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Stape
Tag Management freemium 🌍 Drittland USA EU-Vertragsgesellschaft

Stape

Hosting für den Server-Container des Google Tag Manager (sGTM) und Gateways für Meta, TikTok und Snapchat. EU-Konten führt die Stape Europe OÜ in Tallinn, gehostet bei Scaleway in Frankreich, Global-Konten die Stape, Inc. in Delaware. Free bis 10.000 Anfragen, Pro ab 17 USD je Container.

Übersicht zu Stape: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 23.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Stape?

Stape hostet den Server-Container des Google Tag Manager, kurz sGTM. Zwischen Browser und Plattformen entsteht so eine serverseitige Schicht, in der du Daten bearbeitest, bevor sie bei Analyse- und Werbeplattformen ankommen. Die Nutzungsbedingungen zählen zum Angebot das Hosting des Containers, Logs der ein- und ausgehenden Anfragen und das Hosting von Gateways für Meta Conversions API, Snapchat Conversions API und TikTok Events API. Dazu kommen Beratung, Audits, die Einrichtung des Trackings und mit Stape Care eine optionale Betreuung gegen Aufpreis.

Hinter Stape stehen zwei Gesellschaften, und welche dein Vertragspartner ist, entscheidest du bei der Registrierung. Wählst du den Speicherort EU, gelten die Nutzungsbedingungen der Stape Europe OÜ für app.eu.stape.io. Die Gesellschaft ist in Estland registriert, Registernummer 16564377, Anschrift Sepapaja tn 6 in Tallinn. Es gilt estnisches Recht, Gerichtsstand sind die Gerichte Estlands. Wählst du Global, ist es die Stape, Inc., registriert im US-Bundesstaat Delaware unter der Nummer 5987286, nach dem Recht von Delaware. Die Hilfe-Seite zum Unterschied der beiden Regionen nennt als Dienstleister „Stape Global“ und „Stape Europe, registered in Estonia“. Den Copyright-Vermerk der gesamten Website trägt die Stape Inc. Für sie nennen die eigenen Rechtstexte zwei Anschriften: die Nutzungsbedingungen „8 The Green Suite 12892, Dover“, die Datenschutzerklärung „901 N Market St., Suite 100, Wilmington“.

Laut Firmenchronik wurde Stape im Juni 2021 gegründet, das EU-Hosting für den Server-Container kam im August 2022. Der Anbieter beschreibt sich als ohne Investoren und vollständig eigenfinanziert. Auf der About-Seite stehen über 200.000 Kunden, mehr als 65.000 bereitgestellte Container und 25 Server-Zonen. Das sind Angaben des Anbieters.

Für die Datenverarbeitung sieht sich Stape als Auftragsverarbeiter. Der EU-DPA ist Teil der Nutzungsbedingungen der Stape Europe OÜ, folgt Artikel 28 Absatz 3 DSGVO und unterliegt estnischem Recht. Er listet die Unterauftragsverarbeiter mit Standort. Den Server-Container hostet die Scaleway S.A.S. in Frankreich. Das Meta CAPI Gateway läuft auf der Google Cloud Platform, die Gateways für TikTok und Snapchat auf Amazon Web Services, beide mit Standort USA und als optional markiert. Cloudflare in den USA bedient das Global CDN und die Gateways, laut DPA „Used when CDN is enabled“. Zahlungen wickeln Stripe (USA) und Paddle (Vereinigtes Königreich) ab, laut DPA ohne Zugriff auf die Daten deiner Website-Besucher. Log-Daten des GTM-Hostings bewahrt Stape 10 Tage auf.

Für Global-Konten ist die Stape Inc. Datenimporteur nach den EU-Standardvertragsklauseln. Gehostet wird dort bei Google Cloud, und die globale Datenschutzerklärung beruft sich für die Stape, Inc. auf das EU-U.S. Data Privacy Framework.

Für wen eignet sich Stape?

Die Startseite spricht drei Gruppen an. Werbetreibende, die verlorene Conversion-Signale zurückholen und sauberere Daten an Werbeplattformen schicken wollen. Teams mit Rechts- und Sicherheitsvorgaben, für die Stape regionales Hosting (EU oder Global), eigene Vertragsbedingungen, BAA, private Cluster, SSO und eine eigene IP anbietet. Und Agenturen, die serverseitiges Tracking als Dienstleistung für Kunden betreiben.

