SEEBURGER Business Integration Suite
Integrationsplattform der SEEBURGER AG aus Bretten. B2B/EDI, Managed File Transfer, API, EAI/A2A und IIoT auf einer Plattform, als Cloud-iPaaS, im eigenen Rechenzentrum oder hybrid. Laut Anbieter 14.000 Kunden und 20.000 Datenmappings. Beträge nennt SEEBURGER nicht, Konditionen auf Anfrage.
Übersicht zu SEEBURGER Business Integration Suite: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 20.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist SEEBURGER Business Integration Suite?
Die SEEBURGER Business Integration Suite, kurz BIS, ist eine Integrationsplattform für Unternehmen. Sie bündelt B2B/EDI, Managed File Transfer, API-Integration, EAI/A2A und IIoT in einem Produkt. Der Anbieter beschreibt BIS als cloud-native, KI-gestützte Plattform zum Verbinden von Systemen und zum Orchestrieren von Daten. Betrieben wird sie in der SEEBURGER Cloud, in einer Public Cloud oder in der eigenen Infrastruktur.
Hinter dem Produkt steht die SEEBURGER AG, Edisonstrasse 1, 75015 Bretten, eingetragen beim Registergericht Mannheim unter HRB 240708, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE174308294. Im Vorstand sitzen Axel Haas, Michael Kleeberg und Dr. Martin Kuntz, Aufsichtsratsvorsitzende ist Prof. Dr. Simone Zeuchner-Egli. Angefangen hat SEEBURGER nach eigener Darstellung 1986. Heute nennt der Anbieter mehr als 14.000 Kunden und mehr als 20 Jahre Cloud-Erfahrung und bezeichnet sich als unabhängiges Unternehmen, das die eigene Integrationstechnologie selbst entwickelt und unterstützt. Das Impressum listet Landesgesellschaften in den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Schweden, Bulgarien, der Schweiz, Großbritannien, den USA, Indien, Singapur, Malaysia, Hongkong und China.
Die Plattform besteht aus drei Bausteinen. BIS Hub ist die cloud-native, modulare Umgebung: Fachanwender arbeiten mit Low-Code-Werkzeugen und KI-gestütztem Mapping, Integrationsfachleute mit einem vollwertigen iPaaS, beide in derselben Plattform. BIS Server ist die selbst betriebene, container-native Variante für Fälle mit regulatorischen Vorgaben, internen Richtlinien oder weitgehender Anpassung. BIS Accelerator Services sind die begleitenden Leistungen von Onboarding über Lösungsdesign bis zum verwalteten Betrieb. Quer darüber liegt der Integrator Workspace (IWS) als zentrale Design- und Governance-Ebene.
Für wen eignet sich SEEBURGER?
SEEBURGER adressiert neun Branchen: Automotive, Consumer Packaged Goods, Logistik, Financial Services, Utilities, Maschinen- und Anlagenbau, Retail, Healthcare und Pharma sowie Öl, Gas und Chemie. Nach der eigenen Rollenaufteilung sind vier Gruppen gemeint: Integrationsfachleute, Anwendungsentwickler, Business Technologists und KI-Agenten, die Integrationsfunktionen als Werkzeuge nutzen. Das passt zu Häusern, die EDI-Partner, Dateitransfers und APIs heute in getrennten Systemen betreiben und sie auf eine Plattform ziehen wollen. Wer dabei gleichzeitig ERP-Prozesse ordnen muss, findet bei uns dazu ERP & Warenwirtschaft.
Für die Finanzbranche gibt es mit dem Payments Integration Hub einen eigenen Zuschnitt: ISO 20022 parallel zu Altformaten, Orchestrierung von Fraud-, AML-, KYC- und OFAC-Prüfungen in einer Integrationsschicht, Monitoring über Zahlungswege und Back Office. Im Maschinen- und Anlagenbau liegt der Schwerpunkt auf SAP-Integration samt SAP GTS für Zoll- und Exportprozesse, auf WebEDI für Partner ohne EDI-Anbindung und auf IIoT-Daten aus der Produktion.
