Leadberry
Leadberry identifiziert B2B-Website-Besucher und verknüpft sie mit LinkedIn-Profilen.
Übersicht zu Leadberry: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.
Was ist Leadberry?
Leadberry ist eine webbasierte B2B-Software, die Website-Besucher in Vertriebs-Leads übersetzt. Ein leichtgewichtiges Tracking-Skript auf der eigenen Seite meldet den Traffic, und der Anbieter ordnet die Zugriffe anhand der IP-Adresse Unternehmen zu. Wichtig ist die Grenze, die Leadberry selbst zieht: Erkannt werden Firmen und Organisationen wie Universitäten, keine einzelnen Personen.
Hinter dem Produkt steht Brandlift, Inc., eine Digitalagentur mit Büro in Los Angeles und einem zweiten Standort in Budapest. Leadberry entstand nach eigener Darstellung als Startup innerhalb dieser Agentur, das Team nennt sich Brandlift Labs. Auf der Startseite wirbt der Anbieter mit 99.453.628 wiedergewonnenen Leads und mit Kunden vom Startup bis zum Fortune-500-Konzern. Beide Angaben stammen vom Anbieter und sind nicht unabhängig geprüft.
Vom reinen Besucher-Zähler unterscheidet sich Leadberry durch das, was nach der Erkennung passiert: Firmenprofil, Ansprechpartner, LinkedIn-Verbindungen und ein Filtersystem, das Internet-Provider und Spam-Traffic aussortiert.
Für wen eignet sich Leadberry?
Der Anbieter adressiert Marketing- und Vertriebsteams, die aus vorhandenem Website-Traffic Leads ziehen wollen, ohne dafür die IT einzuspannen. Die Einrichtung besteht laut Anbieter aus dem Einbau eines Skripts, ein IT-Team ist nicht nötig. Alle bezahlten Tarife enthalten unbegrenzt viele Leads, Websites und Nutzer, allerdings unter einer Fair-Usage-Policy.
Wo es nicht passt: Wer im B2C verkauft, bekommt hier wenig, weil die Zuordnung auf Firmenebene arbeitet und Privatanschlüsse nichts hergeben. Wer wenig Traffic hat, hat auch wenig zu identifizieren. Und wer den kostenlosen Tarif Leadberry Light als Dauerlösung plant, sollte dessen Grenzen kennen: 25 eindeutige Leads im Monat, ein Nutzer, drei Websites, 10 Tage Historie, keine CRM-Integration, keine LinkedIn-Verknüpfung, kein Chat-Support und eine Benachrichtigungsmail pro Woche.
Leadberry im Arbeitsalltag
Rein geht Traffic. Nach dem Einbau des Skripts beobachtet die Engine die Zugriffe und ermittelt die Unternehmen dahinter. Anschließend sammelt der Anbieter nach eigener Beschreibung Firmeninformationen aus öffentlichen Quellen, etwa der Unternehmenswebsite, und aus Wirtschaftsdatenbanken.
Heraus kommt ein Firmenprofil: Name, Website, Branchenkategorie, Kurzbeschreibung und Social-Media-Präsenzen. Dazu kommen Personendaten wie Namen, Positionen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Ansprechpartnern sowie gemeinsame LinkedIn-Kontakte, Facebook- und Twitter-Profile. Die Besuchsdaten stehen daneben: Quelle, Anzahl der Besuche, Verweildauer und die aufgerufenen Seiten.
Für den Vertrieb hängt Leadberry die LinkedIn-Seite des besuchenden Unternehmens an, zeigt Verbindungen in die Organisation hinein, Kontakte zweiten und dritten Grades und gemeinsame Gruppen. Ein Filtersystem hält die Liste sauber: Provider und Spammer fliegen automatisch raus, du kannst Leads per Stichwort ausschließen, manuell ausblenden oder nach Firmenname, Seitenaufrufen, Verweildauer, besuchten URLs, Kampagnenparametern, Standort und Trafficquelle filtern.
Am Ende steht die Übergabe. Berichte lassen sich als CSV oder XLS exportieren, E-Mail-Alerts melden neue Besuche und sind so einstellbar, dass nur relevante Firmen eine Nachricht auslösen. Direkte Anbindungen gibt es an Pipedrive, Insightly, Salesflare, Zoho CRM, Zoho SalesIQ, Slack und Pabbly, alles Weitere läuft über Zapier. Über die Funktion Similar Leads liefert Leadberry zusätzlich vergleichbare Unternehmen nach Branche und Standort. Für die saubere Übergabe der Leads in dein CRM und die nachgelagerten Prozesse hilft Automation & Prozessoptimierung.
Preise und Pläne
Abgerechnet wird pro Konto und Monat, nicht pro Nutzer und nicht pro Website. Alle bezahlten Tarife enthalten unbegrenzte Leads, Websites und Nutzer unter Fair-Usage-Vorbehalt, der Anbieter bewirbt das mit dem Slogan unbegrenzte Leads für 1 USD pro Tag.
