Linked API
Linked API ist eine LinkedIn-Daten-API für Entwickler zum Zugriff auf Profildaten.
Übersicht zu Linked API: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist Linked API?
Linked API stellt LinkedIn-Aktionen als Programmierschnittstelle bereit. Nachrichten senden, Kontaktanfragen stellen, suchen, Profil- und Firmendaten abrufen, Beiträge kommentieren: Über 50 Aktionen lassen sich per HTTP-Aufruf auslösen und zu Abläufen verketten, mit bedingtem Weiterlaufen über bis zu fünf Ebenen. Zurück kommt strukturiertes JSON.
Der technische Kern ist ein echter Cloud-Browser. Jedes verbundene Konto bekommt eine eigene Browserinstanz, die Seiten rendert, JavaScript ausführt und laut Anbieter dem digitalen Fingerabdruck des Geräts entspricht, mit dem du dich angemeldet hast. Mauswege, Tippverhalten und Zeitabstände sind darauf ausgelegt, menschlichem Verhalten zu ähneln. Der Anbieter grenzt sich damit ausdrücklich von Headless-Skripten und rohen HTTP-Anfragen ab.
Angesprochen wird der Dienst über REST, ein Node.js-SDK, ein Kommandozeilenwerkzeug, einen MCP-Server für KI-Assistenten sowie über n8n und Make. Wichtig: Linked API ist nach eigener Aussage kein offizielles LinkedIn-Produkt. Die Website weist an mehreren Stellen darauf hin, dass keine Verbindung zur LinkedIn Corporation besteht. Betreiber ist die What the Flutter OÜ mit Sitz in Tallinn, Estland.
Für wen eignet sich Linked API?
Das Produkt richtet sich an Entwicklerteams und an alle, die LinkedIn-Automatisierung in eigene Software oder KI-Agenten einbauen wollen. Als Anwendungsfälle nennt der Anbieter Leadgenerierung, Datenerhebung, Outreach und die Bearbeitung des LinkedIn-Postfachs. Über den MCP-Server lässt sich LinkedIn als Werkzeug für Agenten anbinden; genannt werden Claude, Codex, ChatGPT, Cursor, Windsurf und OpenClaw.
Wer nicht programmieren will, kommt über n8n und Make an dieselben Aktionen. Für Vertriebsteams mit mehreren LinkedIn-Konten skaliert das Modell über Plätze.
Nicht geeignet ist Linked API für den privaten Gebrauch: Die Nutzungsbedingungen erlauben den Dienst ausdrücklich nur für geschäftliche und berufliche Zwecke und setzen ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Deine LinkedIn-Oberfläche muss auf Englisch stehen, sonst funktioniert die Anbindung nicht. Die Weiterveräußerung des Zugangs an Dritte, etwa als eigener Dienst, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis untersagt. Und die Verantwortung für Datenschutz und Wettbewerbsrecht liegt vollständig bei dir: Der Anbieter versteht sich als Infrastrukturlieferant, der ausführt, was du konfigurierst.
Linked API im Arbeitsalltag
Zuerst verbindest du ein LinkedIn-Konto. Das Passwort gibst du selbst im isolierten Cloud-Browser ein; der Anbieter erklärt, es weder zu sehen noch zu speichern, danach bleibe die Sitzung verschlüsselt bestehen.
Im Betrieb schickst du eine Anfrage an den Arbeitsablauf-Endpunkt, etwa mit dem Aktionstyp für eine Kontaktanfrage und der Profil-URL. Linked API akzeptiert dabei sowohl öffentliche als auch interne, gehashte LinkedIn-URLs und normalisiert sie in den Antworten. Der Aktionskatalog trennt Standardaktionen und Sales-Navigator-Aktionen: Nachrichten und Postfachabgleich, Kontaktstatus und Einladungen, Reaktionen, Kommentare und Skill-Bestätigungen, Suche nach Firmen, Personen und Stellen, Abruf von Firmen-, Personen-, Beitrags- und Stellendaten sowie Kennzahlen wie der Social Selling Index.
Eine typische Kette beschreibt der Anbieter selbst: Firmen suchen, Mitarbeitende auslesen, nach Position filtern, Profile anreichern, ins CRM exportieren. Für Sammelaktionen gibt es eigene Schleifenaktionen über Firmen, Personen, Beiträge, Kommentare und Stellen.
