HELLOCASH
Cloud-Registrierkasse der mRaP GmbH aus Wieselburg für Österreich, nutzbar im Browser sowie als App für iOS und Android. Vier Modelle von 9,90 bis 27,90 Euro im Monat zuzüglich 139,90 Euro Signaturkosten im Jahr, alle Beträge ohne Umsatzsteuer.
Übersicht zu HELLOCASH: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist HELLOCASH?
helloCash ist eine Cloud-Registrierkasse für Österreich. Sie läuft im Browser und zusätzlich als App für iOS und Android, die Daten sind dabei überall synchron und von jedem Gerät abrufbar. Ein eigener Kassenrechner ist nicht nötig, Smartphone oder Tablet reichen.
Der Funktionsumfang deckt den Kassenalltag ab: Rechnungen, Lieferscheine und Angebote, eigenes Beleglayout, eigene Steuersätze, Tages- und Monatsabschluss, Warenwirtschaft mit Inventur, Kunden- und Mitarbeiterverwaltung, Gutscheine und Statistiken. Belege gehen per WhatsApp oder E-Mail raus oder kommen aus einem mobilen Bluetooth-Drucker.
Hinter dem Produkt steht die mRaP GmbH aus 3250 Wieselburg in Niederösterreich, eingetragen unter FN 412051h beim Firmenbuchgericht St. Pölten. Der rechtliche Rahmen für den Betrieb in Österreich ist die Registrierkassensicherheitsverordnung, kurz RKSV: Seit dem 1. April 2017 müssen alle Registrierkassen durch technische Sicherheitseinrichtungen gegen Manipulation geschützt sein.
Für wen eignet sich HELLOCASH?
helloCash zielt auf kleine Betriebe in Österreich, die vor Ort kassieren: Friseure, Nagelstudios, Fußpflege, Massage, Gesundheitsberufe, Einzelhandel und Gastronomie. Für diese Branchen führt der Anbieter eigene Seiten mit passenden Hinweisen.
Die vier Modelle sind nach Umfang geschnitten. Basic bringt alle Basisfunktionen, Tagesabschluss als Bon, eigenes Beleglayout und eigene Steuersätze. Medium ergänzt Belegversand per WhatsApp, Werbefreiheit auf Belegen, die App, Schnellbonier-Funktion, Tagesabschluss als PDF, eigene Zahlungsarten und Gutscheinverwaltung. Premium fügt Warenwirtschaft und Inventur, Barcodescanner-Anbindung, Berechtigungssystem, CSV-Export für die Buchhaltung, Kassabuch-Export und den Schnittstellenzugriff hinzu. Gastro deckt zusätzlich Tischübersicht und das Teilen von Rechnungen ab.
Zwei Punkte solltest du vor der Entscheidung kennen. Die Schnittstelle gibt es nur in Premium und Gastro, in Basic und Medium steht sie laut Anbieter nicht zur Verfügung. Und Warenwirtschaft samt Inventur sowie das Mitarbeiter-Berechtigungssystem sind nur bis auf Widerruf integriert, danach kostet jedes Modul 4,90 Euro.
HELLOCASH im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf beginnt mit der Einrichtung: Artikel und Dienstleistungen anlegen, Steuersätze festlegen, Beleglayout gestalten. Für den Import gibt es Übernahmemöglichkeiten, die Sortierung erfolgt per Drag and Drop.
An der Kasse buchst du Artikel oder scannst Barcodes, kombinierte Zahlungsarten sind möglich. Der Beleg geht per WhatsApp oder E-Mail raus oder kommt aus dem mobilen Bon-Drucker. Kartenzahlungen laufen über ein SumUp-Kartenterminal, das sich mit Smartphone oder Tablet verbindet.
