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SlidePresenter (jetzt Omnora)
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SlidePresenter (jetzt Omnora)

SlidePresenter heißt heute Omnora. Die frühere Kernfunktion läuft dort als Authoring Automation: Videotrainings aus PowerPoint, PDF, Bildschirmaufnahme oder KI-Interview, mit Avatar, Quiz und 140 Sprachen. Preis dafür nach Trainingsvolumen auf Anfrage, Free-Plan ohne Videotrainings.

Übersicht zu SlidePresenter (jetzt Omnora): Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 22.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist SlidePresenter (jetzt Omnora)?

SlidePresenter heißt heute Omnora. Die Unternehmensseite sagt es selbst: „Omnora wurde 2011 unter dem Namen SlidePresenter gegründet“. Der alte Name lebt nur noch in der Technik weiter. Die Beispielvideos auf omnora.com laufen über app.slidepresenter.com, und die Cookie-Liste führt einen Speicherwert namens slidepresenter.viewerId.

Die Funktion, für die SlidePresenter bekannt war, heißt heute Authoring Automation. Omnora beschreibt sie als Lösung „für die automatisierte Trainingserstellung im Corporate Learning“. Aus Präsentationen, PDFs, Bildschirmaufnahmen oder einem KI-Interview mit Fachleuten entstehen vertonte Videotrainings mit Avatar und Quiz, in 140 Sprachen. Die Software läuft im Browser.

Daneben hat Omnora eine zweite Produktlinie aufgebaut, Intelligence Management. Dort führt eine KI Interviews mit Fachleuten, um deren Erfahrungswissen zu sichern, bevor es mit einer Kündigung oder dem Ruhestand verloren geht. Die öffentliche Preisliste ist ganz auf diese Linie zugeschnitten: „Drei Pläne, ein Ziel: Wissen sichern, bevor es fehlt.“ Laut Unternehmensseite nutzen mehr als 650 Unternehmen die Software, mehr als 50 Menschen arbeiten für Omnora. Rechtsträger ist laut Impressum die Omnora GmbH in Frankfurt am Main, eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt unter HRB 139240.

Für wen eignet sich SlidePresenter (jetzt Omnora)?

Authoring Automation zielt auf Weiterbildungsteams, bei denen die Fachbereiche mehr Trainings brauchen, als L&D bauen kann. Der Anbieter bringt das auf einen Satz: „Der Engpass in L&D ist die Produktion.“ Die fünf genannten Anwendungsfälle sind Onboarding, der Aufbau einer eigenen Lernakademie, Trainings von Fachleuten ohne Autorenwissen, kurze Lernvideos im Arbeitsalltag und die Entlastung von L&D-Teams. Vorkenntnisse in Videoproduktion braucht es laut FAQ nicht.

Gut passt das Werkzeug, wenn schon ein LMS mit SCORM oder xAPI im Haus ist oder Trainings in SharePoint, Intranet und Teams landen sollen. Die Seite zur Enterprise Readiness richtet sich ausdrücklich an IT-Sicherheit, Datenschutz und Einkauf, mit Mandantentrennung, Rollen aus HR-Systemen und individueller AVV.

Weniger passend ist es, wenn du nur gelegentlich ein Video brauchst und es erst selbst ausprobieren willst. Der kostenlose Plan enthält keine Videotrainings, und für Authoring Automation nennt Omnora keinen Preis. Alle fünf Anwendungsfälle drehen sich um interne Weiterbildung, Marketing- oder Werbevideos gehören nicht dazu.

SlidePresenter (jetzt Omnora) im Arbeitsalltag

Der dokumentierte Ablauf hat drei Stufen. Zuerst kommt das Wissen rein, als Gespräch mit der KI, als Folienpräsentation oder als Bildschirmaufnahme. Aus PowerPoint und PDF soll ein Training laut Anbieter „in 3 Klicks“ entstehen, vorhandene Bildschirmaufnahmen lassen sich mit einer KI-Stimme neu vertonen. Omnora übernimmt dann Skript, Vertonung, Visualisierung und Quiz. Zur Auswahl stehen über 120 Avatare oder ein eigener Custom Avatar.

Im zweiten Schritt passt L&D das Training im Editor an und gibt es frei. Ausgerollt wird als SCORM, xAPI oder MP4 oder per Einbettung in SharePoint, Intranet und Teams. Eingebettete Trainings bleiben laut Anbieter bei jeder Änderung überall aktuell. Wer welches Training abgeschlossen hat, dokumentiert die Plattform, Quiz und Lernkontrollen prüfen das Verständnis.

