wiasano
Online-Marketing-Software der wiasano GmbH aus Thaur in Tirol. Automatischer Redaktionsplan aus der eigenen Website, KI für Texte und Bilder, Veröffentlichung auf Social Media, Blog, Newsletter und Google Unternehmensprofil, dazu Inbox, Website-Chatbot und UGC-Tool. Drei Abos ab 49,00 € im Monat.
Übersicht zu wiasano: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 21.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist wiasano?
wiasano ist eine Online-Marketing-Software der wiasano GmbH aus Thaur in Tirol. Der Anbieter beschreibt sie als Software, mit der kleine und mittlere Unternehmen ihr organisches Online-Marketing an einem Ort planen, erstellen und veröffentlichen. Der Name kommt aus dem Dialekt und steht für „wia san online”.
Der Einstieg läuft über die eigene Website. wiasano analysiert sie und erstellt daraus Themen, Zielgruppen, Keywords und einen passenden Marketingplan. Daraus entsteht der Redaktionsplan mit Themenideen, Postingfrequenz, Kanalauswahl und optimalem Veröffentlichungszeitpunkt. Texte, Captions und Bilder erzeugt eine eingebaute KI, veröffentlicht wird automatisch, sobald der Nutzer freigegeben hat.
Um diesen Kern liegen vier weitere Bausteine: eine Inbox, die eingehende Nachrichten bündelt und Antworten vorschlägt, ein Website-Chatbot mit Website-Inhalten und hochgeladenen PDFs als Wissensbasis, ein UGC-Tool, über das Kunden, Gäste oder Mitarbeiter ohne App per Link oder QR-Code Fotos und Videos hochladen, und eine Canva-Anbindung für die Bildbearbeitung. Angebunden werden laut Preisseite Facebook, Instagram, LinkedIn, LinkedIn Personal, Pinterest, TikTok, WordPress-Blog, Brevo, Mailchimp und das Google Unternehmensprofil. Die FAQ auf der Startseite nennt dieselbe Liste eine Spur kürzer, ohne Pinterest und TikTok.
Für wen eignet sich wiasano?
Der Anbieter zielt auf kleine und mittelständische Unternehmen, in denen Online-Marketing nebenbei läuft, und bezeichnet sich als branchenunabhängig. Branchenseiten gibt es trotzdem, unter anderem für Fahrzeughandel und Werkstätten, Gastronomie, Gesundheit und Wellness, Hotels und Ferienvermietung, IT-Dienstleister, Tourismus sowie Unternehmensberatung. Nach eigener Angabe vertrauen über 100 Unternehmen in Österreich und Deutschland auf die Software.
Der Zuschnitt lässt sich an den Tarifen ablesen. Jedes Abo enthält zwei User, jeder weitere kostet monatlich dazu, und selbst die größte Stufe sieht drei Workspaces vor. Wer mehrere Marken trennen, viele Standorte bespielen oder ein eigenes Marketingteam beschäftigen will, stößt damit früh an eine Grenze. Für Unternehmen, die ihre Kanäle erst noch aufbauen müssen, ist die Software ebenfalls nicht der ganze Weg: sie plant, erstellt und veröffentlicht, den Kanalaufbau verkauft der Anbieter als separates Einrichtungspaket.
wiasano im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf hat drei Schritte. Unternehmen anlegen, dabei die Website eingeben und die wichtigsten Angaben prüfen. Marketingplan erhalten, also Zielgruppen, Themen, Keywords und Aufgaben. Danach Bilder hochladen, Beiträge erstellen lassen, freigeben und automatisch ausspielen. Die Freigabe bleibt beim Nutzer: Social-Media-Posts, Blogartikel und Newsletter-Aussendungen gibt man laut Anbieter immer selbst frei und trägt weiter die Verantwortung für die Qualität. Blogartikel gehen über ein eigenes WordPress-Plugin raus, Newsletter über Brevo oder Mailchimp, für jedes andere System erzeugt wiasano HTML zum Einfügen.
