teamspace
teamspace ist eine deutsche Groupware- und Projektmanagement-Software. Die Lösung bietet Aufgabenverwaltung, Dokumentenablage, Kalender und CRM für Teams.
Übersicht zu teamspace: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist teamspace?
teamspace ist eine Cloud-Software für Dienstleister, die Projekte, Zeiten und Abrechnung in einem System führt. Hinter dem Produkt steht die 5 POINT AG mit Sitz in der Rheinstraße 40-42 in Darmstadt. Nach eigener Aussage entwickelt das Unternehmen die Software seit 1999 dort, gehostet wird in Frankfurt am Main. Vertragspartner ist die 5 POINT AG, Vertrag und Datenverarbeitung unterliegen deutschem Recht.
Der Funktionsumfang ist in neun Module geteilt: Zeiterfassung, Projektmanagement, Rechnungssoftware, CRM, Ticketsystem, Teamwork, HR-Software, Arbeitsplatzmanagement und Qualitätsmanagement. Du aktivierst sie einzeln, sie teilen sich aber denselben Datenstamm. Eine gebuchte Stunde gehört damit gleichzeitig zum Projekt, zur Rechnung und zur Auslastung, ohne dass jemand sie überträgt. Kommt später ein Modul dazu, verknüpfen sich die vorhandenen Daten laut Anbieter automatisch, eine Migration entfällt.
Der Zuschnitt liegt auf dem Projektgeschäft, nicht auf Handel oder Fertigung. Lager, Stücklisten und Materialdisposition nennt der Anbieter nicht zum Leistungsumfang. Genannt sind stattdessen Kosten- und Leistungsrechnung, ein GoBD-Modus, in dem Rechnungen und Stornos zehn Jahre erhalten und nicht mehr löschbar bleiben, dazu ZUGFeRD, XRechnung, DATEV-Export und eine Bankenschnittstelle.
Für wen eignet sich teamspace?
Der Anbieter nennt projektorientierte Dienstleister mit 5 bis 250 Mitarbeitenden als Zielgruppe, die Zeit verkaufen und abrechnen. An anderer Stelle spricht er von typischerweise 10 bis 100 Mitarbeitenden. Als Branchen führt die Website Unternehmensberatungen, Softwarehersteller, IT-Dienstleister, IT-Systemhäuser, Agenturen sowie Architektur- und Ingenieurbüros. Ein zweites Argument liefert der Betriebsort: für Unternehmen, bei denen Serverstandort Deutschland und DSGVO nicht verhandelbar sind, liegt die Verarbeitung nach Anbieterangaben vollständig in der EU.
Bemerkenswert ist, dass 5 POINT die Gegenliste selbst veröffentlicht. Weniger gut passt teamspace laut Anbieter bei reinem Produkt-, Handels- oder Fertigungsgeschäft mit Lager und Warenwirtschaft im Kern, bei Produktion mit Stücklisten und Materialdisposition, bei Konzernen, die ein hochgradig individualisiertes ERP mit langem Customizing-Projekt suchen, bei Einzelkämpfern ohne Team, für die Auslastung und Abrechnung keine Rolle spielen, und in reinen Personalabteilungen, denen es vor allem um Lohnabrechnung und Recruiting geht. Auch reine To-do-Teams ohne Abrechnung zählt der Anbieter dazu.
teamspace im Arbeitsalltag
Der dokumentierte Ablauf beginnt im CRM. Organisationen und Personen liegen in einem Kontaktstamm, jeder Kontakt erbt die Adresse seiner Organisation, und eine Zeitleiste sammelt Vorgänge, Tickets, Belege, Stunden, Termine und Mails pro Kunde. Wird ein Angebot angenommen, entsteht daraus der Auftrag mit Auftragsbestätigung und auf Wunsch direkt ein Projekt mit Budget und Team.
Danach fließen Daten von unten nach. Mitarbeitende buchen Projektzeiten, Anwesenheit, Reisekosten und Material, Servicemitarbeiter buchen ihre Stunden direkt am Ticket. Jede Position am Auftrag wählt ihre eigene Abrechnungsart: Festpreis für die feste Leistung, Aufwand für gebuchte Stunden, Zeitdauer für die wiederkehrende Wartung, dazu Prozent-Positionen für Auf- und Abschläge. Gelieferte Positionen bekommen einen Lieferschein als eigenen Belegtyp, Teil- und Akontorechnungen laufen über den Zahlungsplan.
