LLM Pulse
Plattform der LLM PULSE SL aus Barcelona, die misst, wie ChatGPT, Perplexity, Gemini, Google AI Mode und AI Overviews deine Marke nennen, zitieren und bewerten. Abos ab 49 EUR netto im Monat für 50 Prompts bei wöchentlicher Messung, Testphase nur mit Zahlungsmittel.
Übersicht zu LLM Pulse: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 22.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist LLM Pulse?
LLM Pulse misst, wie KI-Assistenten über deine Marke sprechen. Du hinterlegst Fragen, die deine Kunden einer KI stellen könnten, etwa nach der besten Software für einen bestimmten Zweck. Die Plattform schickt diese Prompts regelmäßig an ChatGPT, Perplexity, Gemini, Google AI Mode und Google AI Overviews, speichert jede Antwort und wertet aus, ob deine Marke vorkommt, an welcher Stelle, in welchem Ton und mit welchen Quellen. Laut Anbieter sind das echte Antworten, „not simulations via an API“.
Betrieben wird der Dienst von der LLM PULSE SL, laut Impressum eine spanische Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz am Passeig de Gràcia in Barcelona, eingetragen im Handelsregister Barcelona. Die Nutzungsbedingungen unterstellen den Vertrag spanischem Recht, Gerichtsstand ist Barcelona. Hinter dem Produkt stehen laut About-Seite drei Mitgründer: Esteve Castells, Daniel Peris und Adrian Rojas. Live ging die Plattform Mitte Juli 2025. Nach eigener Darstellung ist das Unternehmen ohne externe Investoren aufgebaut und seit dem ersten Tag profitabel.
Kern des Preismodells ist eine Zählweise, die der Anbieter selbst gegen kreditbasierte Werkzeuge stellt: Ein Prompt zählt einmal gegen das Kontingent, egal auf wie vielen Modellen er läuft. Fünf Modelle sind in jedem Tarif enthalten, acht weitere lassen sich zubuchen. Gemessen wird standardmäßig wöchentlich, die tägliche Messung ist eine eigene, teurere Tarifvariante.
Für wen eignet sich LLM Pulse?
Die Lösungsseiten nennen SEO- und AEO-Teams, Content-, PR- und Reputationsteams, Marketing- und E-Commerce-Teams sowie Agenturen. Agenturen spricht der Anbieter besonders an. Die Partner-Tarife bündeln 25 bis 35 Kundenprojekte, White Label gibt es in drei Varianten, und Nutzerplätze sind in jedem Tarif unbegrenzt. Wer mehrere Märkte betreut, konfiguriert Prompts je Land und Sprache. Für Shopify-Händler gibt es eine eigene App, deren Tarif dann Shopify abrechnet.
Für Privatpersonen ist LLM Pulse nicht gedacht. Die Nutzungsbedingungen verlangen, dass du für dein Unternehmen handelst, „and not as a consumer“. Zwei Grenzen solltest du vor der Wahl kennen. Tägliche Messung kostet schon im Starter 79 statt 49 EUR im Monat und startet ohne Testphase. API-Zugriff und der Looker-Studio-Connector beginnen erst bei Scale für 299 EUR im Monat.
LLM Pulse im Arbeitsalltag
Den Ablauf beschreibt der Anbieter in vier Schritten. Du legst die Prompts an, die du beobachten willst, zu deiner Marke, deinen Produkten, Wettbewerbern oder Branchenthemen. LLM Pulse führt sie im gewählten Rhythmus auf den Modellen aus und hält jede Antwort vollständig fest. Danach siehst du, welche Antworten deine Marke nennen, welche URLs zitiert werden und wie hoch deine Sichtbarkeit ist. Im letzten Schritt leitest du daraus Inhalte und Korrekturen ab.
Zwei Kennzahlen tragen die Auswertung. Die Mention Rate ist der Anteil der KI-Antworten, die deine Marke nennen. Der AI Visibility Score gewichtet zusätzlich die Position, eine Empfehlung an erster Stelle zählt mehr als eine an fünfter. Zitierte Quellen erfasst LLM Pulse mit ihrer Position und ordnet sie als eigene Domain, Wettbewerber oder Drittquelle ein. Ab Growth bewertet die Plattform jede Erwähnung auf einer fünfstufigen Skala von sehr negativ bis sehr positiv.
