IDyou
IDyou ist eine deutsche DSGVO-konforme B2B-Website-Besucher-Identifikation.
Übersicht zu IDyou: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist IDyou?
IDyou ist eine App, über die Privatpersonen ihre eigenen Kontaktdaten zeitlich befristet an Unternehmen vermieten und dafür Geld bekommen. Der Anbieter nennt das Prinzip “Data Fair Trade” und stellt es unter das Motto “Your Data, Your Choice”. Hinter dem Angebot steht die IDY Connecting People and Brands GmbH mit Sitz in der Spieljochstraße 32A in München, gegründet im Januar 2023.
Die Grundidee beschreibt der Anbieter so: Bisher zahlten Unternehmen große Summen an wenige Konzerne, um an Kundendaten zu kommen. IDyou dreht die Richtung um und lässt das Geld bei denen ankommen, deren Daten es sind. Für Unternehmen entsteht daraus ein Kanal zu Menschen, die dem Kontakt vorher aktiv zugestimmt und dafür eine Gegenleistung erhalten haben.
Die Einheit, in der das läuft, heißt IDY. Ein IDY ist ein einzelner Deal zwischen einer Person und einem Unternehmen. Die App klassifiziert IDYs nach Gold, Silber und Bronze, damit die Auswahl laut Anbieter nicht allein am Betrag hängt, sondern am tatsächlichen Interesse an dem Angebot.
Für wen eignet sich IDyou?
Auf der Nutzerseite spricht der Anbieter Privatpersonen an, die ihre Daten kontrolliert weitergeben und dafür bezahlt werden wollen. Die Voraussetzungen stehen offen auf der Website: mindestens 18 Jahre alt, Wohnsitz in Deutschland, deutsches Bankkonto und die Bereitschaft, sich über den Partner Nect verifizieren zu lassen.
Auf der Unternehmensseite passt IDyou zu Firmen, die Endkunden direkt per E-Mail, Telefon oder Post ansprechen wollen und dafür eine dokumentierte Einwilligung brauchen. Die Website nennt Beispiele aus dem Alltag der Nutzer, etwa Versicherung, Finanzpartner oder ein neuer Rasenmäher, also klassische Consumer-Angebote mit Beratungsbedarf.
Wo es nicht passt: Wer außerhalb Deutschlands ansprechbare Zielgruppen braucht, kommt nicht weit, denn die Nutzerbasis ist über Wohnsitz und Bankkonto auf Deutschland begrenzt. Auch für Firmenkunden taugt der Kanal nicht, die App handelt mit persönlichen Daten von Privatpersonen. Und wer vor der Entscheidung Konditionen vergleichen will, findet auf der Website keine: Für Unternehmen gibt es nur einen Link “B2B Partner werden” und eine Kontaktadresse.
IDyou im Arbeitsalltag
Der Ablauf beginnt bei der Person. Sie lädt die App im Play Store oder App Store, braucht dafür einen Zugangscode über die Warteliste oder von einem bestehenden Nutzer, und legt ein Konto an. Danach folgt die Verifizierung von Name, Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung. Erst wenn die durch ist, werden Daten übermittelt und Geld ausgezahlt.
Dann kommen die Angebote. Alle 14 Tage stellt IDyou ein neues Kontingent an IDYs bereit. Vor der Annahme sieht die Person, welches Unternehmen dahintersteht, welches Angebot es macht, welche Daten übermittelt werden, über welche Kanäle sie in den nächsten 6 Monaten kontaktiert werden darf und wie viel Geld sie dafür bekommt. Nimmt sie an, wird der Betrag sofort dem App-Konto gutgeschrieben.
Auf der Unternehmensseite kommt heraus, was die Person freigegeben hat: Kontaktdaten mit Kanalfreigabe und einer Nutzungsdauer von 6 Monaten. Läuft das IDY ab, beendet IDyou die Übermittlung. Kontaktieren darf laut Anbieter ausschließlich, wer über ein abgeschlossenes IDY die Erlaubnis hat. Ein angenommenes IDY kann die Person nicht zurückziehen, und eine Abmeldung vom Newsletter hebt die vereinbarte Kontaktberechtigung nicht auf.
