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enfore
E-Commerce kostenpflichtig 🇪🇺 EU

enfore

Kassensystem für Einzelhandel, Gastronomie, Beauty und Dienstleister mit drei eigenen Geräten, Kassensoftware, Onlineshop und Zahlungsabwicklung. Anbieter ist die newPOS Software-Entwicklung und Vertriebs GmbH in Hamburg. Hardware ab 299 € einmalig, Software ab 89 € im Monat.

Übersicht zu enfore: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 23.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist enfore?

enfore ist ein Kassensystem für kleine Geschäfte mit Ladenlokal. Verkauft wird es als Paket, die Startseite fasst das in drei Wörtern zusammen: „Hardware. Software. Payments.“ Zur Wahl stehen drei eigene Geräte, auf denen die Kassensoftware enforePOS läuft. Dazu kommen die Zahlungsabwicklung enfore Pay und ein Onlineshop, den du in derselben Software verwaltest.

Hinter der Marke steht laut Impressum die newPOS Software-Entwicklung und Vertriebs GmbH, Pilatuspool 2 in Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 192485. Geschäftsführer ist Marco Börries. Die Datenschutzerklärung beschreibt newPOS als Firma, „welche unter dem Handelsnamen enfore agiert“. Die Website läuft unter newpos.ai, das Produkt heißt aber weiter enfore. Seitentitel, Gerätenamen und Serviceadressen wie care@enfore.com tragen den Namen, und die Datenschutzseite spricht noch von der Nutzung von www.enfore.com. Eingestellt ist enfore also nicht. Die Fußzeile nennt allerdings eine zweite Firma unter derselben Anschrift, die newPOS GmbH.

Der Kern des Angebots ist der Umfang des Vertrags. Gerät, Kassensoftware samt TSE, Kartenzahlung und Service kommen vom selben Anbieter. Für die Zahlungsabwicklung schreibt enfore ausdrücklich: „Deinen Vertrag schließt du, zu besten Konditionen, mit uns“.

Für wen eignet sich enfore?

Die Website spricht vier Branchen an und nennt für jede typische Betriebe. Im Einzelhandel sind das Lebensmittelgeschäft, Bäckerei, Kiosk und Mini-Markt, Modegeschäft, Einrichtungsgeschäft und Weinhandlung. In der Gastronomie Restaurant, Fast Casual, Imbiss, Café, Food Truck und Bar. Dazu Friseursalon, Beauty Salon, Nagelstudio und Massagestudio sowie Dienstleister von der Textilreinigung über Schuster und Fahrradreparatur bis zu Schlüsseldienst, Klempner und Gärtner. Die Sprachauswahl reicht von Deutschland und der Schweiz über Irland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Polen bis in die USA.

Weniger passend ist enfore, wenn du vorhandene Kassenhardware weiter nutzen willst. Die Software wird zusammen mit den eigenen Geräten verkauft, die Hardwareseite sagt „Drei Geräte. Eine Software.“ Ob Fremdgeräte laufen, klärst du deshalb vor dem Angebot. Wer erst ohne Kosten ausprobieren will, findet keinen Gratis-Tarif, der Einstieg läuft über eine Angebotsanfrage.

enfore im Arbeitsalltag

So beschreibt enfore den Ablauf auf der Produktseite für den Einzelhandel und auf den Branchenseiten.

An der Kasse arbeitest du stationär oder mobil. Die Oberfläche passt du mit eigenen Layouts an. Ware rechnest du nach Stück, nach Gewicht in Kilogramm oder nach Volumen in Millilitern ab, Produkte können Varianten wie Farbe und Größe haben. Bezahlt wird kontaktlos, per eingesteckter Karte, über ein Kundenkonto oder mit Gutschein. Das mobile Gerät gibt den Beleg per QR-Code oder Nachricht aus. Ist ein Artikel nicht vorrätig, legst du direkt im Checkout eine Bestellung zur Lieferung oder Abholung an.

