Signalist
Signalist erkennt Buying-Intent-Signale und Sales-Trigger für Vertriebsteams.
Übersicht zu Signalist: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist Signalist?
Signalist baut B2B-Leadlisten aus Kaufsignalen. Statt Firmenlisten einzukaufen und abzutelefonieren, definierst du ein Signal und lässt die Plattform passende Personen und Unternehmen einsammeln, anreichern und filtern. Der Anbieter nennt mehr als zehn beobachtbare Signale, darunter Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Messen und Netzwerk-Events, LinkedIn-Events, Likes und Kommentare unter eigenen Beiträgen, neue Follower, offene Stellenanzeigen, Jobwechsel, Google-Maps-Einträge, Google News und Website-Besuche.
Betrieben wird Signalist von der Digital Now Solutions GmbH in Berlin (HRB 260377 B). Das Team beschreibt sein Angebot als Mischung aus Software und Beratung und stellt einen Grundsatz voran: Menschen bleiben in der Schleife und geben Leads und Nachrichten frei, bevor eine KI sie verschickt.
Für wen eignet sich Signalist?
Die Preisstufen sind an der Event-Frequenz ausgerichtet: Starter für Einzelpersonen und Firmen mit ein bis zwei Veranstaltungen im Jahr oder für den Einstieg in signalbasierten Vertrieb, Advanced für vier bis sechs Events oder ein kleines Vertriebsteam, Scale für sechs bis zehn Events oder ein größeres Team. Nutzerzahl, Anzahl der Leadlisten und Profile-Tracker sind in allen Plänen unbegrenzt, begrenzt sind Credits und verbundene LinkedIn-Konten.
Sinnvoll ist das für B2B-Vertrieb und Marketing, die ohnehin über LinkedIn und Veranstaltungen arbeiten und Outbound betreiben wollen. Wer kein LinkedIn-Konto einbinden will oder im B2C verkauft, findet hier wenig: Die meisten Signale hängen an LinkedIn, an Events oder an Firmendaten. Für Teams ohne Erfahrung mit Outbound bietet der Anbieter ein zwölfwöchiges Begleitprogramm an, in dem Kampagnen, A/B-Tests und Textarbeit gemeinsam aufgebaut werden.
Signalist im Arbeitsalltag
Am Anfang steht der List Builder, laut Anbieter die Kernfunktion. Du legst eine Liste an, wählst ein Signal, etwa „wer hat diesen Beitrag geliked” oder „wer sucht Entwickler”, und hinterlegst deine ICP-Filter. Signalist sucht, filtert und bewertet die Treffer, laufend oder einmalig. Alternativ importierst du, was du hast: eine CSV mit Namen, Jobtiteln, Firmen oder URLs, etwa eine Ausstellerliste oder eine Sprecherliste. Das System ergänzt die fehlenden Angaben.
Die Anreicherung übernimmt ein KI-Rechercheagent, der als zusätzliche Spalte in der Liste arbeitet. Du stellst eine Frage, er durchsucht das Web und trägt die Antwort je Datensatz ein, etwa den Tech-Stack einer Firma oder ob es sich um ein B2B-SaaS-Unternehmen handelt. Für Adressen setzt Signalist auf Waterfall-Anreicherung, um möglichst viele validierte E-Mail-Adressen zu treffen.
Danach gehen die Listen in Kampagnen, an Kolleginnen und Kollegen oder in Listenansichten. Antworten sortiert eine KI vor, schlägt Entwürfe vor und stößt Folgeaktionen an. Der Profile Tracker beobachtet bestehende Kunden und Zielkontakte weiter und meldet neue Beiträge oder Nachrichten. Nach draußen führen Webhooks, eine CRM-Synchronisation und eine Anbindung an Lemlist.
Der Anbieter veröffentlicht dazu eine Fallstudie mit der Agentur Appsfactory, die Signalist für die Vorbereitung von Konferenzen und Messen einsetzt. Die Darstellung stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird je Konto plus Credits, ein Credit je Aktion, Lead oder Datensatz. Ein Listeneintrag kostet einen Credit, jeder zusätzlich angereicherte Datenpunkt ebenfalls einen. Starter kostet 229 € im Monat mit 2.000 Credits und 2 verbundenen LinkedIn-Konten, Advanced 449 € mit 5.000 Credits und 4 Konten, Scale 809 € mit 10.000 Credits, 8 Konten und einem festen Ansprechpartner. Bei monatlicher Zahlung nennt der Anbieter 249 €, 499 € und 899 €; im Jahresvertrag gibt es 10 Prozent Rabatt und alle Credits im Voraus, im Monatsvertrag verfallen nicht genutzte Credits nach einem Monat. Der Test läuft 14 Tage mit 200 Credits. Als Zusatzleistung verkauft Signalist das Auslesen fremder Listen: 149 € je Einzelliste, 499 € für ein Paket mit fünf Listen, danach 99 € je weiterer Liste. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Öffentliche Preise mit klar benannten Credit-Kontingenten, ein Credit je Datensatz
- Unbegrenzte Nutzer, Leadlisten und Profile-Tracker in allen Plänen
- 14 Tage Test mit 200 Credits
- Anbieter ist eine deutsche GmbH mit Impressum und benannter Geschäftsführung
- Freigabe durch Menschen ist als Prinzip gesetzt, bevor eine KI Nachrichten verschickt
Schwächen:
- Kein kostenloser Dauerplan, der Einstieg beginnt bei 229 € im Monat
- Verbundene LinkedIn-Konten sind je Plan gedeckelt (2, 4 oder 8)
- Credits verfallen im Monatsvertrag nach einem Monat
- Das Auslesen von Teilnehmerlisten ist eine kostenpflichtige Zusatzleistung, keine Funktion der Software
- Der Anbieter wirbt damit, Website-Besucher über die Firmenebene hinaus namentlich zu bestimmen, und schreibt selbst, dass andere Werkzeuge dies aus DSGVO-Gründen auf die Firmenebene begrenzen
Alternativen zu Signalist
In derselben Kategorie führt das Verzeichnis unter anderem Cognism, Albacross und Coresignal. Vergleiche vor allem, welche Signale abgedeckt sind, wie abgerechnet wird und wie die Daten in dein CRM kommen.
Signalist im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Signalist steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 134 von 516 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 226.
Signalist nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 215 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet Signalist nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Signalist ist ein spezialisiertes Werkzeug für signalbasiertes Outbound, mit deutlichem Schwerpunkt auf LinkedIn und Veranstaltungen. Die Preise stehen öffentlich, das Credit-Modell ist mit einem Credit je Datensatz leicht nachzurechnen, und der Anbieter erklärt an Beispielen, wie viele Credits typische Kampagnen verbrauchen. Rechne trotzdem vorher durch, wie viele Datensätze du im Monat anfasst: Anreicherung kostet je Datenpunkt, das summiert sich. Wer personenbezogene Daten aus LinkedIn und Website-Besuchen verarbeitet, klärt die Rechtsgrundlage besser vor dem Test als danach. Bei der Anbindung an CRM und Folgeprozesse hilft Automation & Prozessoptimierung.
Überblick
- ✓ Kaufsignal-Erkennung
- ✓ Stellenausschreibungen-Monitoring
- ✓ Technologie-Wechsel
- ✓ Automatische Alerts
- ✓ CRM-Integration
- ✓ Signalfilter
Vorteile
- + Proaktive Erkennung
- + Alerts
- + Verschiedene Signale
Nachteile
- - Preise unklar
- - Quellabhängig
- - Einarbeitung nötig
Tags
Signalist im Einsatz
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Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.