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OpenTalk
Kollaboration freemium 🇪🇺 EU

OpenTalk

Open-Source-Videokonferenzlösung aus Deutschland, entwickelt für Behörden und öffentliche Einrichtungen. DSGVO-konform, self-gehostet oder als Cloud-Service ab 7,50 EUR je Nutzer und Monat.

Übersicht zu OpenTalk: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 17.08.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist OpenTalk?

OpenTalk ist eine Open-Source-Videokonferenzlösung, die in Deutschland für den Einsatz in Behörden, Schulen und öffentlichen Einrichtungen entwickelt wurde. Das Projekt wird von der Heinlein Gruppe in Berlin gepflegt und steht unter der EUPL-Lizenz. Serverstandort, DSGVO-Compliance und BSI-kompatible Sicherheitsarchitektur sind Kernmerkmale.

Was OpenTalk von kommerziellen Alternativen unterscheidet, ist die Ausrichtung auf den deutschen öffentlichen Sektor: Single Sign-on über Keycloak für die Anbindung an vorhandene Verzeichnisdienste, Barrierefreiheit nach BITV 2.0, und eine Architektur, die die Anforderungen der deutschen Datenschutzbehörden erfüllt.

Self-Hosting ist kostenlos über GitHub möglich. Für Organisationen ohne eigene IT-Infrastruktur gibt es einen Cloud-Service direkt vom Anbieter sowie Angebote von Managed-Providern.

Für wen eignet sich OpenTalk?

OpenTalk eignet sich für Behörden, Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen in Deutschland, die eine Videokonferenzlösung mit nachweislicher DSGVO-Konformität und BSI-Kompatibilität brauchen.

Nicht geeignet für private Unternehmen ohne Compliance-Anforderungen, die ein ausgereiftes, nutzerfreundliches Tool suchen. Hier sind Zoom, Teams oder alfaview besser.

OpenTalk im Arbeitsalltag

Ein Landesministerium nutzt OpenTalk als Cloud-Service über einen deutschen Provider. Videokonferenzen für interne Abstimmungen und externe Bürger-Meetings. BSI-geprüft, DSGVO-konform, Barrierefreiheit nach BITV erfüllt. Datenschutzbeauftragter und IT-Sicherheitsbeauftragter haben zugestimmt.

Preise und Pläne

Open Source Community: kostenlos (Self-Hosted über GitHub).

Der Cloud-Service wird pro lizenziertem Nutzer abgerechnet, jeweils zzgl. MwSt.:

  • Starter: kostenlos, 10 Konferenzräume, maximal 30 Minuten und 5 Teilnehmer je Konferenz
  • Standard: 7,50 EUR pro Nutzer und Monat (75 EUR bei jährlicher Zahlung), unbegrenzte Konferenzräume, 240 Minuten, 50 Teilnehmer, Recording
  • Premium: 12,50 EUR pro Nutzer und Monat (125 EUR bei jährlicher Zahlung), unbegrenzte Verbindungsdauer, 200 Teilnehmer, Streaming und Telefoneinwahl

Bei jährlicher Zahlung sind laut Anbieter bis zu 17 Prozent Ersparnis möglich. Wichtig für die Kalkulation: Nur der einladende Nutzer braucht eine Lizenz, Teilnehmer benötigen kein eigenes Konto. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

OpenTalk bietet maximale Datenschutz-Konformität für den deutschen öffentlichen Sektor. Open Source und EUPL-Lizenz ermöglichen volle Transparenz.

Schwächen: Primär für öffentliche Einrichtungen konzipiert, weniger für private Unternehmen. Self-Hosting erfordert erhebliche technische Ressourcen.

Alternativen zu OpenTalk

Für private Unternehmen: alfaview. Für internationale Teams: Zoom oder Teams. Für Open Source mit mehr Community: Nextcloud Talk. Mehr zu Kollaboration: Beratung & Betreuung.

Überblick

OpenTalk ist die richtige Wahl für deutsche Behörden und öffentliche Einrichtungen, die eine rechtssichere Open-Source-Videokonferenzlösung suchen. Für private Unternehmen ohne Compliance-Pflicht sind alfaview oder Livestorm nutzerfreundlicher.

Überblick

Preismodell
freemium
Open Source: kostenlos (Self-Hosted). Cloud-Service je lizenziertem Nutzer und Monat: Starter kostenlos (10 Konferenzräume, 30 Minuten, 5 Teilnehmer), Standard 7,50 EUR (240 Minuten, 50 Teilnehmer), Premium 12,50 EUR (unbegrenzte Dauer, 200 Teilnehmer), jeweils zzgl. MwSt. Bei jährlicher Zahlung bis zu 17 Prozent Ersparnis (Standard 75 EUR, Premium 125 EUR pro Nutzer und Jahr). Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Deutschland EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • Videokonferenz für bis zu 200 Teilnehmer im Cloud-Tarif Premium
  • Self-Hosting oder Cloud-Service
  • Open Source (EUPL-Lizenz)
  • Barrierefreie Bedienung
  • Single Sign-on über Keycloak zur Integration in bestehende Systeme
  • Serverstandort Deutschland
  • DSGVO-konform, BSI-kompatibel

Vorteile

  • + Open Source, volle Transparenz
  • + Entwickelt für öffentliche Verwaltung in Deutschland
  • + DSGVO-konform und BSI-geprüft
  • + Self-Hosting kostenlos, Cloud-Starter-Tarif ebenfalls kostenlos
  • + Transparente Cloud-Preise je Nutzer statt reiner Anfrage-Angebote

Nachteile

  • - Teilnehmerzahl je Konferenz auch im Premium-Tarif auf 200 begrenzt
  • - Primär für öffentliche Einrichtungen entwickelt
  • - Self-Hosting erfordert technisches Know-how
  • - Weniger poliertes UI als Zoom
  • - Noch in Weiterentwicklung

Tags

Videokonferenz Open Source DSGVO Deutschland Behörden

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