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Coldlytics
Online Marketing & Werbung kostenpflichtig 🤝 Angemessenheitsbeschluss Großbritannien

Coldlytics

Coldlytics liefert on-demand manuell recherchierte B2B-Kontaktlisten für Cold-Outreach.

Übersicht zu Coldlytics: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Die Angaben sind noch nicht einzeln gegen die Herstellerseite geprüft. Maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.

Was ist Coldlytics?

Coldlytics baut B2B-Kontaktlisten für die Kaltakquise. Das Angebot besteht aus drei Teilen: Voyager DB, einer durchsuchbaren Datenbank kleiner Unternehmen, dem Contact Research, bei dem ein Rechercheteam Listen nach deinem Briefing von Hand zusammenstellt, und einer Chrome-Erweiterung, die dieselben Daten in einer Seitenleiste neben der gerade geöffneten Website einblendet.

Der Unterschied zu reinen Datenbanken liegt in der Nachlieferung. Findet die Suche ein Unternehmen nicht, schickst du es per Klick an das Rechercheteam, das den Datensatz von Hand aufbaut. Der Anbieter beschreibt seine Daten als eigene Recherche statt als Scraping und nennt zwei Kennzahlen dazu: neun von zehn Kontakten seien Inhaber oder Entscheider, monatlich kämen mehr als 50.000 neue Unternehmen hinzu.

Betreiber ist die Coldlytics Ltd. Die Nutzungsbedingungen nennen eine in England und Wales eingetragene Gesellschaft mit der Registernummer 13518350, die Datenschutzerklärung verweist auf britisches Datenschutzrecht.

Für wen eignet sich Coldlytics?

Die Startseite zählt die Zielgruppen selbst auf: IT-Dienstleister, Webdesigner, SaaS-Gründer, Marketing-Agenturen, Großhändler, Business-Coaches, Buchhalter und Recruiter. Der Datenbestand ist auf kleine Unternehmen zugeschnitten, die Beispielsuchen im Produkttext arbeiten mit Handwerk, Medizin, Kanzleien und Zahnärzten. Für Outbound-Teams, die pro Kampagne wenige hundert sauber recherchierte Adressen brauchen statt Massenlisten, passt der Zuschnitt.

Nicht geeignet ist Coldlytics, wenn dein Zielmarkt außerhalb des Anbieterfokus liegt: Die Branchenseiten sprechen von Outbound-Teams in den USA und darüber hinaus, sämtliche Beispiele stammen aus US-Regionen. Wer eine Verarbeitung nach EU-Recht braucht, findet sie hier nicht, der Anbieter unterliegt britischem Datenschutzrecht. Und wer ohne laufendes Abo punktuell Guthaben nachkaufen will, kommt nicht weit: Im kostenlosen Plan sind Nachkäufe laut Preistabelle nicht erlaubt.

Coldlytics im Arbeitsalltag

Am Anfang steht eine Beschreibung der Zielgruppe in normaler Sprache, etwa Klempner in Idaho mit über 5 Millionen Dollar Umsatz. Coldlytics AI übersetzt das in Filter und zeigt eine Live-Trefferzahl an. Als Filter dokumentiert der Anbieter Umsatz, Keywords auf der Website (positiv und negativ), Werbeaktivität auf Facebook und Google sowie Ort mit Radius, Branche und die Rolle der Entscheider.

Aus der Trefferliste deckst du einzelne Kontakte auf. Ein Credit steht laut Preistabelle für eine verifizierte Direktadresse, ein weiterer für eine Durchwahl. Geprüft wird vor der Abrechnung mit ZeroBounce: Catch-all-Adressen kosten nichts, Rückläufer werden gutgeschrieben. Das nennt der Anbieter Bounce-Free-Garantie.

Der zweite Weg ist die Rechercheaufgabe. Du legst Zielkriterien und Datenpunkte fest, darunter Direktadresse, Durchwahl, Name, Position, Firmen-LinkedIn, Social Profile und Anschrift, und startest den Auftrag. Die Lieferung ins Dashboard erfolgt laut Anbieter binnen 24 Stunden. Recherchierte Kontakte bleiben 30 Tage exklusiv, bevor sie in den gemeinsamen Datenbestand übergehen.

Der Anbieter veröffentlicht dazu eigene Referenzen. Austin Houser von Base Coat Marketing spricht dort von einem Zwanzigfachen des eingesetzten Betrags und 5 bis 10 Prozent des Agenturgeschäfts aus Coldlytics-Kontakten. Diese Angaben stammen vom Anbieter selbst und sind nicht unabhängig geprüft.