Eine veröffentlichte Referenz liefert die KfW, laut Fallstudie Kunde seit 2021. Sie betreibt ein internes Videoportal auf Basis des Autorenwerkzeugs, über das alle Mitarbeitenden Lernvideos erstellen und teilen können. Nach Angaben des Anbieters waren weniger als vier Monate nach dem Start 57 Stunden Wissensinhalte veröffentlicht und rund 2.200 Mitarbeitende registriert. Das Videoportal erhielt den eLearning Award des eLearning Journal. Die Zahlen stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.

Preise und Pläne

Die Preisseite nennt drei Pläne, alle Preise in Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Abgerechnet wird je Lizenz, und eine Lizenz umfasst eine aktive Initiative, also ein Vorhaben wie das Offboarding einer Person oder das Erfassen von Prozessen. „Sie zahlen pro Initiative, nicht pro Kopf“, schreibt Omnora, weitere Accounts kosten nichts.

  • Free: 0 Euro, ohne Laufzeit. Eine Initiative und fünf KI-Interviews, beides einmalig. KI-Chat, Wissensdokumente und Wissensgraph unter Fair Usage. Videotrainings sind nicht enthalten, Inhalte tragen ein Omnora-Wasserzeichen.
  • Business: 299 Euro pro Monat je Lizenz bei monatlicher Abrechnung oder 2.899 Euro bei jährlicher Abrechnung statt 3.588 Euro. Enthalten sind fünf KI-Interviews pro Monat, bei Jahreszahlung 60 sofort verfügbar, dazu Videotrainings unter Fair Usage, MCP-Server, eigenes Brand Kit, Standard-AVV und Support per Mail und Chat. Der Tarif ist als „Kurzzeitiges Einführungsangebot“ markiert.
  • Enterprise: individuelles Angebot nach Umfang. Unbegrenzte Initiativen und Interviews, Custom Avatare, SSO, SLA, individuelle AVV, InfoSec-Prüfung und ein persönlicher Customer-Success-Ansprechpartner. Automatisierte Trainingserstellung führt Omnora hier als typischen Anwendungsfall.

Für Authoring Automation, also die frühere SlidePresenter-Funktion, gibt es keinen Listenpreis. Die FAQ der Produktseite sagt: „Der Preis richtet sich nach dem Volumen Ihrer Trainings.“ Das Angebot erstellt der Vertrieb. Einen Testzugang sehen die AGB „für einen individuell festgelegten Zeitraum“ vor. Verträge verlängern sich automatisch um die ursprünglich vereinbarte Mindestlaufzeit, wenn niemand spätestens einen Monat vor Ablauf kündigt. Ein Wechsel von Business zurück in den Free-Plan ist nicht vorgesehen. Stand: Oktober 2026.

Stärken und Schwächen

Die Preisliste ist öffentlich, mit Free-Plan und einem Business-Tarif zu 299 Euro im Monat je Lizenz. Abgerechnet wird je Initiative, zusätzliche Accounts kosten nichts. Trainings gehen als SCORM, xAPI oder MP4 in jedes LMS, das SCORM oder xAPI unterstützt. Gehostet wird laut Anbieter in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, das Unternehmen gibt eine TISAX-Zertifizierung an, und Kundendaten fließen laut Preisseite in keinem Plan ins Training von KI-Modellen.

Der kostenlose Plan enthält keine Videotrainings, also genau die Funktion, für die SlidePresenter bekannt war. Für Authoring Automation fehlt ein Listenpreis. Der Business-Preis ist als kurzzeitiges Einführungsangebot gekennzeichnet, und die englische Preisseite markiert auch den Free-Plan als „Limited time only“, die deutsche nicht. Single Sign-on und SLA gibt es erst im Enterprise-Plan.

Den deutlichsten Widerspruch liefert der Anbieter selbst. Die Produktseite wirbt mit „Verarbeitung in Rechenzentren in Deutschland, kein US-Datentransfer“. Die Datenschutzerklärung nennt für die Applikation drei Dienste aus San Francisco: Intercom für Nutzungsanalyse und Nachrichten in der Applikation, Productboard für Produktfeedback und PostHog für Nutzungsanalyse. Die Übermittlung in die USA stützt Omnora jeweils auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln, Cookies in der Applikation setzt sie dafür nur mit Einwilligung. Die Dienstleister für Transkription, Sprachausgabe und Textgenerierung stehen nicht in der Datenschutzerklärung, sie verweist dafür auf die Liste im Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Alternativen zu SlidePresenter (jetzt Omnora)

Omnora positioniert sich selbst gegen Synthesia. Das Menü führt eine „Synthesia-Alternative“, die Fußzeile einen Vergleich „Omnora vs. Synthesia“. Wer KI-Videos für Schulungen sucht, legt deshalb am besten Synthesia direkt daneben. Aus derselben Kategorie lohnt der Blick auf HeyGen und Vyond.

