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Platform.sh
DevOps kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Platform.sh

Platform.sh ist eine französische PaaS-Plattform für Multi-Cloud-Application-Deployment mit GitOps-Workflow. Unterstützt über 100 Sprachen und Frameworks. Der Consumer-Brand wurde zu Upsun umbenannt. Enterprise ab Anfrage.

Übersicht zu Platform.sh: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Platform.sh?

Platform.sh ist eine europäische PaaS-Plattform aus Paris, die Entwicklerteams ermöglicht, Anwendungen über einen GitOps-Workflow auf Multi-Cloud-Infrastruktur zu deployen. Der Kerngedanke: Jeder Git-Push löst automatisch ein Deployment aus, jeder Branch erhält eine eigene Preview-Umgebung mit identischen Services und Konfigurationen wie die Produktionsumgebung.

Hinweis zur Produktstrategie: Platform.sh hat den Consumer-orientierten Teil der Plattform unter dem Namen Upsun neu gebrandet. Platform.sh selbst fokussiert sich auf Agency- und Enterprise-Kunden. Beide Produkte teilen die gleiche Kerntechnologie.

Für wen eignet sich Platform.sh?

Gut geeignet für Entwicklungsagenturen, Softwareunternehmen und Enterprise-IT-Teams, die komplexe Multi-Tenant-Deployments verwalten und automatisierte Entwicklungsumgebungen benötigen. Die Compliance-Zertifizierungen (ISO 27001, SOC 2, HIPAA) machen Platform.sh relevant für Branchen mit strengen Datenschutzanforderungen wie Gesundheitswesen und Finanzsektor.

Nicht geeignet für einfache WordPress- oder Drupal-Websites ohne Entwicklerteam. Für CMS-zentrisches Hosting sind Kinsta, WP Engine oder Pantheon besser zugeschnitten.

Platform.sh im Arbeitsalltag

Eine Softwareagentur betreut mehrere SaaS-Applikationen für Enterprise-Kunden. Jeder Feature-Branch eines Entwicklers erhält automatisch eine vollständige Preview-Umgebung mit Datenbank, Cache und allen konfigurierten Services. Pull-Request-Reviews können direkt in der Preview-URL stattfinden, ohne lokale Setup-Schritte. Das Produktions-Deployment per Merge in den Main-Branch läuft ohne manuelle Server-Eingriffe.

Preise und Pläne

Platform.sh firmiert inzwischen als Upsun, und dort gibt es keine Tarifpakete mehr. Du zahlst für die Ressourcen, die du bereitstellst.

Die Grundposten: 9,00 EUR je Projekt und Monat, darin enthalten Preview-Umgebungen auf Abruf, 30 Tage Infrastruktur-Metriken, 15 Minuten Continuous Profiling, 2,5 CPU-Stunden und 5 GB-Stunden für Builds, 10 GB Egress und 500.000 eingehende Requests. Für eine Nutzerlizenz werden 10,00 EUR je Nutzer und Monat fällig; die erweiterte Nutzerverwaltung mit Teams, MFA-Pflicht und SSO über Google oder OIDC kostet zusätzlich 9,00 EUR je Nutzer und Monat.

Rechenleistung wird sekundengenau abgerechnet und auf Stundenbasis ausgewiesen. Für Anwendungen kosten Shared CPU 0,033 EUR und Guaranteed CPU 0,100 EUR, 1 GB Speicher schlägt mit 0,013 EUR zu Buche. Bei Diensten sind es 0,049 EUR, 0,120 EUR und 0,020 EUR, bei MongoDB 0,05 EUR und bei Elasticsearch 0,19 EUR je GB, beide nur mit Mindestabnahme.

Dazu kommen die verbrauchsabhängigen Posten: Plattenspeicher 0,49 EUR je GB, Backups 0,10 EUR je GB, zusätzlicher Egress 0,03 EUR je GB, weitere eingehende Requests 1,00 EUR je 100.000, Log-Weiterleitung 0,10 EUR je GB und Continuous Profiling über 30 Tage als Add-on für 4,89 EUR im Monat. Fastly-CDN-Transfer kostet 0,094 EUR je GB und 0,188 EUR je 100.000 Requests, die Basic-WAF beginnt bei 85,00 EUR je Million Requests und sinkt gestaffelt über 42,00 EUR und 33,00 EUR auf 24,00 EUR. DDoS-Schutz kostet 169,00 EUR.

Zwei Posten rechnen prozentual: Der Support schlägt mit +10 % (Standard), +15 % (Advanced) oder +19 % (Premium) auf den Gesamtverbrauch auf, ein SLA über 99,9 % mit 20 % und eines über 99,99 % mit 45 % des Projektwerts. Wer in eine der sechs grüneren Regionen deployt, bekommt 3 % Nachhaltigkeitsgutschrift.

