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Reachy.ai
Online Marketing & Werbung kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Reachy.ai

Reachy.ai ist eine KI-gestützte LinkedIn-Outreach-Automatisierung.

Übersicht zu Reachy.ai: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Reachy.ai?

Reachy ist eine Desktop-Anwendung für LinkedIn-Akquise, die bewusst lokal läuft. Statt einer Cloud-Plattform installierst du das Programm auf Windows, macOS oder Linux; die Kontakte, Nachrichten und Sitzungen bleiben nach Anbieterangabe auf deinem Rechner, und die Aktionen laufen über deinen eigenen Browser und deine eigene IP-Adresse. Bots, Proxys und externe Scraper schließt der Anbieter ausdrücklich aus.

Der Anbieter beschreibt das Produkt als Agenten, nicht als Versandwerkzeug: Es sucht Kontakte anhand aktueller Signale, bewertet sie gegen dein Wunschkundenprofil, schreibt die Nachrichten und führt die Nachfassschritte aus. Die Antworten prüfst du selbst.

Für die Texte nutzt Reachy dein eigenes Modellkonto. Genannt werden GPT-5, Claude und Gemini, angebunden über deinen Schlüssel und laut Anbieter ohne Aufschlag auf die Token-Kosten.

Betreiber ist BlackZebra, laut Datenschutzerklärung ein französisches Unternehmen mit der Kennung SIREN 978381564. Die Website weist eine Notarisierung durch Apple und eine Zertifizierung durch Microsoft aus und nennt 17.500 Downloads sowie eine Bewertung von 4,9 von 5 aus 814 Rezensionen auf G2, Capterra und GetApp.

Für wen eignet sich Reachy.ai?

Die Tarifstufen zeigen die Zielgruppen deutlich. Solo ist für Einzelpersonen mit einem LinkedIn-Konto, Team für Vertriebsteams mit fünf Konten, Agency für Dienstleister, die Akquise für Kunden übernehmen: 15 Konten, getrennte Kampagnen je Kunde und exportierbare Auswertungen als Nachweis gegenüber Auftraggebern.

Interessant ist Reachy besonders dort, wo Datenschutz ein Ausschlusskriterium ist. Weil die Daten das eigene Gerät nicht verlassen, argumentiert der Anbieter mit DSGVO-Konformität über die Architektur statt über eine Zusage. Für Agenturen wirbt er zusätzlich damit, dass die Kundendaten auf Maschinen bleiben, die du kontrollierst.

Nicht geeignet ist Reachy, wenn du keinen dauerhaft laufenden Rechner hast: Ohne Cloud-Infrastruktur passiert nichts, während das Gerät aus ist. Ein eigener Zugang zu einem KI-Anbieter ist ebenfalls Voraussetzung, die Token-Kosten trägst du selbst. Für Kanäle außerhalb von LinkedIn gibt es kein Angebot. Und wer Kontakte exportieren will, braucht einen bezahlten Tarif: In der Testphase bleibt der Export gesperrt.

Reachy.ai im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf besteht aus vier Schritten. Zuerst fügst du die Adresse deiner Website ein, woraus Reachy dein Wunschkundenprofil ableitet. Danach ziehst du Kontakte aus Signalen: Reaktionen auf Beiträge, Mitglieder von Gruppen, Follower einzelner Autoren, Teilnehmende von Veranstaltungen, Slack-Communitys sowie Website-Besucher über RB2B, Vector oder Warmly. Ergänzend stehen die Suche in LinkedIn und im Sales Navigator mit demografischer Verfeinerung bereit.

Im zweiten Schritt läuft die Ansprache. Reachy arbeitet mit menschenähnlichem Tempo über deine eigene IP, mit Obergrenzen je Konto, die der Anbieter mit etwa 150 bis 200 Kontaktanfragen pro Woche nach dem Aufwärmen beziffert. Neue oder lange ungenutzte Konten durchlaufen eine automatische Aufwärmphase. In den größeren Tarifen verteilt eine automatische Rotation das Tagesvolumen über mehrere Konten.

Im dritten Schritt schreibt das Sprachmodell. Aus jedem Profil entsteht eine personalisierte Nachricht, die sich umformulieren und in andere Sprachen übersetzen lässt. Alle Gespräche aus allen Konten laufen in einem gemeinsamen Postfach zusammen. Sequenzen aus Kontaktanfrage, Erstnachricht und Nachfassschritten stoppen automatisch, sobald jemand antwortet. Open-Profile-InMails und Nachrichten im Namen der Unternehmensseite sind ebenfalls möglich.

Im vierten Schritt wird bewertet und übergeben: Lead-Scoring gegen dein Profil, Vergleich der Kampagnen untereinander und Übergabe an HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Make, Zapier oder n8n, dazu Import und Export über CSV und Excel.

Zu den Ergebnissen nennt der Anbieter eigene Zahlen: bis zu dreifach höhere Antwortquoten bei signalbasierten Listen gegenüber reiner Titelsuche, Annahmequoten von 40 bis 55 Prozent und von Nutzern berichtete Antwortquoten über 30 Prozent. Diese Werte stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.

Preise und Pläne

Abgerechnet wird pauschal je Tarif, nicht pro Kontakt und nicht über Guthaben. Der Anbieter betont, dass ohne Cloud-Infrastruktur weder Proxy-Gebühren noch Aufschläge je Konto oder Nutzungspunkte anfallen.

