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SOG
ERP & Warenwirtschaft auf-anfrage 🇪🇺 EU

SOG

SOG ist eine deutsche ERP-Software für den Großhandel und die Industrie. Die Lösung bietet integrierte Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung.

Übersicht zu SOG: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist SOG?

SOG ist ein ERP-System für Handelsunternehmen, entwickelt von der SOG Business-Software GmbH in Hamburg (Hans-Henny-Jahnn-Weg 35, 22085 Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRB 99845). Geschäftsführer sind Dirk Helms und Jan-Hinrich Lübben. Gegründet wurde das Unternehmen 1984; der Anbieter spricht von über 40 Jahren Spezialisierung auf Handelsprozesse.

Die Software besteht aus fünf Produktlinien, die auf einer gemeinsamen Datenbasis laufen: SOG ERP mit Einkauf, Verkauf, Außenhandel, CRM und SRM, Versand, Dokumentenmanagement, Controlling, Kassensystem, Marktplatzanbindung und einem No-Code-Bereich; SOG WMS für die Lagerverwaltung; SOG Financials mit Finanz- und Anlagenbuchführung, Kostenrechnung, Personalwesen und Finanzcontrolling; SOG Online-Shop für B2B und B2C samt CMS und SEO; sowie das SOG Mobilsystem für Außendienst, Messe und Showroom.

Ein Kernversprechen des Anbieters lautet: ERP und WMS ohne Schnittstellen auf einer Datenbasis, dazu kostenlose technische Updates ohne Betriebsunterbrechung. Als eigene Kennzahlen nennt SOG über 290 Kunden, mehr als 6.200 aktive Anwender, über 60 Mitarbeitende und mehr als 20 zertifizierte Partner. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.

Für wen eignet sich SOG?

Der Zuschnitt ist eng: Groß- und Außenhandel sowie E-Commerce. Nach Branchen führt der Anbieter technischen Handel, Lifestyle und Wohnen, Haus und Garten, Geschenk und Deko, Spiel und Sport, Textilien und Mode sowie Lebensmittel. Nach Größe unterscheidet er Start-ups, KMU und Großunternehmen, nach Betriebsmodell Cloud, Miete und Kauf.

Wer international handelt, findet hier mehr als in einer allgemeinen Warenwirtschaft: Außenhandel ist ein eigener Bereich, im Premium-Umfang kommen offenes Zoll- und Konsignationslager sowie ein Abgleich gegen Finanz-Sanktionslisten dazu.

Weniger passend ist SOG für kleine Betriebe und Einzelunternehmer. Die Mindestabnahme liegt bei 5 Nutzern im Miet- und Kaufmodell und bei 10 Nutzern in der Cloud, die Mindestlaufzeit bei Miete und Cloud beträgt 24 Monate. Ein kostenloser Plan oder eine Testversion wird nicht beworben. Auch für Fertigungsbetriebe außerhalb des Handels ist die Software nicht gebaut, auch wenn Stücklisten im Premium-Umfang enthalten sind.

SOG im Arbeitsalltag

Alle Bereiche greifen auf dieselbe Datenbasis in Echtzeit zu, was laut Anbieter Schnittstellen und manuellen Aufwand spart.

Im Standardumfang (Business) liegen Kunden-, Lieferanten- und Artikelstammdaten, umfangreiche Such- und Filterfunktionen, Business Intelligence mit KPI-Dashboards, E-Rechnung für Ein- und Ausgangsrechnungen, ein Dokumentenmanagement mit Volltextsuche, Kontakt- und Ansprechpartnerverwaltung, Aufgaben- und Workflowmanagement, Mengenreservierung mit Lieferterminermittlung, die Einkaufsabwicklung von der Anfrage bis zur Bestellung sowie die Lagerverwaltung mit Orten und Bereichen. Dazu kommen Reklamationsmanagement mit RMA-Abwicklung, Projektverwaltung, Fremdsprachen für Bedienung und Belege, frei definierbare Tastaturkürzel, ein persönlicher Autostart und die Verteilung des Arbeitsbereichs auf bis zu sechs Bildschirme. Prozesse lassen sich per Parametrisierung ohne Programmierung anpassen.

