Sendspark
Plattform für KI-personalisierte Videonachrichten im B2B-Vertrieb: Du nimmst ein Video auf, Sendspark spricht Namen und Variablen je Empfänger mit deiner geklonten Stimme ein. Anbieter ist Sendspark, Inc. aus San Antonio, Texas. Ab 49 USD im Monat, kein Gratisplan, 7 Tage Test.
Übersicht zu Sendspark: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 28.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Sendspark?
Sendspark ist eine Plattform für personalisierte Videonachrichten im Vertrieb und Marketing. Der Anbieter beschreibt sich als „AI personalized video platform for B2B sales and marketing teams”. Das Prinzip: Du nimmst ein Video einmal auf und sprichst an der Stelle des Namens einen Platzhalter. Sendspark klont deine Stimme aus der Aufnahme und erzeugt für jeden Empfänger eine eigene Fassung, in der deine Stimme seinen Vornamen, seine Firma oder weitere Variablen sagt. Die Mundbewegung wird an das KI-Audio angepasst, und aus derselben Aufnahme entstehen laut Anbieter auch Fassungen in anderen Sprachen. Hinter dir läuft auf Wunsch die Website des Empfängers, sein LinkedIn-Profil, ein Google-Maps-Standort oder ein eigenes Bild.
Ausgangspunkt ist eine eigene Aufnahme. Die Nutzungsbedingungen beschreiben das Verfahren genauer: Die Modelle verwenden deine Aufnahme eines vorgegebenen Satzes, dort „Specimen” genannt, als „Voiceprint” und erzeugen daraus Varianten deiner Stimme und bei Videos auch deines Aussehens. Auf der Preisseite grenzt sich Sendspark selbst von reinen Aufnahmewerkzeugen ab: „Sendspark is an AI video personalization platform, not a screen recorder.”
Dazu kommen die Bausteine einer Video-Plattform für den Vertrieb: Aufnahme per Chrome-Erweiterung oder Desktop-App für Mac und Windows, animierte GIF-Vorschaubilder für E-Mails, eine Landingpage je Video mit Buttons und Kalender, Auswertungen, wer wie viel angesehen hat, und ab dem Tarif Growth eine API, Webhooks und automatisierte Workflows. Anbieter ist laut Nutzungsbedingungen die Sendspark, Inc. mit Anschrift 454 Soledad Street in San Antonio, Texas. Für den Vertrag gilt das Recht des Bundesstaats Delaware.
Für wen eignet sich Sendspark?
Als Nutzer nennt die Seite zur Kaltakquise SDRs, BDRs und Account Executives, die per Video erstmals ansprechen und nachfassen. Weitere Lösungsseiten richten sich an Marketing, Customer Success, Partnermanagement und interne Kommunikation. Als Branchen führt das Menü unter anderem B2B-SaaS, Agenturen, Recruiting, Immobilien, Hochschulen, Non-Profits, Finanzdienstleister und Versicherungen sowie Beratung und Coaching. Agenturen bekommen einen eigenen Tarif, in dem mehrere Kundenteams in einem Dashboard laufen. Wie sich solche Videos mit CRM und Sequenzen zu einer durchgehenden Vertriebskette verbinden lassen, beschreiben wir unter Automation & Prozessoptimierung.
Weniger passend ist Sendspark in drei Fällen. Wer personenbezogene Daten nur in der EU verarbeiten darf, hat ein Problem: Laut Datenschutzerklärung werden die Daten auf Servern in den USA gespeichert. Wer nur gelegentlich ein Video verschickt, zahlt mindestens 49 USD im Monat oder 468 USD im Jahr, einen Gratisplan gibt es nicht. Und wer die Stimme einer anderen Person klonen will, darf das laut Nutzungsbedingungen nicht. Dort versicherst du, dass die Aufnahme und der daraus erzeugte Voiceprint deine eigenen sind.
Sendspark im Arbeitsalltag
Den Ablauf beschreibt Sendspark auf der Startseite in vier Schritten:
- Du nimmst ein Video auf und sprichst einen Platzhalter an der Stelle, an der der Vorname des Empfängers stehen soll. In der Anleitung zur Clay-Anbindung ist das wörtlich „watermelon”.
- Du importierst die Kontakte per CSV, aus dem CRM oder über die API. Laut Produktseite gehören HubSpot, Salesforce, Clay, Zapier, Make, RB2B, Warmly, Expandi und Salesforge zu den Importquellen.
