Search Analytics for Sheets
Google-Sheets-Add-on der rumänischen Vertify SRL, das Leistungs- und URL-Inspection-Daten der Google Search Console in Tabellen holt und als tägliches oder monatliches Backup sichert. Kostenloser Plan, Pro und Unlimited in USD.
Übersicht zu Search Analytics for Sheets: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 28.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Search Analytics for Sheets?
Search Analytics for Sheets ist ein Add-on für Google Sheets. Es holt Leistungs- und Indexierungsdaten aus der Google Search Console direkt in eine Tabelle und kann diese Abrufe täglich oder monatlich automatisch wiederholen. Installiert wird es über den Google Workspace Marketplace. Danach steht es in jeder deiner Tabellen im Add-on-Menü unter „Search Analytics“ bereit.
Anbieter ist die Vertify SRL mit Sitz in Iasi, Rumänien. Das steht übereinstimmend in Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie, und die Nutzungsbedingungen unterstellen den Vertrag rumänischem Recht. Entwickelt hat das Add-on laut Website Mihai Aperghis, Gründer der SEO-Agentur vertify. Google stellt nur die Plattform: Search Console, Sheets und den Marketplace. Das Add-on selbst ist ein Produkt der Vertify SRL.
Der Unterschied zur Search Console liegt in der API. In der Weboberfläche gruppierst du laut Dokumentation nach einer Dimension zur Zeit, über die API lassen sich beliebige Dimensionen kombinieren. Der Anbieter nennt auf der Preisseite mehr als 250.000 Installationen. Unabhängig geprüft ist diese Zahl nicht.
Für wen eignet sich Search Analytics for Sheets?
Der Anbieter nennt SEO-Agenturen und Online-Unternehmen als Zielgruppe. Die drei Tarife staffeln sich nach Website-Größe: Free für kleine und lokale Unternehmen, Pro für mittlere bis große Websites, Unlimited für große und Enterprise-Websites. Praktisch passt das Add-on zu allen, die ihre Search-Console-Daten in Tabellen weiterverarbeiten, Berichte bauen oder Daten über längere Zeit sichern wollen. Wer Unterstützung beim Aufbau solcher Auswertungen sucht, findet sie bei unserer SEO-Betreuung.
Voraussetzung sind ein Google-Konto und verifizierte Properties in der Search Console. Die Nutzungsbedingungen verlangen ein Mindestalter von 18 Jahren.
Nicht geeignet ist das Add-on, wenn du Search-Console-Daten in Excel oder einer BI-Plattform brauchst: Es ist ein Google-Sheets-Add-on. Als Datenquelle nennt die Produktbeschreibung nur die Search Console. Wer Daten aus Analytics oder Werbekonten zusammenführen will, braucht ein anderes Werkzeug.
Search Analytics for Sheets im Arbeitsalltag
Den Ablauf beschreibt die Dokumentation des Anbieters. Du öffnest in einer Tabelle die Seitenleiste und autorisierst das Add-on einmalig per OAuth für deine Search Console. Die Freigabe gilt pro Nutzer, für weitere Tabellen musst du sie nicht wiederholen. Nutzt du ein anderes Add-on mit Seitenleiste, wird dieses laut Dokumentation überlagert.
Im ersten Reiter stellst du eine Abfrage zusammen: Property, Zeitraum, Suchtyp (Web, Bild oder Video), Gruppierung, Filter, Aggregation und das Zielblatt. Ohne Gruppierung bekommst du eine Zeile mit Klicks, Impressionen, CTR und durchschnittlicher Position. Jede Dimension fügt eine Spalte hinzu. Filter sind beliebig viele möglich, sie werden aber immer mit UND verknüpft. Gruppierst du nach Suchanfrage, fehlen sehr seltene Anfragen, weil Google sie zum Schutz der Nutzer ausblendet. Die Summen fallen dann kleiner aus als ohne diese Dimension.
Im zweiten Reiter richtest du Backups ein, monatlich oder täglich. Das Add-on holt die Daten am dritten Tag nach dem gewählten Intervall und versucht es täglich erneut, falls die Daten noch nicht vollständig vorliegen. Auf Wunsch schreibt es die ungruppierten Summen in ein eigenes Blatt „Aggregated Data“ und schickt nach jedem Lauf eine Statusmail. Ein Blatt „Backup Log“ protokolliert Erfolg und Fehler. Dafür fordert das Add-on die Berechtigung, E-Mails in deinem Namen zu senden. Laut Datenschutzerklärung dient sie nur den Backup-Mails. Wie sich solche Abrufe in größere Berichtsstrecken einbinden lassen, beschreiben wir unter Automation und Prozessoptimierung.
Die Search-Console-Daten gehen laut Datenschutzerklärung direkt von der API in deine Tabelle und werden nirgends sonst gespeichert. Erfasst werden die E-Mail-Adresse, die gewählten Abfrageoptionen und die Zahl der abgerufenen Zeilen, nicht deren Inhalt. Für die Website nennt die Datenschutzerklärung Google Analytics und Firebase.
Preise und Pläne
Die Preisseite nennt drei Stufen in US-Dollar, jeweils als Monatsbetrag. Ein Umschalter wechselt zwischen monatlicher Zahlung und Jahresabo. Voreingestellt ist die Jahresansicht.
| Stufe | Monatlich | Im Jahresabo, je Monat | Search-Analytics-Zeilen je Abfrage | URL-Inspection-Zeilen je Abfrage |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0 USD | 0 USD | 10.000 (Jahresansicht: 25.000) | 100 |
| Pro | 19 USD | 16 USD | 100.000 | 1.000 |
| Unlimited | 49 USD | 41 USD | alle verfügbaren | 2.000 |
Alle drei Stufen enthalten unbegrenzte Abfragen für alle verifizierten Properties, alle Gruppierungs- und Filteroptionen sowie unbegrenzt viele tägliche und monatliche automatische Abrufe. Die Stufen unterscheiden sich also nur in den Zeilen je Abfrage. Zwei Einschränkungen nennt der Anbieter selbst: Wie viele Zeilen tatsächlich kommen, hängt davon ab, was die Search Console API liefert, und URL-Inspection-Daten unterliegen dem Tageslimit der API je Property.