Für die Weiterarbeit gibt es Empfehlungen und den GEO Writer, der Inhaltsentwürfe erstellt. Webanalyse lässt sich anbinden, laut FAQ unter anderem Google Analytics 4, Plausible und Adobe Analytics, um den Traffic aus KI-Assistenten zu messen. Negative Antworten landen auf Wunsch über Webhooks, Zapier, Make oder n8n in Slack oder im Postfach. Wer lieber im KI-Assistenten fragt, verbindet ChatGPT, Claude, Gemini oder Cursor per MCP mit den eigenen Daten, laut FAQ in jedem Tarif kostenlos.
Als Referenz führt der Anbieter eine Fallstudie mit Softonic: „+7pp positive sentiment in 4 months“. Die Zahl stammt vom Anbieter und ist nicht unabhängig geprüft. Wie die Werte zu lesen sind, sagen die Nutzungsbedingungen selbst: Metriken, Scores und Sentiment seien Schätzungen auf Basis von Stichprobenabfragen zu bestimmten Zeitpunkten, Orten und Einstellungen und könnten von dem abweichen, was einzelne Nutzer sehen.
Preise und Pläne
Alle Preise stehen in Euro und verstehen sich netto. Abgerechnet wird nach Prompts, Projekten und Messrhythmus, nicht nach Nutzern: Teammitglieder sind in jedem Tarif unbegrenzt. Starter ist laut Beschreibung für eine Marke gedacht, Growth für eine zweite Marke oder einen Kunden. Die Preisseite hat zwei Umschalter, monatlich oder jährlich und wöchentlich oder täglich.
Wöchentliche Messung, Preis bei monatlicher Zahlung:
- Starter: 49 EUR im Monat. 50 Prompts, 1 Projekt, bis zu 10 Wettbewerber je Projekt, 3 GEO-Writer-Aufgaben. Ohne Sentiment, ohne API.
- Growth: 99 EUR. 150 Prompts, 2 Projekte, 15 Wettbewerber, 5 GEO-Writer-Aufgaben. Dazu Sentiment, Owned Media, AI Traffic Analytics und der LLM Pulse Agent.
- Scale: 299 EUR. 450 Prompts, 5 Projekte, 20 Wettbewerber, 15 GEO-Writer-Aufgaben. Dazu ChatGPT Shopping, Tracking von KI-Anzeigen, Reputation, GEO Testing, API, Looker Studio und CLI.
- Scale+: 599 EUR, 1.200 Prompts, 10 Projekte. Scale++: 1.199 EUR, 2.400 Prompts, 15 Projekte.
- Partner, Partner+, Partner++: 1.499, 1.999 und 3.799 EUR mit 3.600, 5.000 und 10.000 Prompts sowie 25, 30 und 35 Projekten.
- Enterprise: Preis nach Absprache, mit White Label, Onboarding und Rechnungszahlung.
Tägliche Messung kostet bei gleichen Kontingenten mehr: Starter 79 EUR, Growth 149 EUR, Scale 449 EUR, Scale+ 899 EUR, Scale++ 1.899 EUR, Partner 2.399 EUR, Partner+ 3.199 EUR und Partner++ 5.999 EUR im Monat.
Jahreszahlung kostet das Zehnfache des Monatspreises, der Anbieter wirbt mit „Get 2 months free“. Starter mit wöchentlicher Messung kostet dann 490 EUR im Jahr, umgerechnet 40,83 EUR im Monat, Scale 2.990 EUR im Jahr.
Zusätzliche Prompts kosten 1 EUR je Prompt und Monat, ein weiteres Projekt 50 EUR im Monat. Weitere KI-Modelle werden je Modell und Tarif berechnet, weil das Add-on alle Prompts des Tarifs abdeckt. Claude kostet bei wöchentlicher Messung 25 EUR im Starter und 150 EUR im Scale, bei täglicher Messung 65 und 585 EUR. Copilot, DeepSeek und Alexa for Shopping beginnen bei 10 EUR, Naver AI Briefing und Baidu AI bei 8 EUR. Qwen, MiniMax, Mistral, Walmart Sparky und Brave AI gibt es nur über den Vertrieb.