Die Premium-Stufe ergänzt das um Werkzeuge für die Stammdatenqualität, Stücklisten für Zusammenstellung und Fertigung, ein Kunden-Anreizsystem mit Bonuspunkten, Finanz- und Liquiditätsplanung, Datenaustausch über SOAP-Dienste, ein Multi-Anfragemanagement für die Lieferantenauswahl, die Nachverfolgbarkeit von Partien und Chargen, offenes Zoll- und Konsignationslager, eine Kassenlösung für POS und Cash & Carry sowie den Abgleich gegen Finanz-Sanktionslisten. Im CRM kommen dort außerdem ein Lieferanten-Dashboard, eine algorithmische Dublettenprüfung und Telefonanbindung über CTI mit TAPI 2.0 hinzu; die Anbindung an Microsoft Office 365 für E-Mails, Kontakte und Aufgaben ist ebenfalls vorgesehen.

Rund um den Betrieb bietet SOG Projekteinführung, Ist-Aufnahme, ein Customer Service Center, kostenlose Updates, die SOG Academy für Schulungen sowie Softwareentwicklung und Customizing. Der Support ist im Business-Umfang als Standard-Support mit Wissensdatenbank organisiert, im Premium-Umfang mit schnelleren Reaktionszeiten und Fernwartung über TeamViewer.

Preise und Pläne

SOG veröffentlicht seine Einstiegspreise, ausdrücklich als unverbindliche Netto-Preise. Abgerechnet wird pro Nutzer, gestaffelt nach Betriebsmodell und Funktionsumfang. Bei jährlicher Zahlung sinkt der Monatspreis.

Miete (Mindestabnahme 5 Nutzer, Mindestlaufzeit 24 Monate):

  • Business ab 85 € pro Nutzer und Monat, jährlich gezahlt 75 €
  • Premium ab 115 € pro Nutzer und Monat, jährlich gezahlt 105 €

Cloud (Mindestabnahme 10 Nutzer, Mindestlaufzeit 24 Monate):

  • Business ab 145 € pro Nutzer und Monat, jährlich gezahlt 130 €
  • Premium ab 175 € pro Nutzer und Monat, jährlich gezahlt 155 €

Kauf (Mindestabnahme 5 Nutzer, einmalige Lizenz):

  • Business ab 1.850 € pro Nutzer
  • Premium ab 2.290 € pro Nutzer

Add-ons kommen obendrauf. Der Anbieter beziffert unter anderem DATEV mit 85 € pro Monat, Marktplätze mit 115 € pro Monat sowie im Kaufmodell ELO mit 2.950 €, EDI Verkauf Basis mit 4.950 € und den Online-Shop mit 4.950 €. Drei Beispielrechnungen macht SOG selbst auf: 5 Nutzer Business Miete plus DATEV ergeben 510 € pro Monat, 15 Nutzer Business Cloud plus zwei Add-ons 2.375 € pro Monat, 25 Nutzer Premium Kauf plus vier Add-ons 73.050 € einmalig. Nicht enthalten sind Implementierung, individuelle Anpassungen, Schulungen und weitere Leistungen. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Anbieter mit Sitz in Deutschland, seit 1984 am Markt, vollständiges Impressum mit benanntem Datenschutzbeauftragten
  • Einstiegspreise sind veröffentlicht, inklusive drei Beispielrechnungen für typische Konfigurationen
  • Drei Betriebsmodelle nebeneinander: Miete, Cloud und Kauf
  • ERP und WMS laufen ohne Schnittstelle auf einer Datenbasis
  • Kostenlose technische Updates, laut Anbieter ohne Betriebsunterbrechung
  • Eigener Außenhandelsbereich mit Zoll- und Konsignationslager sowie Sanktionslistenabgleich im Premium-Umfang
  • Online-Shop, Kassensystem, Marktplatzanbindung und Mobilsystem stammen vom selben Hersteller
  • Prozessanpassungen per Parametrisierung ohne Programmierung

