse.

Der Zuschnitt ist technisch. Abgerufen wird über APIs oder als Datenlieferung in JSON oder CSV, Elasticsearch DSL und Webhooks sind Teil des Angebots. Wer ein fertiges Werkzeug mit Oberfläche für den Vertrieb sucht, ist hier falsch: Coresignal liefert die Rohdaten, die Anwendung baust du selbst.

Weniger passend ist der Dienst, wenn du selten und in kleinen Mengen abfragst. Der Einstieg über Mini kostet 49 $ im Monat für 2.500 Credits, und ein angereicherter Kontakt schlägt mit 20 Credits zu Buche. Wer über Beschäftigtendaten aus öffentlichen Quellen arbeitet, sollte außerdem die datenschutzrechtliche Seite vorab klären. Coresignal beschreibt ein Widerspruchsverfahren für betroffene Personen und verweist auf die Zertifizierung durch die Ethical Web Data Collection Initiative, die Prüfung des eigenen Verarbeitungszwecks nimmt einem das aber nicht ab.

Coresignal im Arbeitsalltag

So beschreibt der Hersteller den Ablauf. Du startest mit der siebentägigen Testphase und wählst danach eine Stufe. Abgerufen wird entweder gezielt über Company API, Employee API und Jobs API oder in natürlicher Sprache über die Agentic Search API. Der Ablauf dort ist dreistufig: Anfrage im Chat stellen und verfeinern, danach zusätzliche Datenfelder auswählen und die Liste anreichern, zuletzt exportieren. Für die Vorschau sind bis zu 100 Datensätze vorgesehen.

Der Verbrauch ist offengelegt, und das ist der wichtigste Teil der Kalkulation. Ein Unternehmens- oder Beschäftigtendatensatz kostet 10 Credits in der Basisfassung und 20 Credits aus mehreren Quellen, eine Stellenanzeige 1 Credit, eine Kontaktanreicherung 20 Credits. Die Agentic Search verlangt 20 Credits Grundkosten plus 20 Credits je 20 Ergebnisse, im Modus reasoning 100 Credits Grundkosten plus dieselbe Staffel.

Die Ratengrenzen steigen mit der Stufe, von 5 Anfragen pro Sekunde in den unteren Stufen über 20 bei Growth bis über 100 bei Elite. Ab Premium rollen nicht verbrauchte Credits drei Monate weiter. Wer größere Mengen braucht, nimmt statt der API einen Datensatz: Auslieferung als JSON oder CSV, historische Daten verfügbar, Aktualisierung täglich, wöchentlich oder monatlich. Angebunden wird sonst über Zapier und Clay. Wie solche Datenströme in Vertrieb und Marketing landen, ohne dass jemand Listen von Hand pflegt, klären wir in Projekten zur Automation & Prozessoptimierung und in der SEO & Marketing-Betreuung.

Preise und Pläne

Abgerechnet wird nach Credits im Monat. Die Preisseite führt acht Stufen:

  • Free tier, 7 Tage Testphase mit 2.000 Credits
  • Mini, 49 $ im Monat: 2.500 Credits
  • Starter, 199 $: 12.000 Credits
  • Pro, 499 $: 35.000 Credits
  • Growth, 1.000 $: 150.000 Credits, fester Ansprechpartner, 20 Anfragen pro Sekunde
  • Premium, 1.500 $: 1.000.000 Credits, Credit-Übertrag über drei Monate, 50 Anfragen pro Sekunde
  • Scale, 3.000 $: 4.000.000 Credits, Betreuung zusätzlich über Slack, 100 Anfragen pro Sekunde
  • Elite, 5.000 $: 10.000.000 Credits, über 100 Anfragen pro Sekunde

Im Jahresvertrag gewährt Coresignal 10 Prozent Nachlass. Die Jahrespreise lauten Starter 2.149 $, Pro 5.389 $, Growth 10.800 $, Premium 16.200 $, Scale 32.400 $ und Elite 54.000 $, mit Kontingenten von 144.000 bis 120.000.000 Credits. Achtung: Im Jahresvertrag entfällt der Credit-Übertrag laut Vergleichstabelle in allen Stufen.

Fertige Datensätze werden getrennt verkauft, ab 1.000 $ und mit monatlicher Zahlung bei jährlicher Vertragslaufzeit. Den endgültigen Preis bestimmen laut Anbieter Vertragsdauer, Verarbeitungstiefe, Anzahl der Datensätze und weitere Faktoren.

Der Credit-Verbrauch bestimmt am Ende die Kosten: 10 Credits je Basis-Datensatz, 20 Credits aus mehreren Quellen, 1 Credit je Stellenanzeige und 20 Credits je Kontaktanreicherung. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Acht Preisstufen offen ausgewiesen, monatlich und jährlich
  • 7 Tage kostenlose Testphase
  • 10 Prozent Nachlass im Jahresvertrag
  • Credit-Verbrauch je Abfrageart offengelegt
  • Credit-Übertrag über drei Monate ab der Premium-Stufe
  • Zertifizierung durch die Ethical Web Data Collection Initiative nach eigenen Angaben
  • Beschriebenes Widerspruchsverfahren für betroffene Personen
  • Auslieferung als JSON oder CSV, dazu Anbindungen über Zapier und Clay

Schwächen:

  • Kein dauerhaft kostenloser Zugang
  • Abrechnung nach Credits, Kontaktanreicherung mit 20 Credits je Datensatz
  • Search Preview und Contact Enrichment API nicht in jeder Stufe verfügbar
  • Kein Credit-Übertrag in den Jahresverträgen
  • Fester Ansprechpartner erst ab Growth, Slack-Betreuung erst ab Scale
  • Datensatzpreise erst nach Laufzeit, Verarbeitungstiefe und Menge
  • Zwei verschiedene Anschriften: New York auf der Website, Delaware in den Nutzungsbedingungen

Alternativen zu Coresignal

Aus derselben Kategorie kommen Cognism, Dealfront und Lusha infrage. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in der Datenmenge als in der Lieferform: Coresignal gibt Rohdaten über APIs und Datensätze heraus, die genannten Anbieter liefern zusätzlich eine Oberfläche für den Vertrieb.