Die Testphase dauert 14 Tage und gilt nur für Starter, Growth und Scale mit wöchentlicher Messung. Sie verlangt ein gültiges Zahlungsmittel und geht ohne Kündigung automatisch in ein bezahltes Abo über. Scale+, Scale++ und alle täglichen Tarife starten sofort kostenpflichtig, ebenso Konten mit einer früheren Testphase.
Bezahlt wird per Karte über Stripe. Andere Währungen sind nur Umrechnungen, Stripe belastet in deiner Landeswährung zum aktuellen Kurs plus Umrechnungsgebühr. Banküberweisung ist bei Jahreszahlung ab Scale möglich. Preisänderungen kündigt der Anbieter Self-Service-Kunden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail an. Bereits gezahlte Beträge erstattet LLM Pulse grundsätzlich nicht, auch nicht die Restmonate eines gekündigten Jahresabos. Stand: Oktober 2026.
Stärken und Schwächen
Die Preisliste der Self-Service-Tarife ist vollständig öffentlich, bis hin zu den Add-on-Preisen jedes einzelnen Modells je Tarif und Messrhythmus. Fünf Modelle sind immer dabei, und ein Prompt verbraucht unabhängig von der Modellzahl nur eine Einheit des Kontingents. Teammitglieder kosten nichts extra, und Exporte als CSV, Excel und PDF sind ebenso wie der MCP-Server schon im Starter enthalten. Rechtsträger und Vertragsrecht sind spanisch. Anwendung, Datenbanken und Job-Warteschlangen laufen laut Sicherheitsseite auf dedizierten Servern bei Hetzner in Deutschland, Backups gehen in eine Hetzner Storage Box in Deutschland und werden zu Cloudflare R2 gespiegelt. Inhalte, die für KI-Funktionen verarbeitet werden, nutzt der Anbieter laut Datenschutzerklärung nicht zum Training von KI-Modellen.
Auf der Gegenseite steht zuerst die Testphase. Sie verlangt ein Zahlungsmittel und wandelt sich ohne Kündigung automatisch in ein Abo. Erstattungen schließt die Refund-Richtlinie für bereits gezahlte Beträge aus. Sentiment fehlt im Starter, API und Looker Studio beginnen bei Scale. Gemessen wird standardmäßig nur wöchentlich, der Anbieter räumt selbst ein, dass vergleichbare Plattformen jeden Prompt täglich neu abfragen. Einige Unterauftragsverarbeiter verarbeiten Daten außerhalb des EWR, dann stützt sich LLM Pulse auf Angemessenheitsbeschlüsse, das EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Die Nutzungsbedingungen behalten sich vor, beobachtete Modelle hinzuzufügen, zu ändern oder zu entfernen.
Drei Unstimmigkeiten liefert der Anbieter selbst. Die Startseite wirbt mit „Tracking 15 AI models“, die Add-on-Preisseite nennt aber fünf enthaltene, acht zubuchbare und fünf weitere Modelle über den Vertrieb, zusammen 18. Für den MCP-Server nennt die Startseite „About 110 tools“, die MCP-Seite „About 130 tools“. Bei der Reichweite mischen sich Einheiten: Die Startseite spricht von über 7.000 Nutzern, die About-Seite von über 100 Kunden mit Stand Dezember 2025.
Alternativen zu LLM Pulse
In derselben Kategorie führt das Verzeichnis weitere Werkzeuge, die die Sichtbarkeit von Marken in KI-Antworten messen. Zum Vergleich bieten sich Peec AI, Rankscale.ai und Goodie AI an. Preise und Funktionen dieser Anbieter stehen in den jeweiligen Einträgen.
LLM Pulse im Vergleich
LLM Pulse nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 222 von 409 Werkzeugen (54 Prozent).
Anbieter aus der EU: 128 von 409 in dieser Kategorie.
Einen kostenlosen Einstieg bietet LLM Pulse nicht. In der Kategorie haben 178 von 409 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.
