You.com
Web-Search-APIs für KI-Anwendungen von SuSea, Inc. aus Palo Alto, die unter dem Namen you.com auftritt. Fünf Endpunkte auf eigenem Crawler und Index: Web Search, Contents, Answer, Research und Finance Research. Abrechnung über Guthaben, 5 USD je 1.000 Web-Search-Aufrufe.
Übersicht zu You.com: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 20.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist You.com?
You.com verkauft Web-Search-APIs für KI-Anwendungen. Rechtsträger ist die SuSea, Inc., die laut Nutzungsbedingungen unter dem Namen you.com auftritt. Als Zustellanschrift nennt der Anbieter 228 Hamilton Ave, Floor 3, Palo Alto, CA 94301, USA, den Datenschutzbeauftragten erreicht man unter 417 Montgomery Street, Suite 800, San Francisco, CA 94104. Richard Socher führt das Unternehmen als CEO und Gründer. In den strukturierten Daten der Preisseite beschreibt der Anbieter das Produkt so: „Skip the groundwork with our AI-ready Web Search APIs, delivering advanced search capabilities to power your next product.“
Das Angebot besteht aus fünf Endpunkten auf einem gemeinsamen Index. Die Web Search API gibt Web- und News-Treffer in einem Aufruf zurück, bis zu 100 Ergebnisse je Anfrage, jeder Treffer mit URL, Titel, Beschreibung, Textausschnitten, Alter der Seite, Vorschaubild und Favicon. Die Contents API nimmt URLs, die du schon hast, und liefert sauberes Markdown oder rohes HTML je Seite. Die Answer API macht aus einer Frage eine synthetisierte Antwort mit nummerierten Quellenangaben und wörtlichen Auszügen. Die Research API plant, sucht mehrfach, liest ganze Seiten und vergleicht Quellen gegeneinander, gesteuert über einen Parameter namens research_effort mit fünf Stufen. Die Finance Research API nutzt dieselbe Maschine auf einem eigenen Finanzindex mit Unternehmenskennzahlen, Aktien- und Rohstoffkursen, SEC-Einreichungen und Finanznachrichten.
Zwei Details trennen das Angebot von Werkzeugen, die fremde Suchergebnisse weiterverkaufen. Erstens der Index: You.com betreibt laut eigener FAQ Crawler, Web-Index und News-Index selbst, Ergebnisse werden nicht von Google, Bing oder einer anderen Suchmaschine weitergegeben. Zweitens der Zugang über das Model Context Protocol: unter api.you.com/mcp hängst du jeden MCP-Client an, Claude, Cursor und VS Code nennt die Dokumentation ausdrücklich, und das Profil api.you.com/mcp?profile=free gibt 100 Websuchen am Tag ohne Anmeldung und ohne Schlüssel. Daneben läuft die ältere Chat-Plattform weiter, die Datenschutzerklärung nennt ProPlan- und Team-Plan-Abonnenten. Preise dafür veröffentlicht der Anbieter nicht, die Preisseite behandelt nur die APIs.
Für wen eignet sich You.com?
Die Zielgruppe sind Entwicklerteams, die ein Sprachmodell oder einen Agenten an das aktuelle Web anbinden. Der Anbieter benennt diesen Fall selbst als Kern: Retrieval-Augmented Generation und das Grounding von Sprachmodellen, mit Domainfiltern und Aktualitätssteuerung je Anfrage und einer URL an jedem Treffer für die Quellenangabe. Ein zweiter klarer Fall steht in der FAQ: Microsoft hat die Bing Search APIs im August 2025 abgekündigt, und You.com bewirbt sich als Ersatz mit eigenem Index und strukturiertem JSON. Wer Finanzanalysen baut, findet mit der Finance Research API einen Endpunkt auf einem gesonderten Index. Wer einfach nur Livesuche in Claude, Cursor oder VS Code haben will, kommt über den MCP-Server ohne Konto hinein.