Den Onlineshop verwaltest du laut Anbieter genau wie den Laden über enforePOS. Kunden bestellen zur Lieferung oder zur Abholung im Geschäft, zahlen per Express-Checkout mit Apple Pay, Google Pay oder PayPal, und Checkout-Links bringen sie aus Social Media und Newslettern direkt in den Kauf. Versendet wird aus einem zentralen Auftragsmanagement mit Pick & Pack.

Am Ende des Tages läuft der Tagesabschluss zentral über alle Kassen. Ausgewertet wird per Z-Bericht oder Standortbericht, die Umsatzdaten gehen im DATEV-Format direkt an die Steuerberatung. Bargeldeinnahmen, Einlagen und Ausgaben, das Inventar mit Ein- und Ausgängen sowie Urlaube und Krankheitstage der Mitarbeitenden liegen im selben System.

In der Gastronomie nimmst du laut Produktseite für Restaurants Bestellungen mobil am Tisch auf und siehst offene Bestellungen und noch abzurechnende Tische auf einen Blick. Die Küche arbeitet mit integriertem Küchen-Monitoring oder anpassbaren Produktionsbons, Gänge und Sitzordnung der Gäste erfasst du mit. Tische verwaltest du im Reservierungsmodul, Gäste reservieren auch online oder bestellen per QR-Code direkt am Tisch nach. Online-Bestellungen zur Abholung oder Lieferung laufen im selben Auftragsmanagement zusammen wie die Bestellungen vor Ort.

Die Branchenseiten ergänzen Sonderfunktionen. Lebensmittelgeschäfte verfolgen Mindesthaltbarkeitsdatum und Chargen ab Wareneingang. Bäckereien bekommen QR-Code-Bestellung, Vorbestellung zur Abholung mit Online-Bezahlung und Gastrofunktionen mit Tellerbons fürs Frühstück. Einrichtungsgeschäfte verwalten Lieferanten und Bestellwesen und bieten online Beratungstermine an.

Fällt ein Gerät aus, schickt enfore nach eigener Angabe innerhalb von einem Werktag Ersatz. Fällt das Internet aus, soll die Kasse über den Offline-Support weiterlaufen.

Preise und Pläne

Stand Oktober 2026. enfore trennt Hardware und Software sauber, nennt für die Software aber nur einen Einstiegspreis.

Hardware, einmalig je Gerät:

  • enfore Donner, 299 €: mobiles Gerät mit 6,81-Zoll-Display und integriertem Kartenterminal, ohne zusätzliche Anschlüsse, verbunden per WLAN oder Cloud.
  • enfore Comet Set, 499 €: stationär, 14-Zoll-Display, externes 5-Zoll-Kundendisplay mit Kartenterminal, externer Bondrucker per USB. Vier USB-Ports, RJ-11/RJ-12, HDMI und Ethernet.
  • enfore Dasher, 599 €: stationär, 14-Zoll-Display, Kundendisplay mit Kartenterminal und eingebautem Belegdrucker. Vier USB-Ports, RJ-11/RJ-12 und Ethernet, laut Produktseite zusätzlich LTE mit SIM-Kartenslot. Am Kundendisplay zahlen Kunden kontaktlos oder per Chip & PIN und scannen Kundenkarte und Gutscheine.

Die Seite zu den EG-/EU-Konformitätserklärungen führt für Donner und Dasher eine dritte Gerätegeneration (ED210 und D300), für das Comet nur Erklärungen der ersten und zweiten Generation (C100 und C200).

Software: enfore POS ab 89 € monatlich. Die Zeile steht unter jedem der drei Geräte und auf den Produktseiten für Einzelhandel und Restaurants, jeweils ohne Abrechnungseinheit. Auf der Hardwareseite trägt sie den Zusatz „inkl. TSE & techn. Support“. Software-Updates sind laut Anbieter dauerhaft kostenlos.

Zahlungsabwicklung: enfore Pay ab 0,49 % pro Transaktion, für alle gängigen Zahlungsarten an der Kasse und im Onlineverkauf. Kauf auf Rechnung, Gutscheine und Coupons sind als zusätzliche Zahlungswege genannt.