  • Testphase: 0 US-Dollar, 14 Tage ohne Kreditkarte, mit dem vollen Funktionsumfang des Solo-Tarifs, einem LinkedIn-Konto und einer aktiven Kampagne. Der Export bleibt gesperrt. Nach den 14 Tagen läuft eine kostenlose Beobachtung dauerhaft weiter, mit wöchentlicher Signalaktualisierung, Lead-Scoring und Vorschauen auf neue Kontakte.
  • Solo: 39 US-Dollar pro Monat, bei Jahreszahlung 390 US-Dollar und damit rund 32 US-Dollar pro Monat. Ein LinkedIn-Konto, unbegrenzt viele Kampagnen und Kontakte, Open-Profile-InMails, Unternehmensnachrichten, Lead-Scoring, Kampagnenvergleich sowie Import, Export und CRM-Abgleich.
  • Team: 79 US-Dollar pro Monat für 5 Plätze, bei Jahreszahlung 790 US-Dollar, rund 66 US-Dollar pro Monat. Alles aus Solo, dazu gemeinsame Dashboards, Zusammenarbeit im Team, automatische Rotation über mehrere Konten und bevorzugter Support.
  • Agency: 179 US-Dollar pro Monat für 15 Plätze, bei Jahreszahlung 1.790 US-Dollar, rund 149 US-Dollar pro Monat. Alles aus Team, dazu getrennte Kampagnen je Kunde, exportierbare Berichte und persönliche Einführung mit direktem Kontakt zum Gründer.

Die Jahreszahlung spart laut Anbieter 17 Prozent, was etwa zwei Monatsbeträgen entspricht. Auf jeden bezahlten Tarif gibt es eine Geld-zurück-Garantie über 7 Tage, gekündigt werden kann jederzeit. Zusätzliche Plätze mit Identitätsprüfung bietet Reachy als Sales Agents ab 49 US-Dollar pro Monat und Platz auf Anfrage an. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • 14 Tage Testphase mit vollem Solo-Funktionsumfang, ohne Kreditkarte, danach dauerhaft kostenlose Beobachtung.
  • Pauschalpreis je Tarif, ohne Abrechnung pro Kontakt, ohne Guthaben und ohne Proxy-Gebühren.
  • Daten und Sitzungen bleiben laut Anbieter auf dem eigenen Rechner, der Betreiber sitzt in Frankreich.
  • 7 Tage Geld-zurück-Garantie auf jeden bezahlten Tarif, Kündigung jederzeit möglich.
  • Kontaktquellen jenseits der Titelsuche: Beitragsreaktionen, Gruppen, Follower, Veranstaltungen, Slack-Communitys und Website-Besucher.
  • Automatische Aufwärmphase und Obergrenzen je Konto, in den größeren Tarifen mit Rotation.
  • CRM-Abgleich mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive sowie Make, Zapier und n8n.
  • Die Anwendung ist von Apple notarisiert und von Microsoft zertifiziert.

Schwächen:

  • Ohne laufenden Rechner läuft keine Kampagne, es gibt keine Cloud-Ausführung.
  • Für die Textgenerierung brauchst du einen eigenen Zugang zu einem KI-Anbieter und trägst die Token-Kosten selbst.
  • Der Export von Kontakten ist in der Testphase gesperrt.
  • Abgerechnet wird in US-Dollar, die Zahlungsabwicklung läuft über einen Dienstleister in den USA.
  • Fehler- und Nutzungsdiagnose läuft über Dienstleister in den USA und Großbritannien.
  • Auf der Website wird ein Marketing-Cookie eingesetzt.
  • Die genannten Antwort- und Annahmequoten stammen ausschließlich vom Anbieter.

Alternativen zu Reachy.ai

Aus derselben Kategorie kommen Waalaxy, Dux-Soup und Skylead infrage. Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob die Automatisierung lokal auf deinem Gerät oder in der Cloud des Anbieters läuft. Bei Auswahl und Einbindung in deinen Vertriebsprozess hilft dir unsere Beratung zu SEO und Online-Marketing.

Reachy.ai im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Reachy.ai steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 226 von 516 in dieser Kategorie.

Reachy.ai nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 301 von 516 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Einen kostenlosen Einstieg bietet Reachy.ai nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Reachy dreht das übliche Modell um: keine Cloud, keine Proxys, kein Preis je Kontakt, dafür eine Anwendung auf dem eigenen Rechner. Für datenschutzsensible Teams und für Agenturen mit vielen Kundenkonten ist das ein starkes Argument, zumal 15 Plätze für 179 US-Dollar im Monat rechnerisch günstig sind. Der Preis dafür ist Abhängigkeit vom laufenden Gerät und ein eigener KI-Zugang. Die Testphase ohne Kreditkarte macht die Prüfung risikoarm.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Kostenpflichtig. Preise auf Anfrage. Stand: April 2026.
Herkunft
🇪🇺 Frankreich EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ KI-LinkedIn-Outreach
  • ✓ Personalisierte Nachrichten
  • ✓ Kampagnen-Management
  • ✓ Smart Inbox
  • ✓ Analytics
  • ✓ CRM-Integration

Vorteile

  • + KI-Personalisierung
  • + Kampagnen-Management
  • + Intuitiv

Nachteile

  • - LinkedIn-Grauzone
  • - Preise unklar
  • - Kleiner Anbieter

Tags

LinkedIn Automation KI Outreach B2B Lead-Generierung

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