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Proflex
ERP & Warenwirtschaft auf-anfrage 🇪🇺 EU

Proflex

Proflex ist eine deutsche ERP-Software für den Mittelstand. Die Lösung bietet flexible Warenwirtschaft, Produktion und Buchhaltung.

Übersicht zu Proflex: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Proflex?

PROFLEX ist ein ERP-System für die Metallverarbeitung. Der Anbieter grenzt den Anwendungsbereich klar ab: Metallbau und Schlosserei, Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau, Lohnfertigung und Blechbearbeitung sowie Fenster- und Fassadenbau. Statt einer branchenneutralen Standardlösung gibt es Module, die auf diese Gewerke zugeschnitten sind.

Fachlich deckt PROFLEX Zeiterfassung, Materialwirtschaft, Projektplanung und Auftragsabwicklung ab, dazu Vertriebsunterstützung und CRM, eine vorgangsbezogene Dokumentenablage und ein automatisiertes Controlling auf Projekt-, Auftrags- und Positionsebene. Die Zeiterfassung läuft stationär oder mobil.

Technisch beschreibt der Anbieter eine objektorientierte Mehrschichtarchitektur auf einem eigenen Framework, mit Modulen auf Basis von Win32 und dem .NET Framework, Systemprogrammen als Windows-Dienste und einer transaktionsgesteuerten SQL-Datenbank nach ANSI-Standard. Fremdprogramme greifen über ODBC, ADO, OLE DB oder JDBC zu.

Betreiber ist die PROFLEX System GmbH, Argelsrieder Feld 1a in 82234 Weßling, eingetragen beim Amtsgericht München unter HRB 212525, geführt von Dejan Hrastnik. Das Unternehmen bezeichnet sich als direkter Softwarehersteller und nennt Verbindungen unter anderem zu DATEV, 123erfasst.de, der Orgadata AG und der SCHÜCO KG.

Für wen eignet sich Proflex?

Zielgruppe sind mittelständische Betriebe der Metallverarbeitung. Der Anbieter beziffert die Bandbreite selbst mit 5 bis 30 gleichzeitigen Benutzern und beschreibt das System als modular mitwachsend.

Besonders passend ist PROFLEX für Fenster- und Fassadenbauer, die mit LogiKal von Orgadata arbeiten. Seit Version 23.1.0 gibt es eine Integration über die LogiKal-API 3.0 ab Version 12.2, mit der sich Positionen direkt aus PROFLEX heraus anlegen und bearbeiten lassen, ohne Übergabedateien und ohne Doppelerfassung.

Für Fertigungsbetriebe, die papierlos arbeiten wollen, gibt es die Zusatzsoftware PROFLEX Manufacturing Console. Sie stellt Lohnscheine, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen und Dokumente an der Maschine bereit und erfasst Buchungen für Lohnschein, Gemeinkosten, Störung, Maschinenzeit und Rüsten, jeweils als Start, Ende oder Pauschale, dazu Gut- und Ausschussmengen sowie Verzögerungsgründe.

Nicht geeignet ist PROFLEX außerhalb der Metallverarbeitung. Handel, Dienstleistung oder Prozessindustrie bildet der Anbieter nicht ab. Es gibt keine Testversion und keine Selbstregistrierung, der Einstieg läuft über ein Erstgespräch. Wer eine reine Cloud-Anwendung sucht, findet dazu auf der Website keine Angabe: Die beschriebene Architektur setzt auf Windows-Dienste und eine eigene Datenbank.

Proflex im Arbeitsalltag

Der Einstieg beginnt mit einem kostenlosen Discovery Call. Für die Einführung stellt der Anbieter das Programm PROFLEX:smart! bereit, das den gesamten Prozess begleitet und die Mitarbeitenden schult. Eine stufenweise Einführung auf der vorhandenen Infrastruktur ist laut den häufigen Fragen möglich, besondere Voraussetzungen nennt der Anbieter in vielen Fällen nicht.