Was die Preisangaben offenlassen: ob die 89 € je Gerät, je Standort oder je Betrieb gelten, was oberhalb des Einstiegspreises kommt, welche Vertragslaufzeit gilt und ob die Beträge netto oder brutto sind. Die Dasher-Seite wirbt trotzdem mit „Keine versteckten Kosten“. Für Transaktionen steht nur der Ab-Satz. Einen Gratis-Tarif oder eine Testphase nennen die Preisangaben nicht. Zum Kauf führt die Website über „Angebot anfragen“ oder einen Anruf.

Stärken und Schwächen

Stärken: Die Hardwarepreise stehen offen auf der Website und werden einmalig fällig. TSE und technischer Support sind laut Hardwareseite in der Software enthalten, Updates laut Anbieter dauerhaft kostenlos. Ein defektes Gerät ersetzt enfore nach eigener Angabe innerhalb von einem Werktag, und die Kasse läuft auch ohne Internet weiter. Der Kundenservice ist werktags von 9 bis 19 Uhr und samstags bis 17:30 Uhr erreichbar, per E-Mail rund um die Uhr. Laden und Onlineshop teilen sich eine Software, der DATEV-Export ist eingebaut.

Schwächen: Für die Software gibt es nur den Ab-Preis von 89 € im Monat, ohne Abrechnungseinheit und ohne die Stufen darüber. Vertragslaufzeit und Steuerbasis fehlen bei allen Preisen, für Transaktionen steht nur der Ab-Satz von 0,49 %. Impressum und Fußzeile nennen zwei Firmennamen, die newPOS Software-Entwicklung und Vertriebs GmbH und die newPOS GmbH. Die Aussagen „Gehostet in der EU“, „KassenSichV- & TSE-konform“ und „GoBD-konform“ stehen als Siegelzeile in der Fußzeile, ohne Zertifikatsangabe daneben. Die Datenschutzerklärung, zuletzt am 17. März 2023 aktualisiert, gilt für die enfore-Webseite, nennt kein Hosting-Land und hält fest: „personenbezogene Informationen können weltweit verarbeitet werden“. Für Empfänger in Ländern ohne angemessenes Schutzniveau verweist sie auf EU-Standardvertragsklauseln.

Alternativen zu enfore

In derselben Kategorie führt das Verzeichnis weitere Kassensysteme, etwa HELLOCASH, ETRON onRetail und Lightspeed Restaurant. Preise und Vertragsbedingungen findest du auf deren Einträgen.

enfore im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Die Kategorie umfasst 558 Werkzeuge, enfore eingeschlossen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 217 von 558 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 312.

enfore nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 289 von 558 Werkzeugen (52 Prozent).

Einen dauerhaft kostenlosen Plan bietet enfore nicht. In der Kategorie haben 124 von 558 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Wir halten enfore für eine ernsthafte Option, wenn ein kleiner Laden, eine Bäckerei oder ein Café Kasse, Kartenterminal und einen einfachen Onlineshop mit einem einzigen Vertragspartner haben will. Die Hardwarepreise sind fair kalkulierbar, der Ersatz am nächsten Werktag ist im Kassenalltag mehr wert als jede Zusatzfunktion. Wer seinen Shop ohnehin klein hält, spart sich damit ein zweites System. Für größere Shopprojekte reicht ein eingebauter Kassen-Shop selten, dann lohnt der Blick auf ein eigenes E-Commerce-Setup.

