podcaster.de
Podcast-Hosting aus Berlin, betrieben von der Bacigalupo e.K. Vier Pakete von 5 bis 100 Euro im Monat, gestaffelt nach monatlichem Upload-Speicher von 250 MB bis 10 GB. Downloads, Kanäle und Episoden sind unbegrenzt. 30 Tage kostenlos testbar, ein Gratis-Paket gibt es nicht.
Übersicht zu podcaster.de: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 23.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist podcaster.de?
podcaster.de ist ein Podcast-Hosting-Dienst aus Berlin. Laut Impressum ist Diensteanbieter die Bacigalupo e.K. in der Brunnenstraße 29, 10119 Berlin, also ein eingetragener Kaufmann und keine GmbH. Die Nutzungsbedingungen nennen Fabio Bacigalupo als Diensteanbieter, die Datenschutzerklärung nennt ihn als Verantwortlichen.
Laut Über-uns-Seite betreibt Fabio Bacigalupo den Dienst seit 2007, der Anbieter nennt ihn deshalb den dienstältesten noch aktiven Podcast-Host in Deutschland. Entstanden ist podcaster als Gegenstück zum Verzeichnis podcast.de, das Bacigalupo 2004 gestartet hat. Unter der Dachmarke Podcast Plattform hängen weitere Dienste: Podcast Pioniere und audio takes für die Vermarktung, Podlabel für Produktion, Beratung und Verbreitung, podspace als Studio. Das Team beschreibt der Anbieter selbst als klein.
Funktional ist podcaster ein klassischer Hoster. Du lädst Audio- und Videodateien hoch, legst Episoden mit Covergrafik und Show Notes an, der Dienst erzeugt daraus den RSS-Feed und hilft beim Anmelden bei Spotify, Apple Podcasts, YouTube und weiteren Diensten. Die vier Pakete unterscheiden sich vor allem im monatlichen Upload-Speicher und in der Ausstattung für Teams. Downloads, Kanäle und Episoden sind laut Paketseite in jedem Paket unbegrenzt.
Für wen eignet sich podcaster.de?
Zu den Nutzern zählt der Anbieter Privatpersonen, Freiberufler, Gewerbetreibende, Vereine, NGOs, Agenturen, Ämter, Hochschulen, Parteien und Großunternehmen. Eigene Lösungsseiten gibt es unter anderem für Coaches, Gemeinden sowie Hochschulen und Universitäten. Gedacht ist der Dienst für deutschsprachige Podcasts, die einen Hoster mit Telefon-Hotline und Rechtsträger in Deutschland suchen. Für Organisationen mit internen Podcasts gibt es den Passwortschutz: ab Profi ein Passwort je Feed, im Corporate-Paket eigene Passwörter je Hörer.
Weniger passend ist podcaster für drei Fälle. Wer dauerhaft kostenlos hosten will, findet kein Gratis-Paket, nach 30 Tagen wird die Nutzung kostenpflichtig. Wer viel Material pro Monat hochlädt, stößt im Einstiegspaket an 250 MB, laut Anbieter etwa fünf Stunden Audio. Und wer eine Programmierschnittstelle braucht, bekommt sie erst im Corporate-Paket für 100 Euro im Monat.
podcaster.de im Arbeitsalltag
Laut Anbieter läuft der Start in drei Schritten: Konto registrieren und Paket wählen, Episoden mit Mediendateien, Covergrafiken und Show Notes anlegen, den Podcast bei den Plattformen anmelden. Für die Anmeldung gibt es ein eigenes Werkzeug. Bei Spotify, Amazon und Deezer läuft sie laut Tour-Seite über Partnerschaften direkt aus dem Konto, laut Paketseite mit einem Klick und bei Bedarf auch wieder zurück. Für Apple Podcasts, YouTube, podcast.de, RTL+, Pocket Casts und weitere Verzeichnisse unterstützt dich dasselbe Werkzeug beim Einreichen.