Nicht gedacht ist das Produkt für den schnellen Selbsteinstieg. Es gibt keine Preisseite, keinen ausgewiesenen Gratis-Tarif und keinen Weg, das Produkt ohne Vertriebskontakt zu buchen: SEEBURGER verweist auf das Kontaktformular, für einzelne Cloud Integration Services auf eine Registrierung im Customer Portal. Interessant ist dabei ein eigener Widerspruch zur verbreiteten Enterprise-Lesart: Im Maschinen- und Anlagenbau bewirbt SEEBURGER ein White Paper damit, kleinen und mittleren Herstellern Enterprise-Integration zu SME-freundlichen Kosten zu verschaffen. Was das heißt, bleibt offen, weil keine Zahl dazu veröffentlicht ist.
SEEBURGER im Arbeitsalltag
So beschreibt der Hersteller den Ablauf. Neue Handelspartner bindest du nicht von Null an, sondern über vorgefertigte Integrationsinhalte, Prozesse, Templates und Konnektoren, dazu 20.000 Datenmappings für Branchen wie Automotive, CPG, Retail, Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, Utilities und Financial Services. Für Partner ohne eigene EDI-Fähigkeit gibt es WebEDI, ein browserbasiertes Portal. Fachabteilungen bekommen über Assistenten Zugriff auf die Dokumentenflüsse und passen Austauschprozesse selbst an. Beim Dateitransfer kommen zentrales Monitoring, Audit-Trails, Alerting und Self-Services für externe Partner hinzu.
Gebaut und verwaltet wird im Integrator Workspace. Dort entstehen Flows, Mappings werden angelegt und verwaltet, vorhandene Assets wiederverwendet, Deployments und Versionen gesteuert und die Laufzeitausführung beobachtet, alles in einer Oberfläche. Der SEEBURGER Integration Assistant setzt genau hier an: Du beschreibst eine Mapping-Anforderung in natürlicher Sprache, SIA erzeugt die Logik, und die bleibt sichtbar und prüfbar im Designprozess. Zur Laufzeit übernimmt Agentic AI, wo Kontext und Entscheidungen nötig sind. AI Orchestration ist davon getrennt und verbindet KI-Modelle, Dienste und Agenten mit den Unternehmensdaten.
Beim Betrieb entscheidest du zwischen zwei Modellen, und der Unterschied ist handfest. Beim iPaaS läuft die Plattform in der Cloud, die Integrationsarbeit bleibt bei dir: Mappings, Konfigurationen, Geschäftsprozesse. Bei den Fully Managed Services übernimmt SEEBURGER auch diese Arbeit samt Rechenzentrumsbetrieb, Datenbankpflege, Sicherheitsupdates und Partneranbindung, mit zugesagten Leistungswerten.
Als benannte Referenzen führt SEEBURGER unter anderem Mitsubishi Electric, das laut Anbieter die zuvor manuelle E-Mail-Auftragserfassung in einen kontrollierten, KI-gestützten Prozess bis in SAP S/4HANA überführt hat, und die NORMA Group, die laut Anbieter 29 Standorte in 18 Ländern über den B2B/EDI-Managed-Service in einen Microsoft-Dynamics-365-Rollout einbindet. Für Braun Metall beziffert der Anbieter die Einsparung mit rund 50 Prozent der Dokumentenbearbeitungszeit durch standardisiertes Cloud-EDI. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft. Zwei weitere Veröffentlichungen führt SEEBURGER selbst als composite scenario, also als konstruiertes Szenario statt als Kundenprojekt. Wer solche Abläufe im eigenen Haus sortieren will, findet bei uns Automation & Prozessoptimierung.
Preise und Pläne
SEEBURGER veröffentlicht keine Beträge. Preisseiten unter den üblichen Adressen existieren nicht, und auch die Produkt- und Serviceseiten nennen keine Zahl. Stand: Oktober 2026.
Was zum Abrechnungsmodell dasteht. Für die Fully Managed Services beschreibt SEEBURGER eine verbrauchsabhängige Abrechnung, zu der sich Servicekomponenten flexibel hinzubuchen lassen, darunter technische Komponenten und begleitende Leistungen. Das eigene Preismodell nennt der Anbieter transparent und kundenfreundlich. Eine Abrechnungseinheit steht nicht dabei: weder pro Nutzer noch pro Partner, pro Nachricht oder pro Datenvolumen. Grenzwerte und Kontingente nennt der Anbieter ebenfalls nicht.