Am Tagesende erstellst du den Tagesabschluss, wahlweise als Bon, als PDF oder automatisch. Für den Steuerberater gibt es den Export zu Buchhaltungsprogrammen als CSV und einen Datev-Export, den der Anbieter empfiehlt, wenn dein Steuerberater mit Datev arbeitet. In den Statistiken siehst du Umsatz, die stärksten Mitarbeitenden und die meistverkauften Artikel.
Wer eigene Software anbinden will, nutzt die Schnittstelle. Die Anmeldung läuft über Basic-Auth, der Zugriff ist in Premium und Gastro enthalten. Wenn du daraus eine durchgehende Kette bis in Buchhaltung und Warenwirtschaft bauen willst, findest du bei uns die passende Automation und Prozessoptimierung.
Preise und Pläne
Vier Modelle, alle mit Betrag. Alle Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Stand: August 2026.
- Basic: 9,90 Euro im Monat. Alle Basisfunktionen, Tagesabschluss als Bon, eigenes Beleglayout, eigene Steuersätze
- Medium: 16,90 Euro im Monat. Zusätzlich Belegversand per WhatsApp, keine Werbung auf Belegen, App-Nutzung, Schnellbonier-Funktion, Tagesabschluss als PDF, eigene Zahlungsarten, Gutscheinverwaltung
- Premium: 20,90 Euro im Monat. Zusätzlich erweiterter Tages- und Monatsabschluss, Warenwirtschaft und Inventur, Barcodescanner-Anbindung, Berechtigungssystem, CSV-Export, Kassabuch-Export, Schnittstellenzugriff
- Gastro: 27,90 Euro im Monat. Zusätzlich Trinkgeldabfrage, Wiederherstellung von Rechnungen, Tischübersicht und Rechnungsteilung
Auf jedes Modell kommen 139,90 Euro Signaturkosten im Jahr. Das ist der Posten, den viele beim Vergleich übersehen, denn er verdoppelt beim Einstiegsmodell fast die Jahresrechnung.
Zwei weitere Positionen können dazukommen. Warenwirtschaft samt Inventur und das Mitarbeiter-Berechtigungssystem sind laut Fußnote nur bis auf Widerruf integriert, danach wird je Modul eine Gebühr von 4,90 Euro fällig. Und der Premium Support kostet entweder 42,90 Euro im Jahr ohne Umsatzsteuer oder wird nach Aufwand abgerechnet: 150 Euro je Stunde, mit einer Mindestabrechnung von 10 Euro je Telefonat oder E-Mail. Für die jährliche Variante verlangt der Anbieter eine aktive Einzugsermächtigung.
Getestet wird 30 Tage lang. Eine Abweichung gehört noch dazu: In den strukturierten Daten der Website steht Basic mit 0 Euro, Medium mit 6,90, Premium mit 10,90 und Gastro mit 14,90 Euro. Die sichtbare Preistabelle nennt andere Beträge. Verlass dich auf die Tabelle und lass dir den Preis vor Abschluss bestätigen.
Stärken und Schwächen
Alle vier Modelle stehen mit Betrag auf der Preisseite, getestet wird 30 Tage lang. Die Basisfunktionen sind laut Anbieter schon im Einstiegsmodell vollständig nutzbar. Kartenzahlung läuft über ein SumUp-Terminal, ein eigenes Gerät musst du also nicht anschaffen. Und der Anbieter sitzt in Österreich, die Verarbeitung liegt damit im Geltungsbereich der DSGVO.
Auf der anderen Seite sind alle Beträge Nettopreise. In jedem Modell kommen 139,90 Euro Signaturkosten im Jahr dazu. Warenwirtschaft und Berechtigungssystem sind nur bis auf Widerruf integriert, danach kosten sie je 4,90 Euro. Die Schnittstelle gibt es erst ab Premium. Der Premium Support wird gesondert berechnet. Und die strukturierten Daten der Website widersprechen der eigenen Preistabelle.