SlidePresenter (jetzt Omnora) im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: SlidePresenter (jetzt Omnora) steht in der Kategorie mit 450 weiteren Werkzeugen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 81 von 450 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 157.

SlidePresenter (jetzt Omnora) nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 227 von 450 Werkzeugen (50 Prozent).

Überblick

Aus SlidePresenter ist mehr geworden als ein Namenswechsel. Die Videoerstellung aus Folien ist heute ein Baustein einer Plattform, deren Schwerpunkt sich sichtbar Richtung Wissenssicherung per KI-Interview verschoben hat. Für Unternehmen mit eigenem LMS und regelmäßigem Schulungsbedarf halten wir Authoring Automation für eine ernsthafte Option, gerade wegen des Hostings in Deutschland, des SCORM-Exports und des Ansatzes, Trainings aus dem Wissen der eigenen Fachleute zu bauen.

Zwei Dinge würden wir vor einem Vertrag klären. Erstens den echten Preis für das eigene Trainingsvolumen, denn der Business-Tarif enthält Videotrainings nur unter Fair Usage. Zweitens die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter, weil „kein US-Datentransfer“ und die eigene Datenschutzerklärung nicht zusammenpassen. Wer zuerst prüfen will, ob ein KI-Interview das Wissen einer ausscheidenden Fachkraft brauchbar festhält, kann das im Free-Plan ohne Kosten tun. Bei der Einführung solcher Werkzeuge in bestehende Lernprozesse unterstützen wir als KI-Agentur, und wenn die Inhalte selbst noch entstehen müssen, hilft unsere Content-Erstellung.

Überblick

Preismodell
freemium
Free-Plan für 0 Euro ohne Laufzeit, aber ohne Videotrainings. Business 299 Euro pro Monat je Lizenz oder 2.899 Euro jährlich, als kurzzeitiges Einführungsangebot, Videotrainings unter Fair Usage. Enterprise und Authoring Automation nach Umfang auf Anfrage. Alle Preise zzgl. MwSt. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Document to Training: Videotraining aus PowerPoint und PDF
  • ✓ Interview to Training: ein Gespräch mit der KI wird zum Training
  • ✓ Bildschirmaufnahmen mit KI-Stimme neu vertonen
  • ✓ Über 120 Avatare, alternativ ein eigener Custom Avatar
  • ✓ Untertitel, Vertonung und Übersetzung in 140 Sprachen
  • ✓ Quizfragen werden automatisch vorgeschlagen
  • ✓ Export als SCORM, xAPI oder MP4, Einbettung in SharePoint, Intranet und Teams
  • ✓ Eingebettete Trainings bleiben bei jeder Änderung überall aktuell
  • ✓ Brand Kit mit Logos, Farben, Schriften und Intro-Sequenzen
  • ✓ Rollen und Rechte, vererbbar aus HR-Systemen, mehrmandantenfähig
  • ✓ Dokumentation, wer welches Training abgeschlossen hat
  • ✓ Intelligence Management: KI-Interviews sichern Erfahrungswissen, Weitergabe per KI-Chat, Wissensdokument oder MCP-Server

Vorteile

  • + Öffentliche Preisliste mit Free-Plan und Business-Tarif zu 299 Euro pro Monat je Lizenz
  • + Abrechnung je Initiative statt je Kopf, weitere Accounts kosten nichts
  • + Export als SCORM, xAPI oder MP4 für jedes LMS mit SCORM- oder xAPI-Unterstützung
  • + Hosting in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, laut Anbieter TISAX-zertifiziert
  • + Kundendaten fließen laut Anbieter in keinem Plan ins Training von KI-Modellen

Nachteile

  • - Der Free-Plan enthält keine Videotrainings und setzt ein Omnora-Wasserzeichen
  • - Für Authoring Automation gibt es keinen Listenpreis, der Preis richtet sich nach dem Trainingsvolumen
  • - Die Produktseite wirbt mit „kein US-Datentransfer“, die Datenschutzerklärung nennt Intercom, Productboard und PostHog aus San Francisco für die Applikation
  • - Der Business-Preis ist als kurzzeitiges Einführungsangebot gekennzeichnet
  • - Single Sign-on und SLA erst im Enterprise-Plan

Tags

ki video e-learning wissensmanagement authoring Umbenennung

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