Adapt.io
Adapt.io ist eine B2B-Lead-Intelligence-Plattform von SLI Technologies Inc. aus den USA. Sie liefert Kontakt- und Firmendaten für Prospecting, reichert bestehende Listen mit über 50 Attributen an und rechnet nach Kontakt-Credits statt nach Nutzerlizenzen ab.
Übersicht zu Adapt.io: Funktionen, Preise und Alternativen. Alle Angaben basieren auf frei verfügbaren Informationen und stellen keine eigene Bewertung oder Test dar. Alle Angaben wurden am 08.09.2026 einzeln gegen die Herstellerseite geprüft.
Was ist Adapt.io?
Adapt.io ist eine B2B-Datenbank für Vertrieb und Marketing. Betreiber ist SLI Technologies Inc. mit Sitz in den USA. Du suchst darin nach Entscheidern, filterst nach Jobtitel, Abteilung, Level, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Standort und bekommst verifizierte E-Mail-Adressen, Durchwahlen und Social-Profile zurück.
Die Plattform hat drei Bausteine. Prospecting baut Zielkontaktlisten auf. Enrichment füllt Lücken in Daten, die du schon hast, mit mehr als 50 Attributen von der Durchwahl über Abteilung und Level bis zu Umsatz und Mitarbeiterzahl. Die APIs bringen beides in eigene Systeme, wahlweise abfragend über Prospect und Enrich oder meldend über Refresh mit Webhooks. Dazu kommt eine Chrome-Extension, die Kontaktdaten direkt aus LinkedIn oder von einer Firmenwebseite holt.
Ein Detail unterscheidet Adapt.io von vielen Wettbewerbern, und der Anbieter stellt es in seiner FAQ selbst heraus: Abgerechnet wird nach Kontakt-Credits, nicht nach Nutzerlizenzen. Der Preis hängt damit am Datenverbrauch und nicht an der Zahl der Leute im Vertriebsteam.
Für wen eignet sich Adapt.io?
Zielgruppe sind B2B-Teams, die Outbound betreiben. SDRs, die wöchentlich frische Listen brauchen. Demand-Generation-Leute, die Kampagnenlisten nach Branche und Firmengröße schneiden. RevOps, die vorhandene CRM-Datensätze sauber halten wollen, weil Kontakte ihre Rolle wechseln. Für Entwicklerteams gibt es drei APIs, mit denen sich die Daten direkt in eigene Anwendungen ziehen lassen.
Kein Fall für Adapt.io: der Ersatz eines CRM. Die Plattform liefert Daten in ein CRM hinein, sie führt keine Pipeline. Wer rein inbound arbeitet und seine Kontakte über Formulare bekommt, braucht sie ebenfalls nicht. Und wer den DACH-Mittelstand adressiert, sollte die Trefferquote in der eigenen Zielgruppe erst im Free-Plan gegenprüfen, denn zur Datentiefe je Land nennt Adapt.io keine Zahlen. Wie sich so eine Datenquelle sauber an CRM und Kampagnentool hängt, beschreiben wir unter Automation & Prozessoptimierung.
Adapt.io im Arbeitsalltag
So sieht der Ablauf aus, den der Hersteller dokumentiert. Du legst in der Suche die Zielgruppe fest, über Filter wie Jobtitel, Abteilung, Level, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Standort. Aus den Treffern entstehen Kontaktlisten. Für Account-based Marketing lädst du stattdessen eine Liste von Firmen-Webseiten hoch und lässt Adapt.io die passenden Ansprechpartner dazu suchen.
Jeder Abruf zieht Credits. E-Mail-Credits für Adressen, Phone-Credits für Mobilnummern, Enrichment-Credits fürs Auffüllen bestehender Datensätze. Zusätzlich begrenzt jeder Plan die Kontakte pro Tag: 25 im Free-Plan, 50 im Starter, 100 im Basic. Der Custom-Plan hat kein Tageslimit.
