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Jet-Stream
Video-Hosting & Streaming kostenpflichtig 🇪🇺 EU

Jet-Stream

Niederländisches Video-CDN und Streaming-Plattform. DSGVO-konform, hohe Verfügbarkeit, für professionelle Video-Broadcasts und Enterprise-Streaming.

Übersicht zu Jet-Stream: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Jet-Stream?

Jet-Stream ist eine Streaming-Plattform aus Groningen in den Niederlanden, betrieben von der Jet-stream services b.v. Der Anbieter beschreibt sein Angebot als souveräne europäische Media-Cloud: unter EU-Kontrolle, nur EU-Recht unterworfen und ohne kritische Abhängigkeiten außerhalb der EU. Über Jet-Stream Cloud laufen Videos, Podcasts, Musik, Live-Radio, TV-Streams und Webcasts in einem System.

Die Plattform bündelt die komplette Kette: Live-Encoding, Transcoding, Packaging, Origin-Dienste, globales Multi-CDN, Player, Analytics, Zugriffsschutz und Monetarisierung. Zum Portfolio gehören der Privacy Player Pro, die Analyse StreamStats, der Multi-CDN-Dienst Airflow und MaelStrom, ein 1-HE-Transkoder, der laut Anbieter 80 FHD-Kanäle bei unter 300 Watt verarbeitet.

Das Unternehmen führt seine Geschichte auf den nach eigener Angabe weltweit ersten Livestream am 4. November 1994 zurück, 1997 folgte das erste Streaming-CDN, 2003 die Firmengründung. Früher trat der Anbieter als StreamZilla auf. Netz und Betrieb sind nach ISO 27001 und NEN 7510 zertifiziert.

Für wen eignet sich Jet-Stream?

Der Anbieter adressiert Broadcaster, Publisher, Events, Sport, Behörden, Bildung, Gesundheitswesen, Radio, Handel und Studios. Die Planstufen spiegeln das: Basic zielt auf kleine Radiosender, lokale Sportvereine und kleine Unternehmen, Pro auf Online-Video sowie kleine Sender und Verlage, Enterprise auf Unternehmen, Bildung, Behörden und mittlere Sender, Broadcaster auf OTT-Dienste, Sport und Publisher.

Wer Video einfach nur schnell und ohne Vertriebsgespräch einbinden will, ist hier falsch. Bis auf den kostenpflichtigen Testmonat gibt es keinen Plan mit offen ausgewiesenem Monatspreis, alle vier regulären Stufen laufen über eine Angebotsanfrage. Der Basic-Plan bringt einen Nutzer, drei Live-Stream-Keys, 15 API-Aufrufe je Stunde und kein Backend-API mit. Für Teams, die Automatisierung über Schnittstellen brauchen, beginnt der sinnvolle Einstieg damit erst bei Pro.

Jet-Stream im Arbeitsalltag

Material kommt per SRT, RTMP, RTSP, HTTP, WebDAV oder Icecast in die Plattform, on demand auch als MP4- oder MOV-Upload über das Web oder als Batch-Ingest. Das Transcoding erzeugt daraus eine adaptive Bitratenleiter in H.264, in den oberen Plänen auch H.265 und AV1, mit optionaler Anpassung für Sport, niedrige Latenz oder 4K. Das Packaging nach HLS und DASH passiert in Echtzeit, die Ablage erfolgt vierfach redundant über zwei Zonen.

Ausgeliefert wird über das eigene Jet-Stream-CDN, je nach Plan ergänzt um bis zu drei globale CDNs mit aktivem Load Balancing. Ab Enterprise wählst du selbst, welche CDNs in welcher Region greifen. Auf der Ausgabeseite steht der Privacy Player Pro, einbindbar per iFrame oder JavaScript, bis 8K und 360-Grad-VR. Den Zugriff steuerst du je Titel und Stream über Passwort, Geofencing mit eigenen Ländergruppen oder signierte URLs mit deinem privaten Schlüssel; ab Enterprise kommen AES-Verschlüsselung und DRM über FairPlay, Widevine und PlayReady dazu. Die Auswertung landet in StreamStats, gesteuert wird alles über die Portal-Oberfläche oder über Backend-, Player- und Analytics-API.

Als Referenzen nennt der Anbieter unter anderem die Europäische Union, Deutsche Bahn, KLM und Mediahuis sowie den Eurovision Song Contest als Fall. Geprüft haben wir diese Angaben nicht.

Preise und Pläne

Jet-Stream führt fünf Stufen: Trial, Basic, Pro, Enterprise und Broadcaster. Nur der Testzugang hat einen offenen Preis: einmalig 97 Euro für einen Monat, inklusive 30 Minuten Beratung, 100 GB Speicher, 100 GB Traffic und 300 Transcoding-Minuten. Für die vier regulären Pläne verweist der Anbieter auf ein individuelles Angebot.