Eine veröffentlichte Referenz steht auf der Branchenseite für Tourismus- und Freizeitbetriebe. Christian Schönherr vom Adventurepark Zugspitzblick wird dort zitiert: „Ohne wiasano wäre es für mich nicht möglich, das Marketing selbst professionell zu erledigen.” Zahlen nennt der Anbieter dazu nicht, und die Aussage ist nicht unabhängig geprüft.
Beim Zeitgewinn widerspricht sich der Anbieter selbst, und zwar innerhalb der eigenen Website. Laut FAQ berichten Nutzer von 8 bis 10 Stunden Ersparnis pro Woche. Der Rechner auf der Preisseite kommt in seiner Voreinstellung, acht Beiträge im Monat auf zwei Kanälen, auf 4,5 Stunden Zeitersparnis pro Monat. Beides steht auf derselben Domain. Der Anbieter nennt die Rechnung selbst eine realistische Schätzung auf Basis typischer Marketing-Aufgaben, der Wert der gesparten Zeit wird dort mit 453 € bei einem angenommenen internen Stundensatz von 100 € ausgewiesen. Das ist kein Produktpreis, sondern ein Rechenergebnis.
Preise und Pläne
Die Preisliste steht vollständig und ohne Anmeldung auf der Preisseite. Drei kostenpflichtige Abos, jeweils für zwei User und mit Monatsabrechnung als Voreinstellung: Smart light für 49,00 € im Monat mit zwei Kanälen und einem Workspace, Smart für 164,00 € mit vier Kanälen und zwei Workspaces, Smart pro für 249,00 € mit unbegrenzten Kanälen und drei Workspaces. Alle Preise verstehen sich exkl. MwSt., die Abolaufzeit beträgt 12 Monate, gekündigt werden kann zum Laufzeitende. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo automatisch.
Drei Posten verstecken sich hinter der Tarifkarte. Erstens der Support: In Smart light ist er optional, mit ihm kostet das Abo 74,00 € statt 49,00 €, in Smart und Smart pro ist er enthalten. Zweitens die Nutzer- und Kanalstaffel. Zwei User sind im Preis, ab dem dritten kommen 19,00 € pro Monat je User dazu, und denselben Betrag setzt die Preisseite für jeden Kanal über dem Kontingent des Abos an. Drittens das persönliche Onboarding, das in Smart light 150 € einmalig kostet und in den beiden größeren Stufen inkludiert ist.
Der Jahresumschalter auf der Preisseite steht beim Aufruf auf monatlich. Schaltet man um, werden 11 statt 12 Monatsraten berechnet, eine Monatsrate entfällt also.
Daneben verkauft wiasano drei Einrichtungspakete als Einmalleistung: Einrichtung für 750,00 €, Onboarding Plus für 1.944,00 € und Full Service für 3.264,00 €. Für alle drei gilt eine Zusammenarbeit von 6 Monaten, und sie sind nur in Kombination mit einem Abo erhältlich.
Der Free-Zugang ist ein Test, kein dauerhafter Gratisplan: Vollversion für 7 Tage, 0,00 €, ein User, keine Kreditkarte, kein automatisches Upgrade. Welche Kanäle dabei offenstehen, sagt der Anbieter zweierlei. Die Preisseite listet unter Free „Kanäle unbegrenzt” und „Alle Kanäle”, die FAQ der Startseite schreibt dagegen von 10 Credits und einem Kanal zum Testen.
Stärken und Schwächen
Der Rechtsträger sitzt in Österreich. Die Datenschutzerklärung benennt die Auftragsverarbeiter mit Adresse: AWS EMEA Sarl in Luxemburg mit Serverstandort Europa, Ledl.net GmbH mit Rechenzentrum InterXion in Wien, Stripe Payments Europe in Dublin. Die Preisliste ist vollständig öffentlich, schreibt Netto-Preise, Laufzeit und Kündigung ausdrücklich dazu und stellt alle drei Abos in einer Funktionsmatrix gegenüber.