Ein Widerspruch steckt in der Free-Stufe. In der voreingestellten Jahresansicht sind 10.000 Zeilen durchgestrichen und durch 25.000 ersetzt, in der Monatsansicht stehen weiter 10.000.
Abgerechnet wird je Search-Console-Konto: Beim Kauf gibst du die E-Mail-Adresse des Search-Console-Kontos an, für das das Abo gelten soll. Rechnungssteller ist Paddle, laut Nutzungsbedingungen Merchant of Record und autorisierter Wiederverkäufer. Bei Zahlungsfragen wendest du dich direkt an Paddle. Das Abo verlängert sich automatisch. Bereits bezahlte Zeiträume erstattet der Anbieter nicht, mit einer Ausnahme: Beim ersten Abo gilt eine einmalige 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Das gesetzliche 14-tägige Widerrufsrecht für EU-Verbraucher bleibt laut Nutzungsbedingungen unberührt. Preisänderungen greifen erst zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Preisstand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und enthält unbegrenzte Abfragen und automatische Backups.
- Alle Stufen haben denselben Funktionsumfang, bezahlt wird nur für mehr Zeilen je Abfrage.
- Die Search-Console-Daten werden laut Datenschutzerklärung nicht beim Anbieter gespeichert.
- Der Anbieter sitzt in der EU, der Vertrag unterliegt rumänischem Recht.
- Für das erste Abo gibt es eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Schwächen
- Preise gibt es nur in US-Dollar.
- Die Zeilengrenze des Free-Plans steht auf der Preisseite zweimal unterschiedlich.
- Die Dokumentation nennt als Zeilenoptionen nur 1.000 und 5.000 Zeilen und spricht von „Webmaster Tools“. Die Preisseite nennt bis zu 100.000 Zeilen.
- Filter lassen sich nur mit UND verknüpfen.
- Ergebnisse können nur in ein Blatt der aktuell geöffneten Tabelle geschrieben werden.
- Außerhalb der 30-Tage-Garantie gibt es für laufende Zeiträume kein Geld zurück.
Alternativen zu Search Analytics for Sheets
Für Search-Console-Auswertungen kommen aus derselben Kategorie in Frage:
Search Analytics for Sheets im Vergleich
Search Analytics for Sheets nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 85 von 133 Werkzeugen (64 Prozent).
Anbieter aus der EU: 59 von 133 in dieser Kategorie.
Überblick
Wir halten Search Analytics for Sheets für ein sehr pragmatisches Werkzeug, wenn deine SEO-Auswertung ohnehin in Google Sheets lebt. Der kostenlose Plan reicht für viele kleine und mittlere Websites, und die automatischen Backups sind der eigentliche Grund für die Installation: Die Daten liegen danach in deiner eigenen Tabelle.
Achte auf zwei Punkte. Die Dokumentation wirkt älter als die Preisseite, die dort genannten Zeilenoptionen passen nicht zu den Tarifen. Und die Zeilengrenze des Free-Plans solltest du selbst testen, bevor du eine Berichtsstrecke darauf aufbaust. Wer Daten aus mehreren Quellen zusammenführen oder in einer BI-Plattform auswerten will, ist mit einem anderen Werkzeug besser bedient.
Überblick
- ✓ Search-Console-Leistungsdaten (Klicks, Impressionen, CTR, durchschnittliche Position) direkt in Google Sheets
- ✓ Gruppierung nach beliebig kombinierten Dimensionen wie Query, Seite, Land, Gerät und Datum
- ✓ Beliebig viele Filter mit contains, equals, notContains und notEquals
- ✓ Suchtypen Web, Bild und Video
- ✓ URL-Inspection-Daten neben den Leistungsdaten
- ✓ Automatische Backups im täglichen oder monatlichen Intervall
- ✓ Eigenes Blatt „Aggregated Data“ für ungruppierte Summen je Backup-Lauf
- ✓ Optionale Statusmail nach jedem Backup-Lauf und Protokollblatt „Backup Log“
- ✓ Aggregation wahlweise nach Property oder nach Seite
Vorteile
- + Dauerhaft kostenloser Plan mit mindestens 10.000 Zeilen je Abfrage
- + Unbegrenzte Abfragen und automatisierte Abrufe schon im Free-Plan
- + Search-Console-Daten werden laut Datenschutzerklärung nirgends außerhalb deiner Tabelle gespeichert
- + Anbieter mit Sitz in der EU (Vertify SRL, Iasi, Rumänien), Vertrag nach rumänischem Recht
- + Einmalige 30-Tage-Geld-zurück-Garantie für das erste Abo
Nachteile
- - Preise nur in US-Dollar
- - Grenze des Free-Plans widersprüchlich: 10.000 Zeilen in der Monatsansicht, 25.000 in der Jahresansicht
- - Dokumentation nennt nur 1.000 oder 5.000 Zeilen je Abfrage und spricht noch von Webmaster Tools
- - Filter lassen sich nur mit UND verknüpfen, nicht mit ODER
- - Ergebnisse landen nur in einem Blatt der aktuell geöffneten Tabelle
- - Bereits bezahlte Abo-Zeiträume werden außerhalb der 30-Tage-Garantie nicht erstattet
Tags
Search Analytics for Sheets im Einsatz
Noch nicht sicher, ob es das richtige Tool ist?
Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.