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Runway
Content & Medien freemium 🌍 Drittland USA

Runway

KI-Plattform für Video, Bild und Audio der US-Firma Runway AI, Inc. Eigene Modelle wie Gen-4.5 und Aleph 2.0 stehen neben Fremdmodellen wie Kling 3.0 und Seedance 2.5. Gratis-Tarif mit 125 einmaligen Credits, Abos ab 12 USD im Monat bei Jahreszahlung, sonst ab 15 USD.

Übersicht zu Runway: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 22.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Runway?

Runway ist eine Cloud-Plattform, auf der du Videos, Bilder und Audio mit KI erzeugst und bearbeitest. Der Anbieter nennt sie eine „all-in-one cloud-based creative platform“ für Einzelpersonen und Teams jeder Größe. Im Kern stehen eigene Modelle: Gen-4.5 für die Videogenerierung, Aleph 2.0 für das Bearbeiten bestehender Clips und Ruby für die Umwandlung in HDR. Dazu kommen Modelle anderer Labore: Die Produktseite listet unter anderem Kling 3.0, Seedance 2.5 und Googles Nano Banana Pro, an anderer Stelle nennt Runway Veo 3.1 als Fremdmodell. Runway ist damit weniger ein einzelnes Modell als ein Arbeitsplatz, an dem viele Modelle nebeneinander laufen.

Laut Datenschutzerklärung betreibt die Runway AI, Inc. den Dienst, mit Hauptsitz in den USA. Die Unternehmensseite nennt Büros in New York, San Francisco, Seattle, London, Paris, Tel Aviv und Tokio. Gegründet wurde Runway laut den strukturierten Daten der eigenen Website 2018 von Cristóbal Valenzuela, Alejandro Matamala und Anastasis Germanidis. Dieselben Daten führen als Firmennamen allerdings „Runway Research, Inc.“, während Fußzeile und Datenschutzerklärung Runway AI, Inc. nennen.

Neben dem Kreativprodukt betreibt Runway zwei weitere Plattformen auf denselben Modellen: Runway Dev, eine API für Entwickler, und Runway Robotics, einen Werkzeugsatz für Robotik auf Basis des Weltmodells GWM-1. Dieser Eintrag beschreibt vor allem das Kreativprodukt.

Für wen eignet sich Runway?

Runway führt auf seiner Lösungsseite Medien und Unterhaltung, Marketing und Werbung, Produktdesign, Agenturen, Gaming, Bildung, Architektur und Mode als Branchen. Die Seite mit Anwendungsfällen wird konkreter und zielt auch auf kleine Betriebe: UGC-Anzeigen im Format 9:16 für TikTok und Reels aus Produktfotos, Rundgänge aus Immobilienfotos, Videos aus Gerichtfotos für Restaurants, Fahrzeugvideos für Autohäuser oder Zimmerrundgänge für Hotels.

Für Einzelpersonen gibt es die Stufen Free bis Max, die oberste beschreibt Runway als Tarif für intensive Einzelnutzung. Der Team-Tarif ist laut Anbieter für Gruppen von zwei bis neun Personen gedacht, darüber beginnt Enterprise. Wer mehrere Modelle vergleichen will, ohne für jedes ein eigenes Abo abzuschließen, findet hier einen gemeinsamen Zugang.

Weniger passend ist Runway, wenn du Material nur bei einem Anbieter in der EU verarbeiten darfst. Runway sitzt in den USA und überträgt Daten laut Datenschutzerklärung dorthin. Wer verbindlich ausschließen will, dass eigene Inhalte ins Modelltraining fließen, findet diese Zusage auf der Teamseite nur beim Enterprise-Tarif.

Runway im Arbeitsalltag

Den Grundablauf beschreibt Runway am Beispiel des Modells Seedance 2.0 in drei Schritten. Zuerst lädst du Referenzen hoch: Bilder, Videoclips oder Audio, etwa ein Produktfoto, eine Farbpalette oder eine Sprachaufnahme. Dann beschreibst du per Prompt, was zu sehen sein soll, und wählst Seitenverhältnis, Auflösung und Länge, bei diesem Modell bis 15 Sekunden. Im dritten Schritt generierst du das Video, das mit Bild und Ton zurückkommt und heruntergeladen werden kann. Mit Seedance 2.5 sind laut Produktseite bis zu 50 Referenzen und 30 Sekunden pro Durchgang möglich.