Weniger passend ist das Angebot, wenn du eine fertige Oberfläche mit kalkulierbarem Monatspreis suchst. Die Chat-Plattform gibt es weiter, einen veröffentlichten Preis dafür nicht. Auch bei harten Vorgaben zum Datenschutz lohnt der genaue Blick: SuSea, Inc. finanziert die Dienste nach eigener Angabe über Werbung, ist als Datenhändler bei der California Privacy Protection Agency und beim Texas Secretary of State registriert und verkauft oder teilt personenbezogene Daten für interessenbasierte Werbung. Zero Data Retention löst das für API-Inhalte, ist laut Preis-FAQ aber an das Enterprise-Paket gebunden. Wer eine feste Monatsobergrenze für Ausgaben im Produkt braucht, findet sie dort heute nicht: Monatsgrenzen, Frequenzgrenzen und ein Maximum je Abbuchung sind laut Dokumentation geplant, aber noch nicht verfügbar.
You.com im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf beginnt mit einem POST an ydc-index.io/v1/search. Im Körper stehen die Anfrage und die Filter, in der Dokumentation etwa {"query": "Latest EU regulations on AI", "freshness": "month", "count": 5}. Zurück kommt ein Objekt mit getrennten Listen für Web und News, dazu ein Metadatenblock mit der gemessenen Latenz. Über include_domains beschränkst du die Treffer auf eine Positivliste, exclude_domains wirft Domains heraus, boost_domains zieht bevorzugte Quellen nach oben, jeweils bis zu 500 Domains. Die Aktualität steuerst du als Tag, Woche, Monat, Jahr oder exakten Datumsbereich. Über das Objekt extraction entscheidest du, ob du anfragebezogene Highlights bekommst oder die ganze Seite als Markdown.
Abgerechnet wird jeder Aufruf, unabhängig davon, wie viel er zurückgibt: Ein Web-Search-Aufruf mit einem Ergebnis kostet so viel wie einer mit hundert. Bei der Contents API zählt jede zurückgegebene Seite. Die Volltext-Extraktion rechnet nur live gecrawlte Seiten ab, Treffer aus dem Cache sind frei, und welcher Anteil wie behandelt wird, steuert das Feld extraction_source mit den Werten blend, cache und fetch. Der Anbieter rechnet das in seiner Dokumentation an einem Aufruf mit count=10 und voller Extraktion vor: 10 Web- und 10 News-Treffer, davon 2 aus dem Cache und 18 live gecrawlt, ergeben 0,005 USD für den Aufruf plus 0,018 USD für die Extraktion.
Für den Produktionsbetrieb empfiehlt der Anbieter in einem eigenen Leitfaden ein Gateway zwischen Agent und API, in dem Ratenbegrenzer, Cache, Budget, Wiederholungen und Protokoll an einer Stelle liegen. Dort steht auch, was die Statuscodes bedeuten: 429 heißt über der Grenze je Sekunde, dann Retry-After abwarten oder exponentiell zurückweichen; 402 heißt Guthaben leer und darf nicht wiederholt werden; 401 und 403 sind Konfigurationsfehler, etwa ein Web-Search-Schlüssel an /v1/answer, der mit 403 Missing required scopes antwortet. Jede Antwort trägt die Kopfzeilen X-RateLimit-Limit, X-RateLimit-Remaining und X-RateLimit-Reset, und der Leitfaden nennt die Grenze im Selbstbedienungstarif mit 10 Anfragen je Sekunde. Solche Gateways bauen wir bei KI-Projekten regelmäßig vor fremde APIs, weil Limit, Budget und Protokoll sonst in jedem einzelnen Tool-Wrapper landen.
Als Referenz führt der Anbieter auf der Preisseite Jonathan Lucuix-Andre vom Entwicklungsteam bei Factory, der dort zitiert wird mit: „We cut P50 web search latency from over five seconds to sub-one second and pushed our success rate to three 9s or higher.“ Diese Zahlen stammen laut Anbieter von einem Kunden und sind nicht unabhängig geprüft. Eine zweite Referenz aus dem November 2024 betrifft die Chat-Plattform, nicht die APIs: Laut Anbieter stieg bei Mimecast die Menge erzeugter Vertriebsinhalte um 20 Prozent, als CIO Paul Heard das Werkzeug für die Geschäftsbereiche einführte. Auch diese Zahl ist eine Angabe des Anbieters.
