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Easy Cut Studio
Design kostenpflichtig unbekannt

Easy Cut Studio

Easy Cut Studio ist eine Design- und Schneidesoftware für Windows und macOS: Schilder, Beschriftungen, Aufkleber und Schablonen entwerfen und an den Plotter schicken. Laut Anbieter über 800 Plotter, Cricut nicht direkt. Einmalkauf, 15 Tage Testversion. Einen Betreiber nennt die Website nicht.

Übersicht zu Easy Cut Studio: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 23.10.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist Easy Cut Studio?

Easy Cut Studio ist ein Programm, mit dem du Motive gestaltest und direkt an einen Schneideplotter schickst. Die Startseite nennt als Einsatz Schilder, Fahrzeugbeschriftung, Displaygrafik, Außenwerbung, Aufkleber, Schablonen, Logos und Karton. Aktuell ist Version 6, erhältlich für Windows und macOS.

Der Kern ist, dass Entwurf und Schnitt in einem Programm liegen. Es gibt Zeichenwerkzeuge, eine Bildvektorisierung, Print and Cut mit Passermarken und eine Treiberliste, die laut Anbieter mehr als 800 Schneideplotter umfasst. Darauf stehen Marken wie Graphtec, Mimaki, Roland und Summa ebenso wie die Silhouette CAMEO. Cricut-Geräte steuert das Programm nicht mehr an. Die Startseite sagt das in einer Klammer: „No longer work with the Cricut cutting machines“.

Wer hinter Easy Cut Studio steht, verrät die Website nicht. Ein Impressum fehlt, die Fußzeile nennt nur „EasyCutStudio.com“, und die Datenschutzerklärung gibt als Kontakt allein eine E-Mail-Adresse an. Bezahlt wird über den Zahlungsdienst Paddle, den die Kaufseite einbindet. Auch die Seriennummer holst du dir bei Verlust über paddle.net zurück.

Für wen eignet sich Easy Cut Studio?

Für Betriebe und Einzelne, die mit einem Folienplotter arbeiten: Beschriftung von Schildern und Fahrzeugen, Aufkleber, Fensterfolie, Schablonen. Wer Textilien veredelt, bekommt Strass-Vorlagen dazu. Plotter mit seriellem oder parallelem Anschluss bindet das Programm ebenso an wie Geräte an USB, Bluetooth oder WLAN. Steht ein Plotter nicht in der Liste, gibt es einen generischen Treiber für HPGL und DMPL.

Nicht passend ist es für Cricut- und Brother-Besitzer. Laut FAQ schneidet Easy Cut Studio nicht direkt mit Cricut-Maschinen. Du kannst nur als SVG exportieren und die Datei in Cricut Design Space hochladen. Beim Brother ScanNCut geht nur der Export auf einen USB-Stick. Auch wer lange Bahnen schneidet, stößt an eine Grenze: Die Standardversion schneidet höchstens 72 Zoll (1.828 mm) am Stück, mehr kann erst die separate EasyCut Pro mit bis zu 1.200 Zoll. Entgitterlinien und Rahmen zum leichteren Entgittern gibt es ebenfalls nur dort.

Und wer für den Einkauf einen Vertragspartner mit Firmenname und Anschrift braucht, findet ihn auf der Website nicht.

Easy Cut Studio im Arbeitsalltag

Der Ablauf, wie ihn die FAQ beschreibt, beginnt beim Plotter. Über das Menü Cutter und „Manage My Cutters“ legst du dein Gerät an. Fehlt es, wählst du dort „Plotter Generic“. Dann holst du das Motiv ins Programm, als SVG, AI oder PDF, oder du vektorisierst ein Pixelbild mit der Nachzeichnen-Funktion.

Im Ebenenfenster legst du fest, was geschnitten wird. Ausgeblendete Ebenen schneidet das Programm nicht, so lässt sich auch nur ein Teil einer Datei ausgeben. Für einen Kiss Cut, der das Trägermaterial nicht durchtrennt, stellst du den Linientyp auf „Score“, für eine Perforation auf eine gestrichelte Linie. Bei Print and Cut erzeugt das Programm die Passermarken selbst, Größe, Dicke und Versatz stellst du ein, damit der Plotter sie sicher findet.

Im Schneidedialog wählst du zwischen „WYSIWYG“ und „Origin Point“. Mit Origin Point verschiebt das Programm das Motiv so, dass der Schnitt am Nullpunkt des Messers beginnt, also am Anfang der Rolle. Stimmen die Maße nicht, korrigierst du die X- und Y-Auflösung in den Schneideeinstellungen. Ein Hinweis aus der FAQ: Steht der Plotter nach dem Einschalten im Offline-Modus, schneidet er gar nichts.