Danach geht es ans Nacharbeiten. Mit Aleph 2.0 änderst du einen Frame und überträgst die Änderung auf den restlichen Clip. Apps wie „Remove from Video“, „Change Backdrop“ oder „Relight Scene“ übernehmen Einzelaufgaben, und Ruby macht aus fertigem Material eine HDR-Fassung. Wer im Schnittprogramm bleiben will, nutzt die Plugins für Premiere Pro und After Effects.

Eine veröffentlichte Referenz zeigt, wie das in einem kleinen Team aussieht. Bei Trusted Media Brands hat ein Grafikteam aus drei Personen die Grafiken der Tier- und Wissensserie „The Animal Breakdown“ mit Runway gebaut: Tiere zuerst vor Greenscreen generiert, als Standbild mit der Produktion abgestimmt, dann in Runway animiert und in After Effects fertiggestellt. Laut Anbieter entstanden so 104 eigene Grafiken über sieben Folgen, und das Team sparte über die Staffel mehr als zehn Wochen. Die Zahlen stammen aus der Fallstudie des Anbieters und sind nicht unabhängig geprüft. Als größte Hürde nennt das Team selbst das Prompten.

Preise und Pläne

Runway rechnet in Credits ab. Jedes Modell verbraucht je nach Länge und Auflösung eine feste Menge, laut FAQ etwa 12 Credits pro Sekunde für Gen-4.5. Credits, Videosekunden und Speicher sind dabei Kontingente des jeweiligen Tarifs, keine eigenen Preise.

Die Preisseite hat einen Umschalter zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung. Erfasst wurde sie im Zustand „Yearly“: Groß steht dort der Monatspreis bei Jahreszahlung, durchgestrichen daneben der Preis bei monatlicher Zahlung, dazu die Ersparnis pro Jahr.

  • Free: 0 USD, dauerhaft. 125 Credits einmalig, eine Auswahl an Modellen zum Testen, 5 GB Speicher.
  • Standard: 15 USD im Monat oder 12 USD im Monat bei Jahreszahlung (Ersparnis 36 USD im Jahr). 625 Credits monatlich, laut Preisseite 52 Sekunden Gen-4.5. Laut Tarifliste alle Video- und Bildmodelle, Musik, Stimme und Soundeffekte, bis zu 3 Projekte, keine Wasserzeichen, 20 GB Speicher.
  • Pro: 35 USD oder 28 USD bei Jahreszahlung (Ersparnis 84 USD). 2.250 Credits monatlich, bis zu 5 Projekte, ein Brand Kit, ein eigener Stimmklon, Runway MCP, Zusatzcredits jederzeit, unbegrenztes 4K-Upscaling, 100 GB Speicher.
  • Max: 95 USD oder 76 USD bei Jahreszahlung (Ersparnis 228 USD). 9.500 Credits monatlich, ungenutzte Credits bleiben einen Monat erhalten. Bis zu 10 Projekte, drei Brand Kits, Ausgabe in HDR, ProRes und Bildsequenzen, früher Zugang zu neuen Modellen, 500 GB Speicher.
  • Team: 69 USD je Platz und Monat oder 55 USD je Platz bei Jahreszahlung, Start mit zwei Plätzen. Jeder Platz bringt 6.900 Credits im Monat in einen gemeinsamen Pool, Übertrag einen Monat. Dazu alles aus Max, bis zu 100 geteilte Projekte, 1 TB Speicher, API-Zugang und bevorzugter Support.
  • Enterprise: Preis und Credits nach Absprache. SSO, Rollen und Rechte, rechtliche Freistellung und laut Teamseite kein Training mit deinen Daten.

Ein paar Verbrauchswerte aus der Vergleichstabelle der Preisseite: Aleph 2.0 kostet 140 Credits für 5 Sekunden, Seedance 2.0 Pro in 1080p 160 Credits für 4 Sekunden, ein Gen-4-Bild in 1080p 8 Credits, ein Nano-Banana-Pro-Bild in 2K 20 Credits. Die App „Reshoot Product“ kostet 5 Credits je Bild.

