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ACL insight
E-Commerce auf-anfrage 🇪🇺 EU

ACL insight

ACL insight ist das Order-Management-System der ACL advanced commerce labs GmbH aus Graz. Es bündelt Bestellungen aller Kanäle und steuert Versand, Zahlung, Filialabholung und Retouren. Betrieb als Private Cloud oder On-Premise. Preise veröffentlicht ACL nicht.

Übersicht zu ACL insight: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 23.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist ACL insight?

ACL insight ist das Order-Management-System (OMS) der ACL advanced commerce labs GmbH. Laut Impressum sitzt die Gesellschaft in der Neutorgasse 57/7 in Graz und ist im Firmenbuch unter FN 193540 v beim Landesgericht für ZRS Graz eingetragen. ACL arbeitet seit 1999 im digitalen Handel, nennt mehr als 120 Mitarbeitende und neben Graz Büros in Rosental an der Kainach, Wien und Hallbergmoos bei München.

ACL selbst nennt das Produkt eine „zentrale Unified Commerce Plattform für Ordermanagement“. Gemeint ist eine Schicht zwischen Shops, Filialen, ERP, Payment und Logistik. Bestellungen aus allen Kanälen laufen zusammen, ACL insight verwaltet Bestände und Lieferungen und reicht Aufträge an die Folgesysteme weiter. Die Produktseite teilt das in sieben Module: Ordermanagement, Logistik Management, Risk Management, Customer Management, Payment Management, InStore Fulfillment und System Management.

Neben der Software verkauft ACL Dienstleistungen, die sonst bei getrennten Partnern liegen: Kundenservice für die Endkunden des Händlers, Debitorenmanagement bis zur Übergabe ans Inkasso und den IT-Betrieb. Bei NKD wickelt ACL laut Referenzseite alle Online-Aufträge über das Ordermanagement ab und kümmert sich zusätzlich um IT-Betrieb, Kundenservice und Debitorenmanagement.

Für wen eignet sich ACL insight?

ACL beschreibt seine Kundschaft als Handels- und Markenunternehmen in Österreich, Deutschland und CEE, bei denen Onlinehandel und stationärer Handel zusammenwachsen. Die veröffentlichten Referenzen passen dazu: dm drogerie markt mit Onlinebestellungen aus 13 europäischen Ländern, REWE, Hervis, Intersport Österreich, BabyOne, Apollo, NKD und BRAX. Die Deutsche Bahn steht ebenfalls auf der Referenzseite. Dort geht es aber um die Corporate-Fashion-Lösung von ACL für Dienstbekleidung, ACL insight erwähnt diese Referenz nicht.

Bei der Unternehmensgröße widerspricht sich der Anbieter. Die Kontakt-FAQ sagt, die Lösungen seien „auf mittlere bis große B2B-Unternehmen und Händler:innen zugeschnitten, die komplexe Commerce-Prozesse über mehrere Kanäle managen“. Die Über-uns-Seite spricht von Handels- und Markenunternehmen „jeder Größe“.

Wenig passend ist ACL insight, wenn du einen Onlineshop ohne Filialen betreibst und ein Werkzeug suchst, das du an einem Nachmittag selbst einrichtest. Das Produkt kommt über ein Einführungsprojekt ins Haus, laut OMS-FAQ in der Regel in drei bis sechs Monaten.

ACL insight im Arbeitsalltag

Den Ablauf beschreibt ACL entlang der Module. Eine Bestellung landet im Ordermanagement, das alle Aufträge kanalübergreifend verwaltet. Das Risk Management bewertet Bestellung und Zahlung in Echtzeit, mit Black- und Whitelists und individuellen Risikomatrizen. Das Logistik-Modul wählt den Versanddienstleister, erzeugt das Label automatisch und verfolgt die Sendung. Das Payment Management führt Zahlungsflüsse, offene Posten und Buchungsübersichten zusammen.

In der Filiale greift das POS-Modul auf dieselbe Datenbasis zu. Dort bearbeiten Mitarbeitende Abholungen und Retouren aus dem Onlinekauf. Mit der Picking-App ACL Pick-Panther kommissionieren sie Bestellungen direkt von der Verkaufsfläche für Versand oder Abholung, mit ACL Back-Panther prüfen sie Retouren in der Filiale und buchen die Ware zurück in den Bestand. Angebunden werden die Apps laut Anbieter per REST, SOAP oder CSV-Export an ERP, Shop, OMS oder WMS.

Retouren aus dem Versand laufen über das Retourenportal. Endkunden melden die Rücksendung selbst an und bekommen Label und QR-Code digital. Die Retourendaten gehen an ACL insight und die angebundenen Folgesysteme, inklusive Mailings, Logistik-Avis und Rückerstattung.