- Sendspark erzeugt je Kontakt ein eigenes Video, ein Vorschaubild und eine Landingpage.
- Du verschickst die Videos über dein E-Mail- oder Vertriebstool.
Weil die meisten Postfächer laut Anbieter kein Video abspielen, landet in der E-Mail ein animiertes GIF mit Abspielknopf, das auf die Landingpage verlinkt. Dort läuft das Video, darunter stehen Buttons und auf Wunsch ein eingebetteter Kalender. Sieht der Empfänger zu, bekommst du eine Benachrichtigung. Die Seite zur Kaltakquise empfiehlt, genau diese Kontakte als Nächstes anzurufen.
Als veröffentlichte Referenz führt Sendspark unter anderem Brikl, eine E-Commerce-Plattform für Firmenshops. Dynamische Videokampagnen hätten dort die Demo-Buchungen gegenüber klassischen E-Mails um 46 Prozent gesteigert, so der Anbieter. Die Zahl ist nicht unabhängig geprüft. Auffällig ist der Einleitungssatz derselben Fallstudie: Er spricht von Immobilienmaklern, die mit Sendspark Käufer beeindrucken, obwohl die Seite Brikl selbst als E-Commerce-Plattform beschreibt.
Preise und Pläne
Sendspark rechnet je Tarif ab, und jeder Tarif enthält eine feste Zahl an Nutzerplätzen. Weitere Plätze kosten einen festen Betrag je Monat. Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, jeder Tarif beginnt mit einem 7-tägigen Test. Die Preisseite zeigt standardmäßig die monatliche Abrechnung und wirbt für die Jahreszahlung mit „SAVE UP TO 33%”. Die Monatsbeträge bei Jahreszahlung stehen im Seitencode und decken sich mit den ausgewiesenen Jahressummen.
| Tarif | monatliche Abrechnung | jährliche Abrechnung, je Monat | jährliche Abrechnung, im Jahr | Nutzer inklusive |
|---|---|---|---|---|
| Solo | 49 USD | 39 USD | 468 USD | 1 |
| Growth | 99 USD | 69 USD | 828 USD | 3 |
| Team | 299 USD | 199 USD | 2.388 USD | 10 |
| Business | 699 USD | 499 USD | 5.988 USD | 25 |
Jeder weitere Nutzer kostet bei monatlicher Abrechnung in Solo 49 USD, in Growth 45 USD, in Team 39 USD und in Business 29 USD im Monat. Bei Jahreszahlung sind es 39, 35, 29 und 19 USD im Monat.
Die Kontingente steigen mit dem Tarif. Solo speichert 5.000 Videos und enthält 100 Dynamic Video Minutes, Growth 20.000 Videos und 250 Minuten, Team 100.000 Videos und 1.000 Minuten, Business unbegrenzt viele Videos und 3.000 Minuten. Eine Dynamic Video Minute entspricht laut FAQ einem personalisierten Video von einer Minute Länge. Wer mehr braucht, wird nicht abgeschaltet: Jede weitere Minute kostet in Solo 0,39 USD, in Growth 0,29 USD, in Team 0,24 USD und in Business 0,19 USD. Die automatisierten Workflows rechnen in Tasks ab. Solo hat keine, Growth enthält 7.500, Team 25.000 und Business 75.000. Weitere Tasks kosten je 1.000 Stück 10, 7, 5 oder 2 USD.
Die Funktionen sind gestaffelt. Solo enthält Stimmklon, Namenspersonalisierung, dynamische Hintergründe, personalisierte Vorschaubilder und laut FAQ die Basis-Integrationen HubSpot, Gmail, Outlook und LinkedIn. Growth ergänzt mehrere KI-Variablen je Video, die Workflows, Salesforce und weitere Anbindungen, API und Webhooks sowie eigenes Logo und eigene Domain. Team bringt begleitete Workflow-Einrichtung, Onboarding und ein Admin-Dashboard, Business Live-Support über Slack und einen festen Ansprechpartner. Die Tarife Agency und Enterprise haben keinen veröffentlichten Preis. SSO/SAML, SCIM und Audit-Logs gibt es nur für Enterprise-Workspaces.
Laut Nutzungsbedingungen sind Steuern in den Preisen nicht enthalten, und Abos verlängern sich automatisch um dieselbe Laufzeit. Bei Zahlungsverzug fallen 1,5 Prozent Zinsen pro Monat an.
