Beantwortet von der Redaktion von Business.Digital Stand
Die häufigsten Blocker sind banal: eine falsch gesetzte robots.txt, Inhalte, die erst per JavaScript nachgeladen werden, Seiten ohne einen einzigen internen Link und Weiterleitungsketten, die den Crawler ins Leere führen.
Keine Indexierung bedeutet kein Ranking. Die beste Seite bringt nichts wenn Google sie nicht findet.
Häufige Crawlability-Probleme
robots.txt Fehler sind gefährlicher als viele denken. Eine falsch konfigurierte robots.txt die ganze Verzeichnisse blockt, verhindert dass Google wichtige Seiten sieht. Das passiert häufig nach Migrationen wenn Staging-Einstellungen versehentlich in die Live-Umgebung übernommen werden.
Fehlende interne Verlinkung ist subtiler aber genauso schädlich. Eine Seite ohne einen einzigen Link von anderen Seiten auf der Website wird von Google kaum gefunden. Warum? Weil Google Links folgt. Kein Link, kein Besuch.
Zu tiefe Seitenstruktur macht Seiten schwer erreichbar. Wenn eine Produktseite erst nach sieben Klicks von der Startseite aus zu erreichen ist, signalisiert das Google: diese Seite ist nicht besonders wichtig.
JavaScript-Rendering-Probleme treffen viele moderne Single-Page-Applications. Google kann JavaScript ausführen, aber das dauert länger und ist weniger zuverlässig als reines HTML. Inhalte die nur per JavaScript geladen werden, werden oft nicht korrekt indexiert.
Wie du Crawlability prüfst
Die Google Search Console zeigt unter “Coverage” welche Seiten Google gefunden und indexiert hat, und welche Fehler aufgetreten sind. Das ist der erste Anlaufpunkt.
Technisches SEO ist das Fundament auf dem alle anderen SEO-Maßnahmen aufbauen. Schlechte Crawlability zu diagnostizieren und zu beheben gehört bei uns zum Standard jedes Webprojekts.
Weißt du ob Google alle wichtigen Seiten deiner Website indexiert hat? Lass uns das prüfen.