Gut passt Stape, wenn du den Google Tag Manager bereits nutzt und den Server-Container nicht selbst betreiben willst. Die EU-Region beschreibt Stape ausdrücklich für Unternehmen mit strengeren Anforderungen an die Datenverarbeitung in der EU und für einen DSGVO-konformen Einsatz von Google Analytics. Für Agenturen gibt es ein eigenes Kontomodell: Die Agentur verwaltet den Container, die Abrechnung läuft beim Kunden. Wer nur eine einzelne Werbeplattform anbinden will, bekommt mit den Dedicated Gateways laut Startseite einen No-Code- oder Low-Code-Weg, den Stape als Einstieg vor dem Server-Container beschreibt.

Weniger gut passt Stape in drei Fällen. Wenn du viele kleine Websites betreust, denn laut FAQ braucht jede Website einen eigenen Container mit eigenem Tarif. Wenn du SSO brauchst, aber keinen individuellen Vertrag willst, denn die Preistabelle führt SSO nur im Custom-Tarif. Und wenn keine Daten in die USA gehen dürfen und du die Gateways nutzen willst: Die laufen laut EU-DPA auch bei EU-Konten auf Google Cloud und AWS mit Standort USA.

Stape im Arbeitsalltag

Für die Registrierung reicht laut Datenschutzerklärung eine E-Mail-Adresse. Im Formular wählst du den Speicherort deiner Kundendaten. Der Hinweistext dazu erklärt die beiden Optionen: Global läuft auf Google Cloud, Europa auf europäischen Servern von Scaleway. Und er warnt, dass sich die Wahl später nicht mehr ändern lässt. Mit der Region wählst du zugleich die Gesellschaft, mit der du den Vertrag schließt.

Danach legst du einen Container an und verbindest eine eigene Domain, damit der Tagging-Server First-Party-Cookies setzen kann. Der Setup Wizard erzeugt laut Startseite in wenigen Minuten ein standardisiertes Setup mit vorausgefüllten Tags für deine Werbe- und Analyseplattformen. Zur Fehlersuche gibt es ab Pro den Logs-Tab im Container. Eingehende Anfragen protokolliert Stape dort automatisch, ausgehende erst nach Aktivierung, weil sie sensible Daten enthalten können.

Agenturen geben Zugriff über Account Settings → Shared access frei. Wer dort eingetragen ist, sieht alle Container des Kontos. Einen einzelnen Container überträgst du über die drei Punkte oben rechts und „Transfer ownership“. Danach hast du selbst keinen Zugriff mehr.

Als Referenz nennt Stape auf der Startseite OMRON Healthcare EMEA mit 20 bis 30 Prozent mehr erfassten Events. Die Zahl stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft. In einer Fallstudie zu einem slowenischen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln passen die Zahlen nicht zusammen: Titel und Text sprechen von 34 Prozent mehr Conversions, die Seitenbeschreibung in den Metadaten von 32 Prozent.

Preise und Pläne

Die Preisseite steht beim Aufruf auf jährlicher Abrechnung, der Umschalter zeigt „Annual“ mit dem Hinweis „20% off“. Die Karten nennen den Jahrespreis je Monat und daneben durchgestrichen den Monatspreis. Abgerechnet wird je Container. Die FAQ sagt dazu: „one container equals one site“. Die Seite zeigt die Preise in USD. Stand: Oktober 2026.

Tarifmonatlichjährlich, je MonatAnfragen im Monat
Free0 USD0 USDbis 10.000
Pro20 USD17 USDbis 500.000
Business100 USD83 USDbis 5 Mio.
Enterprise200 USD167 USDbis 20 Mio.
Customauf Anfrageauf Anfrageunbegrenzt

Der beworbene Rabatt stimmt mit den Zahlen nicht überein. 17 statt 20 USD, 83 statt 100 USD und 167 statt 200 USD sind in keiner Stufe 20 Prozent weniger. Zu Pro, Business und Enterprise gibt es je einen Schalter für eine Plus-Variante (Pro+, Business+, Enterprise+) mit mehr Anfragen.