Auf der Gegenseite stehen die Aufpreise und Tariflimits. In Smart light kosten Support und Onboarding extra, zusätzliche User und zusätzliche Kanäle ebenfalls. Der Content-Assistent heißt in Smart light und Smart genauso wie in Smart pro, erstellt dort aber nur bis zu 5 Postings statt 20. Inbox und wiasano you fehlen in Smart light, Website-Chatbot und jährliches Strategiegespräch gibt es nur in Smart pro, und der monatliche Live-Workshop ist in Smart light an den optionalen Support gekoppelt.
Bei der KI-Verarbeitung widerspricht sich der Anbieter. Auf der Chatbot-Seite beantwortet er die Frage nach der DSGVO-Konformität mit: „Ja. Alle Daten werden ausschließlich auf EU-Servern verarbeitet.” Die Datenschutzerklärung der Software führt für den Zweck Content Creation dagegen OpenAI, L.L.C., 3180 18th St., San Francisco, California 94110 als Auftragsverarbeiter mit der Datenkategorie KI-Funktionen. Für AWS und Ledl.net steht ausdrücklich „Keine Drittlandübermittlung”, bei OpenAI steht diese Zeile nicht. Ähnlich bei Intercom: dort nennt die Tabelle eine Adresse in San Francisco und im selben Feld „mit Sitz in Irland Keine Drittlandübermittlung”. Die Datenschutzerklärung trägt den Stand Juli 2026.
Alternativen zu wiasano
Aus derselben Kategorie des Verzeichnisses passen OneUp, socialPALS und Thryv als Vergleichspunkte. Was sie im Einzelnen können und kosten, steht in ihren eigenen Einträgen; belastbare Aussagen darüber gehören dorthin und nicht hierher. Wenn du den Redaktionsplan ohnehin selbst füllst und nur eine saubere Veröffentlichung brauchst, lohnt vor dem Toolvergleich ein Blick auf die Automation & Prozessoptimierung im eigenen Haus. Geht es um die Inhalte selbst, ist Content-Erstellung der passendere Einstieg.
wiasano im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst. wiasano steht in der Kategorie mit 352 Werkzeugen.
wiasano nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 136 von 352 Werkzeugen (39 Prozent).
Anbieter aus der EU: 169 von 352 in dieser Kategorie.
Einen kostenlosen Einstieg bietet wiasano nicht. In der Kategorie haben 88 von 352 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Für uns ist wiasano dann die richtige Wahl, wenn ein Betrieb mit ein bis zwei Leuten regelmäßig posten will, bisher aber an der Planung scheitert und keine Agentur bezahlen möchte. Der Weg von der Website zum fertigen Monatsplan ist der eigentliche Mehrwert, nicht die Textgenerierung. Texte bekommt man heute überall, einen Plan, den jemand am Dienstagmorgen tatsächlich abarbeitet, deutlich seltener.
Gegen das Werkzeug spricht die Einstiegsstufe. Smart light ohne Support, ohne Inbox, mit Content-Assistent auf 5 Postings gedeckelt und mit dem Live-Workshop hinter dem Support-Aufpreis liest sich eher wie ein Lockangebot als wie ein Arbeitsplatz. Wer wiasano ernsthaft nutzen will, landet aus unserer Sicht bei Smart für 164,00 € im Monat, und das ist die Zahl, mit der man kalkulieren sollte. Dazu kommt die Zwölf-Monats-Bindung, die bei 7 Tagen Testzeit eine echte Entscheidung ist.
Zwei Dinge würden wir vor der Unterschrift klären. Erstens den Weg der KI-Daten, weil die Chatbot-FAQ und die Datenschutzerklärung nicht dasselbe sagen. Zweitens die Kanalzahl: Wer schon vier bis sechs Kanäle bespielt, sollte den Aufpreis je Kanal durchrechnen, bevor er sich auf Smart light einlässt. Und wer sich vom Zeitgewinn überzeugen lassen will, nimmt besser den eigenen Rechner des Anbieters als die Zahl aus der FAQ: Die beiden liegen weit auseinander.