Was den Preis treibt. Die Entscheidung zwischen iPaaS und Fully Managed Services verschiebt Arbeit und damit Kosten. Beim iPaaS betreibt SEEBURGER die hochverfügbare Plattform, die Integrationsaufgaben bleiben im eigenen Team. Bei den Fully Managed Services übernimmt der Anbieter alle Aufgaben, die für den hochverfügbaren Betrieb nötig sind, einschließlich Rechenzentrumsbetrieb, Datenbankpflege, Sicherheitsupdates und der Anbindung neuer Partner, mit klar definierten Leistungsversprechen. Dazu kommen die BIS Accelerator Services als wählbarer Umfang, von Fast-Track-Onboarding und Lösungsdesign über Best-Practice-Workshops bis zum verwalteten Betrieb.
Kein Selbsteinstieg. Eine kostenlose Testphase oder einen Gratis-Tarif weist SEEBURGER nicht aus. Der Kontakt läuft über das Formular auf der Website, für einzelne Cloud Integration Services über eine Registrierung im SEEBURGER Customer Portal.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- B2B/EDI, MFT, API, EAI/A2A und IIoT auf einer Plattform statt in getrennten Produkten
- Betriebsmodell wählbar: BIS Hub von SEEBURGER betrieben, BIS Server im Selbstbetrieb in Public Cloud wie AWS, GCP oder Azure, in Private Cloud, im eigenen Rechenzentrum oder hybrid
- Rechtsträger SEEBURGER AG in Bretten, Registergericht Mannheim, HRB 240708
- ISO/IEC 27001 durchgehend seit 2012, aktuelle Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 27001:2022 durch TÜV Austria, gültig bis 20. April 2029
- TISAX auf AL3/High-Level, ausdrücklich inklusive Datenschutz nach EU-DSGVO Art. 28 und besonderer Kategorien personenbezogener Daten
- ISAE 3402 / SOC 1 Type 2 seit 2017, dazu ISAE 3000 Type 2 auf Basis BSI C5 seit Dezember 2025
- 20.000 Datenmappings plus vorgefertigte Inhalte, Prozesse, Templates und Konnektoren für das Partner-Onboarding
- Zertifizierter Peppol Access Point für AS2 und AS4, zugleich SMP Service Operator, seit 2019 von OpenPeppol AISBL zertifiziert
- Anbindung an Event-Streaming wie Kafka neben den klassischen EDI-Protokollen AS2, AS4, OFTP, SFTP und HTTPS
- CyberVadis-Score von 925 von 1000 mit Gold-Status, A-Rating von SecurityScorecard
Schwächen:
- Keine veröffentlichten Beträge, kein Selbstabschluss, kein ausgewiesener Gratis-Einstieg
- Keine genannte Abrechnungseinheit und keine Kontingente, die Kalkulation ist ohne Vertriebsgespräch nicht möglich
- Verbrauchsabhängige Abrechnung bei den Fully Managed Services, Servicekomponenten kommen zusätzlich
- Beim iPaaS-Modell bleiben Mappings, Konfigurationen und Geschäftsprozesse Aufgabe des eigenen Teams
- Widersprüchliche Länderangaben zum E-Invoicing: über 35 Länder auf zwei Seiten, 55 Länder auf einer dritten
- Zwei als Success Story geführte Veröffentlichungen sind laut Anbieter composite scenarios, keine benannten Kundenprojekte
- Die Marketplace-Übersicht nennt keine Zahl der verfügbaren Assets
- Einzelne Cloud Integration Services erfordern eine Registrierung im Customer Portal
Alternativen zu SEEBURGER
Aus derselben Kategorie stehen ecosio, Lobster und SAP Integration Suite im Verzeichnis. Beim Vergleich lohnen vier Fragen: ob EDI, Dateitransfer und API wirklich in einem Produkt liegen oder nur in einer Preisliste, wer die Mappings pflegt, ob der Anbieter eine Abrechnungseinheit nennt, und welche Prüfberichte er herausgibt. Die letzten beiden Punkte entscheiden in der Praxis häufiger über den Zuschlag als der Funktionsumfang. Bei genau dieser Abwägung helfen wir in der Beratung & Betreuung.