Monatliche Credits werden in Standard und Pro innerhalb von 24 Stunden um den Abrechnungstermin zurückgesetzt, ungenutzte sind dann weg. Zusatzcredits kaufst du im Dashboard ab 1.000 Stück, sie verfallen nie. Was ein solches Paket kostet, steht auf der Preisseite nicht. Ein Upgrade wirkt sofort und wird anteilig berechnet.

Die API von Runway Dev rechnet nutzungsbasiert ab: Gen-4.5 kostet 0,12 USD je Sekunde, Aleph 2.0 0,28 USD je Sekunde, Seedance 2.5 ab 0,20 USD je Sekunde, Bildmodelle ab 0,01 USD je Bild. Stand: Oktober 2026.

Stärken und Schwächen

Der Gratis-Tarif ist dauerhaft, und seine 125 Credits verfallen laut FAQ nicht. Den Verbrauch je Modell legt Runway offen, sowohl im Abo als auch in der API. Eigene Modelle und Fremdmodelle laufen unter einem Konto, und zugekaufte Credits behalten ihren Wert. Laut Sicherheitsseite ist Runway nach SOC 2 Type II und ISO/IEC 27001 zertifiziert.

Auf der Gegenseite steht zuerst der Einstiegspreis. Der Seitentitel wirbt mit „from $12/month“, das ist der Monatsbetrag bei Jahreszahlung. Wer monatlich zahlt, landet bei 15 USD. Monatliche Credits verfallen in Standard und Pro, die Gratis-Credits gibt es nur einmal. Ruby und damit die HDR-Umwandlung beginnt erst im Max-Tarif, Seedance 2.5 fehlt im Gratis-Tarif.

Drei Unstimmigkeiten liefert der Anbieter selbst. Bei Standard entsprechen 625 Credits „104s of Gen-4 Turbo“, bei Max 9.500 Credits „1900s of Gen-4 Turbo“. Rechnerisch sind das sechs gegen fünf Credits pro Sekunde. Welcher Satz gilt, sagt die Seite nicht. Die FAQ zur App „Reshoot Product“ spricht noch von einem „Unlimited Explore mode“, den die heutige Tarifübersicht nicht mehr aufführt. Schließlich verspricht Standard „Access to all AI video & image models“, das HDR-Modell Ruby gibt es laut dessen FAQ aber erst ab Max.

Beim Datenschutz lohnt der Blick in die Rechtstexte. Laut Datenschutzerklärung willigst du mit der Nutzung in Übermittlungen in die USA ein. Sie räumt ein, dass die Weitergabe an Werbe- und Analysepartner nach dem Recht einzelner US-Bundesstaaten als „sale“ gelten kann, und nennt als Kontakt nur eine E-Mail-Adresse. Gesichtsscans und Stimmabdrücke werden höchstens drei Jahre nach deiner letzten Interaktion aufbewahrt.

Alternativen zu Runway

In derselben Kategorie führt das Verzeichnis weitere Werkzeuge für KI-Video. Wer vergleichen will, schaut sich OpenAI Sora, Adobe Firefly und Kaiber an. Preise und Funktionen dieser Anbieter stehen in den jeweiligen Einträgen.

Runway im Vergleich

Runway nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 226 von 450 Werkzeugen (50 Prozent).

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 157 Alternativen mit EU-Sitz, davon 81 aus Deutschland.

Überblick

Runway lohnt sich aus unserer Sicht vor allem für Teams, die regelmäßig kurze Clips für Werbung und Social Media brauchen und dabei mehrere Modelle ausprobieren wollen, ohne für jedes ein eigenes Konto zu pflegen. Der Gratis-Tarif reicht, um ein Gefühl für die Ergebnisse zu bekommen. Für echte Projekte würden wir eher mit Pro rechnen als mit Standard, weil 52 Sekunden Gen-4.5 im Monat schnell aufgebraucht sind.

Rechne vor dem Abschluss mit dem Monatspreis, nicht mit der Schlagzeile, und prüfe, ob deine Credits zum Monatsende verfallen. Für Agenturen und Marketingteams ist der Team-Tarif wegen des gemeinsamen Pools die naheliegende Wahl. Sobald Kundenmaterial oder Gesichter und Stimmen echter Personen im Spiel sind, gehört die Datenschutzfrage vor den Start, und eine ausdrückliche Zusage gegen Training steht auf der Teamseite nur beim Enterprise-Tarif.