Überblick
- ✓ Automatischer Redaktionsplan mit Themenideen, Postingfrequenz, Kanalauswahl und Veröffentlichungszeitpunkt
- ✓ Website-Analyse als Startpunkt: daraus entstehen Themen, Zielgruppen, Keywords und ein Marketingplan
- ✓ Anbindungen an Facebook, Instagram, LinkedIn, LinkedIn Personal, Pinterest, TikTok, WordPress-Blog, Brevo, Mailchimp und Google Unternehmensprofil
- ✓ Content-Assistent, der bis zu 20 Postings erstellt und direkt im Redaktionsplan verplant
- ✓ Eigene Bild- und Text-KI, Weiterbearbeitung der Grafiken über Canva
- ✓ Marken-Tonalität als KI-Profil: wiasano berücksichtigt Marke, Sprache, Zielgruppen und typische Formulierungen
- ✓ Inbox, die eingehende Nachrichten bündelt und Antworten per KI vorschlägt
- ✓ Website-Chatbot, der Website-Inhalte und hochgeladene PDFs als Wissensbasis nutzt und Leads in die Inbox gibt
- ✓ UGC-Tool: Kunden, Gäste oder Mitarbeiter laden Fotos und Videos ohne App über Link oder QR-Code hoch
- ✓ HTML-Export für Newsletter und Blog, Blogbeiträge zusätzlich über ein eigenes WordPress-Plugin
- ✓ Workspaces als getrennte Bereiche für Marken oder Teams, je nach Abo einer bis drei
- ✓ Vorschlag für den Veröffentlichungszeitpunkt je Beitrag
Vorteile
- + Rechtsträger in Österreich: wiasano GmbH, Bert-Köllensperger-Straße 3, 6065 Thaur, Firmenbuch FN 602996 i
- + Hosting und Zahlungsabwicklung in der EU: AWS EMEA Sarl in Luxemburg mit Serverstandort Europa, Ledl.net im Rechenzentrum InterXion Wien, Stripe Payments Europe in Dublin
- + Vollständige Preisliste ohne Anmeldung, inklusive Funktionsmatrix über alle drei Abos
- + Die Preisseite schreibt ausdrücklich dazu, dass alle Preise exkl. MwSt. gelten und die Abolaufzeit 12 Monate beträgt
- + Sieben Tage Vollversion ohne Kreditkarte und ohne automatisches Upgrade
- + Volle Nutzungsrechte an allen generierten Inhalten nach Anbieterangabe
- + Beim UGC-Upload werden die Bildrechte gleich mit eingeholt
- + Jahreszahlung spart eine Monatsrate: berechnet werden 11 statt 12 Monate
Nachteile
- - Kein dauerhaft kostenloser Plan, der Free-Zugang läuft nach 7 Tagen aus
- - Zwölf Monate Abolaufzeit, Kündigung nur zum Laufzeitende, Verlängerung automatisch
- - Support kostet in Smart light extra: 74,00 € statt 49,00 € im Monat
- - Der monatliche Live-Workshop entfällt in Smart light, solange der optionale Support nicht gebucht ist
- - Website-Chatbot und jährliches Strategiegespräch gibt es nur in Smart pro
- - Inbox mit KI-Assistent und wiasano you fehlen in Smart light
- - Der Content-Assistent erstellt in Smart light und Smart nur bis zu 5 Postings statt 20
- - Jedes Abo enthält 2 User, jeder weitere kostet 19,00 € im Monat
- - Die KI-Funktionen laufen laut Datenschutzerklärung über OpenAI, L.L.C. in San Francisco, während die Chatbot-FAQ ausschließlich EU-Server nennt
- - Widersprüchliche Angaben zum Free-Zugang: die Preisseite nennt alle Kanäle, die FAQ der Startseite einen Kanal und 10 Credits
- - Einrichtungspakete gibt es nur zusammen mit einem Abo und mit 6 Monaten Zusammenarbeit
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