Abgerechnet wird laut Preis-FAQ pro Minute Laufzeit auf Basis der Monatsnutzung, ein Monat zählt mit 43.830 Minuten. Als Rechenbeispiel nennt der Anbieter den Pro-Plan mit 0,015 Euro je Minute, also 657,30 Euro im Monat bei Jahresbindung. Die Bundles je Plan: Basic 100 GB Speicher, 1 TB Traffic, 600 Transcoding-Minuten, ein Nutzer und drei Stream-Keys. Pro 1 TB, 5 TB, 3.000 Minuten, fünf Nutzer und zehn Stream-Keys. Enterprise 5 TB, 25 TB, 6.000 Minuten, zehn Nutzer und 50 Stream-Keys. Broadcaster 50 TB, 200 TB, 12.000 Minuten sowie zehn Konten mit White-Label und je zehn Nutzern.

Mehrverbrauch kostet extra: Transcoding ab 0,005 Euro je Minute, Speicher ab 0,01 Euro je GB, Volumen-Traffic ab 0,005 Euro je GB, Premium-Traffic ab 0,0075 Euro je GB. Beim Speicher rechnet der Anbieter wegen der vierfachen Redundanz das Vierfache der bestellten Menge ab. Die Traffic-Sätze reichen laut FAQ von 0,005 Euro je GB bei hohem Volumen bis 0,05 Euro je GB für Premium-Traffic in entlegene Regionen. Basic läuft als Monatsbindung, die übrigen Pläne mit Jahresbindung. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • EU-Eigentum, EU-Hosting und EU-Betrieb; Netz und Operations nach ISO 27001 und NEN 7510 zertifiziert
  • Player-Lizenz, Analytics, Multi-CDN-Load-Balancing und Sicherheitsfunktionen sind in allen Plänen unbegrenzt enthalten
  • Multi-CDN-Mix aus eigenem Netz plus bis zu drei globalen CDNs, ab Enterprise mit eigener CDN-Wahl je Region
  • Bezahlter Testmonat mit allen Funktionen für einmalig 97 Euro, ohne Folgeverpflichtung
  • Eigene Ländergruppen, Passwortschutz und URL-Signierung je Titel ohne DRM-Lizenzkosten

Schwächen:

  • Kein kostenloser Plan; der einzige Selbstbedienungs-Einstieg ist der bezahlte Testmonat
  • Monatspreise der vier regulären Pläne nur auf Anfrage
  • Jahresbindung bei Pro, Enterprise und Broadcaster; nur Basic läuft monatlich
  • Basic ohne Backend-API, ohne Multi-CDN und mit 15 API-Aufrufen je Stunde
  • DRM über FairPlay, Widevine und PlayReady erst ab Enterprise, H.265 und AV1 im Live-Pfad erst im Broadcaster-Plan
  • Support nur werktags von 9 bis 17 Uhr (GMT+1)

Alternativen zu Jet-Stream

Im Verzeichnis stehen in derselben Kategorie unter anderem Bunny Stream, Vbrick und Contentflow. Welche Plattform passt, hängt vor allem daran, ob du Selbstbedienung mit offener Preisliste brauchst oder ein Angebot mit Vertragsbindung akzeptierst.

Jet-Stream im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Jet-Stream steht in der Kategorie mit 49 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 14 von 49 in dieser Kategorie.

Jet-Stream nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 32 von 49 Werkzeugen (65 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet Jet-Stream nicht. In der Kategorie haben 23 von 49 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Jet-Stream ist eine vollständige Streaming-Kette in einer Hand, mit klarem europäischem Profil und ungewöhnlich vielen Funktionen, die ohne Aufpreis in jedem Plan stecken. Der Preis dafür ist der Weg über den Vertrieb: außer dem Testmonat für 97 Euro erfährst du keinen Betrag ohne Anfrage, und die größeren Pläne binden dich für ein Jahr. Wer Livebetrieb, Datenschutz und CDN-Kontrolle ernsthaft zusammendenken muss, findet hier viel Substanz. Wer nur Videos hosten will, ist mit einem selbsterklärenden Baukasten schneller. Für Planung und Umsetzung rund um Video unterstützen wir bei der Content-Erstellung.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Testmonat 97 € einmalig. Pro ab 0,015 € je Minute (Rechenbeispiel des Anbieters: 657,30 € pro Monat bei Jahresbindung). Extra-Raten ab 0,005 €/Min. bzw. ab 0,01 €/GB. Stand: August 2026.
Herkunft
🇪🇺 Niederlande EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Video-CDN und Streaming
  • ✓ Live-Streaming
  • ✓ Video-on-Demand
  • ✓ Hochverfügbarkeit und SLA
  • ✓ DSGVO-konform
  • ✓ Serverstandort Europa
  • ✓ API-Integration
  • ✓ White-Label-Optionen

Vorteile

  • + EU-Anbieter aus den Niederlanden
  • + Hohe Verfügbarkeit und SLA
  • + DSGVO-konform
  • + White-Label für eigene Plattformen

Nachteile

  • - Preise auf Anfrage
  • - Primär Enterprise-Fokus
  • - Wenig bekannt im KMU-Markt

Tags

Video CDN Niederlande DSGVO Enterprise

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