ProxDeal
ProxDeal ist eine Plattform für lokale Angebote und standortbezogene Deals.
Übersicht zu ProxDeal: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist ProxDeal?
ProxDeal ist ein Recherchewerkzeug für M&A-Beratungen und Investoren. Die Plattform erstellt Longlists für Käufer- und Verkäuferseite: Sie sucht Unternehmen, die zu einem Mandat passen, und liefert dazu Firmen- und Kontaktdaten. Der Anbieter beschreibt sich als von M&A- und KI-Fachleuten der TU München entwickelt.
Der Unterschied zu klassischen Datenbanken liegt im Vorgehen. ProxDeal arbeitet nach eigener Darstellung mit KI-Agenten, die Websites live auswerten, statt auf vorgehaltene Datensätze zurückzugreifen. Jede Longlist entsteht laut Anbieter neu im Kontext der jeweiligen Suche, vorgefertigte Listen gibt es nicht. Die eingebundenen Datenquellen sind einsehbar.
Zur Größenordnung nennt der Anbieter mehr als 7 Millionen Unternehmen und über 992 Millionen Datensignale, ausgerichtet auf deutsche Kapitalgesellschaften. Betreiber ist die ProxDeal GmbH.
Für wen eignet sich ProxDeal?
Angesprochen sind M&A-Beratungen, Search Funds, Private-Equity-Häuser und Unternehmer, die selbst eine Nachfolge übernehmen wollen. Der Anbieter hebt hervor, dass der Zugang ohne Mittelsmänner, Deal-Matching-Agenturen und Provisionsteilung funktioniert.
Nicht geeignet ist ProxDeal für internationale Mandate außerhalb des deutschsprachigen Raums. Die Datenbasis ist auf deutsche Kapitalgesellschaften optimiert, die API deckt die DACH-Region ab. Wer keine Longlists braucht, sondern fertige Deal-Vermittlung, sucht ebenfalls das Falsche. Und für Preisvergleiche vorab gibt es keine Grundlage, jeder Einstieg läuft über eine Demo-Anfrage.
ProxDeal im Arbeitsalltag
Rein geht die Beschreibung des Mandats: Branche, Größenordnung, Region und die Signale, auf die es dir ankommt. Für Nachfolgefälle nennt der Anbieter konkrete Signalfaktoren: eine Gesellschafterstruktur mit einem Einzelgesellschafter über 55 Jahren, Altersprofile ohne erkennbare familieninterne Nachfolge, Finanzkennzahlen wie Umsatz und Jahresüberschuss samt nachhaltiger Profitabilität sowie Mitarbeiterzahl und Standort nach Bundesland, Stadt oder Region.
Daraus baut ProxDeal die Longlist. Der Anbieter beschreibt den Vorgang als vollautomatisiert und beziffert die Dauer mit rund fünf Minuten. Die Recherche läuft nach seiner Darstellung live über Millionen von Websites, die Ergebnisse sind tagesaktuell und im Suchkontext beschrieben statt mit Standardtexten.
Raus kommt die Liste samt Kontaktdaten. Für die Ansprache bietet ProxDeal ein Outreach-Modul mit personalisierten E-Mails und Briefen. Der Anbieter spricht von dreifach höheren Antwortquoten durch die individualisierte Ansprache. Diese Angabe stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft.
Ergänzend gibt es eine API für deutsche Unternehmensdaten: Registerdaten, Gesellschafter, Bilanzen und mehr, nach Anbieterangabe über 100 Datenpunkte je Unternehmen. Sie lässt sich in CRM-Systeme sowie in Clay, n8n und Zapier einbinden. Abgerufen werden gezielt einzelne Felder statt ganzer Berichte, jeweils mit dem Wert aus dem aktuellsten verfügbaren Bericht. Ein Admin-Bereich verwaltet API-Schlüssel in Organisationsgruppen und zeigt an, welcher Schlüssel und welcher Nutzer welche Kosten verursacht.
Preise und Pläne
ProxDeal veröffentlicht keine Preise. Auf allen Seiten steht stattdessen „Demo anfordern” beziehungsweise die Aufforderung, Zugriff anzufragen. Eine Preistabelle, Stufenmodelle oder Angaben zur Abrechnungseinheit gibt es nicht.
Für den API-Zugang beschreibt der Anbieter das Prinzip: Du bekommst und bezahlst nur die Felder, die du tatsächlich abrufst, statt vollständige Berichte. Konkrete Beträge je Abruf oder Datenpunkt nennt er nicht. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Live-Recherche statt vorgehaltener Datenbank, mit tagesaktuellen Ergebnissen. Offengelegte Datenquellen. Ausrichtung auf deutsche Kapitalgesellschaften mit Register-, Gesellschafter- und Bilanzdaten. Konkret benannte Signalfaktoren für Nachfolgefälle, nach denen sich filtern lässt. API mit feldgenauem Abruf und Kostenzuordnung je Schlüssel und Nutzer.
Schwächen: Keine öffentlichen Preise und kein erkennbares Abrechnungsmodell. Kein Selbstbedienungszugang, der Einstieg erfordert eine Demo. Die Datenbasis ist auf den deutschsprachigen Raum begrenzt.
Alternativen zu ProxDeal
Verwandte Datenquellen für den B2B-Vertrieb bieten Dealfront, Cognism und Leadspace. Wer solche Daten automatisiert ins eigene CRM überführen will, findet Unterstützung unter Automation & Prozessoptimierung.
ProxDeal im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: ProxDeal steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 134 von 516 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 226.
ProxDeal nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 301 von 516 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Einen kostenlosen Einstieg bietet ProxDeal nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
ProxDeal ist ein Spezialwerkzeug für M&A- und Nachfolgerecherche im deutschen Mittelstand, kein allgemeines Vertriebstool. Der Ansatz mit live recherchierenden KI-Agenten und offengelegten Quellen ist für diese Nische stimmig, und die Signalfaktoren für Nachfolgefälle sind ungewöhnlich konkret benannt. Preis und Abrechnungsmodell erfährst du erst im Gespräch.
Überblick
- ✓ Lokale Angebote erstellen
- ✓ Standortbezogene Ansprache
- ✓ Deal-Management
- ✓ Plattform-Reichweite
- ✓ Analytics
- ✓ Einfache Verwaltung
Vorteile
- + Lokale Kundengewinnung
- + Standortbezogen
- + Einfach
Nachteile
- - Nutzerbasis-abhängig
- - Nur lokal
- - Preise unklar
Tags
ProxDeal im Einsatz
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Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.