Beantwortet von Matthias Hinsche Stand
Zwei Beträge werden regelmäßig verwechselt: das Mediabudget, das an Google oder Meta geht, und die Betreuung, die dafür sorgt, dass es sinnvoll ausgegeben wird. Beide gehören getrennt kalkuliert.
Die Untergrenze beim Mediabudget
Als Faustregel gelten rund 1.000 € im Monat pro Kanal. Der Grund ist nicht Willkür, sondern die Funktionsweise der Systeme: Beide Plattformen optimieren automatisch auf Basis von Conversions. Unterhalb von etwa 30 Conversions im Monat hat der Algorithmus zu wenig Signale und liefert instabile Ergebnisse.
Rechne rückwärts: Wenn ein Klick 1,50 € kostet und drei Prozent der Klicks zu einer Anfrage führen, kostet eine Anfrage 50 €. Für 30 Anfragen brauchst du 1.500 €. Diese Rechnung kannst du mit deinen eigenen Werten aufstellen, und sie ist ehrlicher als jede Pauschale.
Wo die Zahl höher liegt
Im B2B mit langen Entscheidungswegen und hohen Klickpreisen, besonders auf LinkedIn. Und in Branchen mit hohem Wettbewerb: Klickpreise für Rechts-, Finanz- und Handwerksdienstleistungen liegen deutlich über dem Durchschnitt.
Wo sie niedriger liegen kann
Bei sehr spitzen Nischen mit wenig Wettbewerb und bei Retargeting-Kampagnen, die nur bestehende Besucher ansprechen. Beides sind aber Ergänzungen, keine tragenden Kanäle.
Die Betreuung
Google Ads und Social Ads betreuen wir ab 1.000 €/Monat. Enthalten sind Kontostruktur, Anzeigen, Gebotsstrategie, Ausschlusslisten, Auswertung und ein monatlicher Termin. Das Mediabudget läuft direkt über dein Werbekonto, nicht über uns. So siehst du jederzeit, was Budget und was Leistung ist.
Was du vor dem Start klären solltest
Ob dein Conversion-Tracking sauber läuft. Ohne verlässliche Messung optimiert die Plattform auf ein falsches Ziel, und dann ist jedes Budget zu hoch. Wie lange es bis zu belastbaren Ergebnissen dauert, steht in Wie lange dauert es, bis Google Ads Ergebnisse bringt?.
Beratung dazu: SEO und Marketing.