Alternativen zu HELLOCASH
Aus derselben Kategorie kommen Zettle, SumUp und PAYONE. Der Vergleich lohnt entlang von drei Posten: Monatspreis, gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung und Transaktionsgebühr. Je nachdem, wie viel du kassierst, verschiebt sich das Ergebnis deutlich. Wenn du dabei Hilfe willst, hilft unsere Beratung und Betreuung.
HELLOCASH im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: HELLOCASH steht in der Kategorie mit 558 weiteren Werkzeugen.
Anbieter aus der EU: 312 von 558 in dieser Kategorie.
HELLOCASH nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 288 von 558 Werkzeugen (52 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet HELLOCASH nicht. In der Kategorie haben 125 von 558 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
helloCash halten wir für eine tragfähige Wahl, wenn du in Österreich RKSV-konform kassieren musst, dein Betrieb klein ist und du keine Kassenhardware anschaffen willst. Dass die Kasse im Browser und als App läuft und die Daten synchron bleiben, nimmt einem im Alltag mehr Arbeit ab, als die Funktionsliste vermuten lässt.
Rechne die Jahressumme, nicht den Monatspreis. Zu 9,90 Euro im Monat kommen 139,90 Euro Signaturkosten im Jahr, dazu je nach Bedarf die Modulgebühren und der Premium Support. Und prüfe früh, ob du die Schnittstelle brauchst, denn sie hängt am Premium-Modell und ist damit ein Sprung um mehr als das Doppelte gegenüber Basic. Der Widerspruch zwischen strukturierten Daten und Preistabelle ist kein Drama, aber ein Grund, sich den Preis schriftlich geben zu lassen.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Cloud-Registrierkasse im Browser sowie als App für iOS und Android, Daten überall synchron
- ✓ Rechnungen, Lieferscheine und Angebote mit eigenem Beleglayout und eigenen Steuersätzen
- ✓ Belegversand per WhatsApp oder E-Mail, Druck über mobile Bluetooth-Drucker
- ✓ Tages- und Monatsabschluss als Bon oder PDF, dazu automatischer und erweiterter Abschluss
- ✓ Warenwirtschaft mit Inventurliste und Anbindung an Barcodescanner
- ✓ Kunden- und Mitarbeiterverwaltung samt Berechtigungssystem
- ✓ Gutscheinverwaltung, Trinkgeldabfrage und Wiederherstellung von Rechnungen
- ✓ Export zu Buchhaltungsprogrammen als CSV sowie Datev-Export
- ✓ Kartenzahlung über SumUp-Kartenterminal in Verbindung mit Smartphone oder Tablet
- ✓ REST-Schnittstelle mit Basic-Auth, enthalten in Premium und Gastro
- ✓ Tischübersicht und Rechnungsteilung im Gastro-Modell
Vorteile
- + 30 Tage kostenlos testen
- + Alle vier Modelle stehen mit Betrag auf der Preisseite
- + Basisfunktionen sind laut Anbieter schon im Einstiegsmodell vollständig enthalten
- + Anbieter sitzt in Österreich, die Verarbeitung liegt im Geltungsbereich der DSGVO
- + Kartenzahlung läuft über ein SumUp-Terminal, ein eigenes Gerät ist nicht nötig
Nachteile
- - Alle Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer
- - In jedem Modell kommen 139,90 Euro Signaturkosten im Jahr dazu
- - Warenwirtschaft und Mitarbeiter-Berechtigungssystem sind nur bis auf Widerruf integriert, danach fallen je 4,90 Euro Modulgebühr an
- - Die Schnittstelle gibt es nur in Premium und Gastro, in Basic und Medium ist sie nicht verfügbar
- - Premium Support kostet extra, entweder 42,90 Euro im Jahr oder 150 Euro je Stunde mit 10 Euro Mindestabrechnung je Kontakt
- - Die strukturierten Daten der Website nennen Basic mit 0 Euro, die Preistabelle mit 9,90 Euro
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