Gesteuert wird das über Ratenbegrenzungen, die du je Konto und Aktionstyp selbst festlegst. Die Verwaltungsschnittstelle kennt Kategorien für Profilaufrufe, Firmenseitenaufrufe, Kontaktanfragen, Nachrichten, Suchanfragen, Reaktionen, Kommentare und Beiträge, jeweils als Tages-, Wochen- oder Monatsgrenze. Ergebnisse kommen entweder direkt zurück oder über Webhooks.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro Platz, wobei ein Platz genau einem verbundenen LinkedIn-Konto entspricht. Automatisierst du drei Konten, brauchst du drei Plätze. Eine Begrenzung der ausgeführten Abläufe gibt es in keinem Tarif.
Zwei Tarife stehen zur Wahl:
- Core: 49 Euro je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung. Enthalten sind unbegrenzte Ablaufausführungen, Zugriff auf API und SDK, alle über 50 Standardaktionen, alle Integrationen für n8n und Make sowie Kommandozeile, MCP-Server und Agent Skills.
- Plus: 74 Euro je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung. Alles aus Core, zusätzlich die Sales-Navigator-Aktionen.
Die Preisseite weist die Jahreszahlung mit 29 Prozent Ersparnis aus. In den strukturierten Daten der Seite stehen für die monatliche Zahlung 69 US-Dollar für Core und 99 US-Dollar für Plus je Monat.
Der Test läuft sieben Tage und verlangt keine Kreditkarte; du wählst dafür Core oder Plus. Ein Wechsel zwischen den Tarifen ist jederzeit möglich und greift zum nächsten Abrechnungszeitraum. Bezahlt wird über Stripe mit Kredit- und Debitkarten, Apple Pay, Google Pay und weiteren regional verfügbaren Verfahren. Rechnungsstellung bietet der Anbieter für Jahrestarife ab fünf Plätzen an, Mengenrabatte und Sondertarife auf Anfrage über die Plattform. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Sieben Tage Test ohne Kreditkarte, mit vollem Zugriff auf den gewählten Tarif.
- Keine Begrenzung der ausgeführten Abläufe in beiden Tarifen.
- Über 50 Aktionen, dazu Sales-Navigator-Aktionen im höheren Tarif.
- Ansteuerung über REST, Node.js-SDK, Kommandozeile, MCP-Server sowie n8n und Make.
- Ratenbegrenzungen lassen sich je Konto und Aktionstyp als Tages-, Wochen- oder Monatswert selbst setzen.
- Zugangsdaten zu LinkedIn werden nach Anbieterangabe weder gesehen noch gespeichert.
- Betreibersitz in Estland, mit Auftragsverarbeitungsanhang und Standardvertragsklauseln für Drittlandtransfers.
- Tarifwechsel jederzeit möglich.
Schwächen:
- Abgerechnet wird je LinkedIn-Konto; mehrere Konten vervielfachen die Kosten.
- Sales-Navigator-Aktionen gibt es nur im teureren Tarif.
- Die LinkedIn-Oberfläche des verbundenen Kontos muss auf Englisch stehen.
- Der Dienst ist nicht von LinkedIn autorisiert; der Anbieter schließt eine Garantie gegen Kontosperren ausdrücklich aus.
- Preisangaben auf der Seite und in den strukturierten Daten stehen in unterschiedlichen Währungen.
- Rechnungsstellung statt Kartenzahlung gibt es erst ab fünf Plätzen im Jahrestarif.
- Die datenschutzrechtliche Verantwortung für abgerufene Personendaten liegt vollständig beim Kunden.
Alternativen zu Linked API
Aus derselben Kategorie kommen PhantomBuster, ScrabIn und Dux-Soup infrage. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob du eine Schnittstelle für eigene Software brauchst oder eine fertige Oberfläche. Bei Aufbau und Absicherung der Automatisierung hilft dir unsere Beratung zu Automation und Prozessoptimierung.
Linked API im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Linked API steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Anbieter aus der EU: 226 von 516 in dieser Kategorie.
Linked API nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 301 von 516 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Einen kostenlosen Einstieg bietet Linked API nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Linked API ist die technischste Lösung im Feld: eine Schnittstelle statt einer Oberfläche, gedacht für Entwickler und KI-Agenten. Der feste Platzpreis ohne Ausführungsgrenze macht die Kosten planbar, solange die Zahl der Konten überschaubar bleibt. Rechne damit ein, dass LinkedIn diese Art der Nutzung nicht autorisiert und die rechtliche Verantwortung für die abgerufenen Daten bei dir liegt.
Überblick
- ✓ API für LinkedIn-Daten
- ✓ Unternehmensinfos
- ✓ Bulk-Extraktion
- ✓ Echtzeit-API
- ✓ Webhooks
- ✓ Datenschutzkonform
Vorteile
- + Programmatischer Zugang
- + Bulk möglich
- + API-basiert
Nachteile
- - LinkedIn-Bedingungen beachten
- - Technisch
- - Grauzone
Tags
Linked API im Einsatz
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