Eine veröffentlichte Referenz mit Details ist REWE. Laut Referenzseite führte REWE ACL insight als eventbasiertes Ordermanagement auf Basis von Apache Kafka ein, zuerst in Tschechien mit Go-live im Dezember 2022, dann in Österreich im Oktober 2023. Abgebildet werden unter anderem Artikel mit Gewichtspreis, Pfand und Picking aus Darkstores. ACL beziffert die Last mit 800.000 Transaktionen täglich und 10 Sekunden von der Order bis zur Kommissionierung. Das sind Anbieterangaben, nicht unabhängig geprüft. Umgesetzt wurde das Projekt laut ACL als „tiefgreifende Individualentwicklung“ mit externen Entwicklungspartnern und rund 15 internen REWE-Teams.

Preise und Pläne

ACL veröffentlicht für ACL insight keine Preise, keine Preisstufen und keine Abrechnungseinheit. Die Produktseite führt zu „Demo anfragen“, das Kontaktformular bietet Discovery-Workshop, Kennenlern-Termin, Demo und Quick Analyse an. Die Demo dauert laut Kontakt-FAQ 15 bis 30 Minuten, vorher schickt ACL eine kurze Vorbefragung.

Vertragsgrundlage sind laut Impressum die AGB für den Verkauf und die Lieferung von Organisations-, Programmierleistungen und Werknutzungsbewilligungen von Softwareprodukten, ausdrücklich für B2B. Kundenservice, Debitorenmanagement und IT-Betrieb bietet ACL als eigene Leistungen an. Was davon im Preis der Software steckt, lässt sich ohne Angebot nicht sagen. Stand: Oktober 2026.

Stärken und Schwächen

Die Stärken liegen beim Betrieb und bei den Filialprozessen. ACL bietet das OMS als Private Cloud an und schreibt dazu: „wir nutzen keine amerikanischen Cloud-Services“. Als Rechenzentrumspartner nennt die FAQ Digital Realty, die Betriebsseite ein Hosting über den Partner Vornet GmbH im Rechenzentrum der InterXion Österreich GmbH in Wien. Wer das nicht will, bekommt eine On-Premise-Installation. Laut FAQ ist ACL nach ISO 27001 zertifiziert, die Hosting-Umgebung nennt der Anbieter PCI-zertifiziert. Click & Collect, Ship-from-Store und Return-in-Store gehören zum Modul InStore Fulfillment, die Picking-App kommt vom Anbieter selbst.

Die Schwächen beginnen beim Preis: kein Betrag, keine Stufe, keine Abrechnungseinheit. Beim Support widerspricht sich der Anbieter. Die Betriebsseite sagt „Unser technischer Support ist 24/7 verfügbar“, auf derselben Seite steht der IT-Helpdesk mit Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr. Die OMS-FAQ präzisiert: First Level zu Geschäftszeiten, danach ein Bereitschaftsdienst für kritische Probleme. Rund um die Uhr läuft also die Überwachung, nicht der Helpdesk. Bei der Projektdauer nennt die OMS-FAQ drei bis sechs Monate, die allgemeine Kontakt-FAQ für ACL-Lösungen drei bis zwölf Monate.

Alternativen zu ACL insight

fulfillmenttools steht in diesem Verzeichnis in derselben Kategorie als Order-Management-System für Omnichannel-Fulfillment: fulfillmenttools.

Actindo führen wir ebenfalls in der Kategorie E-Commerce: Actindo.

Kibo Commerce ist ein Order-Management- und Commerce-Anbieter mit Sitz in Austin, Texas, der ebenfalls keine Beträge veröffentlicht: Kibo Commerce.

Ob ein eigenes OMS überhaupt nötig ist oder Shop und Warenwirtschaft das abdecken, klären wir in der E-Commerce-Beratung. Für die Anbindung an ERP und Lager gibt es unseren Bereich ERP & Warenwirtschaft.

ACL insight im Vergleich

ACL insight nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 256 von 558 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Anbieter aus der EU: 312 von 558 in dieser Kategorie.

Einen dauerhaft kostenlosen Plan bietet ACL insight nicht. In der Kategorie haben 124 von 558 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Wir halten ACL insight für eine ernsthafte Option, wenn du Filialen und Onlinehandel verbinden willst und im DACH-Raum oder in CEE verkaufst. Die Filialprozesse sind nicht angeflanscht, sondern ein eigenes Modul mit eigener App, und die Referenzen aus Drogerie, Lebensmittel, Sport und Mode zeigen, dass das in großen Filialnetzen läuft.