Am Ende steht der Rechnungsvorschlag. Aus den freigegebenen Positionen erzeugt teamspace ihn auf Knopfdruck, die Schlussrechnung verrechnet die Abschläge gegeneinander, ein Storno verweist auf die ursprüngliche Rechnung mit Grund, Bearbeiter und Zeitstempel. Der Versand läuft als ZUGFeRD oder XRechnung, die Übergabe an die Buchhaltung per DATEV-Export. Parallel bekommt jede Buchung mit Geldwert drei Koordinaten: Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger, regelbasiert vorbefüllt und pro Element-Art einstellbar. In Listen lassen sich diese Koordinaten als Spalte einblenden und filtern, daraus entstehen Deckungsbeitrag und Auslastung laufend statt zum Periodenende. Für externe Systeme gibt es eine REST-API sowie Export als CSV, Excel und PDF. Als Referenz zitiert der Anbieter die A+W Software GmbH, laut der Support und Projektierung nun dieselben Aufträge und Rechnungen sehen. Solche Aussagen stammen vom Hersteller und sind nicht unabhängig geprüft. Wer die Anbindung an vorhandene Systeme sauber aufsetzen will, findet Unterstützung bei ERP & Warenwirtschaft.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro aktiviertem Nutzer und Monat, in vier Editionen, die kumulativ aufeinander aufbauen: light für 7 Euro, office für 19 Euro, enterprise für 24 Euro und eine individualisierbare Edition auf projectfacts-Basis für 29 Euro. Die Mindestbestellmenge ist eine Lizenz. Ausgeschiedene Mitarbeitende werden deaktiviert, ihre Lizenz wird passiv und kann ohne Aufpreis neu besetzt werden. Die angezeigten Beträge sind Jahres-Preise, bei kürzerer Laufzeit kommt ein Aufschlag auf die Lizenz: 10 Prozent halbjährlich, 15 Prozent quartalsweise, 20 Prozent monatlich. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate bei jährlicher und 1 Monat bei monatlicher Laufzeit.
Der Monatspreis setzt sich aus drei Bausteinen zusammen. Zur Lizenz kommt das Hosting: Basishosting ab 10 Euro pro Monat mit 190 Euro Einrichtung, gestaffelt nach bis 10 Nutzer mit 5 GB für 120 Euro pro Jahr und bis 20 Nutzer mit 10 GB für 180 Euro pro Jahr. Standardhosting kostet 100 Euro pro Monat plus 750 Euro Einrichtung, gestaffelt bis 100 Nutzer mit 100 GB für 1.200 Euro pro Jahr und bis 200 Nutzer mit 200 GB für 2.000 Euro pro Jahr, hier sind API-Zugriff und Single Sign-on enthalten. Beim Betrieb in eigener Infrastruktur fallen 0 Euro pro Monat an, einmalig 1.000 Euro Einrichtung, Admin-Support kostet 175 Euro pro Stunde.
Der dritte Baustein ist der Support. Basis kostet nichts pro Jahr, ohne zugesicherte Reaktionszeit, mit 150 Euro pro Stunde Beratung, 900 Euro pro Tag Entwicklung und 1.200 Euro pro Tag Workshop. Standard liegt bei 990 Euro pro Jahr mit 12 Stunden Reaktionszeit, 120 Euro Stundensatz und einem Audit-Workshop pro Jahr. Premium kostet 3.500 Euro pro Jahr mit 6 Stunden Reaktionszeit, 100 Euro Stundensatz und fester Ansprechperson. Als Rechenbeispiel nennt der Anbieter ein Team mit 20 Personen in office mit Standardhosting und Standard-Support: 380 Euro Lizenz, 100 Euro Hosting, 83 Euro Support, zusammen 563 Euro im Monat plus 750 Euro einmalige Einrichtung. Für die Einführung mit Datenmigration und Schulung setzt er 5.000 Euro als Rahmen an, für das HR-Paket alternativ einen Schnellstart zum Festpreis von 790 Euro. Individuelle Schnittstellen und Anpassungen haben keinen Listenpreis. Alle Beträge sind netto. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, wohl aber einen 14-tägigen Test. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Vollständige Preisliste online, inklusive Preiskalkulator, Hosting-Staffeln, Support-Sätzen und Kündigungsfristen
- Abrechnung pro aktiviertem Nutzer: ausgeschiedene Mitarbeitende kosten nichts, die Lizenz lässt sich sofort neu besetzen
- Hosting in einem nach DIN ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main, tägliches Vollbackup, 7 Tage archiviert, georedundant an zwei Standorten, Übertragung per TLS und verschlüsselter Storage
- Vertragspartner ist die 5 POINT AG nach deutschem Recht, die Verarbeitung findet nach Anbieterangaben ausschließlich in der EU statt, ein AVV deckt alle Module ab
- Neun Module auf einem Datenstamm, einzeln aktivierbar, mit ZUGFeRD, XRechnung, DATEV-Export, REST-API und GoBD-Modus