Schwächen:

  • Mindestabnahme von 5 Nutzern bei Miete und Kauf, 10 Nutzern in der Cloud
  • Mindestlaufzeit von 24 Monaten bei Miete und Cloud
  • Kein kostenloser Plan und keine beworbene Testversion
  • Add-ons werden separat berechnet und summieren sich schnell, wie die Beispielrechnungen des Anbieters selbst zeigen
  • Implementierung, Customizing und Schulungen sind nicht in den genannten Preisen enthalten
  • Zentrale Funktionen wie Chargenverfolgung, Kasse und Liquiditätsplanung gibt es erst im Premium-Umfang
  • Der Zuschnitt auf Groß-, Außenhandel und E-Commerce schließt andere Geschäftsmodelle weitgehend aus

Alternativen zu SOG

In derselben Kategorie führt das Verzeichnis ALPHAPLAN, abas ERP und caniasERP.

Wer SOG im Bereich ERP & Warenwirtschaft einsetzt, kommt an ERP-Anbindung selten vorbei. Wir unterstützen dabei, auch bei Digitalisierung deiner Abläufe.

SOG im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: SOG steht in der Kategorie mit 208 weiteren Werkzeugen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 138 von 208 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 159.

SOG nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 143 von 208 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Einen kostenlosen Einstieg bietet SOG nicht. In der Kategorie haben 17 von 208 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

SOG ist ein Handels-ERP mit ungewöhnlich viel Transparenz: veröffentlichte Einstiegspreise, drei Betriebsmodelle und sogar eigene Beispielrechnungen, an denen sich die Größenordnung ablesen lässt. Für Groß- und Außenhändler mit Lager, Shop und Marktplätzen ist die Bündelung von ERP und WMS auf einer Datenbasis das stärkste Argument. Die Einstiegshürde ist dafür klar benannt: mindestens fünf Nutzer, in der Cloud zehn, und 24 Monate Laufzeit. Rechne die Add-ons von Anfang an mit.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
Preise werden auf Anfrage kalkuliert. Kein öffentliches Preismodell. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ SOG ERP und SOG WMS greifen mit Scanneranbindung ohne Schnittstelle ineinander
  • ✓ SOG Financials mit Ist- und Plankostenrechnung, Kostenträgeranalyse und Gemeinkostenzuschlägen
  • ✓ Leistungsverrechnung wahlweise per Iteration oder Stufenleiterverfahren
  • ✓ Nach- und Grenzplankostenrechnung samt Plan-Ist-Vergleich und Deckungsbeiträgen
  • ✓ Mandanten- und Multi-Site-Fähigkeit für komplexe Unternehmensstrukturen
  • ✓ Automatisierte Zollabwicklung für internationale Lieferketten
  • ✓ Eigener Online-Shop, der mit Echtzeitdaten aus dem ERP arbeitet
  • ✓ Kostenlose automatische Updates per Continuous Delivery bei aktivem Wartungsvertrag, ohne Release-Projekt

Vorteile

  • + Öffentliche Preisliste für alle drei Modelle: Miete ab 75 Euro je User und Monat, Cloud ab 130 Euro, Kauf ab 1.850 Euro je User
  • + Bei jährlicher Zahlung 10 bis 20 Euro je User und Monat günstiger
  • + Kostenlose automatisierte Softwareupdates per Continuous Delivery, kein Release-Projekt
  • + Wahl zwischen Miete, Cloud-Betrieb und einmaligem Kauf
  • + Eigene SOG Academy mit Schulungen, Knowledge Base und Fernsupport über TeamViewer

Nachteile

  • - Mindestlaufzeit von 24 Monaten
  • - Mindestabnahme von 5 Usern im Mietmodell und 10 Usern in der Cloud- und Premium-Variante
  • - Individuelle Anpassungen, Add-ons und Schulungen werden zusätzlich berechnet
  • - Premium-Funktionen erst ab 115 Euro je User und Monat in der Miete

Tags

erp warenwirtschaft mittelstand

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