Preise und Pläne
Die Preisseite kennt drei Wege. Gratis läuft die Livesuche über den MCP-Server mit 100 Web-Search-Anfragen am Tag, ohne API-Schlüssel, ohne Konto und ohne Kreditkarte. Für Produktionslast gilt Abrechnung je Aufruf aus einem Guthaben, nach Angabe des Anbieters ohne Mindestumsatz, ohne Plätze und ohne Plattformgebühr, mit Zugang zu allen Endpunkten, SDKs und dem MCP-Server. Enterprise-Teams verhandeln eigene Konditionen und bekommen Zero Data Retention, SOC 2, Auftragsverarbeitungsvertrag, eigene QPS-Grenzen, zugesicherte Kapazität und Support mit Service-Level.
Die Beträge je Endpunkt, jeweils für 1.000 Aufrufe:
- Web Search API: 5 USD, bis zu 100 Ergebnisse je Aufruf, News und Knowledge-Ergebnisse aus lizenzierten Datenquellen ohne Aufpreis, p50-Latenz rund 0,4 Sekunden
- Contents API: 1 USD je 1.000 Seiten, 1 bis 10 Sekunden je Seite
- Answer API: 5 USD, p50-Latenz rund 2,7 Sekunden
- Research API: 12 USD in der Stufe lite, 50 USD in standard, 100 USD in deep, 450 USD in exhaustive und 1.200 USD in frontier, die letzte Stufe nur im Hintergrundmodus
- Finance Research API: 110 USD in der Stufe deep und 500 USD in exhaustive
- Volltext-Extraktion als Aufschlag: 1 USD je 1.000 live gecrawlte Seiten, Seiten aus dem Cache kosten nichts
Beim Startguthaben widersprechen sich die eigenen Seiten. Die Preisseite schreibt neben der Web Search API „$10 free credit = 2,000 searches“, die FAQ derselben Seite dagegen: „You get $100 in API credit when you sign up, no credit card required.“ Die Anmeldeseite löst den Widerspruch auf: 10 USD gibt es sofort, 90 USD kommen nach Verifizierung über GitHub oder eine Arbeitsadresse hinzu, und 100 USD deckt laut Anbieter 20.000 Web-Search-Aufrufe. Gratisguthaben ist 60 Tage gültig, gekauftes Guthaben verfällt laut FAQ nicht, solange das Konto aktiv bleibt. Läuft das Guthaben mitten im Lauf leer, antwortet die API mit 402 Payment Required.
Grenzen und Kontingente nennt der Anbieter an mehreren Stellen. Der Gratiszugang bringt 100 Anfragen am Tag mit einer Standard-Ratenbegrenzung, bezahlte Tarife höhere QPS-Grenzen, Enterprise eigene Werte; den Selbstbedienungstarif beziffert der Produktionsleitfaden mit 10 Anfragen je Sekunde. Ab 1 Million Aufrufen im Monat verweist der Anbieter für Sonderpreise an den Vertrieb, eine Jahresbindung bringt laut Dokumentation tiefere Rabatte. Für Frühphasen-Startups gibt es nach eigener Aussage verlängertes Gratisguthaben, Konditionen dazu nennt die Website nicht. Der Rechner auf der Produktseite setzt 100.000 Suchen und 25.000 extrahierte Volltextseiten im Monat mit geschätzten 525 USD an.