Preise und Pläne

Abgerechnet wird pro Konto und Monat, das Guthaben läuft über Credits. Vier Pläne stehen zur Wahl:

  • Free: 0 USD pro Monat, 25 Credits monatlich, 100 Firmenexporte pro Monat, 50 Zeilen je Export. Credits verfallen monatlich, Nachkäufe sind nicht erlaubt.
  • Lite: 49 USD pro Monat, 250 Credits monatlich plus 100 Bonus-Credits, 1.000 Exporte pro Monat, 500 Zeilen je Export, Nachkauf für 20 Cent je Credit.
  • Basic: 299 USD pro Monat, 2.000 Credits monatlich plus 250 Bonus-Credits beim ersten Abschluss, 10.000 Exporte pro Monat, 1.000 Zeilen je Export, Nachkauf für 16 Cent je Credit.
  • Pro: 599 USD pro Monat, 5.000 Credits monatlich plus 500 Bonus-Credits, unbegrenzte Exporte, 5.000 Zeilen je Export, Nachkauf für 12 Cent je Credit.

In den Bezahlplänen laufen ungenutzte Credits weiter, bis du kündigst. Ein Credit steht für eine verifizierte Direktadresse oder eine Durchwahl, ein von Hand recherchierter Kontakt kostet 5 Credits. Coldlytics nennt eine siebentägige Testphase mit 100 Credits und verzichtet nach eigener Angabe auf Mindestlaufzeit und Pflichttermin. Stand: August 2026.

Stärken und Schwächen

Stärken:

  • Dauerhaft kostenloser Plan mit 25 Credits pro Monat.
  • Jede E-Mail wird vor der Abrechnung mit ZeroBounce geprüft, Catch-all-Treffer sind kostenlos, Rückläufer werden gutgeschrieben.
  • Fehlende Firmen lassen sich als Rechercheauftrag einreichen, Lieferung laut Anbieter binnen 24 Stunden.
  • Recherchierte Kontakte sind 30 Tage exklusiv, bevor sie in den gemeinsamen Datenbestand wandern.
  • Ungenutzte Credits verfallen in den Bezahlplänen nicht, solange das Abo läuft.

Schwächen:

  • Im kostenlosen Plan sind Credit-Nachkäufe nicht erlaubt.
  • Zwischen Lite (49 USD) und Basic (299 USD) liegt keine weitere Stufe.
  • Die Exportgröße ist gedeckelt, je nach Plan auf 50 bis 5.000 Zeilen pro Export.
  • Abrechnung in US-Dollar, der Betreiber sitzt außerhalb der EU und arbeitet nach britischem Datenschutzrecht.

Alternativen zu Coldlytics

Wenn du B2B-Kontaktdaten aus derselben Kategorie vergleichen willst, lohnt ein Blick auf UpLead, SalesIntel und Cognism. Welche Quelle passt, hängt vor allem an Zielmarkt und Datenschutzanforderung. Bei der Auswahl und Anbindung an dein CRM hilft dir unsere Beratung zu SEO und Online-Marketing.

Coldlytics im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Coldlytics steht in der Kategorie mit 516 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 226 Alternativen mit EU-Sitz, davon 134 aus Deutschland.

Coldlytics nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 215 von 516 Werkzeugen (42 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet Coldlytics nicht. In der Kategorie haben 85 von 516 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Coldlytics setzt auf handrecherchierte Listen statt auf einen möglichst großen Datenberg. Wer kleine, präzise Zielgruppen im US-Markt anspricht und Wert auf geprüfte Adressen legt, findet mit dem kostenlosen Plan einen risikoarmen Einstieg. Für Teams mit EU-Datenschutzauflagen oder europäischem Zielmarkt ist der britische Betreibersitz das entscheidende Kriterium.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Credit-basiert. Starter ab 99 USD/Monat. Stand: April 2026.
Herkunft
🤝 Großbritannien Angemessenheitsbeschluss
Kein DSGVO-Raum, aber die EU-Kommission hat ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt (Art. 45 DSGVO). Datenübermittlung ist ohne zusätzliche Garantien zulässig.
Features
  • ✓ On-Demand manuell recherchierte Listen
  • ✓ Individuelle Zielgruppenkriterien
  • ✓ Verifizierte Kontaktdaten
  • ✓ Lieferung in 24-48 Stunden
  • ✓ Integration mit Outreach-Tools
  • ✓ Datenqualitätsgarantie

Vorteile

  • + Manuell recherchiert
  • + Individuelle Kriterien
  • + Hohe Qualität

Nachteile

  • - Teurer als automatisiert
  • - 24-48h Lieferzeit
  • - Skalierung begrenzt

Tags

B2B-Daten Kontaktlisten Cold Outreach Lead-Recherche Verifizierung

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