Coresignal im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Coresignal steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 226 Alternativen mit EU-Sitz, davon 134 aus Deutschland.

Coresignal nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 215 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet Coresignal nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Coresignal ist aus unserer Sicht ein Zulieferer, kein Werkzeug. Das ist keine Kritik, sondern die Einordnung, die vor dem ersten Gespräch fehlt: Es gibt keine Oberfläche, mit der ein Vertriebsteam am Montagmorgen arbeitet, sondern Datensätze und Schnittstellen, aus denen dein Team etwas baut. Wer das will, bekommt hier eine der wenigen Preisseiten in diesem Markt, die alle Stufen offen zeigt und sogar den Credit-Verbrauch je Abfrage. Rechne trotzdem in Credits, nicht in Datensätzen. 2.500 Credits klingen nach viel und reichen für 125 Beschäftigtenprofile aus mehreren Quellen. Und klär vor dem Kauf mit deinem Datenschutzbeauftragten, wofür du Beschäftigtendaten aus öffentlichen Quellen einsetzen willst. Die Zertifizierung des Anbieters beantwortet die Frage nach deinem eigenen Verarbeitungszweck nicht.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
7 Tage kostenlos testen. Acht Monatsstufen: Mini 49 $, Starter 199 $, Pro 499 $, Growth 1.000 $, Premium 1.500 $, Scale 3.000 $, Elite 5.000 $. Jahresverträge von 2.149 $ bis 54.000 $ mit 10 Prozent Nachlass. Fertige Datenlieferungen beginnen bei 1.000 $, monatlich zahlbar bei Jahresvertrag. Abgerechnet wird nach Credits. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Unternehmensdatensatz mit über 70 Millionen Datensätzen und mehr als 500 Datenfeldern, Daten seit 2016
  • ✓ Beschäftigtendatensatz mit über 895 Millionen Profilen und mehr als 300 Datenfeldern, Daten seit 2016
  • ✓ Stellenanzeigen-Datensatz mit über 468 Millionen Anzeigen und mehr als 85 Datenfeldern, Daten seit 2020
  • ✓ Datensatz zu Beiträgen von Unternehmen und Beschäftigten
  • ✓ Company API, Employee API und Jobs API für gezielten Abruf und Anreicherung
  • ✓ Agentic Search API für Abfragen in natürlicher Sprache, mit den Modi fast und reasoning
  • ✓ Contact Enrichment API zur Anreicherung von Kontaktdaten
  • ✓ Elasticsearch DSL, Webhooks und Search Preview je nach Stufe
  • ✓ Auslieferung der Datensätze als JSON oder CSV, historische Daten verfügbar
  • ✓ Anbindungen über Zapier und Clay
  • ✓ Daten aus mehr als 15 Webquellen, Aktualisierung täglich, wöchentlich oder monatlich
  • ✓ Ratengrenzen von 5 bis über 100 Anfragen pro Sekunde je nach Stufe

Vorteile

  • + Alle acht Preisstufen stehen offen auf der Preisseite, monatlich und jährlich
  • + 7 Tage kostenlose Testphase
  • + Jahresvertrag spart 10 Prozent
  • + Der Credit-Verbrauch je Datensatzart ist offengelegt
  • + Ab der Premium-Stufe rollen nicht genutzte Credits drei Monate weiter
  • + Zertifiziert durch die Ethical Web Data Collection Initiative nach eigenen Angaben
  • + Widerspruchsverfahren für betroffene Personen ist auf der Website beschrieben

Nachteile

  • - Kein dauerhaft kostenloser Zugang, nur 7 Tage Testphase
  • - Abrechnung nach Credits, ein angereicherter Kontakt kostet 20 Credits
  • - Search Preview und die Contact Enrichment API stehen nicht in jeder Stufe zur Verfügung
  • - Credit-Übertrag gibt es erst ab der Premium-Stufe, im Jahresvertrag gar nicht
  • - Betreuung durch einen Ansprechpartner erst ab der Growth-Stufe, Slack erst ab Scale
  • - Der Preis für Datensätze wird erst nach Laufzeit, Verarbeitungstiefe und Datenmenge festgelegt
  • - Vertragspartner ist die Deeptrace Inc. in Delaware, die Anschrift auf der Website nennt New York

Tags

B2B Daten Sales Intelligence Lead Generation Unternehmensdaten API

Weiterführende Ressourcen

Alles, was du brauchst, um dein Business zu digitalisieren. Von praktischen Tools bis zu tiefgehendem Expertenwissen.

Tools & Services

Nützliche Helfer für deinen Geschäftsalltag.

Magazin

Praxiswissen zu Digitalisierung, E-Commerce und Automation.

FAQ

Antworten und Erklärungen zu digitalen Themen.