Der Export läuft ab Starter als CSV, ab Basic direkt ins CRM. Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, Outreach und Salesgear stehen in der Liste. Wer die Daten dauerhaft frisch halten will, hängt die Refresh-API an sein System, dann melden Webhooks Änderungen von selbst und niemand pflegt Adressen von Hand nach. Die Chrome-Extension deckt den anderen Weg ab: recherchieren auf LinkedIn, Kontaktdaten im selben Tab abrufen.
Preise und Pläne
Adapt.io veröffentlicht drei Preise und hält einen vierten Plan hinter dem Vertrieb zurück. Free kostet 0 US-Dollar und enthält 25 E-Mail-Credits, 25 Enrichment-Credits sowie höchstens 25 Kontakte pro Tag, dazu Chrome-Extension, erweiterte Filter, Listenverwaltung und E-Mail-Support. Starter liegt bei 49 US-Dollar im Monat mit 500 E-Mail-Credits, 500 Enrichment-Credits und 50 Kontakten pro Tag, ergänzt um CSV-Export, gespeicherte Suchen und ABM-Listenaufbau. Basic kostet 99 US-Dollar im Monat und bringt 1.000 E-Mail-Credits, 100 Phone-Credits, 1.000 Enrichment-Credits, 100 Kontakte pro Tag, Mobilnummern, CRM-Export und ein einfaches Reporting.
Der Custom-Plan hat keinen veröffentlichten Preis. Nur dort gibt es Suppression-Liste, Job-Change-Alerts, Auswertung des Abteilungswachstums, Teamverwaltung mit monatlichen Credit-Kontingenten, erweitertes Reporting, API-Zugang und einen festen Ansprechpartner.
Abgerechnet wird je Konto nach Credits, nicht je Nutzerlizenz. Bei jährlicher Zahlung wirbt Adapt.io mit 20 Prozent Ersparnis. Vor dem Kauf stehen sieben Tage Test ohne Kreditkarte, in denen du bis zu 50 Kontakte abrufen kannst und alle Filteroptionen offen sind. Kündigen kannst du laut FAQ jederzeit per E-Mail an den Anbieter, die Nutzung läuft dann bis zum Ende der bezahlten Periode weiter. Stand: August 2026.
Stärken und Schwächen
Der kostenlose Plan läuft dauerhaft und kostet nichts: 25 E-Mail-Credits, 25 Anreicherungs-Credits, 25 Kontakte am Tag. Die Testphase dauert sieben Tage, verlangt keine Kreditkarte und schaltet alle Filter frei. Abgerechnet wird nach Credits statt nach Lizenzen, was der Anbieter in der eigenen FAQ ausdrücklich als Unterschied zu anderen Prospecting-Plattformen nennt. Der CSV-Export sitzt schon in der 49-Dollar-Stufe und nicht erst weiter oben.
Auf der anderen Seite: Mobilnummern tauchen in der Vergleichstabelle erst beim Basic-Plan auf, mit 100 Phone-Credits. API-Zugang, Teamverwaltung mit Credit-Kontingenten, Suppression-Liste und Job-Change-Alerts bleiben dem Custom-Plan vorbehalten, für den kein Preis veröffentlicht ist. Der Free-Plan kann nichts exportieren, weder als CSV noch ins CRM. Und beim wichtigsten Verkaufsargument widerspricht sich der Anbieter selbst: Die Meta-Beschreibung der Startseite spricht von über 250 Millionen Kontakten, die strukturierten Daten derselben Seite von über 200 Millionen.
Alternativen zu Adapt.io
Aus derselben Kategorie führt das Verzeichnis Acvire mit Sitz in Deutschland, dazu Overloop AI und QualifyHQ, beide aus den USA. Preise, Funktionsumfang und Datenherkunft dieser drei stehen in ihren eigenen Einträgen.
Adapt.io im Vergleich
Diese Einordnung rechnet sich aus dem Verzeichnis selbst: Adapt.io steht in der Kategorie mit 324 weiteren Werkzeugen.