Preise und Pläne

Easy Cut Studio 6 gibt es als Einmalkauf, je eine Version für Windows und für Mac. Im Oktober 2026 kosten beide 59,95 USD. Die Kaufseite streicht 99,95 USD durch und spricht von einem Sale „during this very limited time sale“, also 40 USD Ersparnis. Als Zugabe gibt es das Vector Clipart Mega Pack mit über 900 Icons und Formen. Ein Abo gibt es nicht: „One-time Purchase, No Subscription“.

Die Lizenz ist laut Kaufseite eine Lifetime-Lizenz mit kostenlosen kleineren Updates. Für den Sprung auf Version 6 verlinkt die Kaufseite eine eigene Upgrade-Seite. Abgerechnet wird je Rechner: Bei der Aktivierung bindet sich die Lizenz an einen Computer. Du kannst sie über Help und Deactivate lösen und mit derselben Seriennummer auf einem anderen Rechner aktivieren.

Vor dem Kauf kannst du 15 Tage testen. Die Testversion schneidet laut FAQ Wasserzeichen-Linien durch jedes Motiv und sperrt Speichern und Export. Mehrere Lizenzen bestellst du per E-Mail beim Vertrieb, der Preis richtet sich nach der Anzahl. Schüler, Studierende, Lehrkräfte und Schulpersonal bekommen nach Nachweis einen Bildungsrabatt. Stand: Oktober 2026.

Stärken und Schwächen

Easy Cut Studio wird einmal bezahlt und kommt ohne Abo aus. Die Plotterliste reicht von Graphtec und Summa bis zur Silhouette CAMEO, für fehlende Modelle gibt es generische HPGL- und DMPL-Treiber. Das Programm läuft auf Windows und macOS, laut Startseite nativ auf Macs mit Apple Silicon. Support gibt es per E-Mail, die Antwort soll innerhalb von 12 Stunden kommen.

Auf der anderen Seite fehlt jede Anbieterangabe. Kein Impressum, keine Firma, keine Anschrift. Die Datenschutzerklärung verweist auf „Terms and Conditions of Website Use“, die Fußzeile verlinkt aber nur Download, Store, Blog, Reviews, Privacy, Support und F.A.Q. Dieselbe Datenschutzerklärung beruft sich auf die DSGVO, sagt, die Website nutze keine Cookies und kein Google Analytics, und nennt doch keinen Verantwortlichen.

Drei Widersprüche liefert die Website selbst. Bei den Mac-Voraussetzungen nennt die Startseite „Mac OS X 10.12 to 27.x“, die Kaufseite „Mac OS X 10.8 to 27.x“ und die Downloadseite „macOS 10.13 or later“. Bei den Sprachen spricht die Startseite einmal von zehn weiteren Sprachen neben Englisch, darunter Norwegisch, und listet weiter unten Russisch statt Norwegisch. Die FAQ nennt neun Sprachen, weder Norwegisch noch Russisch. Deutsch steht in allen drei Listen. Und bei der Testversion nennt die Downloadseite als Einschränkung nur zwei Wasserzeichen-Linien. Dass Speichern und Export gesperrt sind, steht erst in der FAQ.

Alternativen zu Easy Cut Studio

In derselben Kategorie stehen EasySIGN, Vector Magic und Adobe Illustrator. Vergleiche vor allem, welche Plotter ein Programm direkt ansteuert, wie lang ein Schnitt sein darf und wer als Vertragspartner auftritt. Die Angaben dazu stehen in den eigenen Einträgen.

Wer einen Cricut-Plotter besitzt, nutzt Easy Cut Studio laut eigener FAQ höchstens zum Entwerfen: Motiv als SVG exportieren und in Cricut Design Space schneiden.

Easy Cut Studio im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst. Die Kategorie umfasst 127 Werkzeuge, Easy Cut Studio eingeschlossen.

Easy Cut Studio nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 91 von 127 Werkzeugen (72 Prozent).

Der Firmensitz ließ sich nicht ermitteln. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 41 Anbieter mit belegtem EU-Sitz, davon 17 aus Deutschland.

