Lusha
B2B-Kontaktdatenbank der Lusha Systems Inc. aus Boston mit 515 Mio. Kontakten, 29 Mio. Unternehmen und 26 datierten Kaufsignalen. Abgerechnet wird in Credits, eine E-Mail kostet 1 Credit, eine Telefonnummer 5. Zugriff über Workspace, Chrome-Extension, API und MCP.
Übersicht zu Lusha: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 21.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Lusha?
Lusha verkauft B2B-Kontaktdaten. Der Anbieter beschreibt sich selbst als „the B2B data and intelligence layer for GTM teams and AI agents” und nennt dafür zwei Schichten: „Lusha Search holds the global B2B data. Deep Intelligence learns your business and ranks that data for you.” Die Suchschicht umfasst nach Anbieterangabe „515M+ verified contacts, 29M+ companies, enriched with 26 buying signals refreshed weekly”, dazu „165M+ emails 117M+ direct dials”. Jeder Datensatz trägt „77 fields on every record. Each email comes with a confidence score, and each phone and email shows its last update date.”
Hinter dem Produkt steht die Lusha Systems Inc., „800 Boylston St. Suite 1410 Boston, MA 02199”. Die Firma ist nicht börsennotiert und wurde 2016 gegründet: „Lusha is a privately held company founded in 2016 by Assaf Eisenstein and Yoni Tserruya.” Entwicklung und Datenaufbereitung liegen nicht in Boston, sondern in Israel. Die FAQ sagt es offen: „The company was founded in Tel Aviv, where its engineering and data teams are based, and employs around 300 people.” Für Vertragsfragen zählt israelisches Recht, in den API-Bedingungen steht „This Agreement is governed by and construed in accordance with the laws of the State of Israel”, Schiedsort ist Tel Aviv.
Die Herkunft der Daten ist der Punkt, an dem sich dieses Produkt von einem Werkzeug unterscheidet. Lusha nennt vier Quellen und stellt eine davon an den Anfang: „Members of the Lusha Community share business contact details from their email headers and signatures.” Mitglieder dieses Programms geben Lusha Zugriff auf ihr Geschäftspostfach, und die Community-FAQ ist dabei deutlich: „Lusha’s Community members provide access (via their Outlook or G-Suite permissions) to their contacts in their email database, including their names, email addresses, job titles, company names, and phone numbers found in their email headers and signatures.” Eine Auswahl gibt es nicht, auf die Frage „Can I pick and choose the business contacts I want to share?” antwortet der Anbieter mit „Not currently.” Dazu kommen lizenzierte Verzeichnisanbieter, öffentlich zugängliche Firmeninformationen und ein eigenes Analysesystem, das Muster wie Firmen-Mailformate ergänzt. Und eine Einordnung, die Lusha selbst vornimmt: „Lusha does not scrape professional networks or social platforms, does not buy from data brokers, and is itself registered as a data broker with the State of California.”
Für wen eignet sich Lusha?
Die Zielgruppe sind Vertriebs-, Marketing- und Recruiting-Teams mit aktiver Kaltakquise, die Entscheider namentlich erreichen wollen. Der Anbieter nennt „Trusted by 280,000+ go-to-market teams”. Die größte Tiefe liegt in den Vereinigten Staaten, die FAQ beziffert sie mit „with 132M+ contacts in the United States and 162.5M+ across North America. Country figures are counted by the contact’s recorded location, not the employer’s headquarters.” Für die E-Mail-Genauigkeit gibt der Anbieter regionale Werte an: „Email accuracy by region: North America 98%, EMEA 97%, APAC 96%, LATAM 95%.” Insgesamt nennt er laut Anbieter „98% email accuracy and 85% US and 86% global phone accuracy, refreshed daily”.
Wer vor allem im DACH-Raum arbeitet, sollte vorher die Länderzeile prüfen, die zum eigenen Markt gehört. Lusha weist selbst darauf hin, dass die Berichterstattung Lücken hat: „Some markets are excluded from reporting by country for compliance reasons, and the page says so.” Die regionale Genauigkeit für EMEA liegt eine Stufe unter Nordamerika, und die Telefonwerte unterscheidet der Anbieter nur in US und global.