Die Auszahlung läuft monatlich. Guthaben ab 10 € überweist der Anbieter zu Beginn des Folgemonats auf das hinterlegte Konto, PayPal ist nicht vorgesehen. Kommt das Geld nicht an, meldet sich IDyou nach eigener Beschreibung innerhalb von 14 Tagen dreimal; bleibt das erfolglos, geht das Guthaben an eine vom Unternehmen ausgewählte Spendenaktion, und die Person erhält eine Spendenquittung. Wenn du solche einwilligungsbasierten Kanäle in deine Kampagnenplanung einbauen willst, hilft SEO & Online-Marketing.
Preise und Pläne
Für Unternehmen veröffentlicht IDyou keine Konditionen. Weder Paketpreise noch eine Abrechnungseinheit stehen auf der Website, der einzige Einstieg ist der Footer-Link “B2B Partner werden” mit einer Kontaktadresse. Was ein einzelnes IDY ein Unternehmen kostet, geht aus den öffentlichen Seiten nicht hervor.
Auf der Nutzerseite sind Zahlen dagegen genannt. Die App ist für Privatpersonen kostenlos, laut Anbieter ohne laufende oder versteckte Kosten. Der Wert eines IDY steht vor der Annahme in der App. Im Optimalfall und bei ausreichend verfügbaren Kampagnen nennt der Anbieter bis zu 70 € im Monat als möglichen Verdienst. Ausgezahlt wird ab einem Guthaben von 10 €. Stand: April 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Betreiber ist eine deutsche GmbH mit Sitz in München, eingetragen beim Amtsgericht München unter HRB 282282
- Daten fließen erst nach aktiver Zustimmung zu einem einzelnen Deal, und die Freigabe ist auf 6 Monate befristet
- Vor der Annahme sieht die Person Unternehmen, Angebot, betroffene Datenfelder, erlaubte Kanäle und Betrag
- Identität und Kontaktdaten werden über den Verifizierungspartner Nect geprüft, Bankdaten dienen laut Anbieter nur der Auszahlung und gehen nicht an Dritte
- Für Nutzer fallen keine Gebühren an
Schwächen:
- Keine öffentlichen Konditionen für Unternehmen, keine Leistungsbeschreibung der B2B-Seite auf der Website
- Nutzerbasis auf Deutschland beschränkt, Wohnsitz und deutsches Bankkonto sind Pflicht
- Zugang zur App nur mit Zugangscode über Warteliste oder Einladung, jeder Nutzer kann bis zu 5 Codes weitergeben
- Ein angenommenes IDY lässt sich nicht zurückziehen, die Kontaktberechtigung läuft die vollen 6 Monate
- Die FAQ ist bei der Menge widersprüchlich: an einer Stelle stehen bis zu 6 IDYs alle 14 Tage, an anderer 5
- Die Zahl aktiver Nutzer und damit die erreichbare Reichweite beziffert der Anbieter nicht
Alternativen zu IDyou
Das Verzeichnis führt IDyou unter Online-Marketing, dort stehen unter anderem privadsy, Keaz und REYO. Ein Vergleich auf dem Papier führt hier allerdings schnell in die Irre, weil IDyou seine Daten direkt von den betroffenen Personen bezieht und nicht aus einer bestehenden Datenbank. Die passende Frage ist deshalb nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern ob deine Zielgruppe in dieser App überhaupt vertreten ist.
IDyou im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: IDyou steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 134 von 516 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 226.
IDyou nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 301 von 516 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Einen kostenlosen Einstieg bietet IDyou nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
IDyou dreht die übliche Richtung im Datenhandel um: Die Person entscheidet je Deal, wer sie kontaktieren darf, und wird dafür bezahlt. Für Unternehmen ist das ein Kanal mit sauber dokumentierter Einwilligung, deutschem Betreiber und klarer Befristung. Der große blinde Fleck ist die Unternehmensseite selbst. Ohne veröffentlichte Konditionen, ohne Angaben zur Reichweite und ohne Beschreibung des Buchungswegs lässt sich vorab nicht abschätzen, was der Kanal für dich leisten kann. Das klärt nur ein Gespräch mit dem Anbieter.
Überblick
- ✓ DSGVO-konforme Identifikation
- ✓ Firmenerkennung
- ✓ Datenanreicherung
- ✓ Echtzeit-Alerts
- ✓ CRM-Integration
- ✓ Deutsche Technologie
Vorteile
- + DSGVO-konform
- + Einfache Integration
- + Datenanreicherung
Nachteile
- - Preise nicht öffentlich
- - Traffic-abhängig
- - Kleinerer Anbieter
Tags
IDyou im Einsatz
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Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.