Zwei Aussagen der Preisseite stehen im Widerspruch zu den Nutzungsbedingungen. Die FAQ sagt zum Test „No credit card required to start”. Die Nutzungsbedingungen verlangen dagegen ein Zahlungsmittel bei der Anmeldung zum Test und wandeln den Test nach sieben Tagen automatisch in ein Bezahlabo um, wenn du nicht per E-Mail kündigst. Zur Kündigung verspricht die FAQ „no cancellation penalty” und Zugang bis zum Ende der bezahlten Laufzeit. In den Nutzungsbedingungen steht in Großbuchstaben, dass bei Kündigung vor Laufzeitende die gesamten restlichen Abogebühren sofort berechnet werden. Stand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Für Sendspark spricht die offene Preisliste. Alle vier Standardtarife stehen mit Preis, Nutzerplätzen, Kontingenten und Überschreitungskosten auf der Seite. Stimmklon und dynamische Hintergründe sind schon im kleinsten Tarif enthalten, und wer sein Minutenkontingent überschreitet, zahlt je Minute weiter, statt gesperrt zu werden. Sendspark ist nach SOC 2 Type II geprüft, die Nutzungsbedingungen nennen Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung und eine Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen. Den Voiceprint hält Sendspark laut Datenschutzerklärung nur drei Monate vor. Support per In-App-Chat und E-Mail gibt es in jedem Tarif und schon im Test.
Dagegen steht zuerst der Rechtsrahmen. Vertragspartner ist eine US-Gesellschaft, die Daten liegen laut Datenschutzerklärung auf Servern in den USA, und schon durch die Nutzung willigst du dort in die Verarbeitung in den USA ein. Das Data Processing Addendum ist laut Nutzungsbedingungen Vertragsbestandteil, sein Text aber nur auf Anfrage erhältlich. Dieselben Bedingungen räumen Sendspark an allen hochgeladenen Inhalten eine unbefristete, unwiderrufliche, übertragbare Lizenz ein, ausdrücklich auch zum Training der eigenen Modelle und zur kommerziellen Nutzung von Bild und Namen der gezeigten Personen. Die Ausgaben der Modelle bleiben Eigentum von Sendspark oder seiner Lizenzgeber. Hält ein Gericht den Haftungsausschluss für unwirksam, begrenzen die Bedingungen die Haftung auf 500 USD. Streitigkeiten gehen in ein Schiedsverfahren der American Arbitration Association in Wilmington, Delaware, auf Englisch und mit drei Schiedsrichtern.
Bei den Integrationen nennt der Anbieter drei Zahlen: „90+ integrations” im Menü, „70+ email, LinkedIn and sales tools” im Einleitungstext der Integrationsseite und „50+ sales and marketing platforms” in der Preis-FAQ. Auf der Integrationsseite selbst lautet die Beschreibung bei den meisten Einträgen, etwa Pipedrive, Zoho, Apollo oder Mailchimp, dass du das Video-Snippet einfügst. Eine weitergehende Anbindung beschreibt die Seite unter anderem für HubSpot, Salesforce, Clay, Zapier und Make.
Alternativen zu Sendspark
Sendspark grenzt sich auf der eigenen Preisseite ausdrücklich von Loom und Vidyard ab. Beide stehen auch in diesem Verzeichnis, ebenso zwei weitere Video-Plattformen für den Vertrieb aus derselben Kategorie:
Sendspark im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst.
Sendspark nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 231 von 450 Werkzeugen (51 Prozent).
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 158 Alternativen mit EU-Sitz, davon 80 aus Deutschland.
Einen dauerhaft kostenlosen Plan bietet Sendspark nicht. In der Kategorie haben 217 von 450 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Wir halten Sendspark für ein durchdachtes Werkzeug, wenn ein Vertriebsteam Video schon im Prozess hat und am Aufwand für Einzelaufnahmen scheitert. Die Preise sind offen, die Kontingente nachvollziehbar, und der Stimmklon steckt bereits im kleinsten Tarif. Wer nur testen will, ob Video in der eigenen Zielgruppe überhaupt ankommt, braucht dafür kein KI-Klonen und ist mit einem einfacheren Aufnahmewerkzeug besser beraten.