Essential kostet 24 USD im Monat bei Jahreszahlung, bei monatlicher Zahlung 29 USD. Enthalten sind LinkedIn für Social Selling, Firmen- und Personendaten, erweiterte Filter, anpassbare E-Mail-Alerts, E-Mail- und Chat-Support sowie 50 Similar Leads je Suche.
Pro liegt bei 34 USD im Monat bei Jahreszahlung und 39 USD bei monatlicher Zahlung. Zusätzlich enthalten sind CRM-Integrationen, CSV-Export und 100 Similar Leads je Suche.
Premium kostet 44 USD im Monat bei Jahreszahlung und 49 USD bei monatlicher Zahlung. Dazu kommen die Zapier-Integration, Echtzeit-Alerts und 150 Similar Leads je Suche.
Leadberry Ultimate beginnt bei 299 USD im Monat und wird individuell zugeschnitten, mit Erstgespräch, KI-gestützter Datenanreicherung, eigener CRM-Anbindung, manueller Datenbereinigung, Vorfilterung von Entscheidern und Support per Telefon.
Der Einstieg läuft über einen kostenlosen Test mit vollem Premium-Zugang, ohne Kreditkarte. Wer nicht wechseln will, kann danach auf den dauerhaft kostenlosen Tarif Leadberry Light gehen. Zahlungen wickelt der Anbieter über Stripe ab und speichert nach eigener Angabe keine Kreditkartendaten. Tarifwechsel und Kündigung sind jederzeit möglich, Einrichtungsgebühren und Mindestlaufzeiten nennt die Preisseite nicht. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Stärken:
- Alle bezahlten Tarife enthalten unbegrenzte Leads, Websites und Nutzer, begrenzt nur durch eine Fair-Usage-Policy
- Dauerhaft kostenloser Tarif Leadberry Light mit 25 eindeutigen Leads im Monat, dazu ein voller Testzugang auf Premium-Niveau ohne Kreditkarte
- Der Einstiegspreis liegt bei 24 USD im Monat, alle Beträge stehen offen auf der Preisseite
- Direkte Anbindungen an Pipedrive, Insightly, Salesflare, Zoho CRM, Zoho SalesIQ, Slack und Pabbly, dazu Zapier
- Identifikation ausdrücklich nur auf Organisationsebene, einzelne Besucher werden laut Anbieter nicht erkannt
- Zahlungsabwicklung über Stripe, Kreditkartendaten werden nach Angabe des Anbieters nicht gespeichert
Schwächen:
- Betreiber ist Brandlift, Inc. mit Sitz in Los Angeles, der zweite Standort in Budapest ist ein Büro der Agentur
- CRM-Integrationen gibt es erst ab Pro, Zapier und Echtzeit-Alerts erst ab Premium
- Der kostenlose Tarif kennt keine LinkedIn-Verknüpfung, keine CRM-Integration und nur 10 Tage Historie
- Similar Leads sind je Tarif kontingentiert, von 3 je Suche im kostenlosen Tarif bis 150 im Premium-Tarif
- Die Erkennungsrate hängt an der IP-Zuordnung, eine Quote nennt der Anbieter nicht
- Preise nur in USD, eine Euro-Preisliste steht nicht auf der Seite
Alternativen zu Leadberry
Aus derselben Kategorie lohnt der Blick auf Leadfeeder, Snitcher und Happierleads. Bei Besucher-Identifikation entscheidet weniger die Funktionsliste als die Trefferquote in deinem Markt, und die lässt sich nur im Parallelbetrieb auf derselben Website vergleichen. Zwei Wochen Testlauf sagen mehr als jede Gegenüberstellung auf dem Papier. Für den Traffic, der überhaupt erst identifiziert werden soll, ist SEO & Online-Marketing der Hebel davor.
Leadberry im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Leadberry steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 226 Alternativen mit EU-Sitz, davon 134 aus Deutschland.
Leadberry nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 301 von 516 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.
Überblick
Leadberry ist die günstige, übersichtliche Variante der Besucher-Identifikation: fester Monatspreis statt Staffelung nach Leads, alle Zahlen öffentlich, ein kostenloser Tarif zum Ausprobieren und eine Handvoll direkter CRM-Anbindungen. Der Funktionsumfang bleibt überschaubar, und die wichtigen Bausteine verteilen sich über drei Stufen. Wer B2B verkauft, ordentlich Traffic hat und eine bezahlbare Einstiegslösung sucht, findet hier eine. Wer tiefe Datenanreicherung oder Enterprise-Prozesse braucht, landet schnell im Ultimate-Paket und damit im Gespräch mit dem Vertrieb.
Überblick
- ✓ Besucher-Identifikation
- ✓ LinkedIn-Verknüpfung
- ✓ Firmendaten
- ✓ Google Analytics Integration
- ✓ CRM-Export
- ✓ E-Mail-Alerts
Vorteile
- + Google Analytics Integration
- + LinkedIn-Verknüpfung
- + Günstiger Einstieg
Nachteile
- - Kleinerer Anbieter
- - Rate variabel
- - Weniger Enterprise-Features
Tags
Leadberry im Einsatz
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Der Aufruf oben passt, wenn deine Entscheidung steht. Wenn du noch vergleichst, hilft dir eher eins von beiden.