Einen dauerhaft kostenlosen Plan bietet Easy Cut Studio nicht. In der Kategorie haben 73 von 127 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Für einen Beschriftungsbetrieb mit einem gängigen Folienplotter halten wir Easy Cut Studio für eine günstige Möglichkeit, Entwurf und Schnitt in einem Programm zu bündeln. 59,95 USD einmalig sind wenig im Vergleich zu Abo-Software, und die Plotterliste deckt die üblichen Werbetechnik-Marken ab. Teste vorher mit deinem eigenen Gerät. Die 15 Tage reichen dafür, auch wenn du in der Testversion nichts speichern kannst.

Zwei Dinge würden wir vor dem Kauf klären. Erstens die Schnittlänge: Wer regelmäßig Bahnen über 1,8 Meter schneidet, landet bei EasyCut Pro, und deren Preis steht nicht auf der Kaufseite. Zweitens den Anbieter. Bei einer Lizenz für knapp 60 Dollar ist ein anonymer Hersteller verschmerzbar. Für ein Programm, an dem die tägliche Produktion hängt, ist er ein Risiko, weil im Streitfall niemand greifbar ist. Heb die Unterlagen aus dem Kauf über Paddle gut auf.

Wer die Werkstatt mit Shop, Auftragsannahme und Produktion verbinden will, plant das besser im Ganzen. Wir helfen über E-Commerce und Beratung & Betreuung.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Einmalkauf, je eine Version für Windows und für Mac: 59,95 USD im Aktionsangebot, durchgestrichen 99,95 USD. Lifetime-Lizenz mit kostenlosen kleineren Updates, an einen Rechner gebunden. Testversion über 15 Tage mit Wasserzeichen-Linien. Mengen- und Bildungsrabatte auf Anfrage. Stand: Oktober 2026.
Herkunft
unbekannt
Features
  • ✓ Zeichenwerkzeuge mit Knotenbearbeitung, Schweißen von Text und Formen, alle installierten Schriften und über 20 Spezialeffekte
  • ✓ Bildvektorisierung: schneidbare Konturen aus JPG, PNG, GIF, PSD, PDF, TIFF, BMP, TGA und Scans
  • ✓ Import aus über 20 Formaten, darunter SVG, PDF, EPS und AI, Export in 8 Bildformate
  • ✓ Print and Cut mit automatisch erzeugten Passermarken, Größe, Dicke und Versatz einstellbar
  • ✓ Automatisches Nesting, das möglichst viele Objekte auf die Schneidefläche setzt
  • ✓ Strass-Vorlagen (Rhinestone) aus eigenen Motiven erzeugen und schneiden
  • ✓ Ebenen je Zweck: nur drucken, nur schneiden, rillen, zeichnen oder drucken und schneiden
  • ✓ Schneideeinstellungen für Druck, Geschwindigkeit, Spiegeln, Mehrfachschnitt, Messerversatz und Overcut
  • ✓ Plotteranschluss per USB, seriell, parallel, Bluetooth und WLAN, PLT-Dateien für den Offline-Betrieb per USB-Stick
  • ✓ Variable Daten, QR-Codes, Schablonenstege und G-Code-Ausgabe für CNC-Maschinen
  • ✓ Oberfläche unter anderem auf Deutsch

Vorteile

  • + Einmalkauf ohne Abo, Lifetime-Lizenz mit kostenlosen kleineren Updates
  • + Laut Anbieter mehr als 800 unterstützte Schneideplotter, darunter Graphtec, Mimaki, Roland, Summa, Secabo und Silhouette CAMEO
  • + Generische Treiber für HPGL und DMPL, wenn ein Plotter nicht in der Liste steht
  • + Testversion für Windows und macOS mit 15 Tagen Laufzeit
  • + Läuft auf Windows und macOS, nativ für Macs mit Apple Silicon
  • + Lizenz lässt sich per Deaktivierung auf einen anderen Rechner umziehen

Nachteile

  • - Kein Impressum, keine Firma, keine Anschrift: Fußzeile und Datenschutzerklärung nennen nur EasyCutStudio.com und E-Mail-Adressen
  • - Schneidet nicht direkt mit Cricut und Brother ScanNCut, für diese Geräte nur Export als SVG oder FCM
  • - Die Standardversion schneidet höchstens 72 Zoll (1.828 mm) lang, Entgitterlinien gibt es nur in der separaten EasyCut Pro
  • - In der Testversion laufen Wasserzeichen-Linien durch jedes Motiv, Speichern und Export sind gesperrt
  • - Windows- und Mac-Version werden getrennt verkauft, die Lizenz ist an einen Rechner gebunden
  • - Die Datenschutzerklärung verweist auf Nutzungsbedingungen, die die Fußzeile nicht verlinkt

Tags

schneideplotter folienplotter werbetechnik vektorisierung print-and-cut

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