SEEBURGER Business Integration Suite im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: SEEBURGER Business Integration Suite steht in der Kategorie mit 352 weiteren Werkzeugen.
SEEBURGER Business Integration Suite nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 218 von 352 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 136 von 352 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 170.
Einen kostenlosen Einstieg bietet SEEBURGER Business Integration Suite nicht. In der Kategorie haben 89 von 352 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Für B2B/EDI im großen Maßstab halten wir SEEBURGER für eine der solideren Adressen im deutschsprachigen Raum, und das liegt weniger am Funktionsumfang als an den Unterlagen. ISO 27001, TISAX mit ausdrücklichem DSGVO-Bezug, ISAE 3402 und ein BSI-C5-Prüfbericht liegen mit Prüfzeitraum und Gültigkeit öffentlich vor. Genau diese Papiere braucht man, wenn ein OEM oder eine Bank die Lieferkette prüft, und sie sind der Grund, warum der Anbieter in Automotive und Financial Services so präsent ist.
Unsere Einschätzung zum Preis: Das Fehlen jeder Zahl ist hier kein Versehen, sondern Vertriebsmodell, und du solltest entsprechend vorbereitet in das Gespräch gehen. Lass dir die Abrechnungseinheit schriftlich geben, bevor über Rabatte geredet wird. Bei verbrauchsabhängiger Abrechnung entscheidet die Einheit über die Rechnung, und wer sie nicht kennt, kann kein Budget planen. Zweite Frage: Wer pflegt die Mappings? Beim iPaaS bleibt das im eigenen Haus, bei den Fully Managed Services nicht, und zwischen diesen beiden Modellen liegt der eigentliche Kostenunterschied, nicht in der Lizenz.
Für kleine Teams, die kurzfristig zwei Schnittstellen brauchen, würden wir das Produkt nicht vorschlagen, auch wenn SEEBURGER im Maschinenbau mit SME-freundlichen Kosten wirbt. Ohne veröffentlichte Zahl ist das ein Versprechen und kein Angebot, und der Weg über Vertrieb, Lösungsdesign und Onboarding kostet Zeit, die kleine Vorhaben nicht haben. Lohnend wird es dort, wo EDI, Dateitransfer und API seit Jahren in drei Systemen liegen und niemand mehr sagen kann, welcher Partner über welchen Weg sendet. Dann ist die Konsolidierung auf eine Plattform das Argument, und die KI-Funktionen im Integrator Workspace sind ein Bonus, kein Kaufgrund.
Überblick
- ✓ B2B/EDI mit Partner-Onboarding über vorgefertigte Integrationsinhalte, Prozesse, Templates, Konnektoren und 20.000 Datenmappings für Automotive, CPG, Retail, Maschinen- und Anlagenbau, Logistik, Utilities und FSI
- ✓ Managed File Transfer mit zentralem Monitoring, Community Management, Self-Service-Onboarding über automatisierte Workflows und einem zentralen Repository wiederverwendbarer Konnektoren
- ✓ EAI/A2A verknüpft Daten zwischen mehreren Unternehmensanwendungen und beliebigen SaaS-Anwendungen
- ✓ API-Integration: APIs als wiederverwendbare Schnittstellen bereitstellen, mit Zugriffsrichtlinien und Kontrollen
- ✓ Prozess-Orchestrierung und ereignisgesteuerte Integration, Anbindung an Message- und Event-Broker sowie Event-Streaming-Technik wie Kafka
- ✓ BIS Hub als cloud-native, modulare Umgebung mit Low-Code-Werkzeugen für Fachanwender und vollwertigem iPaaS für Integrationsfachleute
- ✓ BIS Server im Selbstbetrieb, container-native, in Public Cloud wie AWS, GCP oder Microsoft Azure, in Private Cloud, im eigenen Rechenzentrum oder hybrid