Der Einstieg ist kostenlos: eine 15-tägige Testphase ohne Kreditkarte und ein monatliches Guthaben, das eine Projektgebühr und eine Nutzerlizenz abdeckt.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Automatische Preview-Umgebungen für jeden Branch
  • Breite Compliance-Zertifizierungen
  • EU-Rechenzentren für DSGVO-konforme Datenhaltung
  • Unterstützung für 100+ Sprachen und Frameworks

Schwächen:

  • Keine transparenten Enterprise-Preise
  • Markenkontinuität durch Upsun-Umbenennung eingeschränkt
  • Für einfaches CMS-Hosting überdimensioniert

Alternativen zu Platform.sh

Heroku ist eine bekannte PaaS-Alternative für kleinere Teams. Render bietet ähnliche GitOps-Funktionen zu niedrigeren Preisen. Cloudways ist eine zugänglichere Managed-Cloud-Alternative für CMS-basierte Websites.

Soll aus dem, was du mit Platform.sh baust, am Ende mehr werden, kommen Individualsoftware und Beratung & Betreuung ins Spiel.

Platform.sh im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Platform.sh steht in der Kategorie mit 15 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 7 von 15 in dieser Kategorie.

Platform.sh nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 5 von 15 Werkzeugen (33 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet Platform.sh nicht. In der Kategorie haben 7 von 15 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Platform.sh ist die richtige Wahl für Entwicklungsagenturen und Enterprise-Teams, die professionelle GitOps-Workflows mit automatischen Umgebungen und hohen Compliance-Standards benötigen. Für einfachere Deployments gibt es zugänglichere und günstigere Alternativen.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Rein verbrauchsabhängig, ohne Pakete. Die Projektgebühr liegt bei 9,00 EUR je Projekt und Monat und enthält Preview-Umgebungen auf Abruf, 30 Tage Infrastruktur-Metriken, 2,5 CPU-Stunden und 5 GB-Stunden für Builds, 10 GB Egress und 500.000 eingehende Requests. Für eine Nutzerlizenz werden 10,00 EUR je Nutzer und Monat fällig, die erweiterte Nutzerverwaltung mit Teams, MFA-Pflicht und SSO kostet zusätzlich 9,00 EUR je Nutzer und Monat. Rechenleistung wird sekundengenau abgerechnet, hochgerechnet auf die Stunde: Shared CPU 0,033 EUR und Guaranteed CPU 0,100 EUR für Anwendungen, 1 GB Speicher schlägt mit 0,013 EUR zu Buche; bei Diensten sind es 0,049 EUR, 0,120 EUR und 0,020 EUR, bei MongoDB 0,05 EUR und bei Elasticsearch 0,19 EUR je GB. Für Plattenspeicher werden 0,49 EUR je GB fällig, Backups 0,10 EUR je GB, zusätzlicher Egress 0,03 EUR je GB und weitere eingehende Requests 1,00 EUR je 100.000. Der Support schlägt prozentual auf den Gesamtverbrauch: Standard +10 %, Advanced +15 %, Premium +19 %. Ein SLA über 99,9 % kostet 20 % des Projektwerts, eines über 99,99 % 45 %. Der Einstieg ist kostenlos mit einer 15-tägigen Testphase ohne Kreditkarte plus einem monatlichen Guthaben, das eine Projektgebühr und eine Nutzerlizenz abdeckt. Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Frankreich EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Git-Push-Deployment auf Multi-Cloud-Infrastruktur
  • ✓ Automatische Erstellung von Preview-Umgebungen für jeden Branch
  • ✓ Unterstützung für 100+ Sprachen und Frameworks
  • ✓ Integrierte Service-Verwaltung (Datenbanken, Redis, Elasticsearch)
  • ✓ Globales CDN und Edge-Netzwerk
  • ✓ Automatische SSL-Zertifikate und TLS-Terminierung
  • ✓ Compliance-zertifiziert (ISO 27001, SOC 2, HIPAA)
  • ✓ Agentur- und Enterprise-Workspaces

Vorteile

  • + Git-basierter Workflow ohne manuelle Server-Konfiguration
  • + Automatische Preview-Umgebungen für jeden Feature-Branch
  • + Hohe Compliance-Zertifizierungen für Enterprise-Anforderungen
  • + Europäische Daten-Hosting-Optionen mit Rechenzentren in der EU

Nachteile

  • - Keine transparente öffentliche Preisgestaltung für Enterprise
  • - Lernkurve für Teams ohne GitOps-Erfahrung
  • - Consumer-Produkt wurde zu Upsun umgebrandeter, was Kontinuität erschwert

Tags

PaaS GitOps Multi-Cloud Application-Hosting Dev-Environments

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