Softr
No-Code-Plattform zum Aufbau von Web-Apps, Portalen und internen Tools. Verbindet Datenquellen wie Airtable, Google Sheets oder SQL-Datenbanken und erstellt daraus voll funktionsfähige Anwendungen.
Übersicht zu Softr: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.
Was ist Softr?
Softr ist eine No-Code-Plattform, die aus bestehenden Datenquellen funktionierende Webanwendungen macht. Wer seine Daten in Airtable, Google Sheets, Notion, HubSpot oder einer SQL-Datenbank hat, kann damit in Softr ohne Programmierung ein vollwertiges Kundenportal, eine interne App oder ein Mitgliederbereich aufbauen.
Der Interface-Builder arbeitet mit vordefinierten Blöcken, die per Drag-and-Drop zusammengestellt werden: Tabellen, Formulare, Detailansichten, Login-Bereiche und Zahlungsintegration. Eine eigene, integrierte Datenbank ist ebenfalls verfügbar, sodass man nicht zwingend auf externe Datenquellen angewiesen ist.
KI-Funktionen unterstützen beim App-Aufbau und ermöglichen natürlichsprachliche Abfragen auf die eigenen Daten.
Für wen eignet sich Softr?
Softr richtet sich an Operations-Teams, Non-Profits, Bildungseinrichtungen und kleine bis mittelgroße Unternehmen, die interne Tools, Kundenportale oder Mitgliederbereiche bauen wollen, ohne Entwickler einzubinden. Teams, die bereits mit Airtable oder Google Sheets arbeiten, können mit Softr schnell eine Benutzeroberfläche auf diese Daten legen.
Weniger geeignet ist Softr für komplexe Backend-Logik, große Skalierung mit tausenden von Nutzern oder Apps mit spezifischen nativen mobilen Anforderungen. Für diese Fälle sind individuelle Entwicklungslösungen besser aufgestellt.
Softr im Arbeitsalltag
Eine Unternehmensberatung möchte ihren Kunden ein Portal geben, über das sie den Status ihrer Projekte verfolgen können. Die Projektdaten liegen in Airtable. In Softr wird ein Login-Bereich erstellt, der Kunden nach Anmeldung nur ihre eigenen Projektdaten zeigt. Ohne eine einzige Zeile Code.
Preise und Pläne
Kostenlos: unbegrenzte Apps, 10 interne Nutzer, öffentliche Nutzer unbegrenzt, bis zu 1.000 Records. Basic: 59 USD/Monat (50 interne Nutzer, 10.000 Records, eigene Domain). Professional: 167 USD/Monat mit PWA-Export und 25.000 Workflow-Aktionen. Business: 269 USD/Monat bis 500 Nutzer. Alle Pläne mit 30-tägigem Test. Stand: März 2026.
Stärken und Schwächen
Die breite Datenquellenunterstützung ist der größte Vorteil: Softr funktioniert mit dem, was bereits vorhanden ist. SOC 2-Konformität und SSO machen das Tool für Business-Kunden mit Sicherheitsanforderungen nutzbar. Die große Template-Bibliothek beschleunigt den Einstieg.
Der Schritt von der kostenlosen zur nützlichen Version ist groß: Für eine eigene Domain sind bereits 59 USD/Monat fällig. Der PWA-Export für mobile Nutzung ist sogar erst ab 167 USD/Monat verfügbar. Bei wachsenden Teams können die Kosten schnell steigen.
Alternativen zu Softr
Glide bietet ähnliche App-Building-Funktionen mit einfacherem Einstieg. Stacker ist ein direkter Konkurrent im Bereich portalbasierter Apps. Bubble ermöglicht mehr Customization, aber mit steilerer Lernkurve.
Überblick
Softr ist eine gute Wahl für Teams, die schnell ein Kundenportal oder eine interne App auf bestehende Daten setzen wollen. Der kostenlose Plan erlaubt echte Evaluierung. Für produktive Nutzung ist ein bezahlter Plan nötig, dessen Preis beim Wachstum im Blick behalten werden sollte. Mehr zu No-Code-Lösungen im Kontext Webdesign & Entwicklung.
Überblick
- ✓ Drag-and-Drop Interface-Builder mit vordefinierten Blöcken
- ✓ Eigene Datenbank mit relationalen Tabellen direkt in der Plattform
- ✓ Verbindung zu Airtable, Google Sheets, Notion, HubSpot und 30+ Quellen
- ✓ Workflow-Automatisierung zwischen verbundenen Tools
- ✓ KI-Assistent für Datenbankabfragen und App-Aufbau
- ✓ Progressive Web App (PWA) Export für mobile Nutzung
Vorteile
- + Breite Datenquellenunterstützung, kein Lock-in auf ein System
- + SOC 2 Type II konform mit SSO-Unterstützung
- + 100+ Templates für schnellen Einstieg
Nachteile
- - PWA-Export erst ab Professional-Plan (167 USD/Monat)
- - Bei hohen Nutzerzahlen schnell teuer
- - Komplexe Backend-Logik stößt an Grenzen des No-Code-Ansatzes
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