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KeyShot DAM (ehemals Digizuite)
Content & Medien auf-anfrage 🇪🇺 EU

KeyShot DAM (ehemals Digizuite)

Digizuite war eine dänische Enterprise-DAM-Plattform. Die Domain digizuite.com leitet heute auf Keyshot Dock weiter, was auf eine Übernahme oder Einstellung hinweist. Historisch spezialisiert auf strukturierte Asset-Verwaltung für Industrieunternehmen.

Übersicht zu KeyShot DAM (ehemals Digizuite): Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist KeyShot DAM?

KeyShot DAM ist ein Digital-Asset-Management-System, das heute zum Produktportfolio von KeyShot gehört. Der Eintrag lief in diesem Verzeichnis früher unter Digizuite: Die Domain digizuite.com führt inzwischen auf keyshot.com, und dort wird das Produkt ausschließlich als KeyShot DAM geführt. Belege zur früheren Marke Digizuite liegen uns nicht mehr vor, deshalb beschreibt dieser Eintrag den heutigen Stand.

KeyShot beschreibt sein DAM als “3D-powered”: Neben klassischen Assets wie Produktbildern, Videos, Dokumenten und Designdateien steht die Verwaltung von 3D-Assets im Vordergrund, samt integriertem 3D-Previewer, in dem sich Objekte aus jedem Winkel ansehen und kommentieren lassen. Das Produkt sitzt in der KeyShot-Suite neben KeyShot Studio, der 3D-Rendering-Software des Anbieters, die auf Echtzeit-Raytracing aufbaut.

Der Anbieter selbst nennt als Kennzahlen 184 Länder, über 30.000 Produktteams und über 231.000 3D-Profis, die KeyShot einsetzen. Diese Zahlen beziehen sich auf das Gesamtportfolio, nicht allein auf das DAM, und sind nicht unabhängig geprüft.

Für wen eignet sich KeyShot DAM?

Adressiert werden Marketing-Teams in Industrie- und Produktdesign-Unternehmen, die viele Produktvisuals über mehrere Kanäle ausspielen. Als Kunden benennt der Anbieter unter anderem Camfil, Danish Agro und M/I Homes, in einem Zitat außerdem Lonza. Typisch ist der Aufbau, den ein zitierter Kunde beschreibt: das DAM als zentrale Ablage, daneben ein PIM und ein CMS, in die die Assets ausgespielt werden.

Weniger passend ist das System für kleine Teams und Einzelpersonen. Es gibt keinen kostenlosen Plan und keine veröffentlichte Preisliste für das DAM, der Einstieg läuft über den Vertrieb. Wer nur eine Bildablage ohne 3D-Bezug sucht, zahlt hier für Funktionen, die er nicht braucht. Und wer nur rendern will, braucht kein DAM, sondern KeyShot Studio.

KeyShot DAM im Arbeitsalltag

Rein gehen Assets aller Art: Produktbilder, immersive Bilder und Videos, Dokumente und Designdateien. Beim Import übernimmt laut Anbieter eine KI-Schicht mehrere Schritte automatisch, nämlich Formatkonvertierung für unterschiedliche Kanäle, Metadaten-Tagging, Versionskontrolle, die Verwaltung von Nutzungsrechten und die Verfolgung des Asset-Lebenszyklus. Zur Bildbearbeitung nennt der Anbieter automatisches Optimieren und Skalieren auf Kanalmaße sowie das Entfernen und Ersetzen von Hintergründen. Personen auf Bildern lassen sich per Gesichtserkennung automatisch taggen, Produkttexte und Metadaten kann das System generieren.

Im System selbst wird gesucht und organisiert: automatische Kategorisierung, Tag-Vorschläge, Filter, eine eigene Taxonomie und Volltextsuche über alle Metadaten. Verwandte Assets lassen sich verknüpfen, damit zu einer Kampagne nichts übersehen wird. Freigaben laufen über anpassbare Workflows, die Zugriffssteuerung erfolgt rollenbasiert, dazu kommen Audit-Trails, gesicherte externe Freigaben und, laut Anbieter, Unterstützung bei der DSGVO-Konformität.

Raus gehen die Assets über Integrationen. Der Anbieter listet über 30 Konnektoren, darunter Adobe Creative Cloud (Photoshop, InDesign, Illustrator, Premiere Pro, After Effects), Microsoft 365 und Teams, Slack, Canva, Wrike, Templafy, Showpad, Seismic, Sitecore, Optimizely, Umbraco, Inriver als PIM, Shopify, Salesforce Marketing Cloud, Hootsuite, YouTube, X und Facebook. Für Authentifizierung stehen SAML 2.0 und Microsoft Entra ID bereit, für die Auslieferung Akamai und Verizon als CDN, dazu Apps für iOS und Android, eine Chrome-Erweiterung, eine offene API und ein Integrations-Toolkit für eigene Anbindungen. Wie die Assets genutzt werden, wertet ein Analytics-Bereich aus.

KeyShot hat Forrester mit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beauftragt. Der Anbieter gibt daraus eine Amortisation nach 8 Monaten an, über 90 Prozent höhere Effizienz bei der Content-Distribution, über 30 Prozent höhere Produktivität der Content-Ersteller und 153.000 US-Dollar eingesparte Kosten durch Plattform-Konsolidierung. Die Studie ist vom Anbieter beauftragt und nicht unabhängig geprüft.