Wer schon woanders hostet, importiert den Podcast über den RSS-Feed. Dateien und Metadaten wandern ins podcaster-Konto, und der Import zieht laut Tour-Seite keinen Speicherplatz ab. Episoden speicherst du als Entwurf, legst sie mit eigenen Vorlagen an und planst die Veröffentlichung auf einen späteren Zeitpunkt. Ab Profi bindest du Auphonic ein, dann laufen Uploads direkt beim Hochladen durch den Audio-Dienst aus Österreich. Laut Datenschutzerklärung setzt das eine vorherige Authentifizierung durch dich voraus, Medien- und Metadaten gehen dann an Auphonic.
Für die Verbreitung gibt es einen Web-Player, dessen Farben und Größe du an deine Website anpasst, eine grafische Ansicht des RSS-Feeds im Browser und WordPress-Blogs zum Podcast. Ein Status-Check zeigt, ob der Kanal technisch vollständig ist. Die Statistiken liefern tagesgenaue Daten zu Hörern, Downloads und Abonnenten, dazu die abrufenden Apps und Geräte, alles als Tabelle zum Herunterladen. Ab Profi arbeiten Mitarbeiter mit eigenen Zugangsdaten mit, im Corporate-Paket mit Teams und Rechten etwa für Redaktion, Analyse oder Kontoverwaltung.
Zum Geldverdienen enthält laut Vergleichstabelle jedes Paket zwei Wege. Die Werbevermarktung über die hauseigene Plattform Podcast Pioniere aktivierst du laut Anbieter mit zwei Klicks, laut Lösungsseite für Coaches ohne extra Kosten oder Mindestabrufe. Die Interviewpartner-Vermittlung schlägt dir Gäste vor, die dafür bezahlen, in deinem Podcast aufzutreten. Dazu kommt laut Startseite eine Steady-Integration, über die du exklusive Inhalte verkaufst.
Preise und Pläne
podcaster.de verkauft vier Pakete, alle mit Monatspreis. Mit der Bestellung eines Pakets bekommst du laut Nutzungsbedingungen ein eigenes Benutzerkonto, abgerechnet wird also je Konto. Alle Entgelte verstehen sich laut Nutzungsbedingungen inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- Podcaster, 5 € im Monat: 250 MB Upload-Speicher je Monat (laut Anbieter ca. 5 h Audio), bis zu 3 Blogs und 3 Subdomains. Kein Mitarbeiterzugang, keine Auphonic-Integration, keine eigene Domain.
- Profi, 10 € im Monat: 500 MB (ca. 10 h Audio), Auphonic-Integration, 1 Mitarbeiter, 1 eigene Domain, bis zu 5 Blogs, ein externer Tracking-Dienst. Der Anbieter markiert Profi als Bestseller.
- Maxi, 20 € im Monat: 2 GB (ca. 40 h Audio), bis zu 3 Mitarbeiter, bis zu 3 eigene Domains, eine zweistellige Premium-Subdomain.
- Corporate, 100 € im Monat: 10 GB (ca. 200 h Audio), bis zu 10 Mitarbeiter, Teams mit Rechtevergabe, API, interne Podcasts mit individuellen Passwörtern je Hörer und CSV-Upload, bis zu 10 eigene Domains, bis zu 3 Tracking-Dienste.
Downloads, Podcast-Kanäle und Episoden sind in allen vier Paketen unbegrenzt. Begrenzt ist nur der Upload. Neuer Speicherplatz steht alle 30 Tage bereit, hochgeladene Dateien bleiben erhalten, unverbrauchter Speicher wird nicht in den Folgemonat übernommen. Zusätzlichen Speicher buchst du online für 1 Euro je 50 MB dazu, weitere Mitarbeiter für 1 Euro je Mitarbeiter. Die eigene Domain ist nicht im Paketpreis enthalten, du meldest sie selbst bei einem Registrar an.