- Der Anbieter benennt selbst, für welche Betriebe die Software nicht passt
Schwächen:
- Kein kostenloser Plan und kein Selbstbedienungs-Zugang: der 14-tägige Test beginnt mit einem Erstgespräch von 15 bis 30 Minuten, danach richtet der Anbieter den Zugang ein
- Lizenz, Hosting und Support werden getrennt berechnet, der Lizenzpreis allein beschreibt die Kosten nicht
- API-Zugriff und Single Sign-on sind erst im Standardhosting für 100 Euro pro Monat enthalten, REST-API und DATEV erst in der Edition enterprise
- Die Listenpreise gelten für Jahreslaufzeit, kürzere Laufzeiten kosten 10 bis 20 Prozent Aufschlag auf die Lizenz, die Kündigungsfrist im Jahresvertrag beträgt 3 Monate
- Einführung, individuelle Schnittstellen und Anpassungen liegen außerhalb der Listenpreise
- Lager, Warenwirtschaft, Stücklisten und Materialdisposition gehören nicht zum genannten Funktionsumfang
Alternativen zu teamspace
Aus derselben Kategorie lohnt der Blick auf Modern Office, SelectLine und Nuclos ERP. Die Auswahl entscheidet sich weniger am Modulzettel als daran, ob dein Geschäft am Projekt hängt oder an der Ware. Wer Stunden verkauft, braucht andere Abrechnungslogik als ein Händler mit Lagerbestand.
teamspace im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: teamspace steht in der Kategorie mit 208 weiteren Werkzeugen.
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 138 von 208 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 159.
teamspace nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 65 von 208 Werkzeugen (31 Prozent).
Einen kostenlosen Einstieg bietet teamspace nicht. In der Kategorie haben 17 von 208 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
teamspace ist eine der wenigen Lösungen dieser Kategorie, die ihre Preise vollständig offenlegt, inklusive Hosting-Staffeln, Support-Sätzen und einem Rechner für die Jahressumme. Das macht die Einordnung vor dem ersten Gespräch möglich, auch wenn Lizenz, Hosting, Support und Einführung zusammengerechnet werden müssen. Für projektorientierte Dienstleister mit deutschem Serverstandort als Anforderung ist das ein solides Paket. Handel und Fertigung schließt der Anbieter selbst aus, und wer ohne Vorgespräch testen möchte, kommt hier nicht weiter.
Überblick
- ✓ Neun Module: Zeiterfassung, Projektmanagement, Rechnungssoftware, CRM, Ticketsystem, Teamwork, HR, Arbeitsplatzmanagement und Qualitätsmanagement
- ✓ Module einzeln aktivierbar oder als Suite, Datenstamm und Berechtigungen bleiben dabei überall gleich
- ✓ Auftragsabrechnung, die Festpreis, Aufwand nach Stunden und wiederkehrende Pauschale in einem Auftrag mischt
- ✓ Rechnungsvorschlag am Periodenende per Klick, wahlweise als ZUGFeRD oder XRechnung
- ✓ Kosten- und Leistungsrechnung, die jeder Buchung Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger nach eigenen Regeln zuweist
- ✓ HOAI-Rechner für Architektur- und Ingenieurbüros
- ✓ Branchenvorlagen für Unternehmensberatung, Softwarehersteller, IT-Dienstleister, Systemhäuser, Agenturen sowie Architektur- und Ingenieurbüros
- ✓ Digitale Belegerfassung für Eingangsrechnungen, Reisekostenabrechnung und DATEV-Export
Vorteile
- + Vollständig veröffentlichte Preisliste aus Lizenz, Hosting und Support, dazu ein Preiskalkulator
- + Lizenzen ab 7 Euro je Nutzer und Monat in der Edition light, office 19 Euro, enterprise 24 Euro
- + Ausgeschiedene Mitarbeiter kosten nichts, die Nutzerzahl lässt sich jederzeit erhöhen
- + Drei Hosting-Modelle bis hin zum On-Premises-Betrieb in eigener Infrastruktur
- + 14 Tage kostenlos testen
Nachteile
- - Der Preis besteht aus drei Posten: die Beispielrechnung des Anbieters für 20 office-Nutzer ergibt 563 Euro im Monat
- - Support mit garantierter Reaktionszeit kostet extra, Standard 990 Euro und Premium 3.500 Euro im Jahr
- - Hosting wird zusätzlich berechnet, Standardhosting 100 Euro im Monat plus 750 Euro Einrichtung, der Eigenbetrieb kostet 1.000 Euro Einrichtung
- - Beratung wird stundenweise abgerechnet, je nach Support-Paket 100 bis 150 Euro je Stunde
- - Die Nutzerzahl lässt sich erst zum Lizenzende wieder reduzieren
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