Nicht geeignet ist Lusha für den Verkauf an Privatkunden, denn gesammelt werden ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten. Teams ohne Outbound-Prozess zahlen für Credits, die sie nicht verbrauchen, und Credits verfallen. Und wer in Deutschland Kaltakquise per Telefon oder E-Mail plant, muss die rechtliche Prüfung selbst leisten: Der Anbieter stellt unter seine eigenen Ratgeber den Satz „This information should not be mistaken for legal advice. Please ensure that you are prospecting and selling in compliance with all applicable laws.” Für Mobilnummern in den USA gilt dasselbe, „Mobile numbers in the US carry TCPA obligations, and your own obligations still apply.” Wenn du so einen Prozess rechtssicher aufsetzen willst, hilft unsere Beratung und Betreuung.
Lusha im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf hat drei Stufen. Du suchst im Workspace oder öffnest ein LinkedIn-Profil mit der Extension, „The Chrome extension works on LinkedIn profiles, Sales Navigator, and company websites.” Die Suche zeigt dann zuerst, welche Felder überhaupt vorhanden sind, und genau das kostet noch nichts: „Seeing whether an email or phone exists on a contact costs nothing, and a lookup that finds no match costs nothing. One credit balance covers the Workspace, the extension, the API, and MCP.” Erst das Aufdecken zieht Credits, „Revealing a verified email costs 1 credit, revealing a phone number costs 5, and revealing company information costs 1.”
Die Preisfrage im Alltag ist deshalb keine Tariffrage, sondern eine Mengenfrage. Ein Rechenbeispiel mit den Zahlen des Anbieters: Die 400 Monats-Credits des Starter-Tarifs reichen für 400 E-Mail-Adressen, oder für 80 Telefonnummern, oder für eine Mischung dazwischen. Über die Schnittstelle wird es teurer, weil die Abfrage selbst zählt: „Through the API, a request costs 1 credit per up to 25 results, plus the data points revealed, so revealing one contact’s email and phone costs 7 credits in total.” Signalabfragen kosten extra, „Signal reads cost 1 credit per company or contact returned.” Und wenn Lusha einen Kontakt nicht hat, springt auf Wunsch der Data Waterfall ein. Der ist laut Anbieter so gebaut: „It works on contacts Lusha already has, costs 2 credits for an email and 8 for a phone, charged only on a confirmed match, and is available on Pro plans and above for the Workspace, API and MCP.”
Der zweite Weg läuft ohne Oberfläche. Lusha betreibt einen MCP-Server, „It connects your Lusha account to Claude, ChatGPT, Codex, Cursor, VS Code, and any agent that supports MCP, using the same credit balance as the rest of Lusha.” Damit arbeitet ein Agent auf demselben Guthaben wie das Team, und die Verbrauchssteuerung wird zur Governance-Aufgabe. Limits je Nutzer gibt es nur im größten Tarif, dazu unten mehr. Wer solche Abläufe sauber in bestehende Systeme einhängen will, findet bei uns Automation und Prozessoptimierung.
Als veröffentlichte Referenz führt Lusha eine Fallstudie mit Anaplan und der Sales Development Representative Catherine Gomis. Laut Anbieter gilt dort: „70% of her meetings now come from Lusha-sourced contacts.” Die Zahl stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft.
Preise und Pläne
Es gibt fünf Stufen, „Lusha has five plans: Free, Starter, Pro, Premium, and Scale.” Die ersten vier stehen mit Betrag auf der Preisseite, Scale nicht: „Scale is a custom annual agreement with custom credit volume, seat count, and terms.”
Der Free-Plan ist dauerhaft und kein Testzeitraum. Die strukturierten Daten der Preisseite führen ihn mit 0 USD und dem Zusatz „40 credits/month”, die FAQ wird deutlicher: „There is a permanent Free plan: 40 credits a month, one seat, no credit card, with the Workspace, the extension, the native HubSpot and Salesforce integrations, and the Claude and ChatGPT connectors included. It is a plan, not a trial, so it doesn’t expire.”
Darunter liegen die bezahlten Stufen. Alle Beträge sind netto, die Preisdaten weisen die Umsatzsteuer ausdrücklich als nicht enthalten aus.
- Starter: 49,90 USD pro Monat für 400 Credits, oder 449,10 USD für das Jahr mit „4800 credits/year (~400 credits/month)”. Ein Platz.
- Pro: ab 69,90 USD pro Monat für 600 Credits, oder ab 629,10 USD für das Jahr mit „7200 credits/year (~600 credits/month)”. Zwei Plätze, erweiterbar.
- Premium: ab 399,90 USD pro Monat für 3.400 Credits, oder ab 3.599,10 USD für das Jahr mit „40800 credits/year (~3400 credits/month)”. Fünf Plätze, erweiterbar.