Für einen reinen Onlineshop ist das System nach unserer Einschätzung zu groß. Drei bis sechs Monate Einführung und ein Projektgeschäft mit Individualentwicklung lohnen sich erst, wenn mehrere Kanäle, Lager und Filialen koordiniert werden müssen. Das REWE-Projekt zeigt die Bandbreite: Was dort lief, war eine Individualentwicklung, kein Standardpaket. Lass dir im Angebot trennen, was Standard ist und was für dich gebaut wird, denn davon hängen Updatefähigkeit und Folgekosten ab.

Interessant ist das Paket aus Software und Dienstleistung. Wer Kundenservice, Mahnwesen und Betrieb ohnehin auslagern will, bekommt das hier von einem Anbieter. Das spart Schnittstellen zwischen Dienstleistern, erhöht aber die Abhängigkeit von einem Partner.

Zwei Punkte würden wir vor Vertragsschluss klären. Erstens die Supportzeiten schriftlich, denn „24/7“ meint hier die Überwachung, nicht den Helpdesk. Zweitens den Hosting-Standort: ACL wirbt mit Datensouveränität und nennt zwei verschiedene Rechenzentrumspartner. Lass dir im Auftragsverarbeitungsvertrag festschreiben, wer betreibt, wo die Daten liegen und zu welchem Konzern der Betreiber gehört.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
ACL veröffentlicht für ACL insight keine Preise und keine Preisstufen. Der Weg zum Angebot führt über das Kontaktformular mit Demo, Kennenlern-Termin, Discovery-Workshop oder Quick Analyse. Vertragsgrundlage sind AGB für Programmierleistungen und Werknutzungsbewilligungen von Softwareprodukten, nur B2B. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🇪🇺 Österreich EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Zentrale Auftragssteuerung über alle Kanäle mit Echtzeit-Transparenz und automatisierten Prozesslogiken
  • ✓ Logistik-Modul mit Multi-Carrier-Management, automatischen Versandlabels und Sendungsverfolgung
  • ✓ Risk Management mit Echtzeit-Risikobewertung, Black- und Whitelisting und individuellen Risikomatrizen
  • ✓ Customer Management mit 360°-Kundensicht, integriertem Ticketsystem und Kommunikationshistorie
  • ✓ Payment Management mit mehreren Payment-Providern, Debitorenmanagement und Offene-Posten-Verwaltung
  • ✓ InStore Fulfillment: Click & Collect, Ship-from-Store, Return-in-Store und Filialpicking
  • ✓ Picking-App ACL Pick-Panther und Filial-Retourenlösung ACL Back-Panther für iOS-, Android- und Enterprise-Geräte
  • ✓ Retourenportal mit Self-Service-Anmeldung, digitalen Labels und QR-Codes, Übergabe an ACL insight inklusive Rückerstattung
  • ✓ Anbindung an Shopware, Magento, SAP, Microsoft Dynamics, Pimcore und Akeneo, dazu eine API für eigene Integrationen
  • ✓ System Management mit 24/7-Monitoring, Performance-Dashboard und Schnittstellenmanagement
  • ✓ Betrieb als Private Cloud oder als On-Premise-Installation

Vorteile

  • + Private Cloud in europäischen Rechenzentren oder On-Premise, laut Anbieter ohne amerikanische Cloud-Services
  • + Laut Anbieter ISO 27001 zertifiziert, die Hosting-Umgebung ist PCI-zertifiziert
  • + Filialprozesse im Standardumfang: Click & Collect, Ship-from-Store, Return-in-Store und eine eigene Picking-App
  • + Kundenservice für Endkunden, Debitorenmanagement mit Mahnwesen und IT-Betrieb beim selben Anbieter buchbar
  • + Namentlich veröffentlichte Referenzen mit Projektdetails, etwa REWE, Hervis, BRAX und NKD
  • + Rechtsträger in Österreich, eingetragen im Firmenbuch unter FN 193540 v

Nachteile

  • - Keine veröffentlichten Preise, der Weg zum Angebot führt über Demo oder Beratungstermin
  • - Einführung als Projekt: laut OMS-FAQ in der Regel 3 bis 6 Monate, die allgemeine FAQ nennt für ACL-Lösungen 3 bis 12 Monate
  • - Technischer Helpdesk Mo bis Fr 8 bis 17 Uhr, außerhalb nur Bereitschaftsdienst für kritische Probleme, obwohl die Betriebsseite einen 24/7 verfügbaren Support nennt
  • - Widersprüchliche Zielgruppe: „mittlere bis große“ Unternehmen in der FAQ, „jeder Größe“ auf der Über-uns-Seite

Tags

order-management omnichannel click-and-collect ship-from-store retourenmanagement private-cloud

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