Jedes Paket kannst du 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Ein Gratis-Paket gibt es nicht: Nach Ablauf der Testphase wird die genutzte Leistung laut Nutzungsbedingungen kostenpflichtig. Bezahlt wird über ein Guthabenkonto, die Rechnungen für eingezahlte Beträge liegen im persönlichen Bereich. Eine Mindestlaufzeit gibt es laut Tour-Seite nicht, hochstufen kannst du jederzeit. Für die Pakete gilt laut Nutzungsbedingungen eine Kündigungsfrist von einem Monat. Stand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Für podcaster spricht die schlichte Preislogik. Bezahlt wird für Upload-Speicher und Ausstattung, nicht für Reichweite: Download-Limits gibt es laut Paketseite in keinem Paket und damit auch keine Mehrkosten bei wachsender Hörerzahl. Der Einstieg kostet 5 Euro im Monat, Pakete lassen sich ohne Mindestlaufzeit hochstufen. Support gibt es in allen Paketen per E-Mail, Telefon, Chat, FAQ und Videos. Für kostenpflichtige Dienste sagt der Anbieter eine Verfügbarkeit von 99 Prozent im Monatsmittel zu, ausgenommen die Wartungsfenster sonntags zwischen 2 und 4 Uhr. Einen AV-Vertrag schließt du online ab.
Die Schwächen liegen in den Paketgrenzen. Das Einstiegspaket enthält keine Auphonic-Integration, keine eigene Domain und keinen Mitarbeiterzugang, die API gibt es nur im Corporate-Paket. Der Upload-Speicher verfällt monatlich. Domains registriert podcaster laut FAQ derzeit nicht, und für eine eigene Domain richtet der Support das SSL-Zertifikat noch von Hand ein. Laut Nutzungsbedingungen wird das Benutzerkonto 14 Tage nach Ablauf der Testphase deaktiviert, hochgeladene Mediendateien werden 30 Tage nach Ablauf gelöscht.
Einige Angaben auf der eigenen Website passen nicht zusammen. Die Startseite wirbt mit 6.000 zufriedenen Kunden, die Über-uns-Seite mit mehr als 10.000 Kundinnen und Kunden. Die Tour-Seite sagt, alle Datenerhebungen, Speicherungen und Verarbeitungen erfolgten auf Servern in Deutschland. Die Datenschutzerklärung nennt für die Kunden-Blogs aber das Plugin Jetpack von Automattic aus San Francisco, dessen Cookie-Informationen auf einem Server in den USA gespeichert werden, dazu Gravatar vom selben Anbieter. Die FAQ-Seiten werben mit „Jederzeit kündbar“, die Nutzungsbedingungen setzen eine Kündigungsfrist von einem Monat. Die Lösungsseiten bieten an, auf Wunsch vollständige Website-Domains zur Verfügung zu stellen, die FAQ sagt, Domains ließen sich derzeit nicht über das System registrieren. Für die Antwortzeit des Supports nennt die Paketseite einen Werktag für den Großteil der Anfragen, die Lösungsseiten 48 Stunden, die Kontaktseite 2 Werktage. Und die Paketkarten führen interne Podcasts erst bei Maxi auf, die Vergleichstabelle derselben Seite zeigt den Passwortschutz mit einem Passwort je Feed schon bei Profi.
Alternativen zu podcaster.de
Podigee steht in derselben Kategorie und ist bei uns mit Sitz in Deutschland geführt. Zum Eintrag: Podigee.
Buzzsprout führen wir ebenfalls unter Content & Medien, mit Sitz in den USA. Zum Eintrag: Buzzsprout.
Podbean steht in derselben Kategorie und ist bei uns mit Sitz in den USA geführt. Zum Eintrag: Podbean.
Ebenfalls im Verzeichnis: Spotify for Creators (ehem. Anchor).
podcaster.de im Vergleich
podcaster.de nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 227 von 450 Werkzeugen (50 Prozent).
Anbieter mit Sitz in Deutschland: 80 von 450 in dieser Kategorie. Aus der EU insgesamt 156.
Überblick
Für deutschsprachige Podcasts mit überschaubarem Upload halten wir podcaster.de für eine günstige und unkomplizierte Wahl. Das Modell ist ehrlich gebaut: Du zahlst für Speicher und Ausstattung, nicht für Erfolg. Wer wöchentlich eine Audiofolge von rund einer Stunde veröffentlicht, liegt nach den Richtwerten des Anbieters im Profi-Paket, das mit Auphonic, eigener Domain und einem Mitarbeiterzugang für die meisten Einzel- und Kleinprojekte reicht.