Preise und Pläne

Für KeyShot DAM veröffentlicht der Anbieter keine Preise. Auf der Preisseite steht dazu nur ein Satz: individuelle Preisgestaltung, Kontakt über den Vertrieb. Ein kostenloser Plan wird nicht angeboten, eine Testphase für das DAM ebenfalls nicht.

Zur Einordnung, wie der Anbieter sonst abrechnet: Für die Rendering-Software KeyShot Studio liegen die Preise offen und werden pro Nutzer und Sitzplatz berechnet. Professional kostet 108,25 US-Dollar pro Nutzer und Monat (1.299,00 US-Dollar jährlich), in Euro nennt der Shop 93,80 € pro Nutzer und Monat bei 1.125,65 € jährlich. Business liegt bei 133,25 US-Dollar pro Nutzer und Monat (1.599,00 US-Dollar jährlich) beziehungsweise 115,47 € pro Nutzer und Monat bei 1.385,62 € jährlich. Für beide gibt es einen Dreijahresvertrag, der den Preis festschreibt (3.897,00 bzw. 4.797,00 US-Dollar gesamt). Enterprise läuft auch bei Studio über ein individuelles Angebot. Studio hat eine 14-tägige kostenlose Testversion ohne Kreditkarte, für das DAM gilt das nicht. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Über 30 fertige Integrationen, darunter Adobe Creative Cloud, Microsoft 365, Sitecore, Optimizely, Inriver, Shopify und Salesforce
  • Offene API und ein Toolkit für eigene Anbindungen
  • Integrierter 3D-Previewer mit Kommentarfunktion für 3D-Assets
  • KI-Funktionen für Tagging, Textgenerierung, Bildskalierung und Hintergrundfreistellung sind Teil des Produkts
  • Rollenbasierte Zugriffssteuerung, Audit-Trails und SSO über SAML 2.0 und Microsoft Entra ID
  • Auslieferung über Akamai und Verizon als CDN anbindbar

Schwächen:

  • Keine veröffentlichten Preise für das DAM, Einstieg nur über den Vertrieb
  • Kein kostenloser Plan und keine beworbene Testphase für das DAM
  • Markenwechsel: Der frühere Auftritt unter digizuite.com existiert nicht mehr, die Domain führt auf keyshot.com
  • Die genannten Wirkungszahlen stammen aus einer vom Anbieter beauftragten Forrester-Untersuchung
  • Der Anbieter nennt keine feste Implementierungsdauer, sondern richtet den Zeitplan individuell aus

Alternativen zu KeyShot DAM

In derselben Kategorie führt das Verzeichnis Acquia DAM (Widen), Aprimo und AdmiralCloud.

Steht die Entscheidung für KeyShot DAM (ehemals Digizuite), geht es als Nächstes an Content-Produktion. Häufig kommt KI im Marketing dazu.

KeyShot DAM (ehemals Digizuite) im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: KeyShot DAM (ehemals Digizuite) steht in der Kategorie mit 449 weiteren Werkzeugen.

Anbieter aus der EU: 156 von 449 in dieser Kategorie.

KeyShot DAM (ehemals Digizuite) nennt keine Beträge. Damit steht das Werkzeug in dieser Kategorie nicht allein: 224 von 449 Anbietern geben ihre Preise erst im Gespräch heraus.

Einen kostenlosen Einstieg bietet KeyShot DAM (ehemals Digizuite) nicht. In der Kategorie haben 216 von 449 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

KeyShot DAM ist ein Enterprise-DAM mit deutlichem Schwerpunkt auf 3D- und Produktvisuals, eingebettet in das KeyShot-Portfolio rund um Rendering. Die Integrationsliste ist lang, die Automatisierungs- und KI-Funktionen sind Teil des Produkts, die Zielgruppe sind Marketing- und Produktteams größerer Hersteller. Wer sich damit befasst, sollte zwei Dinge einplanen: Es gibt weder Preisliste noch Gratis-Einstieg, und der frühere Auftritt unter dem Namen Digizuite existiert nicht mehr.

Überblick

Preismodell
auf-anfrage
Produkt nicht mehr unter Digizuite verfügbar. KeyShot Dock als Nachfolgeprodukt anfragbar.
Herkunft
🇪🇺 Dänemark EU
Anbieter mit Sitz in der EU — die DSGVO gilt unmittelbar.
Features
  • ✓ Enterprise-DAM mit strukturierter Asset-Verwaltung (historisch)
  • ✓ Integration in 3D-Visualisierungs-Workflows
  • ✓ API-basierte Anbindung an bestehende Systeme
  • ✓ Metadaten-Management und Suche
  • ✓ Nutzerverwaltung und Zugriffssteuerung
  • ✓ Verteilungsfunktionen für digitale Kanäle

Vorteile

  • + Wird als KeyShot DAM weitergeführt und ist direkt an die KeyShot-3D-Visualisierung angebunden
  • + Single Sign-on für Cloud- und On-Premise-Anwendungen, Mehr-Faktor-Authentifizierung möglich
  • + Anbieter weist 30 Prozent höhere Produktivität der Content-Ersteller und 153.000 USD eingesparte Kosten durch Plattform-Konsolidierung aus

Nachteile

  • - Als eigenständiges Produkt Digizuite nicht mehr erhältlich, die Domain führt auf KeyShot
  • - Für KeyShot DAM nennt der Anbieter keine Preise, Einstieg nur über einen Demo-Termin; öffentliche Preise gibt es nur für KeyShot Studio
  • - Eingebettet in ein Ökosystem, das auf Produktvisualisierung und CAD-Workflows ausgerichtet ist

Tags

DAM Enterprise Dänemark 3D

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