Überblick
Aus unserer Sicht gehört LLM Pulse zu den zugänglicheren Werkzeugen, um KI-Sichtbarkeit überhaupt messbar zu machen. Die Preise stehen offen da, fünf Modelle sind ohne Aufpreis dabei, und unbegrenzte Nutzer machen es Agenturen leicht, Kunden mit auf die Plattform zu holen. Ein Rechtsträger in Spanien und Server in Deutschland nehmen bei der Datenschutzprüfung eine Hürde weg, die Liste der Unterauftragsverarbeiter solltest du trotzdem anfordern.
Worauf wir achten würden: Die wöchentliche Messung reicht für Trends, nicht für die Frage, was ChatGPT heute über dich sagt. Plane die Testphase bewusst, denn sie läuft mit hinterlegter Karte automatisch in ein Abo, und Gezahltes kommt nicht zurück. Wer Claude oder Copilot mitmessen will, sollte die Add-ons gleich einrechnen, weil sie mit dem Tarif steigen. Und lies die Werte als Stichprobe, so wie es der Anbieter in seinen eigenen Nutzungsbedingungen tut.
Wenn du KI-Sichtbarkeit in deine SEO-Strategie einbauen oder Inhalte gezielt für KI-Antworten aufbereiten willst, helfen wir bei der Content-Erstellung und als KI-Agentur bei der Auswahl und Anbindung.
Überblick
- ✓ Prompt-Tracking in ChatGPT, Perplexity, Gemini, Google AI Mode und Google AI Overviews, jede Antwort wird vollständig gespeichert
- ✓ Kennzahlen Mention Rate und positionsgewichteter AI Visibility Score, dazu Share of Voice gegen Wettbewerber
- ✓ Quellenanalyse: jede zitierte URL mit Position, eingeordnet als eigene Domain, Wettbewerber oder Drittquelle
- ✓ Sentiment jeder Erwähnung auf einer fünfstufigen Skala, ab dem Tarif Growth
- ✓ Zubuchbare Modelle: Claude, Copilot, Grok, DeepSeek, Meta AI, Alexa for Shopping, Naver AI Briefing und Baidu AI
- ✓ Prompts je Land und Sprache, Messung wöchentlich oder täglich
- ✓ Empfehlungen, GEO Writer für Inhaltsentwürfe, Prompt Research und Query Fan-Out
- ✓ MCP-Server in jedem Tarif, Anmeldung per OAuth
- ✓ REST-API, Rust-CLI, SDKs für 12 Sprachen und Looker-Studio-Connector ab Scale
- ✓ Anbindung von Google Analytics 4, Plausible, Piano Analytics, PostHog, Adobe Analytics und Adobe CJA
- ✓ White Label in drei Varianten: eigenes Logo auf Subdomain, eigene Domain oder eingebettete Dashboards
- ✓ Export als CSV, Excel und PDF in jedem Tarif
Vorteile
- + Preise aller Self-Service-Tarife, Kontingente und Add-on-Preise je Modell öffentlich, in Euro und netto
- + Fünf KI-Modelle in jedem Tarif, ein Prompt zählt unabhängig von der Modellzahl nur einmal
- + Unbegrenzte Teammitglieder ohne Aufpreis in allen Tarifen
- + Spanischer Rechtsträger mit spanischem Recht, Anwendung und Datenbanken laut Sicherheitsseite bei Hetzner in Deutschland
- + MCP-Server schon im Starter-Tarif enthalten
Nachteile
- - Testphase nur mit hinterlegtem Zahlungsmittel, sie geht ohne Kündigung automatisch in ein bezahltes Abo über
- - Keine Testphase für tägliche Messung, Scale+ und Scale++
- - Sentiment fehlt im Starter-Tarif, API und Looker Studio gibt es erst ab Scale
- - Keine Erstattung gezahlter Beträge, auch nicht der Restmonate eines gekündigten Jahresabos
- - Nur für Unternehmen, Verbraucher schließen die Nutzungsbedingungen aus
- - Uneinheitliche Eigenangaben: 15 KI-Modelle auf der Startseite gegen 18 namentlich genannte, rund 110 gegen rund 130 MCP-Werkzeuge
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