Das „ab” ist bei Pro und Premium entscheidend, und es steht nicht im sichtbaren Text. Die Preisseite lädt ihre Tarifdaten als Datenblock in die Seite, und dort hängt an jeder Stufe eine Credit-Staffel. Bei Pro endet sie monatlich bei 362,40 USD für 3.200 Credits, bei Premium bei 977,40 USD für 10.000 Credits. In der Jahresansicht reicht Premium bis 9.539,10 USD für 120.000 Credits. Wer die Einstiegszahl für den Preis der Stufe hält, unterschätzt deren obere Grenze bei Premium um mehr als das Doppelte.
Zwei weitere Punkte stehen ebenfalls nur in diesen Daten. Erstens zeigt die Seite beim Aufruf die Jahresabrechnung, der Umschalter steht von Haus aus auf Jahr. Zweitens beträgt der Jahresrabatt genau ein Viertel: Bei Starter stehen 449,10 USD gegen einen durchgestrichenen Listenpreis von 598,80 USD.
Abgerechnet wird in zwei Einheiten gleichzeitig, und das ist der Punkt, an dem Angebote vergleichbar werden. Credits steuern den Datenverbrauch, Plätze den Zugang: „Starter includes 1 seat. Pro includes 2 and can grow to 10. Premium includes 5 and can grow to 25. Scale has a custom seat count agreed in the contract.” Die Credits selbst sind nicht an den Platz gebunden, „Credits are one shared balance across the account, and per user credit caps are a Scale feature.” Nebenbefund: Die FAQ der Preisseite ist nicht auf demselben Stand wie die Tarifangaben und schickt Teams schon früher zum Vertrieb, „For teams larger than 5 users, please reach out to our Sales team.”
Beim Verfall der Credits unterscheidet der Anbieter streng zwischen Monats- und Jahresabrechnung: „On monthly plans, as long as you’re subscribed, your unused credits will roll over and accumulate up to twice the credit limit according to your plan. On annual plans, you will get all your credits up front. Any unused credits will be reset at the end of the annual cycle.” Wer kündigt, verliert den Rest, „If a subscription is not renewed, unused credits are forfeited”, und auch beim Rückweg gilt: „stored credits reset when the account moves to Free.” Zwei Dinge gehören vor die Kündigung: „Plans renew automatically, so to avoid the next charge submit the cancellation at least 14 days before the renewal date. Export your lists first, since CSV export is a paid feature.”
Credits lassen sich auch verdienen, statt sie zu kaufen. Für die Teilnahme am Community-Programm nennt die FAQ „Members receive 200 credits once and 150 credits every month on top of their plan. Community credits don’t roll over.” Die ältere Community-FAQ nennt dafür eine andere Gegenleistung, „Get your 10 free, additional contacts every month.” Die beiden Seiten stimmen nicht überein, die Angabe aus der Haupt-FAQ ist die jüngere.
Stärken und Schwächen
Die Preistransparenz ist belegbar stark. Credit-Mengen, Platzzahlen, Jahresrabatt und die Kosten jeder einzelnen Aktion stehen veröffentlicht, und das ist in dieser Produktklasse nicht selbstverständlich. Dazu kommt, dass Prüfen nichts kostet: Du siehst vor dem Credit-Verbrauch, ob überhaupt eine Nummer hinterlegt ist. Das Do-Not-Call-Kennzeichen an jedem Telefondatensatz und die Sperrliste nach einem Löschantrag sind ebenfalls dokumentierte Funktionen, keine Absichtserklärungen: „Once processed, your record is added to a suppression list and Lusha notifies customers who previously received it.”
An Nachweisen fehlt es nicht. Der Anbieter führt „SOC 2 Type II and ISO 27001, 27701, 27017, 31700, and 42001 certifications, with GDPR certification by ePrivacyseal GmbH and CCPA validation by TrustArc”, das Trust Center nennt „SOC 2 Type II Certified 5 ISO Certifications 99.95% Uptime SLA”. Beim KI-Einsatz ist die Linie klar formuliert: „Zero data retention with AI providers. Customer data is never used for public model training.”
Die Schwächen liegen woanders, und sie liegen tiefer. Die erste ist die Datenherkunft. Wenn ein Teil der Datenbank aus fremden Postfächern stammt, sind die Betroffenen Dritte, die nie zugestimmt haben, und Lusha verzichtet ausdrücklich darauf, die Quelle zu nennen: „No, they will not. Lusha allows you to confidentially share business contact details and does not identify the specific source of information that contributed to its database.” Eine Benachrichtigung gibt es „where required by law”, nicht grundsätzlich. Die Kalenderanbindung geht noch weiter, „Lusha may integrate with Community members’ calendars and tracks surface information such as meeting titles, participants, and their email addresses.” Nachrichteninhalte liest der Anbieter nach eigener Aussage nicht. Wer aussteigt, bekommt nichts zurück: „the information you have already shared up until that time will be retained by Lusha.”