Vor einer Unterschrift würden wir vier Dinge schriftlich klären. Erstens, wofür die 89 € im Monat gelten und was ein zweites Gerät oder ein zweiter Standort kostet. Zweitens Laufzeit, Kündigungsfrist und die AGB, denn die Preisangaben nennen weder Laufzeit noch Frist, und die Fußzeile führt unter „Rechtliches“ keine AGB. Drittens die echten Transaktionsgebühren für deinen Kartenmix, weil 0,49 % nur der Einstiegssatz ist. Viertens, welche der beiden newPOS-Firmen dein Vertragspartner ist, und wo die Kassendaten tatsächlich liegen. Die Siegelzeile verspricht EU-Hosting, die Datenschutzerklärung der Website schließt weltweite Verarbeitung nicht aus, und einen Auftragsverarbeitungsvertrag für die Kassendaten solltest du dir zeigen lassen. Zu einer Schnittstelle für Warenwirtschaft oder ERP sagt die Retail-Produktseite nichts, genannt ist nur der DATEV-Export. Wer bereits ein ERP betreibt, sollte die Anbindung vorher testen lassen; bei solchen Fragen helfen wir über ERP & Warenwirtschaft und Beratung & Betreuung.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Hardware einmalig: enfore Donner 299 €, enfore Comet Set 499 €, enfore Dasher 599 €. Software enfore POS ab 89 € monatlich, laut Hardwareseite inkl. TSE und technischem Support; Abrechnungseinheit, Laufzeit und Netto oder Brutto sind nicht angegeben. Zahlungsabwicklung enfore Pay ab 0,49 % pro Transaktion. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Drei eigene Geräte: mobiles enfore Donner, modulares enfore Comet Set, All-in-One-Kasse enfore Dasher
  • ✓ Kartenterminal bei allen drei Geräten an Bord, beim Comet Set und Dasher im Kundendisplay
  • ✓ Kassenoberfläche mit eigenen Layouts, Abrechnung nach Stück, Gewicht (kg) oder Volumen (ml)
  • ✓ Produktvarianten wie Farben und Größen, Optionen direkt im Warenkorb konfigurierbar
  • ✓ Digitaler Bon per QR-Code oder Nachricht
  • ✓ Onlineshop in derselben Software mit Express-Checkout über Apple Pay, Google Pay und PayPal
  • ✓ Checkout-Links für Social Media und Newsletter, Auftragsmanagement mit Pick & Pack
  • ✓ Gutscheine, Coupons, Rabattaktionen, Treuepunkte und Kundenkarten
  • ✓ Zentraler Tagesabschluss für mehrere Kassen, Z-Bericht, Standortbericht und DATEV-Export
  • ✓ Inventar mit Wareneingang und Warenausgang, Mindesthaltbarkeit und Chargen ab Wareneingang
  • ✓ Personalplanung mit Urlauben und Krankheitstagen
  • ✓ Offline-Betrieb der Kasse bei Internetausfall
  • ✓ Gastronomie: Bestellaufnahme am Tisch, Küchen-Monitoring oder Produktionsbons, Gangsteuerung und Sitzplätze
  • ✓ Tischreservierung im Reservierungsmodul und online, QR-Code-Bestellung am Tisch

Vorteile

  • + Hardwarepreise öffentlich: 299, 499 oder 599 € einmalig je Gerät
  • + TSE und technischer Support laut Hardwareseite in der Software enthalten
  • + Ersatzgerät laut Anbieter innerhalb von einem Werktag
  • + Software-Updates laut Anbieter dauerhaft kostenlos
  • + Kundenservice werktags 9 bis 19 Uhr, samstags bis 17:30 Uhr, per E-Mail rund um die Uhr
  • + DATEV-Export für die Steuerberatung eingebaut

Nachteile

  • - Für die Software gibt es nur einen Ab-Preis von 89 € im Monat, ohne Abrechnungseinheit und ohne die Stufen darüber
  • - Die Preisangaben nennen weder Vertragslaufzeit noch, ob netto oder brutto gerechnet wird
  • - Für die Zahlungsabwicklung steht nur ein Ab-Satz von 0,49 % pro Transaktion
  • - Impressum und Fußzeile nennen zwei Firmennamen: newPOS Software-Entwicklung und Vertriebs GmbH und newPOS GmbH
  • - Kein Gratis-Tarif, der Weg zum Kauf führt über „Angebot anfragen“
  • - Die Fußzeile wirbt mit „Gehostet in der EU“, die Datenschutzerklärung nennt kein Hosting-Land und schreibt, personenbezogene Informationen können weltweit verarbeitet werden

Tags

kassensystem pos einzelhandel gastronomie tse

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