Im Betrieb laufen die Vorgänge über die Module. Angebote und Aufträge, Einkauf und Beschaffung, Fertigungsplanung, Lager, Zeiterfassung und Betriebsdatenerfassung greifen ineinander, dazu kommen Termin- und Kapazitätsplanung sowie Schnittstellen zu Lohn und Finanzbuchhaltung. Dokumente werden vorgangsbezogen abgelegt, Microsoft Office ist eingebunden, das Controlling wertet Projekte, Aufträge und einzelne Positionen automatisch aus.

Anpassen kannst du eine ganze Reihe von Dingen selbst: Spalten, Sortierungen und Farben der Tabellen, einen Schnellzugriff auf häufig genutzte Programme und Auswertungen, eigene Berichte und Statistiken sowie unternehmensweite Regeln. Der Zugriff auf Fremdprogramme wie Business-Intelligence-Werkzeuge und Office ist rechtegesteuert. Individuelle Programmanpassungen bietet der Anbieter mit garantierter Update-Sicherheit an.

Die Datenbank läuft nach Anbieterangabe verwaltungsfrei, mit automatisierten Sicherungs- und Reorganisationsdiensten, und skaliert über Mehrkern- und Mehrprozessorarchitekturen.

Preise und Pläne

PROFLEX arbeitet mit einem Mietmodell und stellt dafür einen Preisrechner bereit. Der Endbetrag hängt von Modulauswahl und Nutzerzahl ab, die Bausteine sind aber beziffert. Alle Angaben verstehen sich laut Rechner als monatlicher Preis in Euro, ohne Datenbanklizenz, Dienstleistung und Hardware.

Zuerst wählst du eine Edition, jeweils mit drei Nutzern:

  • Standard: 95 Euro pro Monat, grundlegende Funktionen für den Metallbau.
  • Advanced: 145 Euro pro Monat, Standard zuzüglich Einkauf und Beschaffung.
  • Enterprise: 196 Euro pro Monat, Advanced zuzüglich Fertigungsplanung.

Dazu kommt ein Branchenpaket für je 82 Euro pro Monat, wahlweise Stahl- und Anlagenbau, Maschinenbau und Lohnfertigung oder Fenster- und Fassadenbau. Metallbau ist laut Rechner bereits integriert, Mehrfachauswahl ist möglich.

Zusatzfunktionen kosten je 69 Euro pro Monat: Lager, Zeiterfassung und Betriebsdatenerfassung, Schnittstellen zu Lohn und Finanzbuchhaltung sowie Termin- und Kapazitätsplanung. Weitere Funktionen vereinbart der Anbieter auf Anfrage.

Zusätzliche Nutzer über die drei enthaltenen hinaus fragt der Rechner ab, einen Stückpreis dafür weist die Seite nicht aus. Am Ende des Rechners steht kein Kaufvorgang, sondern eine Anfrage: Du hinterlässt Kontaktdaten und bekommst ein individuelles Angebot. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Ein öffentlicher Preisrechner beziffert Editionen, Branchenpakete und Zusatzfunktionen einzeln.
  • Der Einstieg beginnt bei 95 Euro pro Monat inklusive drei Nutzern.
  • Branchenmodule für Metallbau, Stahl- und Anlagenbau, Maschinenbau, Lohnfertigung sowie Fenster- und Fassadenbau.
  • Integration von LogiKal über die API 3.0 ohne Übergabedateien und ohne Doppelerfassung.
  • Die Manufacturing Console deckt papierlose Fertigung mit Buchungsarten, Zeichnungen und Arbeitsanweisungen ab.
  • Individuelle Programmanpassungen mit zugesicherter Update-Sicherheit.
  • Anbietersitz in Deutschland mit vollständigem Impressum und eigener Entwicklung.
  • Die Datenbank arbeitet laut Anbieter mit automatisierten Sicherungs- und Reorganisationsdiensten.