Beim Nachkauf ist eine Einschränkung wichtig: Auto Top-Up arbeitet nur auf Organisationsebene, braucht eine hinterlegte Standard-Zahlungsart und eine Owner- oder Admin-Rolle, Verbraucherabrechnung unterstützt die Funktion nicht. Der Betrag muss mindestens so hoch sein wie der Schwellenwert, und bei Aktivierung unterhalb des Schwellenwerts bucht das System sofort ab. Der Anbieter rechnet das selbst vor: Saldo 10 USD, Schwelle 100 USD, Nachkauf 50 USD ergibt eine sofortige Abbuchung von 90 USD. Ausgabenobergrenzen fehlen bislang: Monatsgrenzen, Frequenzgrenzen und ein Maximum je Abbuchung sind laut Dokumentation geplant, aber noch nicht verfügbar. Gesteuert wird der Verbrauch heute über Schwellenwert und Nachkaufbetrag. Wer ohne Konto arbeiten will, kann die Web Search API über Maschinenzahlungen ansprechen, die jede Anfrage on-chain begleichen. Stand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Für alle fünf Endpunkte steht ein Betrag je 1.000 Aufrufe auf der Preisseite, dazu jeweils eine p50-Latenz und ein Satz zum Einsatzzweck. Der Gratiseinstieg braucht kein Konto und keine Kreditkarte. Vorausbezahltes Guthaben zieht eine harte Grenze: Ist es weg, antwortet die API mit 402 statt weiterzulaufen. Die Benchmark-Tabelle nennt Zahlen zu fremden Anbietern und stellt die zugehörige Eval-Harness als Open Source auf GitHub bereit, mitsamt der Angabe, dass die Bewertung mit festen Drittmodellen und der ursprünglichen Benchmark-Logik läuft. Laut Anbieter erreicht die Web Search API mit Volltext 92,1 Prozent Treffergenauigkeit auf SimpleQA bei 1.048 Millisekunden p50-Latenz, mit Textausschnitten 84,8 Prozent bei 538 Millisekunden; es sind Messungen des Anbieters an eigenen und fremden Produkten.
Auf der anderen Seite steht das Datenschutzprofil. Die Datenschutzerklärung mit Stand 22. September 2026 nennt als einen Zweck der Datenverarbeitung ausdrücklich die Finanzierung der Dienste über Werbung, führt SuSea, Inc. als bei der California Privacy Protection Agency und beim Texas Secretary of State registrierten Datenhändler und hält fest, dass das Unternehmen personenbezogene Daten für interessenbasierte Werbung verkauft oder teilt. Für Inhalte aus Prompts und Dateien erklärt derselbe Text, dass sie nicht zum Training eigener Modelle verwendet werden und dass die Verträge mit den eingesetzten Sprachmodell-Anbietern OpenAI, Anthropic und Google das ebenfalls untersagen. Übermittlungen aus der EU stützt der Anbieter auf seine Selbstzertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework und ergänzend auf Standardvertragsklauseln samt Transfer Impact Assessment.
Dazu kommen drei Punkte, die der Anbieter selbst unterschiedlich darstellt oder nur im Kleingedruckten nennt. Zero Data Retention beschreibt die Produktseite als Eigenschaft der Plattform, die FAQ der Preisseite bindet dieselbe Funktion an das Enterprise-Paket. Das Startguthaben steht auf derselben Seite einmal mit 10 und einmal mit 100 USD. Die Schlüssel sind je Produkt eingeschränkt, während die Endpunkte auf zwei Hosts verteilt sind: Web Search und Contents auf ydc-index.io, Answer, Research und Finance Research auf api.you.com. Die Finance Research API kennt keinen Hintergrundmodus, jede Anfrage hält die Verbindung offen, bis die Antwort fertig ist.
Alternativen zu You.com
You.com stellt sich auf der eigenen Produktseite in direkte Vergleiche mit Exa, Tavily, Parallel, Brave und Perplexity. Von diesen fünf führt unser Verzeichnis in derselben Kategorie Perplexity und Brave AI Browser. Wer die Suche nicht auf das offene Web, sondern auf eigene Dokumente und Systeme richten will, findet unter derselben Kategorie außerdem ayfie. Was diese drei können und kosten, steht in ihren eigenen Einträgen.
Beim Vergleich lohnen drei Fragen, die sich bei You.com klar beantworten lassen. Erstens die Abrechnungseinheit: Hier kostet jeder Aufruf gleich viel, unabhängig von der Trefferzahl, und die Volltext-Extraktion rechnet je live gecrawlte Seite ab. Zweitens die Herkunft der Ergebnisse: eigener Crawler und eigener Index statt weiterverkaufter Treffer. Drittens der Rechtsraum: Verarbeitung in den USA, mit Werbefinanzierung und Datenhändler-Registrierung in der Datenschutzerklärung. An diesen drei Punkten entscheidet sich der Vergleich meist, nicht an der Zahl der Endpunkte.
