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PepperShop
Shopsysteme kostenpflichtig Schweiz

PepperShop

PepperShop ist ein seit 2001 in der Schweiz entwickeltes E-Commerce-System mit integrierter webbasierter Kassenlösung (POS). Die Cloud-Lösung der Glarotech GmbH richtet sich an KMU und Grossunternehmen im DACH-Raum, die Online- und stationären Handel aus einer Hand verwalten wollen.

Übersicht zu PepperShop: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar.

Was ist PepperShop?

PepperShop ist ein Schweizer E-Commerce-System, das seit 2001 von der Glarotech GmbH aus Wil SG entwickelt und betrieben wird. Die Plattform kombiniert einen cloudbasierten Onlineshop mit einem vollintegrierten POS-Kassensystem, sodass Händler Online- und stationären Verkauf aus einer einzigen Oberfläche steuern können.

Über 5.500 Unternehmen im DACH-Raum nutzen PepperShop. Das System wird ausschliesslich in Schweizer Rechenzentren betrieben, erhebt keine Transaktionsgebühren und bietet jedem Kunden Zugriff auf den Quellcode. Damit positioniert sich PepperShop als transparente Alternative zu internationalen Shopsystemen.

Für wen eignet sich PepperShop?

PepperShop richtet sich primär an KMU in der Schweiz, in Österreich und im deutschsprachigen Deutschland, die:

  • einen zuverlässigen, lokal betriebenen Onlineshop ohne Transaktionsgebühren suchen,
  • Online- und stationären Handel synchronisiert führen wollen,
  • eine direkte ERP-Anbindung an Schweizer ERP-Systeme wie Abacus oder Infoniqa benötigen,
  • technisch kein grosses Entwicklungsteam im Rücken haben und auf vorkonfigurierte Lösungen setzen.

Für Händler, die headless Architekturen, ein breites App-Ökosystem oder internationale Skalierung auf Marketplace-Ebene benötigen, sind Systeme wie Shopify oder Shopware besser geeignet.

PepperShop im Arbeitsalltag

Ein Schweizer Detailhändler mit eigenem Ladengeschäft und Onlineshop pflegt Produkte, Lagerbestände und Preise zentral in PepperShop. Das POS-System an der Ladenkasse zieht dieselben Produktdaten, synchronisiert Lagerbestände in Echtzeit und verarbeitet Zahlungen per TWINT, Kreditkarte oder Rechnung. Onlinebestellungen laufen automatisch ins ERP-System, ohne manuelle Nachbearbeitung.

Der Drag-and-drop-Editor erlaubt es dem Shopbetreiber, Inhaltsseiten und Produktpräsentationen ohne Programmierkenntnisse anzupassen. Module wie Google Shopping-Feed oder PostFinance Checkout werden bei Bedarf zugebucht und aktiviert.

Preise und Pläne

PepperShop bietet drei Abonnements, alle ohne Transaktionsgebühren und mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit:

  • Standard ab CHF 39/Mt.: Unbegrenzte Produkte und Kunden, 1 GB Speicher, SSL, Lagerverwaltung, Mehrsprachigkeit, Zugriff auf Quellcode.
  • Plus ab CHF 79/Mt.: Wie Standard, zusätzlich 3 GB Speicher, ERP-Schnittstelle, Webservice-API und Business Connector, priorisierter Support, aktives Shop-Monitoring.
  • Enterprise ab CHF 199/Mt.: Wie Plus, 5 GB Speicher, optionales Service Level Agreement bis 24/7.

Das POS-Kassensystem wird als Modul zum jeweiligen Shop-Abo hinzugebucht. Support nach Aufwand kostet CHF 195/h, sofern kein SLA vereinbart ist. Alle Pläne können 30 Tage kostenlos getestet werden.

Stärken und Schwächen

PepperShop überzeugt durch seinen klaren geografischen Fokus: Datenhaltung in der Schweiz, Schweizer Zahlungsmethoden wie TWINT und PostFinance, lokale ERP-Integrationen und ein deutschsprachiges Supportteam, das Hersteller und Betreiber in einem ist. Kein anderer Dienstleister ist zwischengeschaltet. Dazu kommt das Alleinstellungsmerkmal der Omnichannel-Lösung: Wer einen Laden und einen Onlineshop betreibt, bekommt beides aus einer Hand.

Die Schwächen liegen im begrenzten Ökosystem. Es gibt kaum Drittanbieter-Plugins, kein Headless-Commerce-Konzept und keine PWA-Unterstützung. Wer auf internationales Wachstum mit komplexen Multi-Shop-Strukturen oder eine moderne, entkoppelte Frontend-Architektur setzt, wird mit PepperShop schnell an Grenzen stossen. Auch die Preisstellung in CHF kann für reine EUR-Märkte ein psychologisches Hindernis sein.

Alternativen zu PepperShop

Wer ein breiteres Plugin-Ökosystem und internationale Skalierung sucht, findet das bei Shopify oder Shopware. Für den Schweizer Markt mit noch mehr Individualität und eigenem Hosting kommt WooCommerce in Betracht. Wer eine integrierte POS-Lösung mit starkem internationalen Marktplatz-Anschluss sucht, sollte Shopify POS prüfen. Business.Digital berät zu E-Commerce-Strategien und der Wahl des richtigen Shopsystems.

Überblick

PepperShop ist eine solide Wahl für Schweizer KMU, die einen lokal betriebenen Omnichannel-Shop mit direktem Herstellersupport und ohne Transaktionsgebühren wollen. Der Leistungsumfang reicht für die meisten mittelständischen Händler aus. Wer Wert auf Datensouveränität und einen einzigen Ansprechpartner für Shop, Kasse und ERP legt, ist hier gut aufgehoben. Für komplexere Anforderungen oder internationale Ambitionen braucht es einen leistungsfähigeren Stack.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Standard ab CHF 39/Mt., Plus ab CHF 79/Mt. (mit ERP-Anbindung), Enterprise ab CHF 199/Mt. 30-Tage-Testzugang kostenlos. Keine Transaktionsgebühren. Stand: März 2026.
Herkunft
Schweiz
Features
  • Cloudbasierter Onlineshop mit Drag-and-drop-Seiteneditor
  • Integriertes POS-Kassensystem für stationären Handel (Omnichannel)
  • Unbegrenzte Produkte und Kunden in allen Plänen
  • ERP-Schnittstellen (Abacus, Infoniqa, weitere) ab Plus-Plan
  • Zahlungsarten: TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Rechnung und mehr
  • Mehrsprachigkeit und Multistore-Fähigkeit
  • Webservice-API und Business Connector für individuelle Integrationen
  • Social Shopping: Google Shopping, Facebook und Instagram Shopping

Vorteile

  • + Entwicklung und Betrieb komplett in der Schweiz, Datenstandort CH
  • + Keine Transaktionsgebühren auf Verkäufe
  • + Hersteller und Betreiber in einer Hand: direkter Ansprechpartner für Entwicklung, Hosting und Support
  • + Onlineshop und POS-Kassensystem aus einem System heraus

Nachteile

  • - Vergleichsweise kleines internationales Ökosystem, wenige Drittanbieter-Plugins
  • - Kein Headless-Commerce oder PWA-Unterstützung für moderne Frontend-Architekturen
  • - Preise in CHF, für reine EUR-Märkte weniger gebräuchlich

Tags

onlineshop shopsystem pos kassensystem e-commerce schweiz kmu omnichannel

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