Schwächen:

  • Der Rechner nennt keinen Preis für zusätzliche Nutzer über die enthaltenen drei hinaus.
  • Datenbanklizenz, Dienstleistung und Hardware sind in den genannten Beträgen nicht enthalten.
  • Am Ende steht kein Abschluss, sondern eine Anfrage; der verbindliche Preis kommt aus dem Angebot.
  • Es gibt keine Testversion und keine Selbstregistrierung.
  • Der Anwendungsbereich beschränkt sich auf die Metallverarbeitung.
  • Die beschriebene Architektur ist Windows-nah; Angaben zu einem Cloud-Betrieb fehlen.

Alternativen zu Proflex

Aus derselben Kategorie kommen BEOSYS, ams.erp und DELECO® ERP infrage, alle mit Schwerpunkt auf Fertigung und Auftragsabwicklung. Welches System passt, hängt an Gewerk, Losgröße und den benötigten CAD-Anbindungen. Bei Auswahl und Einführung unterstützt dich unsere Beratung zu ERP und Warenwirtschaft.

Proflex im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Proflex steht in der Kategorie mit 208 weiteren Werkzeugen.

Anbieter mit Sitz in Deutschland: 138 von 208 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 159.

Proflex nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 143 von 208 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Einen kostenlosen Einstieg bietet Proflex nicht. In der Kategorie haben 17 von 208 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

PROFLEX ist ein enges Branchensystem für die Metallverarbeitung, und genau das ist die Stärke: Fenster- und Fassadenbauer bekommen mit der LogiKal-Anbindung etwas, das generische ERP-Systeme nicht liefern. Bemerkenswert ist der öffentliche Preisrechner, der die Bausteine einzeln beziffert; das ist in dieser Kategorie selten. Rechne die nicht enthaltenen Posten mit ein, Datenbanklizenz, Dienstleistung und Hardware stehen außerhalb der genannten Monatsbeträge.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
Preise werden auf Anfrage kalkuliert. Kein öffentliches Preismodell. Stand: März 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ ERP-Zuschnitt auf die Metallverarbeitung: Metallbau, Stahlbau, Fenster- und Fassadenbau, Maschinenbau und Lohnfertigung
  • ✓ Zeiterfassung und Materialwirtschaft auf derselben Datenbasis wie die Auftragsabwicklung
  • ✓ Liquiditätsplanung, die auftragsabhängige und auftragsunabhängige Einnahmen und Ausgaben grafisch gegenüberstellt
  • ✓ Berücksichtigung von Gehältern, Sozialabgaben, Steuerzahlungen, Tilgungen und Zinsen in der Liquiditätsvorschau
  • ✓ Editionen mit je drei enthaltenen Nutzern, die Standard-Edition deckt die Grundfunktionen für den Metallbau ab
  • ✓ Mietmodell statt Kauf, der Preis richtet sich nach Modulauswahl und Nutzerzahl
  • ✓ Preiskalkulator auf der Anbieterseite zur Vorabeinschätzung der Kosten

Vorteile

  • + Preiskalkulator auf der Website liefert vorab eine Kosteneinschätzung
  • + Kostenloser Discovery Call als Einstieg
  • + Schulungen wahlweise als Online-Seminar, Webinar oder Vor-Ort-Workshop, branchenspezifisch aufgebaut
  • + Zuschnitt auf Metallbau und Schlosserei, Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau, Lohnfertigung und Blechbearbeitung sowie Fenster- und Fassadenbau

Nachteile

  • - Kein veröffentlichter Listenpreis, der Kalkulator liefert nur eine Vorabeinschätzung
  • - Mietmodell statt Kauf, der Preis hängt an Modulauswahl und Nutzerzahl
  • - Nur für metallverarbeitende Betriebe ausgelegt, keine Allzwecklösung

Tags

erp warenwirtschaft mittelstand

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