- ✓ Integrator Workspace (IWS) als zentrale Design- und Kontrollebene für Flows, Mappings, Asset-Wiederverwendung, Deployments, Versionen und Laufzeitsicht
- ✓ SEEBURGER Integration Assistant (SIA) erzeugt Mapping-Logik aus Anforderungen in natürlicher Sprache und arbeitet mit dem aktiven IWS-Kontext
- ✓ Agentic AI: Agenten nutzen Integrationsfunktionen zur Laufzeit als Werkzeuge, jeder Lauf bleibt sichtbar und nachvollziehbar
- ✓ Zertifizierter Peppol Access Point für AS2 und AS4, zugleich Access Point Service Operator und SMP Service Operator
- ✓ E-Invoicing-Compliance nach Anbieterangabe in über 35 Ländern, dazu Cloud Integration Services für E-Invoicing und Peppol
- ✓ Integration Services für SAP GTS für den Datenaustausch mit Zollbehörden weltweit
- ✓ Integration Marketplace mit Konnektoren, Mappings, Packaged APIs, Packaged Processes und weiteren wiederverwendbaren Inhalten
- ✓ WebEDI als browserbasiertes EDI-Portal, damit auch nicht EDI-fähige Partner teilnehmen
- ✓ Payments Integration Hub für Finanzdienstleister mit ISO 20022, ACH, NACHA und SWIFT
Vorteile
- + Rechtsträger ist die SEEBURGER AG, Edisonstrasse 1, 75015 Bretten, eingetragen beim Registergericht Mannheim unter HRB 240708
- + B2B/EDI, MFT, API, EAI/A2A und IIoT laufen auf einer Plattform statt in getrennten Produkten
- + Betriebsmodell frei wählbar: BIS Hub von SEEBURGER betrieben oder BIS Server im Selbstbetrieb in Public Cloud, Private Cloud, Rechenzentrum oder hybrid
- + ISO/IEC 27001 seit 2012 durchgehend zertifiziert, aktuell nach DIN EN ISO/IEC 27001:2022 durch TÜV Austria, gültig bis 20. April 2029
- + TISAX-Assessment auf AL3/High-Level-Niveau, ausdrücklich inklusive Datenschutz nach EU-DSGVO Art. 28, gültig bis 23. März 2029
- + Prüfbericht nach ISAE 3000 Type 2 auf Basis des BSI C5 seit Dezember 2025, Prüfzeitraum 11. Juni bis 31. Dezember 2025
- + ISAE 3402 / SOC 1 Type 2 seit 2017 regelmäßig geprüft, zuletzt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2025
- + 20.000 Datenmappings sowie vorgefertigte Inhalte, Prozesse, Templates und Konnektoren für das Partner-Onboarding
- + Seit 2019 als eines der ersten deutschen Unternehmen von OpenPeppol AISBL als Peppol Access Point Certified Provider zertifiziert
- + Eigene Integrationstechnologie, die der Anbieter nach eigener Aussage selbst entwickelt, pflegt und langfristig unterstützt
Nachteile
- - Kein öffentliches Preismodell: SEEBURGER nennt sein Preismodell transparent und kundenfreundlich, veröffentlicht aber keine Beträge
- - Kein Selbstabschluss und kein ausgewiesener Gratis-Einstieg, der Weg führt über das Kontaktformular
- - Die Fully Managed Services rechnen verbrauchsabhängig ab, Servicekomponenten und begleitende Leistungen kommen obendrauf
- - Beim iPaaS-Modell bleiben Mappings, Konfigurationen und Geschäftsprozesse Aufgabe des eigenen Teams, SEEBURGER betreibt nur die Plattform
- - Widersprüchliche Länderangaben zum E-Invoicing: über 35 Länder auf der Peppol- und der Cloud-Services-Seite, 55 Länder auf der Seite für Maschinen- und Anlagenbau
- - Zwei der unter Success Stories geführten Referenzen sind laut Anbieter ein composite scenario, also ein konstruiertes Szenario statt eines benannten Kunden
- - Für die Anmeldung zu einzelnen Cloud Integration Services ist eine Registrierung im SEEBURGER Customer Portal nötig
- - Die Zahl der im Integration Marketplace verfügbaren Assets nennt die Marketplace-Übersicht nicht
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