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AI Peekaboo
KI-Tools & Chatbots kostenpflichtig 🌍 Drittland USA

AI Peekaboo

Misst, wie oft und in welchem Zusammenhang eine Marke in Antworten von ChatGPT, Gemini, Perplexity, Google AI Mode und Google AI Overviews auftaucht. Drei Selbstbedienungspläne von 50 bis 200 USD im Monat, abgerechnet je Marke.

Übersicht zu AI Peekaboo: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 07.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.

Was ist AI Peekaboo?

AI Peekaboo misst, wie eine Marke in KI-Antworten vorkommt. Das Werkzeug schickt festgelegte Fragen an ChatGPT, Gemini, Perplexity, Google AI Mode und Google AI Overviews und hält fest, ob die Marke genannt wird, an welcher Stelle, in welchem Ton und welche Quellen die KI dafür zitiert.

Die kleinste Einheit heißt Prompt-Run: eine Frage, ein Modell, ein Zeitpunkt. Der Lauf speichert Prompt, Oberfläche, Erhebungszeit, Sprache und Marktkontext, die verfügbare Antwort, die erkannten Markennennungen mit Position, den Einzelscore und die Quell-URLs, sofern die Antwort welche ausgibt. Der Anbieter betont, dass ein einzelner Lauf diagnostische Evidenz ist und keine feste Rangliste, weil dieselbe Frage später eine andere Antwort liefern kann, auch ohne Änderung an der eigenen Website.

Betrieben wird das Ganze von Think Outside The Box Ventures, LLC, geführt von Filipe Lins Duarte und John Rice. Die Nutzungsbedingungen unterliegen dem Recht von Wyoming, es ist also ein US-Anbieter. Für Unternehmen mit strengen Datenschutzanforderungen ist das ein Punkt, den man vor der Einführung eines KI-Werkzeugs klären sollte.

Für wen eignet sich AI Peekaboo?

Der Anbieter adressiert SEO- und AEO-Teams, Marketing-, Content-, E-Commerce- und PR-Teams sowie Agenturen. Die Agenturseite ist am ausführlichsten und beschreibt genau den Fall, um den es geht: Kunden fragen nach KI-Sichtbarkeit, aber Screenshots und undurchsichtige Punktzahlen lassen sich schlecht in einen Retainer übersetzen.

Passend ist das Werkzeug, wenn du eine überschaubare Zahl definierter Fragen dauerhaft beobachten willst und bereit bist, die Ergebnisse selbst zu interpretieren. Der Aufbau zwingt zu dieser Arbeitsweise: Der Anbieter warnt ausdrücklich davor, generierte Prompts mit echter Nachfrage zu verwechseln, und empfiehlt, synthetische Fragen als solche zu kennzeichnen.

Weniger passend ist es für Agenturen, die viele Kunden unter eigener Marke bedienen wollen. White-Label gehört in keinen der drei Selbstbedienungspläne, sondern wird separat beauftragt. Und wie viele Marken ein Plan abdeckt, ist im Angebot selbst unklar (dazu unten mehr).

AI Peekaboo im Arbeitsalltag

Der Anbieter beschreibt den Ablauf in fünf Schritten, und die Reihenfolge verrät die Denkweise dahinter.

Zuerst wird der Test definiert: Prompt, Modell oder Oberfläche, Sprache, Ort und Erhebungszeitpunkt. Dann sammelt das System die beobachtbare Antwort ein und bewahrt den Kontext, der dem Erhebungsprozess zur Verfügung stand. Im dritten Schritt werden ausdrücklich genannte Entitäten erkannt, bekannte Namensvarianten aufgelöst und, so der Anbieter, keine Erwähnung erfunden, die nicht dasteht. Danach wird der Lauf bewertet: genannte Marken bekommen einen positionsabhängigen Wert, eine nicht genannte Marke bekommt für diesen Lauf null. Zum Schluss werden vergleichbare Läufe für das gewählte Fenster gemittelt, Nicht-Nennungen eingeschlossen.