Wenn du KI-Video in deine Content-Erstellung einbauen oder über die API in eigene Abläufe bringen willst, helfen wir bei der Auswahl und der Anbindung als KI-Agentur.

Überblick

Preismodell
freemium
Free: 0 USD, 125 einmalige Credits, 5 GB Speicher. Standard: 15 USD im Monat, bei Jahreszahlung 12 USD im Monat, 625 Credits monatlich, 20 GB. Pro: 35 USD oder 28 USD bei Jahreszahlung, 2.250 Credits monatlich, 100 GB. Max: 95 USD oder 76 USD bei Jahreszahlung, 9.500 Credits monatlich, 500 GB. Team: 69 USD je Platz und Monat oder 55 USD bei Jahreszahlung, ab zwei Plätzen. Enterprise: individueller Preis. API nutzungsbasiert, etwa Gen-4.5 für 0,12 USD je Sekunde. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Eigenes Videomodell Gen-4.5 mit Text und Bild als Eingabe, laut API-Seite bis 10 Sekunden je Clip
  • ✓ Modelle anderer Anbieter in derselben Oberfläche, darunter Kling 3.0, Seedance 2.5, Nano Banana Pro und Veo 3.1
  • ✓ Aleph 2.0 und Edit Studio: einen Frame ändern und die Änderung auf das ganze Video übertragen
  • ✓ Runway Agent erstellt Videos über eine Unterhaltung von Anfang bis Ende
  • ✓ Workflows: knotenbasierte Abläufe, die mehrere Modelle und Zwischenschritte verketten
  • ✓ Apps für Einzelaufgaben, etwa Objekte aus Videos entfernen, Hintergrund tauschen oder eine Szene neu ausleuchten
  • ✓ Ruby wandelt SDR-Video in HDR um und liefert HDR10, HLG, ProRes oder EXR
  • ✓ Musik, Stimme und Soundeffekte generieren, Sprachausgabe für 1 Credit je 50 Zeichen
  • ✓ Plugins für Premiere Pro und After Effects
  • ✓ Runway MCP bindet die Plattform an Agenten wie Claude oder ChatGPT an
  • ✓ Entwickler-API Runway Dev mit Abrechnung je Sekunde oder je Bild
  • ✓ Team-Tarif mit gemeinsamem Credit-Pool und bildgenauen Kommentaren mit @-Erwähnungen

Vorteile

  • + Dauerhaft kostenloser Einstieg: 125 Credits, die laut FAQ nicht verfallen
  • + Credit-Verbrauch je Modell offen ausgewiesen, etwa 12 Credits pro Sekunde für Gen-4.5
  • + Eigene Modelle und Fremdmodelle wie Kling 3.0 oder Nano Banana Pro unter einem Konto
  • + Zugekaufte Credits verfallen laut Preisseite nie
  • + Veröffentlichte API-Preise je Sekunde oder Bild, etwa 0,12 USD je Sekunde für Gen-4.5
  • + Laut Sicherheitsseite SOC 2 Type II und ISO/IEC 27001 zertifiziert
  • + Plugins für Premiere Pro und After Effects

Nachteile

  • - Der Titel der Preisseite wirbt mit „from $12/month“, das gilt nur bei Jahreszahlung; monatlich kostet Standard 15 USD
  • - Monatliche Credits in Standard und Pro verfallen zum Abrechnungstermin, einen Übertrag gibt es erst im Max-Tarif
  • - Die Gratis-Credits gibt es nur einmal, nicht jeden Monat
  • - Die Preisseite rechnet Gen-4 Turbo uneinheitlich um: 625 Credits entsprechen 104 Sekunden, 9.500 Credits aber 1.900 Sekunden
  • - Auf der Teamseite steht der Verzicht auf Training mit Kundendaten nur beim Enterprise-Tarif
  • - Anbieter mit Hauptsitz in den USA, Daten gehen laut Datenschutzerklärung in die USA
  • - HDR-Umwandlung mit Ruby erst ab dem Max-Tarif, Seedance 2.5 nicht im Gratis-Tarif
  • - Uneinheitlicher Firmenname: Datenschutzerklärung und Fußzeile nennen Runway AI, Inc., die strukturierten Daten Runway Research, Inc.

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