Die zweite Schwäche ist die Lücke zwischen Werbung und Vertrag. Auf den Produktseiten stehen 98 Prozent E-Mail-Genauigkeit. In den API-Bedingungen steht das Gegenteil einer Zusage: „The Company makes no warranty or representations, whether express or implied in connection with the API Service and your use of the API Service or any Data provided to you in connection with the API Service (including Content and Business Profiles), and shall not be held liable or responsible, with respect to the API Service or any Data, its quality, fitness for any particular purpose and promises of specific results, lack of accuracy”. Derselbe Vertrag verschiebt die Rechtmäßigkeit zum Kunden, „you will be solely responsible for compliance with any applicable laws or regulations”, und beschreibt Lusha als reinen Durchlauf: „You acknowledge that Lusha operates as a search platform, and therefore most of the information it retrieves is not created or interfered directly by Lusha, rather than retrieved from the web or from contribution of relevant data from other users and business partners.”
Dritter Punkt, kleiner, aber bezeichnend: Die eigenen Zertifikatslisten weichen voneinander ab. Die FAQ nennt ISO 27017, die Datenschutzseite „SOC 2 Type 2, ISO 27001 , and ISO 27018 certifications”. Bei Empfehlungsmodellen gilt außerdem eine Ausnahme von der KI-Linie, der Trust Center sagt dort „Customer data used: Yes, customers can opt-out by reaching out to Lusha’s Support team”, also per Support-Anfrage statt per Schalter. Und die Nutzung der gekauften Daten ist begrenzt: „Data obtained through the API or MCP can’t be used to train or develop AI or ML systems, and can’t be resold or embedded in another company’s product without Lusha’s written consent”.
Alternativen zu Lusha
Aus derselben Kategorie im Verzeichnis kommen drei Anbieter infrage: Cognism, Dealfront und Kaspr. Lusha stellt auf eigenen Seiten Vergleiche an, die FAQ enthält unter anderem die Frage „How does Lusha compare to ZoomInfo?”. Was der Anbieter dort über Wettbewerber schreibt, ist seine Darstellung und für diesen Eintrag kein Beleg. Prüf die Abdeckung in deinem Zielmarkt deshalb mit derselben Liste bei jedem Kandidaten, statt Herstellerangaben gegeneinander zu rechnen.
Lusha im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Lusha nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 216 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 226 Alternativen mit EU-Sitz, davon 134 aus Deutschland.
Überblick
Wir halten Lusha für die richtige Wahl, wenn dein Vertrieb vor allem nach Nordamerika verkauft und ihr euren Credit-Verbrauch kontrollieren könnt. Die Preisstruktur ist fair dokumentiert, der Free-Plan ist ehrlich als Tarif gebaut, und die Möglichkeit, vor dem Credit-Verbrauch zu prüfen, ob ein Feld überhaupt gefüllt ist, spart in der Praxis mehr als jeder Rabatt.
Für den deutschen Mittelstand bleibt die Datenherkunft die Hürde, und zwar nicht wegen fehlender Zertifikate. Du kaufst Kontaktdaten, die teilweise aus den Postfächern anderer Lusha-Nutzer stammen, und der Anbieter nennt den Betroffenen die Quelle nicht. Für die Rechtmäßigkeit deiner Ansprache bist nach den Vertragsbedingungen du zuständig, nicht Lusha. Wer so ein Werkzeug einsetzt, braucht deshalb vorher eine Linie: welche Ansprachekanäle erlaubt sind, wie Löschwünsche bei dir selbst ablaufen und wer im Team wie viele Credits verbrennen darf. Ohne diese Linie ist das kein Datenproblem, sondern ein Haftungsproblem.
Ein praktischer Hinweis zum Einkauf: Rechne nicht mit dem Einstiegspreis, sondern mit der Credit-Menge, die du im Monat wirklich brauchst. Bei fünf Credits je Telefonnummer ist ein telefonlastiger Prozess schnell zwei Stufen höher als geplant, und bei Jahresverträgen verfällt am Ende, was liegen bleibt.