Free enthält Custom Loader, Requests Analytics, Setup Wizard, Global CDN und Anonymizer, ohne Kreditkarte. Support gibt es dort über die Community. Pro bringt 3 Tage Logs, Cookie Keeper für Standard-Cookies, Bot Detection, Data Store, Enricher und E-Mail- und Chat-Support rund um die Uhr, die Antwortzeit im Help Desk liegt laut Vergleichstabelle bei bis zu drei Werktagen. Business ergänzt die Multi-Zonen-Infrastruktur, 10 Tage Logs, bis zu 20 Domains je Container, Monitoring und File Proxy. Enterprise bringt einen Account Manager, bis zu 50 Domains, den Log-Export nach S3 oder GCS und Calls mit dem Support. Custom ergänzt eigenen DPA, BAA für HIPAA, eine Dedicated IP, einen Private Cluster und SSO.

Als Anfrage zählt laut FAQ jeder eingehende Treffer des Server-Containers, auch Skriptladungen wie gtm.js, gtag.js und analytics.js. Vorschau- und Debug-Sitzungen und Bots verbrauchen ebenfalls Kontingent. Ausgehende Aufrufe an Plattformen zählen nicht. Hochstufen kannst du per Schalter im Konto, zum Herabstufen musst du den Support anschreiben. Überschreitest du das Kontingent, darf Stape laut Nutzungsbedingungen drosseln, sperren oder automatisch in einen höheren Tarif wechseln, ohne Erstattung.

Für Free gelten eigene Grenzen. Höchstens fünf kostenlose Container je Konto, und Container mit weniger als 4.000 Anfragen in 30 Tagen, deren Verkehr maschinell wirkt, darf Stape deaktivieren.

Die Dedicated Gateways rechnen anders ab, nämlich je Pixel. Für das Meta CAPI Gateway kostet „Pay as you go“ 10 USD im Monat oder 8 USD bei Jahreszahlung, je Pixel und mit bis zu 10 Millionen Events je Pixel. „Unlimited“ kostet 100 oder 83 USD für bis zu 100 Pixel. Beide Stufen lassen sich 7 Tage kostenlos testen. Der Signals Gateway folgt dagegen der Tarifreihe des Server-Containers, gezählt in Events statt Anfragen: Free bis 10.000, Pro bis 1 Mio., Business bis 10 Mio., Enterprise bis 40 Mio. Events zu denselben Preisen.

Einige Integrationen kosten extra: Die Preisseite führt das PrestaShop-Modul, die Salla-App und die Salesforce-App als „paid app“.

Bezahlt wird im Voraus. Für Global-Konten schlägt Stape in einigen US-Bundesstaaten Sales Tax auf. Für Custom-Tarife nennen beide Nutzungsbedingungen Verzugszinsen von 2 Prozent pro Monat. Bei der Erstattung widersprechen sich beide Fassungen selbst. Die globalen Bedingungen erstatten in Abschnitt 4.9 nur doppelt abgebuchte Beträge und in Abschnitt 6.5 Jahresabos innerhalb von 60 Tagen und Monatsabos innerhalb von 14 Tagen. Die EU-Bedingungen enthalten dieselben beiden Regeln in den Abschnitten 4.9 und 5.5.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Vertragspartner für EU-Konten ist die Stape Europe OÜ in Tallinn, Nutzungsbedingungen und AVV nach estnischem Recht
  • Server-Container der EU-Region bei Scaleway S.A.S. in Frankreich
  • Öffentliche Liste der Unterauftragsverarbeiter mit Standort im EU-DPA
  • Dauerhaft kostenloser Free-Tarif bis 10.000 Anfragen im Monat, ohne Kreditkarte
  • Öffentliche Preise für Pro, Business und Enterprise und für die Gateways, monatlich oder jährlich
  • Eigene Domain, Custom Loader, Stape API und 2FA schon im Free-Tarif
  • ISO-27001-Zertifikat laut DPA vom 30. Januar 2024, gültig bis 29. Januar 2027
  • Log-Daten des GTM-Hostings werden 10 Tage aufbewahrt

Schwächen:

  • Gateways und optionales CDN laufen auch bei EU-Konten über Google Cloud, AWS und Cloudflare mit Standort USA
  • Abrechnung je Container, ein Container je Website; mehrere Domains je Container erst ab Business
  • Bei Überschreitung des Kontingents droht Drosselung, Sperre oder automatische Hochstufung ohne Erstattung
  • Skriptladungen, Vorschau-Sitzungen und Bots zählen als Anfragen
  • Region und damit Vertragspartner lassen sich nach der Registrierung nicht mehr ändern
  • Free ohne Logs und ohne Help Desk, höchstens fünf kostenlose Container je Konto
  • SSO laut Preistabelle nur im Custom-Tarif, laut SSO-Seite für alle Konten buchbar
  • „20% off“ bei Jahreszahlung, tatsächlich in keiner Stufe erreicht
  • Global-Konten nach dem Recht von Delaware; Ansprüche verfallen in beiden Fassungen nach drei Monaten
  • Widersprüchliche Erstattungsregeln und zwei Anschriften für Stape, Inc. in den Rechtstexten

Alternativen zu Stape

Stape hostet Container des Google Tag Manager und ersetzt ihn nicht. In derselben Kategorie führt das Verzeichnis JENTIS, Commanders Act TagCommander und MetaRouter. Hosting-Modell, Vertragspartner und Preise vergleichst du dort am besten direkt in den Einträgen. Bei der Auswahl helfen wir im Bereich SEO & Marketing, für die Anbindung von Shop und CRM unter E-Commerce.

Stape im Vergleich

Stape nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 2 von 8 Werkzeugen (25 Prozent).

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 2 Alternativen mit EU-Sitz, davon 0 aus Deutschland.

Überblick

Stape ist für Teams, die den Google Tag Manager schon nutzen, der kürzeste Weg zu einem eigenen Tagging-Server. Der Free-Tarif reicht zum Ausprobieren, für echten Shop-Verkehr wirst du mit einem bezahlten Tarif je Website rechnen müssen. Wer mehrere Shops oder Länderseiten betreibt, sollte die Abrechnung je Container früh durchrechnen, denn Multi-Domains gibt es erst ab Business.

Für deutsche Unternehmen halten wir die EU-Region für die naheliegende Wahl. Du bekommst einen Vertragspartner in Estland, einen AVV nach estnischem Recht und den Server-Container bei Scaleway in Frankreich. Die Wahl ist aber endgültig. Und wer die Gateways einsetzt, landet laut eigener Liste des Anbieters trotzdem bei US-Clouds. Die Widersprüche bei Rabatt, SSO, Erstattung und Anschrift sind keine Ausschlussgründe. Sie zeigen aber, dass du Zusagen von Stape am Vertragstext prüfen solltest und nicht an der Werbeseite.

Überblick

Preismodell
freemium
Abrechnung je Container, laut FAQ ein Container je Website. Free 0 USD bis 10.000 Anfragen im Monat, ohne Kreditkarte. Pro 20 USD im Monat oder 17 USD bei Jahreszahlung (bis 500.000 Anfragen), Business 100 oder 83 USD (bis 5 Mio.), Enterprise 200 oder 167 USD (bis 20 Mio.), Custom mit unbegrenzten Anfragen auf Anfrage. Meta CAPI Gateway 10 USD je Pixel im Monat oder 8 USD bei Jahreszahlung, bis 100 Pixel 100 oder 83 USD, 7 Tage kostenlos testen. Vorauszahlung, für Global-Konten in einigen US-Bundesstaaten zuzüglich Sales Tax. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Vertragspartner in Europa: Stape Europe OÜ (Estland). Die Herkunft bleibt USA, Daten können an die Muttergesellschaft gehen.
Features
  • ✓ Hosting des Server-Containers für den Google Tag Manager, Region bei der Registrierung wählbar: EU bei Scaleway mit der Stape Europe OÜ (Tallinn) als Vertragspartner oder Global bei Google Cloud mit der Stape, Inc.
  • ✓ Eigene Domain für den Tagging-Server, um First-Party-Cookies zu setzen und die Cookie-Laufzeit zu verlängern, in allen Tarifen
  • ✓ Custom Loader lädt gtm.js und gtag.js über geänderte Pfade, damit Werbeblocker und Tracking-Schutz sie seltener abfangen
  • ✓ Cookie Keeper verlängert Cookies bei Browsern mit ITP, ab Pro für Standard-Cookies, ab Business für eigene Cookies
  • ✓ Logs aller ein- und ausgehenden Anfragen des Containers, 3 Tage ab Pro und 10 Tage ab Business, Export nach S3 oder GCS ab Enterprise
  • ✓ Data Store als eingebaute Datenbank im Container, dazu Enricher, Bot Detection und Erkennung von KI-Traffic
  • ✓ Multi-Zonen-Infrastruktur ab Business: Anfragen laufen anhand der IP zur nächstgelegenen Server-Zone
  • ✓ Dedicated Gateways für Meta Conversions API, TikTok Events API, Snapchat CAPI und Stape Gateway für GA4 und Google Ads, dazu der Signals Gateway
  • ✓ Apps und Plugins für Shopify, WordPress, Magento, Wix, BigCommerce und Drupal, PrestaShop und Salla als kostenpflichtige Apps
  • ✓ CRM-Apps für HubSpot, Pipedrive, Zoho, HighLevel, Klaviyo und Salesforce senden Statusänderungen und Offline-Conversions an Meta oder Google Ads
  • ✓ Stape API für Konten, Container, Power-ups, Domains, Logs und Partnerverwaltung
  • ✓ Agenturkonto: Die Agentur verwaltet den Container des Kunden, der Kunde zahlt; Container lassen sich an andere Nutzer übertragen