You.com im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: You.com steht in der Kategorie mit 409 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 128 Alternativen mit EU-Sitz, davon 93 aus Deutschland.
You.com nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 217 von 409 Werkzeugen (53 Prozent).
Überblick
Wir halten You.com für eine ernsthafte Option, wenn du eine Suchschicht unter einen Agenten oder eine Automatisierung legen musst und die Kosten je Aufruf planen willst. Die Preisstruktur ist für dieses Marktsegment ungewöhnlich offen: fünf Endpunkte, jeder mit Betrag und Latenz, dazu Staffelstufen, die du im Code umschalten kannst. Der freie MCP-Zugang ohne Konto macht die Bewertung billig, und die offene Eval-Harness lässt dich die Benchmark-Behauptungen auf deinen eigenen Anfragen nachrechnen, statt sie zu glauben. Genau das würden wir vor einer Entscheidung tun.
Zwei Dinge würden wir vorher klären. Das eine ist das Datenschutzprofil: Werbefinanzierung, Datenhändler-Registrierung und ein Verkauf personenbezogener Daten für interessenbasierte Werbung stehen in derselben Erklärung wie die Zusicherung, dass Prompts nicht ins Modelltraining gehen. Für eine Anwendung mit Personenbezug ist das aus unserer Sicht ein Fall für den Enterprise-Vertrag mit Zero Data Retention und Auftragsverarbeitungsvertrag, nicht für den Selbstbedienungstarif. Das andere ist das fehlende Ausgabenlimit. Ohne Monatsobergrenze im Produkt musst du das Budget selbst im Gateway ziehen, so wie es der Anbieter in seinem eigenen Leitfaden vorschlägt. Wer so etwas nicht bauen will, sollte die Umsetzung mit einplanen, bevor der erste Agent in Produktion geht.
Überblick
- ✓ Web Search API mit Web- und News-Treffern in einem Aufruf, bis zu 100 Ergebnisse je Anfrage
- ✓ Eigener Crawler, eigener Web-Index und eigener News-Index, Ergebnisse stammen laut Anbieter nicht von Google oder Bing
- ✓ Contents API gibt zu übergebenen URLs sauberes Markdown oder HTML je Seite zurück, mehrere URLs je Anfrage
- ✓ Answer API liefert zu einer Frage eine synthetisierte Antwort mit nummerierten Quellenangaben und wörtlichen Auszügen
- ✓ Research API mit fünf Tiefenstufen über den Parameter research_effort, von einem Durchlauf bis zum Hintergrundlauf
- ✓ Finance Research API auf einem eigenen Finanzindex mit Unternehmenskennzahlen, Aktien- und Rohstoffkursen, SEC-Einreichungen und Finanznachrichten
- ✓ Domainsteuerung je Anfrage über include_domains, exclude_domains und boost_domains, jeweils bis zu 500 Domains
- ✓ Filter für Aktualität, Land, Sprache und SafeSearch, die Aktualität auch als exakter Datumsbereich
- ✓ Extraktion wahlweise als anfragebezogene Highlights oder als ganze Seite in Markdown oder HTML
- ✓ Knowledge-Ergebnisse aus lizenzierten Datenquellen zu Aktienkursen, Krypto, Wetter und Prognosemärkten, ohne Aufpreis
- ✓ MCP-Server unter api.you.com/mcp für Claude, Cursor, VS Code und weitere MCP-Clients, inklusive kostenlosem Profil
- ✓ Python-SDK, CLI, OpenAPI-Spezifikationen und Integrationen zu LangChain, LlamaIndex, crewAI, Vercel AI SDK, n8n und Zapier
- ✓ Auto Top-Up kauft Guthaben automatisch nach, sobald der Saldo einen gesetzten Schwellenwert erreicht
- ✓ Account-Balance-API liefert den Guthabenstand programmatisch, der Wert kommt in Cent