Der Anbieter sitzt außerhalb der EU. In dieser Kategorie führt das Verzeichnis 141 Alternativen mit EU-Sitz, davon 111 aus Deutschland.
Adapt.io nennt konkrete Preise. In der Kategorie tun das 158 von 324 Werkzeugen (49 Prozent).
Überblick
Wir halten Adapt.io für eine sinnvolle Wahl, wenn viele Leute im Tool arbeiten, der Datenverbrauch insgesamt aber überschaubar bleibt. Genau diese Konstellation macht ein Lizenzmodell teuer und ein Credit-Modell günstig. Kippt es andersherum, also wenige Nutzer mit hohem Volumen, rechnet sich die Sache schnell anders.
Bevor du bestellst, nimm den Free-Plan und prüfe 25 echte Wunschkontakte aus deiner Zielgruppe. Stimmt die Trefferquote, ist alles Weitere Rechenarbeit. Stimmt sie nicht, hat dich der Test ein Jahresabo gespart. Zwei Punkte würden wir vorher klären: Telefonnummern kosten den Sprung auf 99 US-Dollar, und wer die API braucht, muss ohne Preisanker ins Verkaufsgespräch. Der Anbieter sitzt in den USA, die Daten liegen also im Drittland, und Kaltakquise nach DSGVO bleibt deine Verantwortung, nicht die des Tools. Wenn du bei diesem Punkt oder bei der Anbindung ans CRM Rückendeckung willst, findest du sie bei Beratung & Betreuung; für KI-gestütztes Vorqualifizieren von Listen ist die KI-Agentur der passende Einstieg.
Bewertungen im Überblick
Überblick
- ✓ Kontaktsuche mit Filtern für Jobtitel, Abteilung, Level, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Standort
- ✓ Chrome-Extension, die verifizierte Kontaktdaten direkt aus LinkedIn oder von der Firmenwebseite zieht
- ✓ Datenanreicherung mit mehr als 50 Attributen, per CSV-Upload, CRM-Sync oder API
- ✓ Prospect API und Enrich API für Abfragen im großen Stil
- ✓ Refresh API mit Webhooks, die angebundene Systeme automatisch aktualisiert
- ✓ CRM-Export nach Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, Outreach und Salesgear
- ✓ ABM-Listenaufbau über den Upload einer Liste von Firmen-Webseiten
- ✓ Job-Change-Alerts für Kontakte, die kürzlich eine neue Stelle angetreten haben
- ✓ Suppression-Liste, die bereits vorhandene CRM-Kontakte aus den Suchergebnissen nimmt
- ✓ Branchenfilter über mehr als 3.000 Industries, inklusive Untergruppen wie Fintech oder HRTech
Vorteile
- + Dauerhaft kostenloser Plan mit 25 E-Mail-Credits, 25 Anreicherungs-Credits und 25 Kontakten pro Tag
- + Abrechnung nach Kontakt-Credits statt nach Nutzerlizenzen, vom Anbieter selbst als Unterschied zu anderen Prospecting-Plattformen genannt
- + Siebentägige Testphase ohne Kreditkarte, alle Filter sind darin freigeschaltet
- + CSV-Export bereits im Starter-Plan für 49 US-Dollar im Monat
- + Jahreszahlung senkt den Preis laut Anbieter um 20 Prozent
Nachteile
- - Mobilnummern gibt es erst ab dem Basic-Plan für 99 US-Dollar im Monat
- - API-Zugang, Teamverwaltung, Suppression-Liste und Job-Change-Alerts stehen nur im Custom-Plan, für den kein Preis veröffentlicht ist
- - Der kostenlose Plan enthält weder CSV-Export noch CRM-Export
- - Der Anbieter nennt die Größe seiner Datenbank widersprüchlich: über 250 Millionen Kontakte in der Meta-Beschreibung der Startseite, über 200 Millionen in den strukturierten Daten derselben Seite
- - Gekündigt wird laut FAQ per E-Mail an den Anbieter
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