Vorteile

  • + EU-Konten schließen den Vertrag mit der Stape Europe OÜ in Tallinn (Registernummer 16564377), Nutzungsbedingungen und AVV nach estnischem Recht
  • + Der Server-Container der EU-Region läuft laut EU-DPA bei Scaleway S.A.S. in Frankreich
  • + Der EU-DPA listet die Unterauftragsverarbeiter mit Leistung und Standort
  • + Dauerhaft kostenloser Free-Tarif bis 10.000 Anfragen im Monat, ohne Kreditkarte
  • + Öffentliche Preise für vier von fünf Stufen, jeweils monatlich oder jährlich, dazu öffentliche Gateway-Preise
  • + Eigene Domain, Custom Loader, Stape API und 2FA schon im Free-Tarif
  • + ISO-27001-Zertifikat laut DPA am 30. Januar 2024 erteilt, gültig bis 29. Januar 2027
  • + Log-Daten des GTM-Hostings werden laut DPA 10 Tage aufbewahrt

Nachteile

  • - Auch bei EU-Konten laufen laut EU-DPA das Meta CAPI Gateway auf Google Cloud, die TikTok- und Snapchat-Gateways auf AWS und das optionale CDN über Cloudflare, alle mit Standort USA
  • - Abrechnung je Container: Laut FAQ braucht jede Website einen eigenen Container mit eigenem Tarif, mehrere Domains je Container gibt es erst ab Business
  • - Bei Überschreitung des Kontingents darf Stape laut Nutzungsbedingungen drosseln, sperren oder automatisch in einen teureren Tarif hochstufen, ohne Erstattung
  • - Gezählt wird jede eingehende Anfrage, auch Skriptladungen wie gtm.js, Vorschau-Sitzungen und Bots
  • - Die Region Global oder EU lässt sich nach der Registrierung nicht mehr ändern
  • - Free ohne Logs und ohne Help Desk; Support läuft dort über die Community, höchstens fünf kostenlose Container je Konto
  • - SSO laut Preistabelle nur im Custom-Tarif, die SSO-Seite nennt es eine kostenpflichtige Funktion für alle Konten
  • - Der Umschalter wirbt mit 20 Prozent Rabatt bei Jahreszahlung, die angezeigten Preise liegen in allen drei Stufen darüber
  • - Hochstufen geht per Schalter im Konto, Herabstufen nur über den Support
  • - Global-Konten unterliegen dem Recht von Delaware; in beiden Nutzungsbedingungen verfallen Ansprüche nach drei Monaten
  • - Widersprüchliche Erstattungsregeln in beiden Nutzungsbedingungen und zwei verschiedene Anschriften für Stape, Inc.

Tags

Server-Side Tracking Google Tag Manager sGTM-Hosting Conversions API First-Party-Cookies EU-Hosting

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