- ✓ Jede Antwort trägt eine metadata.search_uuid und die Kopfzeilen X-RateLimit-Limit, X-RateLimit-Remaining und X-RateLimit-Reset
- ✓ Maschinenzahlungen erlauben einen Aufruf der Web Search API ohne Konto und ohne Schlüssel, abgerechnet je Anfrage on-chain
- ✓ Offene Eval-Harness auf GitHub für SimpleQA, FRAMES, BrowseComp und DeepSearchQA zum Nachrechnen der Benchmarks
- ✓ Zero Data Retention, SOC-2-Zertifizierung, CCPA-Konformität, Auftragsverarbeitungsvertrag und eigene QPS-Grenzen im Enterprise-Paket
Vorteile
- + Alle fünf Endpunkte tragen einen veröffentlichten Betrag je 1.000 Aufrufe, die Preisseite nennt zu jedem auch die p50-Latenz
- + Dauerhaft kostenloser Einstieg ohne Konto, ohne API-Schlüssel und ohne Kreditkarte: 100 Web-Search-Anfragen am Tag über den MCP-Server
- + Abrechnung ohne Mindestumsatz, ohne Plätze und ohne Plattformgebühr, ein Aufruf an einen Endpunkt ist ein abrechenbarer Aufruf
- + Vorausbezahltes Guthaben setzt eine harte Obergrenze: geht es zur Neige, antwortet die API mit 402 Payment Required statt weiterzulaufen
- + Der Anbieter betreibt laut eigener FAQ Crawler, Web-Index und News-Index selbst, nichts im Vorlauf kann die Integration abkündigen oder neu bepreisen
- + Gekaufte Guthaben verfallen laut FAQ nicht, solange das Konto aktiv ist
- + Die Benchmark-Tabelle nennt Zahlen zu fremden Anbietern und stellt die dazugehörige Eval-Harness als Open Source bereit
- + Zu jeder Fehlerklasse gibt die eigene Dokumentation eine Handlungsanweisung: 429 mit Retry-After, 402 ohne Wiederholung, 401 und 403 als Konfigurationsfehler
Nachteile
- - Der Anbieter finanziert die Dienste nach eigener Angabe über Werbung und ist als Datenhändler bei der California Privacy Protection Agency und beim Texas Secretary of State registriert
- - Als registrierter Datenhändler verkauft oder teilt You.com personenbezogene Daten im Sinne von CCPA und weiterer US-Gesetze für interessenbasierte Werbung
- - Firmensitz und Verarbeitung liegen in den USA, Übermittlungen stützen sich auf die DPF-Selbstzertifizierung und ergänzend auf Standardvertragsklauseln
- - Zero Data Retention gibt es laut Preis-FAQ nur im Enterprise-Paket, die Produktseite stellt dieselbe Funktion ohne diese Einschränkung dar
- - Ausgabenobergrenzen fehlen: Monatsgrenzen, Frequenzgrenzen und ein Maximum je Abbuchung sind laut Dokumentation geplant, aber noch nicht verfügbar
- - Auto Top-Up lässt sich nur auf Organisationsebene und nur von Owner- oder Admin-Rollen einrichten, Verbraucherabrechnung unterstützt die Funktion nicht
- - Zum Startguthaben widersprechen sich die eigenen Seiten: 10 USD auf der Preisseite, 100 USD in deren FAQ
- - Gratisguthaben verfällt nach 60 Tagen, die Konditionen des Startup-Programms nennt die Website nicht
- - Die Schlüssel sind je Produkt eingeschränkt und die Endpunkte liegen auf zwei Hosts, ein Web-Search-Schlüssel an /v1/answer bringt 403 Missing required scopes
- - Die Finance Research API kennt keinen Hintergrundmodus, jede Anfrage hält die Verbindung bis zur Antwort
- - Die Benchmark-Zahlen stammen aus der eigenen Eval-Harness des Anbieters, nicht aus einer fremden Messung
- - Für die weiterhin bestehende Chat-Plattform mit ProPlan und Team Plan veröffentlicht der Anbieter keine Preise
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