Für Unternehmen im deutschsprachigen Raum würden wir drei Dinge vor dem Abschluss klären. Erstens die Daten: Sendspark verarbeitet nicht nur deine Stimme und dein Gesicht, sondern auch Daten deiner Empfänger, von der Website im Hintergrund bis zur Info, wer wie lange zugesehen hat. Lass dir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung geben und kläre, ob personalisierte Kaltansprache mit Videotracking in deinem Fall überhaupt zulässig ist. Zweitens die Rechte an den Aufnahmen: Wenn Mitarbeitende ihre Stimme klonen lassen, gilt die unbefristete Lizenz samt Modelltraining auch für sie. Das sollte intern geregelt sein, bevor die erste Kampagne läuft. Drittens der Vertrag selbst: Preisseite und Nutzungsbedingungen sagen bei Kreditkarte im Test und bei vorzeitiger Kündigung Verschiedenes. Starte deshalb monatlich und lass dir die Kündigungsbedingungen schriftlich bestätigen, bevor du ein Jahresabo abschließt. Bei der Auswahl und Einführung solcher Werkzeuge unterstützen wir im Rahmen unserer Beratung & Betreuung.
Überblick
- ✓ Stimmklon: Deine Stimme spricht Vorname, Firma oder weitere Variablen je Empfänger, ab Solo enthalten
- ✓ Lippensynchronisation, die die Mundbewegung an das KI-Audio anpasst
- ✓ Personalisierte Fassungen in anderen Sprachen aus einer einzigen Aufnahme
- ✓ Dynamische Hintergründe: Website, LinkedIn-Profil, Google-Maps-Standort oder ein eigenes Bild hinter dem Sprecher
- ✓ Aufnahme von Bildschirm und Kamera per Chrome-Erweiterung oder Desktop-App für Mac und Windows, bis 1080p
- ✓ Animierte GIF-Vorschaubilder mit Name und Firmenlogo des Empfängers, die in jedem Postfach funktionieren
- ✓ Landingpage je Video mit CTA-Buttons, Passwortschutz und eingebettetem Kalender aus 24 Terminbuchungs-Tools
- ✓ Videoanalyse mit Zuschauern, Sehdauer, CTA-Klicks und CSV-Export, dazu Benachrichtigung, sobald ein Empfänger zusieht
- ✓ Teleprompter mit KI-Skriptgenerator, automatische Untertitel und Transkripte
- ✓ API, Webhooks mit acht Ereignissen und automatisierte Workflows ab dem Tarif Growth
- ✓ MCP-Server, über den Claude, ChatGPT oder Cursor die Auswertungen abfragen
- ✓ SSO/SAML, SCIM, Audit-Logs und Domain-Verifizierung für Enterprise-Workspaces
Vorteile
- + Alle vier Standardtarife stehen mit Preis, Nutzerplätzen, Kontingenten und Überschreitungskosten auf der Preisseite
- + Stimmklon, Namenspersonalisierung und dynamische Hintergründe sind schon im Einstiegstarif Solo enthalten
- + Kein harter Stopp: Zusätzliche Dynamic Video Minutes werden je Minute abgerechnet
- + SOC 2 Type II, Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung laut Nutzungsbedingungen
- + Den Voiceprint speichert Sendspark laut Datenschutzerklärung nur drei Monate
- + Support per In-App-Chat und E-Mail in jedem Tarif, auch während des Tests
Nachteile
- - Kein kostenloser Plan, nur ein 7-tägiger Test
- - Vertragspartner ist eine US-Gesellschaft, die Daten liegen laut Datenschutzerklärung auf Servern in den USA
- - Die Nutzungsbedingungen räumen Sendspark eine unbefristete, unwiderrufliche Lizenz an hochgeladenen Inhalten ein, ausdrücklich auch zum Training der eigenen Modelle
- - Preisseite und Nutzungsbedingungen widersprechen sich bei Kreditkartenpflicht im Test und bei den Folgen einer vorzeitigen Kündigung
- - Bei den meisten der über 90 Integrationen fügst du nur ein kopiertes Video-Snippet ein, eine weitergehende Anbindung beschreibt der Anbieter nur für einen Teil
- - Salesforce-Anbindung, API, Webhooks und Workflows erst ab Growth, SSO und SCIM nur in Enterprise-Workspaces ohne veröffentlichten Preis
- - Streitigkeiten laufen über ein Schiedsverfahren in Wilmington, Delaware
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