Vor der Buchung würden wir auf drei Dinge achten. Erstens die Testphase: Die Nutzungsbedingungen regeln Deaktivierung und Löschung nach Ablauf, lade also nichts hoch, was du nicht auch anderswo gesichert hast, und entscheide vor Tag 30. Zweitens die Datenschutzaussage: Für den Podcast-Feed mag „Server in Deutschland“ stimmen, für die Kunden-Blogs nennt die eigene Datenschutzerklärung US-Dienste. Wer den Blog nutzt, sollte das in der eigenen Datenschutzerklärung abbilden. Drittens die Vermarktung: Frag vor dem Aktivieren von Podcast Pioniere nach Erlösaufteilung und Werbeumfeld, bevor Spots in deinen Folgen landen.
Für Unternehmen, die interne Podcasts für Schulungen oder Onboarding planen, lohnt der Blick aufs Corporate-Paket mit individuellen Passwörtern je Hörer. Wie so ein Format redaktionell aufgesetzt wird, ist Thema unserer Content-Erstellung. Wer erst klären will, ob ein eigener Podcast überhaupt zur Kommunikationsstrategie passt, bekommt Unterstützung in unserer Beratung & Betreuung.
Überblick
- ✓ Unbegrenzte Downloads, Podcast-Kanäle und Episoden in allen vier Paketen, begrenzt ist nur der monatliche Upload-Speicher
- ✓ Anmelde-Werkzeug für Podcast-Dienste wie Apple Podcasts, Spotify, YouTube, Amazon Music, Deezer und podcast.de, bei Spotify und Amazon per Klick
- ✓ Zeitgesteuerte Veröffentlichung, Episoden als Entwurf und eigene Vorlagen
- ✓ Import bestehender Podcasts über den RSS-Feed, ohne dass der Import Speicherplatz abzieht
- ✓ Statistiken tagesgenau zu Hörern, Downloads und Abonnenten mit Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersicht, Export als Tabelle
- ✓ Anpassbarer Web-Player zum Einbetten und grafische Ansicht des RSS-Feeds im Browser
- ✓ WordPress-Blogs zum Podcast, je nach Paket bis zu 3 bis 10, eigene Domain ab Profi
- ✓ Auphonic-Integration ab Profi, die Uploads direkt beim Hochladen durch den Audio-Dienst schickt
- ✓ Passwortgeschützte interne Podcasts ab Profi, im Corporate-Paket mit individuellen Passwörtern je Hörer und CSV-Upload
- ✓ Werbevermarktung über die hauseigene Plattform Podcast Pioniere, Steady-Integration für exklusive Inhalte und Vermittlung zahlender Interviewgäste
- ✓ Mitarbeiterzugänge mit eigenen Zugangsdaten ab Profi, im Corporate-Paket Teams mit Rechtevergabe und API
- ✓ Auftragsverarbeitungsvertrag online abschließbar
Vorteile
- + Keine Download- oder Bandbreitenlimits, auch nicht im Einstiegspaket für 5 € im Monat
- + Keine Mindestlaufzeit, gebuchte Pakete jederzeit hochstufbar
- + 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte, Veröffentlichen schon in der Testphase
- + Support per E-Mail, Telefon und Chat in allen Paketen
- + Zugesagte Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel für kostenpflichtige Dienste
- + Rechtsträger mit Sitz in Berlin, AV-Vertrag online abschließbar
- + Entgelte laut Nutzungsbedingungen inklusive Mehrwertsteuer
Nachteile
- - Kein dauerhaft kostenloses Paket, nach 30 Tagen Test wird die Nutzung kostenpflichtig
- - Upload-Speicher verfällt monatlich, das Einstiegspaket hat 250 MB, laut Anbieter ca. 5 Stunden Audio
- - Einstiegspaket ohne Auphonic-Integration, ohne eigene Domain und ohne Mitarbeiterzugang, API nur im Corporate-Paket für 100 € im Monat
- - Kündigungsfrist von einem Monat, obwohl die FAQ-Seiten mit „Jederzeit kündbar“ werben
- - Keine Domainregistrierung über den Dienst, das SSL-Zertifikat für eigene Domains richtet der Support derzeit von Hand ein
- - Für Kunden-Blogs nennt die Datenschutzerklärung Jetpack von Automattic mit Speicherung auf einem Server in den USA, obwohl die Tour-Seite alle Verarbeitungen auf Servern in Deutschland verortet
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