Für den Einstieg gibt es einen Fragen-Generator, der bis zu 50 Fragen zu Discovery, Kaufabsicht und Sentiment entwirft. Freigegeben wird nur, was zum echten Markt passt. Search Console und GA4 lassen sich lesend über OAuth anbinden, um KI-Sichtbarkeit neben Suchnachfrage und tatsächlichem Traffic zu stellen. Für die Kundenkommunikation gibt es Read-only-Freigabelinks je Marke und den Looker-Studio-Konnektor. Wer Reporting an Kunden automatisieren will, baut die Berichte also im eigenen Looker Studio statt im Produkt.

Preise und Pläne

Abgerechnet wird je Marke und Monat, zu einem festen Betrag je Stufe.

Starter kostet 50 USD im Monat, deckt laut Preisseite eine Marke ab, erlaubt 40 Prompts und misst alle zwei Tage. Bis zu 3.000 analysierte KI-Antworten im Monat sind eingeschlossen, gerechnet als verfolgte Fragen mal bis zu fünf KI-Oberflächen mal geplante Läufe in einem 30-Tage-Monat. Looker Studio ist dabei, die REST-API als Beta grundsätzlich freischaltbar.

Peek kostet 100 USD im Monat, ebenfalls eine Marke und 40 Prompts, misst aber täglich und deckt bis zu 6.000 Antworten im Monat ab.

Grow kostet 200 USD im Monat, eine Marke, 100 Prompts, tägliche Messung und bis zu 15.000 Antworten im Monat.

Drei Punkte, die die Rechnung verändern. Erstens: White-Label ist in allen drei Stufen ausdrücklich “Not included” und wird als Agentur- oder Enterprise-Leistung separat beauftragt. Zweitens: Starter und Peek haben 14 Tage Testphase, verlangen aber eine Karte beim Abschluss, Grow hat gar keine Testphase. Einen einmaligen Gratis-Report bekommt man ohne Kreditkarte, nur gegen E-Mail-Adresse. Drittens: Ab zehn Marken verweist der Anbieter auf ein individuelles Angebot mit Mengenrabatt.

Und ein Widerspruch, der vor dem Kauf zu klären ist: Die Preisseite führt bei jedem Plan “Brands: 1 brand”. Die Agenturseite schreibt dagegen, Starter und Peek unterstützten zwei Kundenmarken und Grow fünf, und wiederholt das in ihrer eigenen FAQ mit den passenden Preisen. Beide Seiten stammen vom Anbieter. Preisstand ist August 2026.

Stärken und Schwächen

Was auffällt, ist die methodische Offenheit. Der Anbieter erklärt die Score-Formel, zählt Nicht-Nennungen ausdrücklich in den Nenner statt nur Erfolge zu melden, trennt beobachtete Verweise von modellierter Wirkung und schreibt selbst, dass eine einzelne Antwort keine Rangliste ist. Für eine Produktkategorie, in der viel mit Punktzahlen ohne Herleitung gearbeitet wird, ist das ungewöhnlich. Dazu kommen der Gratis-Report ohne Kreditkarte, offene Preise und der rein lesende Zugriff auf Search Console und GA4.

Die Schwächen liegen im Zuschnitt der Pläne. White-Label fehlt in allen Selbstbedienungsstufen, die REST-API ist eine Beta mit Freischaltung je Konto, und der teuerste Selbstbedienungsplan hat keine Testphase. Der Marken-Widerspruch zwischen Preis- und Agenturseite ist der handfesteste Punkt: Er entscheidet darüber, ob eine Agentur für zwei Kunden 50 USD oder 100 USD zahlt.

Alternativen zu AI Peekaboo

In derselben Kategorie führt das Verzeichnis mehrere Werkzeuge für Sichtbarkeit in KI-Antworten, darunter Peec AI und Profound. Der Vergleich lohnt vor allem an drei Stellen: Wie viele Marken deckt ein Plan ab, ist White-Label enthalten, und legt der Anbieter seine Score-Berechnung offen?

AI Peekaboo im Vergleich

Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: AI Peekaboo steht in der Kategorie mit 409 weiteren Werkzeugen.

Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 128 Alternativen mit EU-Sitz, davon 93 aus Deutschland.