Überblick
- ✓ Kontakt- und Firmensuche im Workspace mit 77 Feldern je Datensatz, Konfidenzwert je E-Mail und Aktualisierungsdatum an Telefon und E-Mail
- ✓ Chrome-Extension für LinkedIn-Profile, Sales Navigator und Unternehmenswebsites
- ✓ 26 datierte Kaufsignale, 24 auf Unternehmensebene und 2 auf Kontaktebene (Beförderung und Firmenwechsel)
- ✓ Lead-Priorisierung bewertet bis zu 10.000 Accounts und Kontakte am Tag gegen das eigene Wunschkundenprofil
- ✓ Lookalike-Suche aus fünf bis 100 bereits gewonnenen Accounts
- ✓ Data Waterfall fragt fremde Anbieter nur dort ab, wo Lusha keinen Treffer hat, für 2 Credits je E-Mail und 8 je Telefonnummer, nur bei Treffer und erst ab Pro
- ✓ Native Integrationen für Salesforce, HubSpot, Bullhorn, Pipedrive, Outreach, Salesloft, Zoho, Dynamics, Capsule und monday
- ✓ Automatisierung über Make, n8n, Zapier, Workato, Pipedream, Albato und ein Google-Sheets-Add-on, dazu Clay als Workflow-Werkzeug
- ✓ MCP-Server für Claude, ChatGPT, Codex, Cursor und VS Code, mit demselben Credit-Guthaben wie der Rest der Plattform
- ✓ Website-Besucher-Erkennung auf Unternehmensebene
- ✓ Lusha Engage für E-Mail-Sequenzen und Lusha Conversations für Meeting-Auswertung mit Transkripten und Coaching-Noten
- ✓ Do-Not-Call-Kennzeichen an jedem Telefondatensatz
Vorteile
- + Der Free-Plan ist ein dauerhafter Tarif und kein Testzeitraum: 40 Credits pro Monat, ein Platz, keine Kreditkarte, dazu Workspace, Extension, HubSpot, Salesforce und die Konnektoren für Claude und ChatGPT
- + Die Preise stehen vollständig online, inklusive Credit-Mengen je Stufe und Jahresrabatt von 25 Prozent
- + Prüfen kostet nichts: Ob eine E-Mail oder Telefonnummer existiert, zeigt die Suche vor dem Credit-Verbrauch, und ein Treffer ohne Ergebnis wird nicht abgerechnet
- + Jeder Telefondatensatz trägt ein Do-Not-Call-Kennzeichen, bevor jemand wählt
- + Betroffene können ihren Datensatz über das Privacy Center einsehen, korrigieren und löschen lassen, danach landet er auf einer Sperrliste und Lusha benachrichtigt Kunden, die ihn vorher erhalten haben
- + Unabhängige Prüfungen liegen vor: GDPR-Zertifizierung durch die ePrivacyseal GmbH, CCPA-Validierung durch TrustArc, SOC 2 Type II und fünf ISO-Normen samt ISO 42001 für KI-Managementsysteme
- + Keine Datenhaltung bei den eingesetzten KI-Anbietern, Kundendaten gehen laut Trust Center nicht in öffentliches Modelltraining
Nachteile
- - Ein Teil der Datenbank stammt aus den Postfächern der eigenen Nutzer: Community-Mitglieder geben Zugriff auf Outlook oder Google Workspace und können nicht auswählen, welche Kontakte sie teilen
- - Betroffene erfahren nicht, wer ihre Daten beigetragen hat, und eine Benachrichtigung erfolgt nur dort, wo das Gesetz sie verlangt
- - Wer die Community verlässt, bekommt die bereits geteilten Kontakte nicht zurück, sie bleiben bei Lusha
- - Die API-Bedingungen schließen jede Zusage zur Datenqualität aus und legen die Einhaltung geltenden Rechts allein beim Kunden ab
- - Credits verfallen: Monatstarife stapeln höchstens bis zum doppelten Monatslimit, Jahrestarife werden zum Ende des Zyklus zurückgesetzt, und wer nicht verlängert, verliert den Rest
- - Der CSV-Export ist eine Bezahlfunktion, und beim Wechsel zurück auf Free werden gespeicherte Credits zurückgesetzt
- - Kündigen geht nur mit mindestens 14 Tagen Vorlauf vor dem Verlängerungstermin, sonst läuft die nächste Periode
- - Die API liegt in jedem Tarif an, aber mit 40 Anfragen pro Minute und 100 pro Tag in Free und Starter
- - Einzelne Märkte nimmt der Anbieter aus seiner Länderberichterstattung heraus, mit Hinweis auf Compliance-Gründe
- - Die Zertifikatslisten des Anbieters widersprechen sich: Die FAQ nennt ISO 27017, die Datenschutzseite ISO 27018
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