AI Peekaboo nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 217 von 409 Werkzeugen (53 Prozent).

Einen kostenlosen Einstieg bietet AI Peekaboo nicht. In der Kategorie haben 180 von 409 Werkzeugen einen Gratis- oder Freemium-Plan.

Überblick

Wir halten AI Peekaboo für einen ehrlichen Vertreter einer noch unreifen Werkzeugklasse. Der Anbieter erklärt, was seine Zahlen bedeuten und was sie nicht beweisen, und das ist in diesem Feld mehr wert als eine hübschere Oberfläche. Wenn du eine Marke beobachtest und die Ergebnisse selbst auswertest, bekommst du für 50 bis 200 USD im Monat eine belastbare Datengrundlage.

Für Agenturen sieht die Rechnung anders aus. Ohne White-Label in den Selbstbedienungsplänen läuft die Kundenauslieferung über dein eigenes Looker Studio, und der Widerspruch bei der Markenzahl gehört vor der Bestellung schriftlich geklärt. Unser Rat: nimm zuerst den kostenlosen Einmal-Report, prüfe an einer echten Kundenfrage, ob die Erkennung deine Marke sauber trifft, und lass dir erst danach die Markenzahl bestätigen.

Überblick

Preismodell
kostenpflichtig
Starter 50 USD, Peek 100 USD, Grow 200 USD je Monat, jeweils für eine Marke. Starter und Peek mit 14-tägiger Testphase, Karte beim Abschluss nötig, Grow ohne Test. Einmaliger Gratis-Report ohne Kreditkarte. Ab 10 Marken individuelles Angebot. Stand: August 2026.
Herkunft
🌍 USA Drittland
Übermittlung personenbezogener Daten nur mit zusätzlichen Garantien, etwa Standardvertragsklauseln.
Features
  • ✓ Prompt-Tracking über fünf KI-Oberflächen: ChatGPT, Gemini, Perplexity, Google AI Mode und Google AI Overviews
  • ✓ Visibility Score auf einer Skala von 0 bis 100, nicht erwähnte Läufe zählen als Null mit
  • ✓ Erkennung von Zitationsquellen samt Domains hinter der KI-Antwort
  • ✓ Sentiment-Auswertung je Erwähnung, mit Blick auf die Originalantwort
  • ✓ Modellvergleich: dieselbe Frage getrennt je Oberfläche statt eines Mischwerts
  • ✓ Share of Voice gegen genannte Wettbewerber im gewählten Zeitfenster
  • ✓ Prompt-Vorschläge, bis zu 50 Fragen zu Discovery, Kaufabsicht und Sentiment
  • ✓ Anbindung von Google Search Console und GA4 über lesenden OAuth-Zugriff
  • ✓ Looker-Studio-Konnektor für wiederkehrende Kundenberichte
  • ✓ Read-only-Freigabelinks je Marke für Kunden
  • ✓ To-dos und Empfehlungen aus Prompt-, Wettbewerber-, Zitations- und Sentiment-Signalen
  • ✓ REST-API als begrenzte Beta

Vorteile

  • + Einmaliger Gratis-Report ohne Kreditkarte, nur mit E-Mail-Adresse
  • + Preise für alle drei Selbstbedienungsstufen stehen offen auf der Preisseite
  • + Der Anbieter legt die Berechnung des Scores offen, inklusive Null-Wertung für nicht erwähnte Läufe
  • + Search Console und GA4 werden nur lesend angebunden
  • + Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO auf Anfrage für Enterprise-Kunden

Nachteile

  • - White-Label ist in keinem der drei Selbstbedienungspläne enthalten, es wird separat beauftragt
  • - Jeder Selbstbedienungsplan deckt laut Preisseite nur eine Marke ab
  • - Die REST-API ist eine begrenzte Beta und muss je Konto freigeschaltet werden
  • - Der Grow-Plan für 200 USD hat keine Testphase
  • - Für die 14-Tage-Tests von Starter und Peek ist eine Karte beim Abschluss nötig
  • - Preisseite und Agenturseite widersprechen sich bei der Anzahl der Marken je Plan

Tags

AI Visibility GEO Brand-Monitoring AEO Agentur

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